Fiesta Mexicana zwischen Bergen und Meer

Trekking von der Sierra Madre zum Pazifik

Kombinieren Sie das längste Trekking Mexikos mit den Kultur-Highlights des Landes. Mexico-Stadt, einst Hauptstadt des mächtigen Aztekenreiches, bietet bereits einige davon. Am Fuße des Vulkanes Ixtaccihuatl besuchen Sie den bunten Markt von Amecameca und wandern nahe des rauchenden Popocatépetl. Das hübsche Oaxaca liegt eingebettet in die Sierra Madre del Sur. Die Gebirgskette wirkte als eine Art Barriere zum Kernland und trug dazu bei, die Traditionen der indianischen Ureinwohner zu bewahren. Beispiel dafür sind die farbenfrohen Ponchos, die Sie auf den bunten Märkten erstehen können. Vom Monte Alban sehen Sie in der Ferne schon Ihre Trekkingroute bis zum Endpunkt am Meer. Zunächst bestimmt die karge Hochebene das Bild. Später wandern Sie durch ausgedehnte Fichten- und Nebelwälder auf einfachen Wegen bergab in die tropische Zone bis hin zu den Palmenstränden des Pazifiks. Sie campieren an Bächen oder in direkter Nähe der Dörfer. Das Abendessen bei den einheimischen Familien ist jedes Mal ein kleines Fest. Das Hauptgepäck wird mit Fahrzeugen transportiert, kürzere Strecken legen Sie in öffentlichen Bussen zurück - Mexiko hautnah! Nach dem Trekking können Sie am schönen Pazifikstrand von Puerto Escondido noch ein wenig die Seele baumeln lassen.

Kulturschätze: Mexiko-Stadt, Teotihuacan, Oaxaca, Monte Alban
Intensive Begegnungen mit der Dorf-Bevölkerung während des Trekkings
Erholung am Strand in Puerto Escondido

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Linienflug mit Lufthansa mittags von Frankfurt nach Mexiko-Stadt. Ankunft in Mexiko City am Abend. Die schneebedeckten Vulkane Popocatepetl und Ixtaccihuatl überragen die größte Stadt der Welt. 2.300 m hoch liegt die Metropole, deren Stadtbild von breiten Alleen, vornehmen Wohngegenden und Parkanlagen, Gärten und Palästen, bunten Märkten und hübschen Plätzen geprägt ist. Vom Flughafen werden wir in unser zentral gelegenes Hotel, unser Quartier für zwei Nächte, gebracht.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel

2. Tag Mexiko-Stadt - Teotihuacan

Die Besichtigung von Mexiko-Stadt beginnt am "Zocalo". Dieser Marktplatz bildet das historische Zentrum mit vielen Zeugnissen aus der Aztekenzeit und der spanischen Kolonialära. Die ganze Zone wurde 1980 zum kulturellen Denkmal erklärt. Als die Spanier die Metropole eroberten, wurde Tenochtitlan dem Erdboden gleichgemacht. Das neue Zentrum errichteten die Eroberer genau auf dem Platz des zerstörten aztekischen Macht- und Kulturzentrums. Der 1692 erbaute Nationalpalast befindet sich auf den Ruinen der Residenz des Moctezuma. Das Gebäude mit dem Amtszimmer des Staatspräsidenten wurde durch die Wandmalereien von Diego Rivera berühmt; in expressiven Szenen schildern diese 5 Jahrhunderte mexikanischer Geschichte. Die riesige Kathedrale am Zocalo wurde bereits 1567 begonnen, aber erst 250 Jahre später vollendet, wodurch sich die vielen Stilrichtungen erklären. Am Nachmittag fahren wir zu den 50 km entfernten Ruinen von Teotihuacan. Die "Stadt der Götter" ist die größte vorspanische Ruinenstätte Mexikos; ihre Überreste liegen über eine Fläche von 20 qkm verstreut. Während ihrer Blütezeit um 200 - 600 n.Chr. wohnten schätzungsweise 200.000 Menschen hier. Die gewaltigsten Gebäude sind die 61 m hohe Sonnenpyramide und die etwas niedrigere Mondpyramide. Weitere Bauten liegen an der breiten "Straße der Toten", die zur Zitadelle und zum Tempel des Quetzalcoatl in der Mitte des Areals führt. Spät am Abend kehren wir zum Hotel in Mexiko-Stadt zurück.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F]

3. Tag Ixtaccihuatl - Amecameca - Puebla

Wir fahren nach San Rafael und starten zu unserer ersten Wanderung im Gebiet des Vulkans Ixtaccihuatl, 5.286 m. (Wanderungen am Popocatepetl sind zur Zeit nicht möglich, da das Gebiet wegen der Vulkanaktivitäten gesperrt ist.) Der schneebedeckte Vulkan "Ixta" wird als "Weiße Frau" oder "Schlafende Frau" bezeichnet; die einzelnen Gipfel und markanten Erhebungen haben mexikanische Bergsteiger nach den Körperteilen des Menschen benannt (Füße, Knie, Nabel, Brust, Kopf). Begleitet von einem örtlichen Führer wandern wir in den lang gezogenen Canyon von Micpulco. Von 2.500 m Höhe ausgehend werden wir ca. 4 Stunden hin und zurück unterwegs sein und die herrlichen Mischwälder sowie einen 20 m hohen Wasserfall am Umkehrpunkt der Wanderung genießen können. Entweder auf dem Hinweg oder nach unserer Wanderung besuchen wir den bunten Markt von Amecameca mit seinen üppig beladenen Verkaufsständen. Später am Tag fahren wir in etwa 2,5 Std. bis zur Kolonialstadt Puebla (2.150 m), wo wir uns in einem kleinen Hotel im historischen Zentrum einquartieren.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Übernachtung im Hotel [FM]

4. Tag Puebla - Oaxaca

Am Vormittag besichtigen wir mit unserem Reiseleiter das koloniale Zentrum der 1531 von spanischen Siedlern gegründeten Stadt Puebla mit dem Zocalo, der Kathedrale und dem ehemaligen Kloster Santo Domingo. Gegen Mittag brechen wir zur ca. 6-stündigen Fahrt in einem Privatbus in die 325 km entfernte "Jadestadt" Oaxaca auf. Unterwegs treffen wir immer wieder auf die markanten Cordon-Kakteen. Die romantische Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist das Herzstück der Region und liegt 1.550 m hoch; das dortige Klima ist das ganze Jahr über frühlingshaft angenehm. Hier hat sich die indianische Kultur sehr gut erhalten, weil die mächtige Sierra Madre del Sur wie eine Barriere zum mexikanischen Kernland wirkte. Oaxaca, heute UNESCO-Weltkulturerbe, wurde 1529 gegründet und hat inzwischen rund 600.000 Einwohner. Trotz der Größe strahlt die Stadt eine gemütliche und freundliche Atmosphäre aus. An den gepflegten Straßen der Innenstadt stehen prunkvolle Gebäude aus dem 16. Jh. Zu den Schätzen aus der Kolonialzeit gehören eine der prächtigsten Kirchen Mexikos und hervorragende Museumsstücke. Zwei Nächte verbringen wir in einem Stadthotel in der Altstadt.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F]

5. Tag Monte Alban

Vormittags unternehmen wir einen Ausflug nach Monte Alban. Vor 2.500 Jahren wurde die Kuppe des Berges von den Zapoteken abgetragen, um Platz für ihr religiöses Zentrum zu schaffen. Die ausgedehnte Ruinenanlage besteht aus der Plaza Central, die von Tempeln, einem Observatorium und Ballspielplätzen umgeben ist. Um etwa 1.300 n. Chr. wurde die Stadt von den Mixteken übernommen. Sie wohnten nicht selbst in der Stadt, sondern nutzten sie als Nekropole für ihre Herrscher. Am Nachmittag besuchen wir mit unserem Reiseleiter die Altstadt von Oaxaca, die im Schachbrettmuster angelegt und gut zu Fuß zu erkunden ist. Der parkähnliche Zocalo mit Schatten spendenden Bäumen, schmiedeeisernen Ruhebänken und einem Musikpavillon wird von spanischen Kolonnaden, Restaurants und Straßencafes umrahmt. Er gilt als schönster Stadtplatz Mexikos. Die barocke Kathedrale hat eine jahrhundertealte, noch funktionierende Holzuhr vorzuweisen, ein Geschenk des spanischen Königshauses.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F]

6. Tag Sierra Madre del Sur

Wir starten zum 8-tägigen Trekking durch die Sierra Madre del Sur. Mit dem lokalen Bus erreichen wir morgens nach 30 Minuten Fahrt den kleinen Ort Zaachila. Ab dem Jahr 1.000 war dies der Hauptort der Zapoteken nach Monte Alban. Hier kaufen unsere Begleiter die letzten Lebensmittel für die Wandertage ein, während wir die Atmosphäre rund um den Marktplatz des Dorfes schnuppern. Nach weiteren 1,5 Std. Fahrt bergauf in Richtung Süden kommen wir in 2.830 m Höhe und "gut durchgerüttelt" zum Ausgangspunkt des Trekkings. Der größte Teil der Einstiegsetappe ist durch Nadelwald geprägt und verläuft auf ebener oder abschüssiger Strecke auf angelegten Waldstraßen. Nach rund 4 Std. (15 km) schlagen wir in ca. 2.550 m Höhe mitten im Kiefernwald die Zelte auf. Heute kochen unsere örtlichen Führer. Wir kriechen in unsere Schlafsäcke, denn hier in der Höhe wird es nachts sehr kühl.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 280m; Übernachtung im Zelt [FMA]

7. Tag San Miguel Peiras - San Juan Xochiltepec

Etwa 15 km Wegstrecke liegen vor uns bis zum Tagesziel. Nach einer Stunde erreichen wir auf einem Pfad den kleinen Ort San Miguel Peiras (2.100 m), wo wir eine kleine Pause machen. Unser Weg führt uns weiter an einem Fluss entlang, den wir zweimal durchqueren, bevor es dann steil und schweißtreibend bergauf geht bis auf 2.600 m. Wir befinden uns noch im Siedlungsgebiet der Nachfahren der Mixteken, die uns unterwegs öfters mit ihren Lasteseln begegnen. Stetig bergan wandernd nähern wir uns dem Dorf San Juan Xochiltepec (2.450 m), unserem Tagesziel. Wir campen in Dorfnähe im Wald. Heute Abend verköstigt uns eine Familie aus dem Dorf. Später machen wir ein Feuer, denn auch hier wird es nachts empfindlich kühl.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 800m; Übernachtung im Zelt [FMA]

8. Tag San Fernando de Matamoros

Ein 8-stündiger, aber erlebnisreicher Wandertag bzw. eine 21 km lange, abwechslungsreiche Gehstrecke liegt vor uns. Nach einem kurzen Anstieg am Morgen führt der Weg meist bergab nach San Fernando de Matamoros (1.500 m). Flussüberquerungen stehen an, Schluchten sowie Wald und Steppenlandschaft wechseln sich ab. Ein Teil des Weges wurde durch eine neue Holzfällerstraße zerstört, so dass wir hier kurze Zeit den staubigen Pisten folgen müssen. Doch beim kleinen Dorf Migual Hidalgo hat uns der Wald wieder. In San Fernando de Matamoros zelten wir mitten im Dorf. Die Bewohner von San Fernando sind bekannt für ihre kunstvollen Lederarbeiten. Die Provinz Oaxaca hat hier den Charakter eines Flickenteppichs: Zahlreiche kleine Dörfer sind über die Berghänge verstreut, und mehr als 16 Sprach- und Kulturgruppen mit über 200 Dialekten haben sich in dieser Gegend erhalten. Nirgendwo sonst in Mexiko ist das Kunsthandwerk so vielfältig wie in dieser Region. Ob schwarz gebrannte oder grün glasierte Töpferwaren, skurrile holzgeschnitzte Tiere oder Webteppiche in kräftigen Farben - die Kreativität und Vitalität der Kunst Oaxacas hat die Aufmerksamkeit von Sammlern und Kunsthändlern längst auf sich gezogen. Heute Abend sind wir wieder zu Gast bei einer einheimischen Familie. Da wir mitten im Ort zelten, kann die Nacht - typisch mexikanisch - musikalisch und etwas lauter werden.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Zelt [FMA]

9. Tag San Vicente - Sebastian des las Grutas

Heute machen wir es wie die Mexikaner - wir fahren mit dem öffentlichen Bus. In ca. 2 Stunden erreichen wir den Ort San Vicente (2.200 m). Kurz danach steigen wir aus und beginnen die Wanderung. Zunächst geht es nach Siempre Viva. Die Ortschaft ist wegen der Abwanderung ihrer Bewohner in die USA fast ausgestorben. Ab hier verläuft der Weg an einem Bach, der je nach Wetter auch zum Baden einlädt. Eine Weile folgen wir noch dem Wasserlauf, dann wandern wir durch dichten Kiefernwald, bevor wir schließlich auf steinigem Pfad nach 15 km San Sebastian des las Grutas erreichen. In der Nähe des Eingangs der örtlichen Grotte auf 1.700 m Höhe stellen wir unsere Zelte auf. Wir essen im Dorf zu Abend.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]

10. Tag San Sebastian - Nachihui

Die Grotten von San Sebastian sind Privateigentum. Ihr Reiseleiter bemüht sich um eine Führung durch das 2 km lange Höhlensystem, evtl. ist diese aber nicht möglich. Noch vormittags beginnen wir unsere 6-stündige, 13 km lange Tageswanderung. Zahlreiche kleinere Auf- und Abstiege mit vielen fantastischen Aussichten, an kleinen Bauernhöfen vorbei, gilt es zu überwinden, bevor wir in den Ort Nachihui (1.500 m) steil absteigen. In der Nähe unseres Camps können wir im Bach baden. Heute bekocht uns unsere Begleitmannschaft!
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]

11. Tag Luz de Luna - San Gabriel Mixtepec

Ein offener Pick-up bringt uns zur Bushaltestelle nach Sol de Vega. Mit dem öffentlichen Bus fahren wir über kurvenreiche Straßen vormittags ca. 3 Std. Richtung Pazifik. Diese Reise mitten unter der mexikanischen Landbevölkerung verspricht, ein seltenes Erlebnis zu werden. Nachdem wir über mehrere Pässe gefahren sind, ändert sich das Vegetationsbild vollständig. Die Fichten- und Kiefernwälder liegen hinter uns, wir tauchen ein in eine reizvolle tropische Vegetation. Bei Luz de Luna (900 m) steigen wir aus. Die heutige Etappe führt zunächst auf kleinen Pfaden bergan durch dichten Bergwald mit Palmen, Farnen, Kapok, Mahagoni und Blauholzbäumen. Wir sehen kleine Kaffeefarmen, die von einzelnen Familien betrieben werden. Schließlich, nach 340 Metern schweißtreibenden Anstiegs, passieren wir die größte Kaffeeplantage der Region "La Jamaica" (1.240 m). Dann bringt uns ein langer Abstieg hinab ins Tal von San Gabriel Mixtepec (730 m), wo wir nach 13 km im gleichnamigen Dorf zelten. Es kocht unsere Mannschaft.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]

12. Tag "Buena Vista"

Nun liegt der letzte höhere Gebirgszug auf dem Weg zum Pazifik vor uns. Auf schmalen Pfaden - immer wieder mit herrlichen Ausblicken ins Tal - steigen wir durch den dichten Bergregenwald auf und ab bis zur Kaffeefinca "La Soledad". Üppige Blumen und viele bunte Schmetterlinge säumen unseren Weg. Nach ca. 6 Std. bzw.12 km erreichen wir unser Ziel, eine Lagune im Bergwald auf knapp 1.100 m mit dem schönen Namen "Buena Vista". Hier schlagen wir zum letzten Mal unsere Zelte neben einem kleinen Bauernhaus auf und genießen die Atmosphäre des Dschungels. Wir werden ein letztes Mal von unseren Guides bekocht.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Zelt [FMA]

13. Tag Puerto Escondido

Die letzte Etappe bricht an. Nach einem kleinen Anstieg über die letzte Bergkuppe haben wir einen fantastischen Blick auf den Pazifik. Zum Abschluss unseres Treks steigen wir heute teilweise steil ca. 8 km ab und folgen alten Bauernpfaden, die sich durch tief eingeschnittene Täler, überwuchert von teilweise undurchdringlichem Urwald, in Richtung Pazifik hinabziehen. Schließlich erreichen wir San Andres Copala auf nur noch 300 m Meereshöhe und legen eine kurze Mittagspause ein. Taxis fahren uns in ca. 40 Minuten nach Puerto Escondido, wo wir für 2 Nächte in einem komfortablen Hotel unterkommen.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Hotel [FM]

14. Tag Puerto Escondido

Strand und Pazifik! Erholung pur steht heute in Puerto Escondido auf der Tagesordnung. Der Küstenort gehört zu den kleineren Ferienzentren der Region und ist weniger überlaufen. Wir haben die Möglichkeit, in Ruhe hübsche Mitbringsel zu erstehen: Silberwaren, Keramik, Wolldecken, bestickte Kleider usw. bieten sich an. Auch einige schöne Ausflüge werden angeboten. Hier ist es um einiges feuchter und heißer als im Hochland von Oaxaca, so dass die kühlenden Fluten an einem der Sandstrände zum Baden locken.
Übernachtung im Hotel [F]

15. Tag Abreise

Je nach Flugplan bleibt morgens noch etwas Zeit für ein Bad im Meer oder einen letzten Bummel durch Puerto Escondido. Mittags erfolgt unser Flug nach Mexiko-Stadt. Von dort fliegen wir am Abend zurück nach Deutschland.
[F]

16. Tag Ankunft

Ankunft nachmittags in Frankfurt.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Diese Reise ist die optimale Mischung, um die Kultur und die Menschen Mexikos näher kennen zu lernen und zusätzlich seiner Wanderfreude freien Lauf zu lassen.
Für die Trekkingetappen von 5 - 6 Stunden Gehzeit inklusive Pausen, einmal auch bis zu 8 Stunden Gehzeit, benötigen Sie mittlere Kondition, Ausdauer und gute Trittsicherheit wegen der manchmal recht steinigen, steilen Abstiege. Ansonsten sind die Wanderungen technisch einfach und führen in der Sierra Madre in Höhenlagen bis maximal 2.600 m. Ausrüstung und Gepäck werden in einem Fahrzeug transportiert. Sie müssen nur Ihre persönlichen Dinge (Pullover, Trinkflasche, Fotoausrüstung, evtl. Regenschutz, Lunchpaket, etc.) in Ihrem Tagesrucksack tragen. Da es bei dem Trekking sehr heiß werden kann, sind Hitzeverträglichkeit sowie ein gesundes Herz und ein gesunder Kreislauf sehr wichtig. Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihren Arzt/Ihre Ärztin.
Während der Tour benutzen Sie manchmal öffentliche bzw. landestypische lokale Transportmittel wie öffentliche Busse und/oder Lastwagen. Solche Fahrten dauern 1 - 3 Stunden. Dabei haben Sie zwar nicht den Komfort eines klimatisierten Reisebusses, dafür ist es ein besonderes Erlebnis, mit der indianischen Bevölkerung unterwegs zu sein. Da die Straßen stellenweise schlecht, unbefestigt und kurvenreich sind, sollten Sie Durchhaltevermögen für die Überlandfahrten mitbringen.
Während des Trekkings und des Aufenthalts an den Zeltlagerplätzen ist volle Verpflegung eingeschlossen, ansonsten Frühstück. An den Fahr- und Ausflugstagen können Sie sich mittags einen Imbiss kaufen oder im Restaurant essen. An Tagen mit Hotelübernachtungen ist abends Gelegenheit, die ausgezeichnete und fantasievolle mexikanische Küche zu genießen. Rechnen Sie mit Euro 10,- bis 15,- für ein gutes Restaurantessen inklusive Getränk. Die Auswahl an Lebensmitteln und Waren in den Läden kleinerer Orte oder am Strand ist begrenzt. Beachten Sie bitte, dass es unterwegs nur sporadisch Frischfleisch und Gemüse zu kaufen gibt. Das Trinkwasser für unterwegs muss aus gesundheitlichen Gründen gekauft werden.
Übernachtet wird in den Städten in schönen Hotels der Mittelklasse und während des Trekkings in Zwei-Personen-Zelten, die Sie selbst aufbauen. Während des Trekkings müssen Sie öfter mit sehr einfachen sanitären Verhältnissen rechnen, manchmal ersetzt ein Fluss am Zeltcamp das Badezimmer. Flexibilität, Toleranz, Hilfsbereitschaft und Kameradschaftlichkeit sollten für alle Mitreisenden auf dieser Tour selbstverständlich sein.

Ebenso wird Verständnis für fremde Kulturen und Wertvorstellungen erwartet. Beim Fotografieren ist Zurückhaltung geboten. Bitten Sie die Personen vorher um Erlaubnis, wenn Sie ein Foto machen wollen, und akzeptieren Sie ggf. auch ein "Nein". Die Bitte um ein Gemeinschaftsfoto wird meist gerne akzeptiert. Pünktlichkeit ist keine mexikanische Erfindung, "mañana" schon eher; deshalb gehören Verzögerungen in Mexiko zum Reiseerlebnis! Diese Tour führt Sie abseits der gängigen Touristenpfade durch die Sierra Madre; stellen Sie sich deshalb grundsätzlich auf einfache ortsübliche Verhältnisse und Komfortverzicht ein.

Einreisebestimmungen:

Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist kein Visum erforderlich.
Gültigkeit des Reisepasses: 6 Monate nach Ankunft in Mexiko.
Für Mexiko ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben.
Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900-1234-999 (1,98 Euro pro Minute oder unter www.gesundes-reisen.de)

Wichtige Hinweise:

Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, Busverspätungen, organisatorische Schwierigkeiten oder andere Faktoren. Bedenken Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Bitte beachten Sie, dass die Klein-Kriminalität in Mexiko seit Jahren ein Problem ist. Diebstähle sind bei größeren Menschenansammlungen, wie zum Beispiel an Bahnhöfen, auf Märkten usw. leider keine Seltenheit. Bitte achten Sie gerade dort verstärkt auf Ihr Gepäck und auf Ihre Wertsachen bzw. lassen Sie diese bitte im Hotel-Safe.

Klima

Während dieser Reise halten Sie sich in fünf verschiedenen ökologischen Zonen auf, weshalb auch das Klima sehr abwechslungsreich ist. An manchen Orten, vor allem in den höheren Lagen, während des Trekkings, kann es nachts stark abkühlen und die Temperatur kann die Null-Grad-Grenze erreichen. Zwischen Juni und Anfang Oktober ist Regenzeit, dies bedeutet aber keinen Dauerregen. Normalerweise regnet es in dieser Periode am späten Nachmittag ca. ½ bis 1 Stunde, so dass die Landschaft dann besonders saftig und grün ist. Am Meer herrscht tropisches Klima mit warmen Temperaturen über 25 Grad.

Ausrüstung

Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie leichte, atmungsaktive Sommerkleidung und für die teils kühleren Abende und die Bergregion auch wärmere Bekleidung (Jacke, Anorak und Regenschutz) mitnehmen. Stöcke haben sich auf den manchmal steilen Pfaden beim Abstieg bewährt. Für die Zeltübernachtungen benötigen Sie einen leichten Schlafsack, der bis Null Grad tauglich sein sollte, sowie eine Isolier- oder Thermomatte. Zwei-Personen-Zelte sowie die Camping- und Kochausrüstung werden gestellt. Ihr Tagesrucksack sollte genügend Platz für die persönliche Ausrüstung (Sonnen- und Regenschutz, Pullover, Wechsel-T-Shirt, Trinkflasche, Fotoausrüstung, Lunchpaket etc.) bieten.
Bitte verzichten Sie im streng katholisch geprägten Mexiko auf das Tragen von Shorts oder kurzen Röcken (Alternative: Bermudas!) und schulterfreien T-Shirts, damit die Gruppe keinen Anstoß erregt und bei den Einheimischen willkommen ist.

BUCHEN / VORMERKEN