Vulkane Mexikos

Rundreise mit Besteigung der berühmtesten Vulkane Mexikos
Höchster Gipfel Mexikos: Pico de Orizaba (5.700 m)
Ixtaccihuatl (5.286 m) - die "schlafende Frau"
Nahe Mexiko-Stadt: Ajusco (3.945 m) und Nevado de Toluca (4.690 m)
Kultur-Highlights: Mexiko-Stadt, Taxco, Oaxaca und Puebla

Erst lockt Mexiko-Stadt mit vielen Kulturschätzen, dann "ruft der Berg". Den Auftakt der Vulkanbesteigungen bildet der südlich der Stadt gelegene Vulkan Ajusco, von dessen Gipfel sich die Größe der Hauptstadt erahnen lässt. Über die Kultstätte Teotihuacán mit der eindrucksvollen Sonnen- und Mondpyramide erreichen Sie Nevado de Toluca, Ausgangsort zur Besteigung des gleichnamigen Vulkans. Den Gipfel im Gepäck erleben Sie in Taxco das ursprüngliches Mexiko. Auf einer typischen Hacienda tanken Sie auf für die nächste große Tour. Der Paso Cortez ist Startpunkt zu Ihrem ersten Fünftausender. Die Besteigung der Ixtaccihuatl, der "Schlafenden Frau", fordert Ihre Ausdauer! Ein langer Anstieg - dann stehen Sie auf dem höchsten Punkt, gegenüber raucht der Popocatépetl. Oaxaca mit den schönen Kolonialbauten liegt hoch in den Bergen der Sierra Madre. Ebenso wie die Zapoteken-Kultstätte Monte Alban, der "Weiße Berg". In Reichweite ist nun der sprichwörtliche Höhepunkt der Reise. Der Pico de Orizaba verlangt nicht nur gute Kondition, sondern auch technisches Können! Die Mühe belohnt der höchste Berg Mexikos mit einem weiten Ausblick.

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Linienflug mit Lufthansa mittags von Frankfurt nach Mexiko-Stadt. Nach der Ankunft in der Hauptstadt am Abend werden wir zu unserem Hotel direkt am zentralen Platz von Mexiko-Stadt, dem berühmten Zócalo, gebracht.

2. Tag Mexiko-Stadt

Eine ganztägige "City Tour" durch die 2.240 m hoch gelegene Metropole gibt uns einen Überblick über diese faszinierende Stadt. Beim morgendlichen Rundgang besuchen wir den Stadtteil El Centro mit der größten Kathedrale der westlichen Welt. Im Nationalpalast sehen wir die originalen Wandgemälde des mexikanischen Künstlers Diego Riviera, die die Geschichte von der Eroberung Mexikos durch Cortez bis zur Revolution im Jahre 1910 darstellen. Ein Bummel über den bunten Mercado San Juan lässt uns am mexikanischen Marktalltag teilhaben. Nachmittags fahren wir zum Revolutionsdenkmal und besuchen das Nationalmuseum für Anthropologie und Geschichte. Bei der Besichtigung erfahren wir mehr über so klangvolle Namen von Indianerkulturen wie Azteken, Mayas, Tolteken, Mixteken, Zapoteken, Chichimeken, Huasteken oder Olmeken, deren Baudenkmäler uns in den nächsten Tagen überall "live" begegnen werden.

3. Tag Vulkanbesteigung Ajusco

Heute heißt es: Bergstiefel anziehen! Vom Hotel aus erreichen wir in ca. 2 Stunden den Ausgangspunkt unserer Akklimatisationstour auf den Vulkan Ajusco, am südlichen Stadtrand von Mexiko. Auf 2.900 m beginnend führt der Weg anfangs leicht ansteigend durch Nadelwaldbestand und dann schnell steiler werdend, durch Rinnen, über mehrere kleine Lichtungen und Serpentinen in freies Gelände. Weiter geht es gratartig über Lavagestein mit sehr leichter Kletterei zum Vorgipfel Pico del Aguila (3.910 m). Nach einem kurzen Abstieg durch eine Mulde führt die Route dann ansteigend zum Hauptgipfel Pico La Cruz del Marquez (3.945 m). Bei gutem Wetter ist die Sicht auf die Hauptstadt Mexikos grandios. Der Abstieg geht westlich über leichtes Gelände, dann Richtung Norden wieder steil bergab und zuletzt flach auslaufend über Wiesen bis zur Straße zurück. Rückfahrt abends zum Hotel.

4. Tag Teotihuacan - Nevado de Toluca

Etwa 60 km Busfahrt nach Nordosten führen uns zur gewaltigen Pyramidenanlage von Teotihuacan, die aus der Vor-Azteken-Zeit stammt und von einem unbekannten Volk erbaut wurde. Vorher besuchen wir unterwegs noch die Basilika von Guadelupe, dem größten Marien-Wallfahrtsort Mexikos. Wenn wir anschließend die steilen Stufen der 63 m hohen Sonnenpyramide in Teotihuacan emporsteigen, werden wir mit einem einzigartigen Weitblick belohnt: Wir bestaunen die "Straße der Toten", die Mondpyramide sowie den Tempel des Toltekengottes Quetzalcoatl. Nach diesem Exkurs in die Historie fahren wir durch malerisches Bergland im Südwesten der Stadt in knapp 3 Stunden zur Albergue Nevado de Toluca (3.800 m), den die Indianer Xinantécatl ("der nackte Mann") nennen. Wir quartieren uns in der sehr einfachen Selbstversorger-Berghütte ein. Nach dem Einheizen und dem Kochen des Abendessens besprechen wir die Tour am nächsten Tag.

5. Tag Nevado de Toluca - Taxco

Bei Tagesanbruch fahren wir mit unserem Bus weiter hinauf bis zur meteorologischen Station (auf ca. 4.000 m). Über einen kleinen Sattel und dann leicht absteigend erreichen wir zu Fuß die beiden Kraterseen Laguna de la Luna und Laguna del Sol. Von hier aus können wir unsere Route nach oben schon genau sehen. Von Osten geht es über Geröllfelder, zuerst mäßig ansteigend über einen Sattel, dann südwärts bis zum Felsgrat. Über mehrere kleine Vorgipfel, zum Teil steil kletternd "mit Händen und Füßen" in meist losem Gestein führt der Weg hinauf über den Ostgrat zum Gipfel des Nevado de Toluca. Wir gehen nahe beieinander und steigen vorsichtig, um keinen Steinschlag zu verursachen. Am höchsten Punkt auf 4.690 m steht der rauchende Popocatepetl im Mittelpunkt des Betrachtens. Beim Blick über die Kraterseen erkennen wir auch die Ixtaccihuatl, unser nächstes Ziel. Der Abstieg führt nach Westen, über den Grat kurz abkletternd, zu einer Scharte. Über Schutthalden "fahren" wir im Schotter bis zu den Kraterseen ab und treten den Rückweg zum Fahrzeug an, das an der Metereologischen Station bereitsteht. Heute fahren wir noch weiter nach Taxco wo ein bequemes Hotelbett auf uns wartet.

6. Tag Taxco - Hacienda Vista Hermosa

Den heutigen Tag nutzen wir zum Kräfte sammeln vor den nächsten anstrengenden Gipfelzielen. Heute Morgen besichtigen wir zuerst die koloniale Altstadt von Taxco, die ihren Reichtum dem Abbau von Silber im 18. Jahrhundert verdankt. Noch heute ist hier das Zentrum der Silberverarbeitung Mexikos, wenn auch in der eigenen Mine nur noch wenig gefördert wird. Später machen wir uns auf den Weg zur bezaubernden Hacienda mit dem schönen Namen "Vista Hermosa" (schöner Blick) nahe Cuernavaca. Hier lassen wir gemütlich den restlichen Tag ausklingen.

7. Tag Hacienda Vista Hermosa - Ayapango

Wir schlafen aus und genießen einen freien Tag auf der Hacienda. Bereits die Azteken hatten hier, wo es trotz 1.500 m Höhe fast tropisch warm ist, Gärten zum Lustwandeln angelegt. Im 17. Jahrhundert errichteten die Spanier an den schönsten Orten ihre Haciendas. Mediterraner Baustil und schöne Gartenanlagen gehen mit der exotischen Umgebung eine faszinierende Verbindung ein. Wir können uns ausruhen, die Annehmlichkeiten des Freizeitangebotes nutzen, ein Bad im Pool nehmen oder Ausflüge in die Umgebung machen. Am späten Nachmittag Fahrt in Richtung Amecameca nach Ayapango. Ausgeruht packen wir den Rucksack für die Besteigung der Ixta am nächsten Tag.

8. Tag Ixtaccihuatl

Die lange Besteigung unseres ersten Fünftausenders, des Ixtaccihuatl (5.286 m), steht auf dem Programm und fordert unsere ganze Ausdauer. Wir fahren um ca. 2 Uhr nachts über den Paso Cortez (3.700 m) und auf Sandpiste weiter bis zum Ausgangspunkt La Joya (3.960 m). Zu Fuß geht es in Serpentinen, durch hohes Gras und zum Teil auf steilen Schotterwegen zum Pass Portillo de los Pies (4.200 m), dem Sattel zwischen den "Knien" und den "Füßen" der Ixta. Dem markanten Südostrücken folgend steigen wir weiter bis zu den Biwakschachteln (Glaciares Orientales, 4.600 m). Über einige Vorgipfel, wie z.B. den Torre de San Augustin (5.020 m) erreichen wir über Schnee-, Eis- und Felsgrate bergab und bergauf, ein großes Gletscherfeld querend, schließlich den höchsten Punkt, genannt "El Pecho" (5.286 m). Eine ganz eigene Gletscherwelt mit ungewöhnlichen Landschaftsformen erwartet uns hier. Der Abstieg erfolgt auf der Aufstiegsroute. Im Anschluss an die Bergtour fahren wir zurück zu unserer Unterkunft nach Ayapango.

9. Tag Oaxaca

Nach einer langen Fahretappe Richtung Süden (ca. 8 Stunden), vorbei an Agaven und Kakteen ins Bergland des Staates Oaxaca beziehen wir für 2 Nächte unsere Zimmer in einem Hotel in der wunderschönen Kolonialstadt Oaxaca (1.500 m). Je nach verbleibender Zeit können wir nachmittags durch die Altstadt, Weltkulturerbe der UNESCO, bummeln. Dabei schauen wir uns den Zócalo, die barocke Kathedrale und die Dominikanerkirche Santo Domingo an und besichtigen (fakultativ) das Landesmuseum mit den einzigartigen Schätzen aus dem Königsgrab vom Monte Alban.

10. Tag Monte Alban

Ein œ-Tagesausflug führt uns zum Monte Alban, ein Höhepunkt für jeden, der sich für die Schätze des alten Mexikos begeistert. Auf diesem Plateau errichteten bereits die Zapoteken gewaltige Priesterpaläste und ein Sternen-Observatorium. Ein System sehr breiter Treppen verleiht der überwältigenden Architektur eine besondere Note. Im Jahre 1932 entdeckte man in einem Grab den größten Schatz, der bis dahin in Mittelamerika gefunden wurde. Über 500 Einzelstücke kamen zum Vorschein, Geschmeide aus purem Gold und Silber, aus Jade und Bergkristall. Nach der Besichtigung der Anlage kehren wir nach Oaxaca zurück. Der Rest des Tages steht uns zur freien Verfügung.

11. Tag Tlachichuca - Pico de Orizaba

Vor uns liegt die reizvolle Fahrt ostwärts über die Stadt Tehúacan und den Ort Tlachichuca (2.600 m) in Richtung Orizaba. Schon auf der Anfahrt hebt sich der stolze, schneebedeckte Orizaba-Gipfel gegen den Himmel ab, den wir auf der Nordroute über den Jamapa-Gletscher besteigen wollen. In Tlachichuca verladen wir unser Gepäck auf Geländefahrzeuge und fahren auf einer Sandpiste über Miguel Hidalgo bis zur meist stark frequentierten Hütte Piedras Negras (4.260 m), wo wir unser Quartier für die letzte und größte Bergbesteigung unserer Reise beziehen.

12. Tag Pico de Orizaba - Puebla

Noch in der Dunkelheit (ca. 2:00 Uhr nachts) beginnen wir die lange und anstrengende Besteigung des Pico de Orizaba (5.700 m), der höchste Berg unserer Reise und ganz Mexikos. In vorspanischer Zeit trug er den indianischen Namen Citlaltepetl, was "Berg der Sterne" bedeutet. Steil über eine Moräne treffen wir nach ca. 2 Stunden auf die Firn- und Eiszone (ca. 5.000 m). Für den folgenden Anstieg benötigen wir unsere Eisausrüstung. Mit Steigeisen geht es in ca. 3 Stunden hinauf zur Felsinsel am Sarcofago (ca. 5.350 m). 5 - 6 Stunden liegen noch vor uns, teilweise in bis zu 40° Grad steilem (Blank-) Eis oder Firn an der Gipfelflanke. Wir gehen angeseilt, denn das Gelände ist spaltenreich. Schließlich ist der ersehnte Gipfel auf 5.700 m bezwungen. Alle anderen schon bestiegenen Vulkane grüßen uns aus der Ferne. Nach dem Abstieg fahren wir nach Tlachichuca, wo wir von der Familie einer unserer örtlichen Bergführer bekocht werden, bevor wir uns auf den Weg nach Puebla (2.160 m) machen. Spät checken wir in unser komfortables Hotel ein, dafür können wir es am nächsten Morgen schön langsam angehen lassen.

13. Tag Puebla

Gemütlich ausschlafen steht heute zuerst auf der Tagesordnung. Später schlendern wir gemütlich durch die viertgrößte Stadt Mexikos und Weltkulturerbe der UNESCO. Ein örtlicher, Englisch sprechender Stadtführer zeigt uns, zusammen mit unserem Reiseleiter, die schönsten Ecken von Puebla. Trotz der mittlerweile enormen Größe der 1532 von Franziskanermönchen gegründeten Siedlung blieb der koloniale Stil im Stadtzentrum erhalten. Dies gilt besonders für den Hauptplatz, den Zócalo, mit hohen Bäumen, prachtvollen Blumenbeeten und Wasserspielen. Die Vulkane Popocatépetl, Ixtaccihuatl und La Malinche umgeben malerisch die Stadt. Ein guter Ort um ein wenig zu verweilen.

14. Tag Rückreise

Den Vormittag können wir individuell gestalten. Nachmittags erfolgt der Transfer zum Flughafen nach Mexiko-Stadt und am Abend unser Rückflug nach Deutschland.

15. Tag Ankunft

Ankunft in Frankfurt am Nachmittag.

Generelle Hinweise

 Anschlussflüge nach Verfügbarkeit: ab anderen deutschen Städten Euro 60,-, ab Österreich/Schweiz Euro 170,-

Charakter der Tour und Anforderungen

Sie besteigen bei dieser Reise die 4 schönsten Gipfel Mexikos und haben zudem Zeit, Land und Kultur gut kennenzulernen.

Zur Teilnahme an den Vulkanbesteigungen müssen Sie ein geübter Bergsteiger sein. Die 4 Gipfel gelten zwar als technisch nicht schwierig, Ixta und Orizaba erfordern jedoch Erfahrung im Umgang mit Steigeisen und Eispickel. Blankeis (am Pico de Orizaba) bis zu 40 Grad kann vorkommen. Sie werden von einem oder mehreren örtlichen Führern und einem bergerfahrenen Reiseleiter begleitet, doch nicht jede Seilschaft hat einen Bergführer am Seil! Sie sollten deshalb gewohnt sein, in selbständigen Seilschaften zu gehen und die grundsätzliche Orientierung am Berg beherrschen. Natürlich gehen die Seilschaften im Verbund. Die Etappen erreichen bis zu 15 Stunden (Ixta) tägliche Gehzeit inklusive Pausen und fordern Ihr Durchhaltevermögen. Die an einem Tag zu bewältigenden Höhenunterschiede liegen bei maximal 1.500 Höhenmetern. Eine gute Höhenverträglichkeit ist wegen dem Erreichen großer Höhen (bis 5.700 m) ebenso wichtig wie Trittsicherheit in felsigem Gelände und auf Geröllhalden. Am Toluca und der Ixta ist leichte Kletterei 2. Grades in felsigem, aber nicht sehr ausgesetztem Gelände nötig. Sie benötigen eine ausgezeichnete Kondition und sehr gute Ausdauer. Ihr Herz und Kreislauf müssen gesund sein; konsultieren Sie bitte vor der Reise Ihren Arzt!

Auf den sehr einfachen staatlichen Berghütten, die keinerlei Komfort bieten, übernachten Sie im Bettenlager oder auf Ihrer Matte und Ihr einheimischer Bergführer fungiert als Koch. Für die Vulkanbesteigungen erhalten Sie ein Lunchpaket mit auf den Weg.

Die Fahrstrecken betragen bis zu 8 Stunden, können wegen der Straßenverhältnisse und des massiven Verkehrs rund um Mexiko-Stadt anstrengend werden und verlangen Durchhaltevermögen. Sie legen insgesamt um die 2.000 km zurück.

Diese Art des Reisens setzt bei allen Teilnehmern Kameradschaft, Gemeinschaftsgeist und Hilfsbereitschaft voraus. Packen Sie bitte bei den anfallenden Arbeiten in den Hütten, wenn gewünscht, mit an: Ihre aktive Mithilfe ist beim Zubereiten der Mahlzeiten und Abwaschen, beim Packen, Auf- und Abladen des Gepäcks, erforderlich und sollte für jeden selbstverständlich sein. Ebenso wird Verständnis für fremde Kulturen und Wertvorstellungen erwartet. Beim Fotografieren ist Zurückhaltung geboten. Bitten Sie die Personen vorher um Erlaubnis, wenn Sie ein Foto machen wollen, und akzeptieren Sie auch ein "Nein". Die Bitte um ein Gemeinschaftsfoto wird meist gerne akzeptiert. Pünktlichkeit ist keine mexikanische Erfindung, "mañana" schon eher; deshalb gehören Verzögerungen in Mexiko zum Reiseerlebnis! Stellen Sie sich deshalb grundsätzlich auf einfache ortsübliche Verhältnisse und Komfortverzicht ein. Ausgezeichnete Kondition für die bis zu 12-stündigen Touren mit maximal 1.500 Höhenmetern. An Ixta und Orizaba benötigen Sie zusätzlich Erfahrung mit Steigeisen und Pickel.

Klima

Die von uns gewählten Reisetermine liegen außerhalb der Regenzeit, die von Mai bis Anfang Oktober dauert. Zwischen November und März liegen die mittleren Temperaturen in Mexiko-Stadt bei ca. 10 - 22 °C, im Hochland in Oaxaca 10 - 15 °C. In höheren Lagen in den Bergregionen wird es von Oktober bis März empfindlich kalt - Minusgrade sind keine Seltenheit.

Ausrüstung

Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie vor allem warme Kleidung für die Touren in den Bergen mitbringen (Wind- und wasserdichte Jacke, Pullover/Fleece, Handschuhe, Mütze etc.) sowie einen guten Schlafsack (Daune oder Kunstfaser, bis -15 Grad Komfortbereich) und eine leichte Therm-a-Rest-Matte oder Isomatte für die kühlen Übernachtungen in den Hütten. Daneben benötigen Sie eine komplette Hochtouren-Ausrüstung (steigeisenfeste Bergschuhe, angepasste Steigeisen und Eispickel, Hüftgurt, Karabiner, Steinschlaghelm, etc.), während das weitere Sicherungsmaterial inklusive Seile von unserer Agentur gestellt wird. Im Gebiet der Hacienda herrscht milderes Klima, es kann bis zu 25 °C geben und leichte Kleidung ist hier angebracht. Bitte verzichten Sie im streng katholisch geprägten Mexiko auf das Tragen von kurzen Shorts oder kurzen Röcken (Alternative: Bermudas!) und schulterfreien T-Shirts, damit die Gruppe keinen Anstoß erregt und bei den Einheimischen willkommen ist. Mit der Buchungsbestätigung erhalten Sie eine detaillierte Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise.

Gepäck

Für diese Reise empfehlen wir eine flexible Reisetasche. Bei den Vulkanbesteigungen wird das Hauptgepäck vor Tourenbeginn in der jeweiligen Unterkunft deponiert, so dass Sie nur das Nötigste für die Bergtour in Ihrem Tagesrucksack mitnehmen (Windschutz, Anorak, Pullover/Fleece, Handschuhe, Mütze, Foto- und Bergausrüstung etc.). Dafür benötigen Sie einen Rucksack mit ca. 45 Litern Fassungsvermögen (Hochtourenrucksack).

BUCHEN / VORMERKEN