Einzigartige Klettersteige in den Dolomiten
Ausblicke auf Rosengarten, Marmolada und Sella
Hotel in Canazei
Traumziel für jeden begeisterten Wanderer
Einzigartige Felslandschaft
Die Dolomiten bilden die Kulisse für die schönsten und spektakulärsten Klettersteige Europas, die von jedem schwindelfreien und sportlichen Bergwanderer mit entsprechender Führung begangen werden können.Selbstverständlich werden wir einige Klassiker durchsteigen, wie zum Beispiel den Oskar - Schuster Steig oder den Pößenecker Klettersteig, der durch seine einzigartige Felslandschaft hervorsticht und anspruchsvollen Körpereinsatz erfordert. Ein Traumziel für jeden ambitionierten Ferratisti.
Reiseverlauf
1. Tag
Wir treffen uns im Hotel in Canazei bis 18:00 Uhr. Nach einem gemeinsamen Abendessen besprechen Sie mit Ihrem Profibergführer das Programm dieser fantastischen Klettersteigwoche. Je nach Könnensstand der Gruppe, werden wir die Woche mit Techniktraining (Tritt- und Greifschulung, Dreipunkt-Klettertechnik, Sicherungstechnik) in der Steinernen Stadt beginnen und anschließend den sportlichen aber kurzen Klettersteig am Col Rondella begehen.
2.-6. Tag
Hier einige Beispiele für traumhafte Klettersteige in den Dolomiten, die wir je nach Verhältnissen vor Ort und persönlichem Können der Gruppe individuell begehen können.
Kleine oder große Cirrspitze - Klettersteig (2.520/2.592m) Der Klettersteig auf die Kleine Cirrspitze ist ein schwieriger Klettersteig, der auf die Grosse Cirspitze ist eher ein leichter Klettersteig - hier braucht ein erfahrener Bergsteiger keine Klettersteigausrüstung. Vom Grödner Joch, steigen wir entlang markierter Bergwege zum Fuß der Cirrspitzen. Zuerst über breite Grasrücken, dann steil durch eine Felsrinne zum Beginn des Klettersteiges, der mit einer Eisenleiter beginnt. Danach führen Drahtseile luftig und ausgesetzt zum Gipfel. Die Aussicht von hier oben ist einmalig schön. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast, steigen wir ins Tal ab und nutzen den restlichen Tag für Tritt- und Gleichgewichtsübungen.
Oskar-Schuster-Steig. Mit der Seilbahn fahren wir zuerst zur Langkofelscharte (2.679 m) und wandern über einen Pfad durch das steile Langkofelkar hinab zur Langkofelhütte (2.253 m). Wieder aufsteigend über das Plattkofelkar erreichen wir den Einstieg des Klettersteiges. Dieser führt über Schrofen, Risse, Kamine, luftige Bänder, teilweise auch glatte Wandstufen zu einer breiten Rinne, die hinauf zum Plattkofel führt. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast gehen wir auf dem markierten Steig zur Plattkofelhütte (2.256 m), in der wir kurz eine Brotzeit zu uns nehmen. Anschließend wandern wir auf dem Friedrich-August-Weg zurück zum Sellajoch.
Der Masare-Rotwand-Klettersteig ist ein Kraxelspaß im Süden des Rosengartens und gleichzeitig einer der schönsten Klettersteige der Dolomiten. Von der Bergstation des Sesselliftes zur Paolina-Hütte auf 2.125 Metern gehen wir zu Fuß, bis wir den Einstieg erreichen. Es erwartet uns ein abwechslungsreicher Routenverlauf, eine tolle Felsszenerie und keine extremen Schwierigkeiten. Wenn die Tourenbedingungen es zulassen, versuchen wir die gesamte Überschreitung bis zum Gipfel der Rotwand (2.280 m). Der Abstieg führt über ein steiles Kar hinunter zurück zur Bergstation der Paolina-Hütte.
Der Pisciadu-Klettersteig ist die Nummer eins der Dolomiten Klettersteige. Unser Ausgangspunkt ist das Grödner Joch. Am Einstieg angekommen steigen die Schwierigkeiten mit zunehmenden Höhenmetern. Über eine steile und luftige Wand klettern wir nach oben. Ein ausgesetzter Quergang nach links führt zu einer steilen Kaminrinne, die über eine fast senkrechte Leiter bis knapp unter den Gipfel des Exner Turms führt. Anschließend überqueren wir in luftigen Höhen die berühmte Hängebrücke, mit deren Hilfe wir eine tiefe Schlucht überwinden. Wir gehen weiter bis zum Ausstieg des Klettersteiges und erreichen über einen Weg in wenigen Minuten die Pisciadù-Hütte (2.583 m). Von der Hütte steigen wir durch das Val Setus über steile, gesicherte Felsstufen direkt hinab zum Parkplatz.
Der Pößenecker-Klettersteig ist eine ausgesprochen alpine, teilweise sehr luftige Ferrata. Die ersten 250 m führen über senkrechten und stark polierten Fels. Außer Bergerfahrung und etwas Klettergewandtheit, ist hier absolute Schwindelfreiheit erforderlich. Am Gipfel des Piz Selva (2.941 m) angekommen, genießen wir den fantastischen Ausblick auf die umliegenden Dolomitengipfel.
Vor dem Abstieg steht eine genussvolle Höhenwanderung auf dem Hochplateau bevor. Diese führt - das wird Gipfelsammler interessieren - über mehrere "Fast-Dreitausender". Zurück geht es durch das lang gezogene Val Lasties zum Parkplatz an der Sellajochstraße, an dem wir unsere Autos geparkt haben.
Der Santnerpass-Klettersteig ist eine landschaftlich eindrucksvolle und gut gesicherte Unternehmung.
Wenn die Voraussetzungen der Gruppe es zulassen, können wir die komplette Umrundung des Rosengartenstocks durchführen. Hierfür müssen wir jedoch ca. 7 Stunden einplanen. Selbstverständlich können wir auch je nach Gruppenstärke, andere lohnende Ziele ins Auge fassen.
7. Tag
Verabschiedung und Heimreise nach dem Frühstück.
Generelle Hinweise
Charakter der Tour und Anforderungen
Grundkurs Klettersteig und/oder sportliche Bergwanderer, die über eine gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verfügen. Auf jeden Fall benötigen Sie eine gute körperliche Verfassung um Klettersteig- u. Wanderzeiten bis zu 7 Stunden am Tag zu bewältigen.
Ausrüstung
Mit Buchung erhalten Sie eine ausführliche Ausrüstungsliste.