Corno alle Scale: Geheimtipp für Kenner

Die intakte Bergwelt des zentralen Apennin

Der Gebirgszug des Apennin erstreckt sich von Ligurien bis zu den Abruzzen quer über den italienischen Stiefel. Die Gebirgsregion zwischen den Kulturstädten Bologna und Florenz ist ein nur wenigen Kennern bekannter Abschnitt, der einige der besten Wanderungen Italiens zu bieten hat.

Idyllische Dörfer schmiegen sich an die niedrigeren Hänge. Dahinter ragen mächtige Berge bis fast 2.000 m auf. Der Naturpark Corno alle Scale hat in Bezug auf die Szenerie, Flora und Fauna, aber auch Küche und Keller nur das Beste zu bieten! Er trägt den Namen seines höchsten Gipfels. Der imposante Berg erreicht eine Höhe von 1.945 m. Wenn Sie möchten, können Sie ihn bei unserer Wandertour bezwingen. Wir haben einige recht sportliche Wege für Sie ausgesucht, es gibt aber auch "harmlosere" Alternativen.

Sie werden feststellen, dass Sie hier in einer sehr ursprünglichen italienischen Region wandern, in der die Menschen sehr warmherzig und offen sind. Gastfreundschaft wird sehr groß geschrieben und Ihre Hoteliers freuen sich seit Jahren auf die Wikinger-Gäste. In Bezug auf die Küche sind Sie allerdings in einem ganz "gefährlichen" Paradies. Parma, von wo sowohl der Parmaschinken wie auch der Parmesankäse kommen, Bologna, wo die Tortellini erfunden wurden, Modena, Herkunftsort des Aceito Balsamico, liegen alle nur wenig nördlich in der Poebene. Diese Kulturstädte konnten ihre "Erfindungen" nur mit den Nahrungsmittelquellen des Hinterlandes machen. Wildschwein und Esskastanien, Honig, Forellen, Pilze und Beeren sind weitere unverzichtbare Bestandteile der lokalen Küche. Zwei Ihrer Hoteliers fühlen sich dem Slow-Food verpflichtet, der Erhaltung der regionalen Küche mit heimischen Produkten.

Zu den Tieren, die in dieser Gegend heimisch sind, zählen Wölfe, Füchse, Steinböcke, Murmeltiere, Damwild, Marder und Wildschweine, aber auch Steinadler, viele Singvögel, Waldohreulen, Erdkröten und Feuersalamander. Eine bunte Blumenpracht, unter anderem mit Enzian, Akelei, Liliengewächsen und Orchideen, erfreut den Wanderer vor allem im Frühsommer. Im Herbst dagegen ist die Laubfärbung der Bäume ein grandioses Schauspiel. Oberhalb der Baumgrenze beginnt das Gipfel-Heideland mit Lavendel und seltenen botanischen Arten mit eiszeitlichem Ursprung. Bäche und Wasserfälle, aber eben auch die Macht der hohen Berge, prägen den Charakter dieser Landschaft.

Der Gebirgszug des Apennin erstreckt sich von Ligurien bis zu den Abruzzen quer über den italienischen Stiefel. Die Gebirgsregion zwischen den Kulturstädten Bologna und Florenz ist ein nur wenigen Kennern bekannter Abschnitt, der einige der besten Wanderungen Italiens zu bieten hat.
Idyllische Dörfchen schmiegen sich an die niedrigeren Hänge. Dahinter ragen mächtige Berge bis fast 2.000 m auf. Der Naturpark Corno alle Scale hat in Bezug auf die Szenerie, Flora und Fauna, aber auch Küche und Keller nur das Beste zu bieten! Er trägt den Namen seines höchsten Gipfels. Der imposante Berg erreicht eine Höhe von 1.945 m. Wenn Sie möchten, können Sie ihn bei unserer Wandertour bezwingen. Wir haben einige recht sportliche Wege für Sie ausgesucht, es gibt aber auch "harmlosere" Alternativen.
Sie werden feststellen, dass Sie hier in einer sehr ursprünglichen italienischen Region wandern, in der die Menschen sehr warmherzig und offen sind. Gastfreundschaft wird sehr groß geschrieben und Ihre Hoteliers freuen sich seit Jahren auf die Wikinger-Gäste. In Bezug auf die Küche sind Sie allerdings in einem ganz "gefährlichen" Paradies. Parma, von wo sowohl der Parmaschinken wie auch der Parmesankäse kommen, Bologna, wo die Tortellini erfunden wurden, Modena, Herkunftsort des Aceito Balsamico, liegen alle nur wenig nördlich in der Poebene. Diese Kulturstädte konnten ihre "Erfindungen" nur mit den Nahrungsmittelquellen des Hinterlandes machen. Wildschwein und Esskastanien, Honig, Forellen, Pilze und Beeren sind weitere unverzichtbare Bestandteile der lokalen Küche. Zwei Ihrer Hoteliers fühlen sich dem Slow-Food verpflichtet, der Erhaltung der regionalen Küche mit heimischen Produkten.
Zu den Tieren, die in dieser Gegend heimisch sind, zählen Wölfe, Füchse, Steinböcke, Murmeltiere, Damwild, Marder und Wildschweine, aber auch Steinadler, viele Singvögel, Waldohreulen, Erdkröten und Feuersalamander. Eine bunte Blumenpracht, unter anderem mit Enzian, Akelei, Liliengewächsen und Orchideen, erfreut den Wanderer vor allem im Frühsommer. Im Herbst dagegen ist die Laubfärbung der Bäume ein grandioses Schauspiel. Oberhalb der Baumgrenze beginnt das Gipfel-Heideland mit Lavendel und seltenen botanischen Arten mit eiszeitlichem Ursprung. Bäche und Wasserfälle, aber eben auch die Macht der hohen Berge, prägen den Charakter dieser Landschaft.

Reiseverlauf

1. Tag:

Anreise in das Städtchen Lizzano in Belvedere (2 Nächte).

2. Tag: 5,5 Std. o. 3,5 Std.

Die längere Variante der ersten Wanderung führt Sie zum Monte Belvedere mit herrlichem 360 Grad Celsius -Blick über das ganze Gebiet von der Emilia Romagna bis zur Toskana. Sie können aber auch eine kürzere Wanderung über die lichten Hänge um Lizzano wählen.

3. Tag: 5 Std.

Auf alten Wegen wandern Sie zuerst zur Wallfahrtskirche Madonna del Faggio, dann hoch zum mittelalterlichen Dörfchen Monteacuto mit Blick über das Silla-Tal. Übernachtung im höher liegenden Pianaccio (2 Nächte).

4. Tag: 5,5 Std.

Ein kurzer Transfer zur Segavecchia-Hütte erspart Ihnen einige Höhenmeter. Herrliche Ausblicke auf das Massiv des Corno und in das wilde Causso-Tal begleiten Ihre heutige Wanderung, die wieder in Pianaccio endet.

5. Tag: 4,5 Std.

Von Pianaccio wandern Sie entlang wilder Gebirgsbach-Täler und durch üppige Wälder nach Poggiolforato, einem originellen Dorf mit typischer Apennin-Architektur und einem kleinen Mu-seum der Bergkultur. Sie laufen weiter bis zum Ort La Ca, von dort Transfer nach Vidiciatico (3 Nächte).

6. Tag: 6 Std.

Morgens kurzer Transfer bis kurz hinter Poggiolforato. Begeisternde Wanderung zu den Dardagna-Wasserfällen und dem Scaffaiolo See (1.787 m). Bei klarer Sicht Blick bis Korsika. Am Ende erhalten Sie einen Transfer zurück nach Vidiciatico.

7. Tag: 4 o. 6 Std.

Transfer in den höchsten Teil des Naturparks. Zu Fuß geht es dann über die höchsten Gipfel der Region, den Corno alle Scale und den Monte Nuda (1.828 m). Alternativ Aufstieg zum Monte Grande durch eine blumenreiche Gegend.

8. Tag:

Rückreise ab Vidiciatico.

Generelle Hinweise

Reisetermine

tägliche Anreise möglich.
Im August meist Durchführung als Standortreise mit Transfers.

Anreise

1. Pkw-Anreise: Sie können Ihren Pkw am ersten Hotel in Lizzano parken. Garagenplatz für die Woche: ca. € 36, zahlbar vor Ort (bitte rechtzeitig im Voraus buchen!). Rücktransfer von Vidiciatico nach Lizzano vor Ort buchbar und zahlbar (ca. € 4 pro Person).
2. Fluganreise nach Bologna oder von Frankfurt-Hahn nach Forli (jeweils auch sog. "Billigflieger"). Weiterfahrt per Zug (Direktverbindung mehrmals täglich) nach Porretta Terme.
Bahnhofstransfer ab/bis Poretta Terme buchbar über uns (bitte rechtzeitig im Voraus!) für ca. € 28 pro Transfer (1-6 Pers.) pro Strecke, zahlbar vor Ort.
3. Anreise per Zug nach Bologna und Umstieg in den Zug nach Porretta Terme. Weiter per Transfer wie oben beschrieben.

Hotels

Freundliche Hotels mit sympathischen Gastgebern, 5 Nächte in gepflegten 3-Sterne-Hotels, 2 Nächte in typischem Berghotel, alle mit sehr guter regionaler Küche.

Zusatznächte

sind im Voraus überall buchbar. Bitte direkt bei Buchung anmelden.

Schwierigkeitsgrad

Mittlere bis sportliche Wanderungen auf meist gut markierten Wanderwegen zwischen 3-6 Std. täglich. Tägliche Höhenunterschiede: meist 300-600 m, einmal 920 m. Die Wanderungen können teils auch vereinfacht werden.

Startpunkt: Lizzano
Endpunkt: Vidiciatico

Zusätzliche Leistungen Preis in €
Aufpreis falls nur eine Person reist 40

BUCHEN