Andalusien - 28. Oktober bis 6. November 2001
10. Tag: 6. November
Geweckt wurden wir durch das Telefon um 5.00 Uhr. Das Taxi stand 5.30 Uhr bereit. Frühstück gab es keines. Herbert hat beim einladen des Koffers, ins Taxi, seine Brille zerbrochen. Diesmal hatten wir einen jungen netten und ehrlichen Taxifahrer. Der Flughafen war noch zu, wir hatten den ersten Flug. Bei der Öffnung des Flughafengebäudes stürmte jeder zuerst mal an den Stand, an dem es etwas zu essen gab. Anscheindend erging es noch mehreren Menschen wie uns. Es war auch für uns nun endlich an der Zeit etwas in den Magen zu bekommen, waren wir doch auch noch vom Vortag unserem Magen das Essen schuldig.
So langsam wussten wir ja den Ablauf auf dem Flughafen, wie es zugeht, und was wir zu beachten haben. Es ging dann auch sehr schnell in die Lüfte.
Der Flug Sevilla-Barcelona war ruhig und verging schnell. In Barcelona angekommen haben wir uns zuerst nach dem Abfluggate erkundigt. Danach versuchten wir unsere letzten Pesetas los zu werden. Gar nicht so einfach. Öl, getrocknetes Fleisch, Sherry usw. haben wir gekauft. Der Flug wurde schon aufgerufen, als wir noch beim Einkaufen waren, nun mussten wir uns aber dringend beeilen. Das Gate war doch nicht da, wo wir es vermuteten, wir mussten noch schnell eine Treppe hinunter, doch o Schreck, da stand ja ein ganz anderer Ort - nicht Stuttgart. Ein Flughafenbediensteter sah unseren Schreck und schickte uns auf die andere Seite, da stiegen gerade schon die ersten Fluggäste ins Flugzeug nach Stuttgart ein. Die haben wahrscheinlich zwischenzeitlich die Einstiege vertauscht. Nun konnte ja nichts mehr schief gehen. Die Heimat rückte schnell näher. Carina und Jannik haben uns auf dem Stuttgarter Flughafen schon erwartet und abgeholt. Jannik schenkte mir sogar die "schönste Rose der Welt" wie er sagte, es war eine blaue. Glücklich und zufrieden endete für uns nun unsere Andalusien-Reise.
Zuhause haben wir dann noch zu unserem Entsetzen festgestellt, dass Herbert sein gutes Taschenmesser, trotz der strengen Kontrollen auf dem Flughafen, unabsichtlich in seinem Handgepäck mitgeführt hatte. Dass er so durch die Kontrolle kam war im nachhinein kaum vorstellbar, hatte doch sein Hüftgelenk immer angezeigt und für ein hin und her gesorgt. Das Taschenmesser wurde trotz durchleuchten nicht festgestellt. Das hätte ihn schwer geärgert wenn sie es ihm abgenommen hätten.