Namibia - Botswana - Wunder der Natur
Diese Afrikareise ist gespickt mit Höhepunkten. In Namibia erleben wir ein Land der Gegensätze: hier die Wüste mit ihren sagenhaften Dünen, dort die von der deutschen Kolonialzeit geprägten Küstenorte. Und mittendrin: der Etoschapark, wo uns Zebras, Giraffen und Löwen vor die Linse laufen. In Botswana begegnet uns die wilde Welt der Kalahari mit ihrem Tierreichtum, lange Zeit nur von vereinzelten Buschmannfamilien bewohnt. Abgerundet wird die Tour von einem einmaligen Naturschauspiel: den Viktoriafällen. Es gibt viel zu sehen in diesen 20 Tagen, die schneller vergehen werden, als Ihnen lieb ist.
* Auf dem Landweg von der Namibwüste durch Botswana zu den Viktoriafällen
* Tierparadiese an der Etoschapfanne, im Okavangodelta und am Ufer des Chobes
* Kleine Gruppe von maximal 20 Personen
Reiseverlauf
1. Tag: Abflug nach Afrika
Anreise nach München oder Frankfurt und am Abend Flug mit South African Airways in Richtung Johannesburg (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.).
2. Tag: Ankunft in Windhuk
Morgens Ankunft in Johannesburg und Anschlussflug nach Windhuk. Ihr Reiseleiter begrüßt Sie am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel. Per Bus entdecken wir nachmittags gemeinsam die Hauptstadt Namibias. Die gegensätzlichen Lebenswelten aus deutscher Kolonialzeit und schwarzem Afrika offenbaren sich schnell: hier das bunte Leben in der Township von Katutura, dort die eher westlich anmutende Innenstadt mit gläsernen Bürohäusern und Shoppingmalls – zwischendrin noch vereinzelte Relikte aus wilhelminischer Zeit wie Jugendstilhäuser, die Christuskirche, der Tintenpalast.
3. Tag: Gräber und Minen
Gleich zu Anfang unserer Reise holt uns die Vergangenheit ein: Wir besuchen die Häuptlingsgräber der Hereros in Okahandja. Bis heute fordert dieses Volk von Deutschland Entschädigungszahlungen für den Kolonialkrieg. Ein kurzer Stopp am Holzschnitzermarkt, dann geht es nach Tsumeb. Im liebenswerten Heimatmuseum des Minenstädtchens erfahren wir alles über das „rote Gold“ Namibias: Kupfer. Derzeit wird freilich nicht geschürft - auch Namibias Bergbau ist ein Opfer der Globalisierung. Wir übernachten in einem schönen Hotel am Eingang zum Etoschapark. 520 km auf gut ausgebauter Überlandstraße.
4. Tag: Im Etoscha-Nationalpark
Kamera im Anschlag? Akkus aufgeladen? Dann kann nichts mehr schiefgehen, wenn wir heute den Etoscha-Nationalpark durchqueren, eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Afrikas. Mit Sicherheit werden Ihnen hier Springböcke, Zebras, Gnus und Giraffen vor die Linse laufen. Möglicherweise auch einige Großkatzen, Nashörner und Elefanten. Vor allem an den vielen Wasserstellen, die wir anfahren, bieten sich tolle Gelegenheiten für Ihr persönliches Foto des Jahres. Ca. 200 km. Zwei Übernachtungen in der Etosha Safari Lodge am südlichen Eingang des Parks.
5. Tag: Erneut auf Pirsch
Gestern keinen Elefanten abgeschossen? Fototechnisch natürlich! Dann haben Sie heute eine weitere Chance. Aber vergessen Sie nicht, Ihren Blick ab und zu von der Steppe in den Himmel zu richten. Die Vogelvielfalt im Etoschapark ist gewaltig. Vielleicht identifizieren Sie einen Kampfadler oder einen der skurrilen Gelbschnabeltokos. Ca. 150 km.
6. Tag: Im Damaraland
Ist das dort ein vergessener Hinkelstein von Obelix mitten in der Landschaft? Nein, es ist die berühmte Fingerklippe, 35 m hoch, die hier einsam in der Landschaft steht. Auf unserem Weg folgen weitere Höhepunkte des Damaralandes: der Versteinerte Wald, der Verbrannte Berg, die Orgelpfeifen und die prähistorischen Felsenzeichnungen von Twyfelfontein. 310 km.
7. Tag: Zur Atlantikküste
Auf unserem Weg zur Küste zieht unser Bus eine lange Staubfahne hinter sich her. Es wird deutlich kühler und windiger, denn vor der namibischen Küste verläuft der aus der Antarktis kommende Benguelastrom. In der Küstenstadt Swakopmund treffen wir abends einen deutschstämmigen Namibier, der aus seinem Leben berichtet und mit Ihnen bei einem Bier oder einem Glas Wein über die aktuelle Lage, das Zusammenleben der Völker Namibias und die Zeit der Apartheid diskutiert. 350 km. Zwei Übernachtungen in Swakopmund.
8. Tag: Swakopmund
Was macht die Robbe in unserem Boot? Sie freut sich auf Sie, lässt sich sogar streicheln. Wir sind in Walfischbucht, einem Nachbarort von Swakopmund, von dem aus wir eine Bootstour starten. Begleitet von Pelikanen und Delfinen tuckern wir zur anderen Seite der Bucht, wo wir große Robbenkolonien am Strand entdecken. Es werden Austern, Fisch und Sekt gereicht. Zurück in Swakopmund führt Sie der Reiseleiter durch die Stadt. Hier spricht man deutsch. Fragen Sie einen Passanten, wo Sie am besten zu Abend essen können! Unser Tipp: Kückis Pub ist eine kulinarische Institution und berühmt für Meeresfrüchte. Busstrecke 70 km.
9. Tag: Wüstenschönheiten
Auf dem Weg nach Solitaire passieren wir einige der schönsten Stellen des Namib-Naukluft-Parks: Wir bewundern die Welwitschia-Fläche, wo die einzigartige urzeitliche Welwitschia mirabilis wächst, und erblicken die sogenannte Mondlandschaft, die ihren Namen redlich verdient. Nach Stopps bei den Wildtränken Ganab und Hotsas - Treffpunkt von Zebras und Antilopen - schauen wir noch dem Kuiseb-Canyon auf den Grund, bevor wir unsere Lodge in der Namibwüste erreichen. 260 km. Zwei Übernachtungen in der Namib Desert Lodge.
10. Tag: Die Dünen von Sossusvlei
Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf, um per Bus und Geländewagen in die zentrale Namib vorzustoßen, die älteste Wüste der Welt. Im Morgenrot erstrahlen die bis zu 300 m hohen Dünen rund um das Sossusvlei - eine riesige Lehmpfanne. Wer will, besteigt einen der Sandberge. Kann ein Fluss einfach verschwinden? Ja, er kann! Das sehen wir im Sesriem-Canyon, wo eine Felsplatte scheinbar unvermittelt den Fluss Tsauchab verschluckt. 220 km. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Machen Sie eine Rundfahrt auf dem Gelände der Lodge zu den versteinerten Dünen - den einzigen ihrer Art weltweit (ca. 30 €).
11. Tag: Über Land nach Windhuk
Wir sagen der Namib Auf Wiedersehen und gelangen durch dünn besiedeltes Farmland gegen Mittag nach Windhuk. 290 km. Gestalten Sie den Nachmittag nach Ihrem Gusto. Wer will, springt in den Hotelpool oder bricht auf zu einer Shopping-Tour in die Innenstadt. Auf der Independence Avenue reihen sich Geschäfte aller Art aneinander, und es gibt hier auch einen kleinen Handwerkermarkt.
12. Tag: Im Buschmannland
Flankiert von rot schimmernden Dünen und Kameldornbäumen fahren wir gen Osten zur Gästefarm Zelda, kurz vor der Grenze zu Botswana. 330 km. Nachmittags besuchen wir ein Buschmanndorf auf dem Farmgelände. Zwischen traditionellen Strohhütten sprechen wir mit einigen der Ureinwohner und erfahren auf einem Spaziergang durch den Busch mehr über das Leben in der Kalahari und die Angst um die Existenz in einer sich stetig modernisierenden Welt.
13. Tag: Durch die Kalahari nach Maun
Von unserer Lodge ist es nicht weit bis zur Grenze nach Botswana. Auf der gut ausgebauten Trans-Kalahari-Straße durchmessen wir die Kalahari - roter Sand, Dornensträucher und Akazienbäume, so weit das Auge reicht, ein Land schier endloser Horizonte. Unterwegs passieren wir immer wieder die Veterinärzäune, die das Land durchschneiden - Hinweis auf die Rinderherden, die von den Bewohnern Botswanas als der wahre Reichtum des Landes angesehen werden. Nachmittags erreichen wir Maun. 530 km. Verbringen Sie den Rest des Tages, wie Sie wollen. Es gibt viele Möglichkeiten: Machen Sie einen Rundflug über das Okavangodelta, besuchen Sie eine Krokodilfarm oder machen Sie einen Ausritt am nahe gelegenen Fluss Thamalakane. Ihr Reiseleiter hilft Ihnen gerne bei der Organisation. Oder bummeln Sie einfach durch den Ort und beobachten Sie, wie die Menschen leben. Zwei Übernachtungen in Maun.
14. Tag: Unter wilden Tieren
Früh am Morgen brechen wir mit geländegängigen Fahrzeugen zum Wildreservat Moremi auf. Wir fahren durch dichten Wald, bis wir wieder offenes Land erreichen. Erstaunlich, wie flach die Landschaft hier ist. Gut für uns! So haben wir freie Sicht auf Elefanten, Antilopen und mit viel Glück sogar ein paar Löwen. 100 km. Nachmittags können Sie dann abheben: Zurück nach Maun bringen uns kleine Flugzeuge - bestaunen Sie die Kalahari am Rande des Okavangodeltas aus der Vogelperspektive! Wer nicht fliegen mag, fährt auf dem Landweg zurück.
15. Tag: Salz und Sonne
Für die Hobbyornithologen unter Ihnen beginnt der Tag heute spannend. Unsere Fahrt nach Nata säumen die Salzpfannen Botswanas, die sich in regenreichen Jahren mit Wasser füllen und Tausende von Vögeln anziehen. Mächtige Affenbrotbäume, die hier und da aufragen, sind Landmarken auf dem Weg durch das ebene Land. Gegen Mittag erreichen wir unsere Lodge mit ihren strohbedeckten Bungalows auf Stelzen mitten im Busch. 310 km. Nachmittags werfen wir bei einer Rundfahrt in Geländewagen einen näheren Blick auf die Tierwelt des umliegenden Pfannengebiets und genießen die einzigartige Stimmung.
16. Tag: Zum Chobe-Nationalpark
Es geht tierisch gut weiter. Über eine der Hauptverkehrsachsen Botswanas gelangen wir zu unserer Lodge am Rand des Chobe-Nationalparks. 360 km. Hier starten wir nachmittags zu unserer Bootstour auf dem Fluss Chobe und bekommen Krokodile, Flusspferde und Elefanten vor die Linse. Zwei Übernachtungen in Kasane.
17. Tag: Elefanten!
Pst! Nicht so laut, wir befinden uns auf einer ausgedehnten Pirschfahrt im offenen Geländewagen und wollen die Antilopen im Chobepark doch nicht verschrecken. Das südliche Ufer des gleichnamigen Flusses ist übrigens bekannt für seine Elefantenherden, die in ähnlicher Größe sonst nirgendwo mehr anzutreffen sind. Deshalb wechseln wir nach der Mittagspause auch unser Gefährt und erkunden per Boot die Flussufer.
18. Tag: Die Viktoriafälle
Einzigartig, atemberaubend, wunderschön. Klischees, um die man bei den Viktoriafällen nicht herumkommt. Nach Querung der Grenze zu Simbabwe entdecken wir das Gebiet rund um den Wasserfall des Sambesis zu Fuß. Über 100 m stürzen hier die Wassermassen in eine enge Schlucht und versprühen ihre Gischt, die als feiner Wassernebel auf unseren Gesichtern landet. Busstrecke 100 km. Wer am späten Nachmittag Lust hat, macht noch eine kleine Bootsfahrt und bewundert den Sambesi im Abendrot (ca. 30 €).
19. Tag: Abschied von Afrika
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Spazieren Sie noch einmal zu den Viktoriafällen! Vielleicht sollten Sie auch noch ein paar Tage verlängern, denn es warten viele Attraktionen und Aktivitäten an den Viktoriafällen auf Sie. Ansonsten heißt es gegen Mittag Transfer zum Flughafen von Victoria Falls. Flug mit South African Airways nach Johannesburg und Anschluss nach München und Frankfurt (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.).
20. Tag: Wieder zu Hause
Frühmorgens Ankunft in München oder Frankfurt mit Anschluss zu den anderen Orten.
Generelle Hinweise
Einreise:
Alle Informationen über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.
In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.
Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.