Naturschätze der Provence
Naturschätze der Provence
Mittwoch, 30. April (156 km)
Die Frühexkursion um 6:00 Uhr nach Mejanes fand ohne Friederike Strauß statt, sie hörte stattdessen endlich auch einmal den Wiedehopf vom Zimmer aus.
Die Frühaufsteher konnten berichten, dass sie einen Wiederhopf gesehen haben und dass ein Nachreiher und Löffler über sie hinweggeflogen sind. Störend waren an dem frühen Morgen die aus der Ferne zu hörenden Schüsse der Jäger.
Nach dem Frühstück fuhren dann alle gemeinsam nach Aigues Mortes, wo die zunächst angesetzte Zeit von einer Stunde viel zu knapp war, um die Stadt auf der Stadtmauer zu umrunden. Leider war der Himmel bedeckt und die Sicht in die Ferne nicht optimal. Um 12:15 Uhr konnten wir auf einer kleinen Straße Richtung Arles weiterfahren. Der Umweg lohnte sich, denn wir konnten vom Bus aus westlich der Petit Rhone mehrere Bienenfresser und kurz danach vor St.Gilles zwei Blauracken auf der Leitung neben der Straße beobachten. In Arles angekommen hieß es erst einmal Parkplatz suchen, was nicht so einfach war. So konnten wir erst um 13:45 Uhr zur Besichtigung dieser interessanten Stadt starten. Im Schnelldurchgang konnte man die Arena, das antike Theater, die Kathedrale St.-Trophime mit ihrem berühmten Kreuzgang, die Nekropole Alyscamps und andere Sehenswürdigkeiten abhaken oder einfach eine Pause machen. Um 16:00 Uhr fuhren wir los, verbrachten dann noch einige Zeit im oder am Supermarkt Geant, wo wegen des bevorstehenden Feiertages ein Riesenrummel herrschte. Die meisten wollten gerne Lavendelhonig kaufen, was sich aber als schwierig erwies.
Im Hotel waren wir schließlich kurz nach 17:00 Uhr , wo bis zum Abendessen noch Zeit zum Koffer packen blieb. Zum Abschied servierten uns Chou und Cherie Fischsuppe, kleine Fische mit vielen Gräten und als Dessert Erdbeeren. Danach folgte die letzte Vogelliste dieser Reise, 111 Arten hatten wir insgesamt beobachten können, für die Camargue mit Provence eher ein niedriger Wert. Woran es lag? Sicher nicht an dem vom Patron spendierten provencalischen Kräuterlikör, der dazu beitrug, dass es kein trauriger, sondern ein lustiger Abschiedsabend wurde - inkl. Mückenklatschen.
Donnerstag, 01. Mai (754 km)
Wie gewohnt starteten wir nach dem Frühstück um 9:00 Uhr , diesmal aber zur Heimreise. Eine halbe Stunde später waren wir auf der Autobahn bei Nimes und konnten von der Autobahn einen kurzen Blick auf den Pont du Gard erhaschen. Es war sonnig und wir hatten eine gute Sicht auf den Mont Ventoux, die Alpen, die südlichen Voralpen, das Atomkraftwerk Tricastin und einiges mehr. Um 11:15 Uhr machten wir 20 Minuten Pause in der Raststätte am 45. Breitengrad. Das Mittagessen gab es zwischen 13:45 Uhr und 14:45 Uhr in der Bresse. Wir kamen gut voran, um 17:00 Uhr hielten wir nochmals für 10 Minuten in der Raststätte Porte de L'Alsace und um 17:50 Uhr stieg am Thermalbad Rita Kummlin als erste aus. Über den Bahnhof, wo u.a. Herr und Frau Däschle samt Täschle ausstiegen, ging es an den Karlsplatz, wo diese erlebnisreiche Reise zu Ende ging.