Namibia – Impressionen

Bier nach deutschem Reinheitsgebot, Häuser im Jugendstil - manches kommt uns in Namibia vertraut vor. Doch 31 Jahre deutsche Kolonialherrschaft sind nur ein Wimpernschlag in der Geschichte des Landes. Im Fokus unserer Reise steht die überwältigende Natur Namibias: Wir erleben die Gluthitze der Namibwüste und die erfrischende Kühle der Atlantikküste. Wir begegnen den Menschen in einem jungen Land und sagen im Etoscha-Nationalpark Zebra und Löwe Hallo. Das Ganze zum günstigen Preis. Kleine Kompromisse sind wir nur beim Hotelkomfort eingegangen - am Niveau der Reiseleitung wurde nicht gespart.

Reiseverlauf

1. Tag: Abflug nach Namibia

Anreise nach Frankfurt und am späten Abend gemeinsamer Abflug mit Air Namibia in Richtung Windhuk (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.).

2. Tag: Willkommen in Windhuk

Morgens landen Sie in Windhuk. Ihr Reiseleiter erwartet Sie und begleitet Sie zum Hotel. Per Bus entdecken wir nachmittags die Hauptstadt Namibias. Die gegensätzlichen Lebenswelten aus deutscher Kolonialzeit und schwarzem Afrika offenbaren sich schnell: Hier Armut und Lebensfreude in der Township Katutura, dort die Relikte aus wilhelminischer Zeit: das Reiterdenkmal, die Bürgerhäuser und der Tintenpalast. Dazwischen moderne Glasbauten - Symbole einer aufstrebenden Metropole.

3. Tag: Weites Land Namibia

Die große Fahrt beginnt! Es geht südwärts durch weites Farmland. Unterwegs besuchen wir in Dordabis die älteste Karakulweberei des Landes. Ein Mitarbeiter erzählt uns vieles über die genügsamen Schafe, die Kunst des Spinnens und Webens und das Leben in diesem dünn besiedelten Land. Haben Sie Fragen? Nur zu! Rote Erde unter blauem Himmel, dazu das matte Grün der Kameldornbäume begleiten uns auf unserem Weg zu unserer Lodge. 300 km.

4. Tag: Zum Fischflusscanyon

Heute morgen geht es nach Hoachanas. In diesem Dorf - mit der zweitältesten Kirche Namibias - begegnen wir vor allem Nama, und bei einem Rundgang erfahren wir einiges über Lebensweise und Perspektiven dieses Volkes. Auf unserem Weg in den tiefen Süden machen wir einen Abstecher zum Köcherbaumwald mit noch etwa 300 dieser seltsamen Bäume. Nächster Halt: Keetmanshoop, die von rheinischen Missionaren gegründete „Metropole“ Südnamibias. Unser Tagesziel ist der Fischflusscanyon inmitten einer grandiosen Wüstenlandschaft. 420 km.

5. Tag: Auf nach Lüderitz

Per Bus und zu Fuß geht es im Morgenlicht zu einigen spektakulären Aussichtspunkten über den 150 km langen und bis zu 550 m tiefen Fischflusscanyon - eines der Naturwunder Afrikas! Wenn Ihre Kameras heißgelaufen sind, fahren wir weiter nach Lüderitz. 360 km. Dieses kühle und stets windige Städtchen am Atlantik war Ausgangspunkt der deutschen Kolonisierung in Südwestafrika; heute ist es dank der reichen Fischbestände vor der Küste Namibias ein wichtiger Fischereihafen. Gemeinsam bummeln wir durch den Ort, in dem noch zahlreiche Jugendstilhäuser stehen.

6. Tag: Kolmanskuppe und die Wüste

Die bizarren Ruinen von Kolmanskuppe erzählen vom Diamantenfieber, das hier vor 100 Jahren ausbrach. Doch längst hat sich die Namibwüste ihr Territorium zurückgeholt. Sand drängt heute in jede Ritze. Nach einer kurzen Blütezeit, die nur bis etwa 1925 anhielt, war der Diamantenrausch schnell vorbei. Verkatert vom Boom verließen die Glücksritter die Stadt und suchten ihr Glück anderswo. Auch wir verlassen die Küste und fahren ins Hochland zu unserer Gästefarm bei Maltahöhe. 420 km.

7. Tag: Die Dünen von Sossusvlei

Es ist noch dunkel, wenn wir aufbrechen, um mit Bus und Geländewagen in die zentrale Namib vorzustoßen, die älteste Wüste der Welt. Rund um die ausgetrocknete Senke Sossusvlei liegen die gigantischsten Dünen der Welt, bis zu 300 m hoch. Wer will, besteigt einen der Sandriesen. Im Sesriem-Canyon verschluckt eine Felsplatte scheinbar unvermittelt den Tsauchab. Nachmittags wird es einsam: Wir bleiben in Solitaire! Der Rest des Tages gehört Ihnen, es warten ein kühler Pool und ein kühles Bier. 370 km.

8. Tag: Raus aus der Wüste - nach Swakopmund

Auf dem Weg nach Swakopmund passieren wir einige der schönsten Stellen des Namib-Naukluft-Parks - blicken dem Kuiseb-Canyon auf den Grund, halten bei den Wildtränken Ganab und Hotsas und besuchen die Welwitschiafläche, wo die einzigartige, urzeitliche Welwitschia mirabilis wächst. In Swakopmund erreichen wir nach einigen Tagen voller Naturgenuss wieder ein wenig Zivilisation. 290 km. Zwei Übernachtungen in Swakopmund.

9. Tag: Swakopmund

Der Vormittag gehört Ihnen. Wer möchte, sticht mit dem Reiseleiter in See und tuckert durch die Walfischbucht (ca. 65 € inkl. Imbiss). Begleitet von Pelikanen und Delfinen beobachten wir die Robben in ihrer Kolonie, stoßen mit Sekt auf die tolle Reise an und probieren die Austern, die im kalten Wasser des Atlantiks vorzüglich gedeihen! Nachmittags sind wir wieder in Swakopmund. Hier wird deutsch gesprochen, und es ist nicht schwer, mit den Swakopmundern ins Gespräch zu kommen. Wir bummeln gemeinsam durch die Stadt. Souvenirjäger aufgepasst: Hier lockt Handgeschnitztes zu fairen Preisen. Tipp fürs Abendessen: Kückis Pub ist eine kulinarische Institution und berühmt für seine Meeresfrüchte.

10. Tag: In die Erongoberge

Wir fahren wieder von der Küste weg, hinauf in die Erongoberge. Je höher wir kommen, umso wärmer wird es. Gegen Mittag erreichen wir unsere mitten in den Erongobergen gelegene Lodge mit ihren strohbedachten Bungalows. 240 km. Nachmittags brechen wir auf zu einer Rundfahrt mit offenen Geländefahrzeugen durch die bergig-bizarre Felslandschaft. Überraschend modern: die Felsmalereien der San, die möglicherweise mehr als 1000 Jahre alt sind!

11. Tag: Steinreiches Namibia

Unser Bus zieht eine lange Staubfahne hinter sich her. Die Schotterpisten wollen heute kein Ende nehmen. Gegen Mittag erreichen wir die Ugab-Terrassen und die 35 m hohe Fingerklippe, die senkrecht in der Landschaft steht, als sei sie vergessen worden. Unsere heutige Unterkunft liegt nahe am Eingang zum Etoscha-Nationalpark. 420 km.

12. Tag: Auf der Pirsch im Etoscha-Nationalpark

Kamera im Anschlag? Akkus aufgeladen? Dann kann nichts mehr schiefgehen bei unserer ganztägigen Fahrt durch den Etoscha-Nationalpark - eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Afrikas. Mit Sicherheit werden Sie heute Springböcke, Zebras, Gnus und Giraffen sehen. Wahrscheinlich auch einige Großkatzen, Nashörner und Elefanten. Vor allem an den vielen Wasserstellen, die wir anfahren, bieten sich tolle Gelegenheiten für Ihr persönliches Foto des Jahres. Am späten Nachmittag verlassen wir das Tierparadies in Richtung Tsumeb. Tipp: Im Biergarten unseres Hotels wartet frisch gezapftes Bier, gebraut nach deutschem Reinheitsgebot, auf Sie. Stoßen Sie mit Ihrem Tischnachbarn an! Prost!

13. Tag: Zurück nach Windhuk

Im Minenstädtchen Tsumeb erfahren wir im Stadtmuseum mehr über das rote Gold Namibias: Kupfer. Derzeit wird in den Minen allerdings nicht geschürft. Um den Weltmarktpreis wieder anzukurbeln? Ihr Reiseleiter sagt Ihnen seine Meinung. Wir folgen jetzt der gut ausgebauten Straße in den Süden, stoppen in Okahandja an den Gräbern der Herero-Häuptlinge und erfahren dort, warum dieses Volk heute noch von Deutschland finanzielle Entschädigungen fordert. Abends sind wir zurück in Windhuk. In einer Gesprächsrunde berichtet ein deutschsprachiger Namibier aus seinem Leben in diesem Land und stellt sich Ihren Fragen. 540 km.

14. Tag: Abschied von Namibia

Der Vormittag gehört Ihnen. Sie wollen noch ein paar Souvenirs einkaufen? Ihr Reiseleiter weiß, wo Sie ein Schnäppchen machen können. Gegen 15 Uhr: Abfahrt zum Flughafen. Abends Abflug mit Air Namibia nach Frankfurt (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.).

15. Tag: Ankunft in Deutschland

Morgens Ankunft in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Orten.

Generelle Hinweise

Ihr Visum beantragen wir

Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Sie erhalten von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

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