Nepal - Kala Pattar-Mt. Everest-Basislager-Hütten-Trekking

13-tägiges Trekking im Khumbu-Gebiet
Ausflugs- und Akklimatisationstage bei Thame und in Dingpoche
Gipfelmöglichkeit Kala Pattar (5.643 m) - Amphitheater aus Eiswänden
Blick auf den gigantischen Khumbu-Gletscher
Besuch des Mt. Everest-Basislagers (5.350 m)
Besichtigung der buddhistischen Klöster Thame, Tengpoche und Pangpoche
Bausteinprogramm: Möglichkeit zur Besteigung des Island Peak (6.189 m)

Nach der Ankunft in Lukla wandern Sie im engen Tal des "Milchflusses", des Dhudh Kosi, hinauf nach Namche Bazar, dem Handelszentrum der Sherpa. Ein zweitägiger Abstecher ins Seitental von Thame dient der Akklimatisation an die ungewohnte Höhe. Nach dem Besuch des wie ein Adlerhorst am Fels liegenden Klosters lernen Sie die weitläufigen Sherpa-Dörfer Khunde mit dem Hillary Hospital und Khumjung kennen. Von hier aus haben Sie einen wunderbaren Blick auf die schneebedeckte Ama Dablam. Nach dem Durchqueren der tiefen Schlucht des Dhudh Kosi erreichen Sie den Höhenrücken von Tengpoche mit dem wieder aufgebauten Kloster und besuchen schließlich in Pangpoche das älteste Kloster im Khumbu. Über Dingpoche führt der Weg zum Weiler Lobuche und nach Gorak Shep. Auf dem Gipfel des Kala Pattar befinden Sie sich rund 10 km Luftlinie von der Gipfelpyramide des Mt. Everest entfernt. Bei klarer Sicht präsentieren sich die 8.000er Lhotse und Makalu. Der Tiefblick reicht über die Gletscherwelt bis ins Everest-Basislager, das Sie nach einer Nacht in Gorak Shep am folgenden Tag besuchen. Der Rückweg führt über einen aussichtsreichen Höhenweg nach Phortse. Wer sich an einem 6.000er versuchen möchte, kann unser Bausteinprogramm anschließen und mit einheimischem Bergführer den Island Peak besteigen (6.189 m). Schließlich kehren Sie über Namche Bazar nach Lukla zurück und fliegen nach Kathmandu.

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Flug ab Deutschland nach Kathmandu.

2. Tag Kathmandu

Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Reiseleitung zum Hotel in Kathmandu. Eventuell können wir noch einen kleinen Spaziergang in der Nähe des Hotels unternehmen.

3. Tag Flug nach Lukla - Wanderung nach Phakding

In etwa einer Stunde fliegen wir morgens mit einem Propeller-Flugzeug von Kathmandu nach Lukla (2.800 m, asphaltierte Rollbahn), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Wir steigen ca. 1,5 Std. zum Kusum-Fluss (2.550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts nach Phakding (2.650 m). Der Rest des Tages dient dem Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute.

4. Tag Sagarmatha-Nationalpark - Namche Bazar

Weiter nordwärts queren wir mehrmals den Fluss auf langen Drahtseilbrücken. In Jorsale befindet sich der "Police Checkpost" am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark. Benannt ist dieser nach dem Sherpa-Wort für den Mt. Everest. Nach insgesamt 3 - 4 Std. stromaufwärts erreichen wir den Zusammenfluss von Nangpo und Imja zum Dudh Kosi (2.850 m). Hinter der Stahlbrücke über die Imja-Schlucht bewältigen wir in etwa 2 Std. den steilen und kraftraubenden Aufstieg zum berühmten Sherpa-Zentrum Namche Bazar (3.450 m). Wir richten uns in einer angenehmen Lodge oberhalb der Polizeistation ein und können einen Rundgang durch die Geschäfts- und Souvenirstraße machen.

5. Tag Mendaphu Hill -Thame

Zuerst besuchen wir den Mendaphu Hill oberhalb des Ortes. Hier finden wir die Hauptverwaltung des Parks mit einem informativen Museum und einem erstklassigen Aussichtspunkt auf zahlreiche Khumbu-Gipfel wie Mt. Everest, Lhotse, Taboche und Ama Dablam. Nun geht es vorbei an Mani-Mauern und hübschen Chörten in ein abgelegenes Seitental mit kleinen Orten wie Thomde. Nachmittags erreichen wir das Sherpa-Dorf Thame auf einer ehemaligen Grundmoräne in 3.800 m Höhe. Nach Norden verläuft ein historisch bedeutsamer Handelsweg über den 5.720 m hohen Nangpa La nach Tibet. Noch heute findet über den Pass, über den vor gut 500 Jahren die ersten Sherpa-Klans aus Osttibet einwanderten, ein kleiner Handelsverkehr mit Yak-Karawanen statt.

6. Tag Thame Gompa - Khunde - Khumjung

Morgens steigen wir vom Lagerplatz über die nördliche Seitenmoräne auf 4.000 m zur berühmten Thame Gompa auf. Das Mönchsdorf mit dem Kloster klebt wie ein Adlerhorst im steilen Hang. Bei klarem Wetter blicken wir vom Aussichtspunkt etwas oberhalb auf die Gipfelpyramide des Cho Oyu. Auf einer anderen Route gelangen wir, vorbei am Stausee und dem neuen Wasserkraftwerk, wieder talauswärts nach Thomde. Dahinter biegen wir auf den Höhenweg nach Syangpoche (mit der höchsten Flugpiste Nepals) ab. Über einen kleinen Pass gelangen wir ins stattliche Dorf Khunde mit dem Hospital der Sir Edmund Hillary Stiftung. Über verwinkelte Wege und zwischen steingesäumten Ackerparzellen hindurch kommen wir zur Gompa von Khumjung (3.800 m) und zu unserer Lodge.

7. Tag Sanasa - Punki - Tengpoche

Morgens unternehmen wir (fakultativ) einen ca. 1-stündigen Ausflug hinauf zum berühmten Everest View Hotel. Zurück in Khumjung, kehren wir dem Hochtal den Rücken und wandern hinab nach Sanasa. Von hier wählen wir den Pfad hinunter in die tiefe Imja Kosi-Schlucht und treffen nach 2,5 Std. Wanderzeit im Weiler Phunki (3.250 m) ein. Nach einem 2-stündigen Aufstieg erreichen wir den Kamm von Tengpoche (3.870 m). Hier erhebt sich in wunderbarer Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das größte und schönste Kloster der Sherpa-Region. Wer möchte, kann das Kloster heute oder auch morgen früh besichtigen. Bei klarem Wetter erfreut uns bis zum Sonnenuntergang der grandiose Ausblick auf die Eisriesen im Khumbu. Über uns thronen Gipfel wie Kongde Ri, Taboche, Mt. Everest, Nuptse, Lhotse, Ama Dablam, Kang Taiga und Tramserku.

8. Tag Tengpoche - Pangpoche - Dingpoche

Wir steigen zur Brücke über den Imja Kosi ab, dann geht es weiter nach Pangpoche (3.985 m). In dem durch uralte Wacholderbäume geprägten Dorf können wir die mit über 350 Jahren älteste Gompa im Khumbu besuchen. Am Nachmittag folgen wir dem Hangweg zur Brücke über den Imja Kosi (4.135 m) und treffen nach kurzem Aufstieg in Dingpoche ein. Dieser Ort ist mit rund 4.350 m das höchstgelegene, dauerhaft (auch im Winter) besiedelte Dorf im Khumbu-Gebiet.

9. Tag Akklimatisationstag in Dingpoche

Um uns noch besser an die ungewohnte Höhe zu akklimatisieren, verbringen wir den heutigen Tag und eine weitere Nacht in Dingpoche. Wir können einfach ausruhen oder einen fakultativen Ausflug zum knapp 5.000 m hohen "Hausberg", dem Dingpoche Peak, unternehmen.

10. Tag Duglha - Lobuche

Nur kurz ist der Anstieg zu einem Chörten, der einen letzten Blick ins Chukhung-Tal eröffnet. Über den Höhenweg oberhalb des Pheriche-Tales wandern wir gemütlich zum Gletscherfluss des Khumbu-Gletschers. Wir rasten im Weiler Duglha (4.620 m) unterhalb der Endmoräne und meistern dann das anstrengende Steilstück über die alte Moräne bis zu den Gedenkschreinen für verunglückte Bergsteiger und Sherpas (4.850 m). Weiter geht es in der Mulde zwischen den Lobuche-Bergen und der Khumbu-Seitenmoräne leicht ansteigend bis zu den einfachen Lodges von Lobuche (4.930 m).

11. Tag Gorak Shep - Mt. Everest-Basislager - Gorak Shep

Über die Endmoräne des Changri Nup-Gletschers mehrmals auf- und absteigend, bewältigen wir den Kräfte zehrenden Anmarsch (ca. 3 Std.) zur Hochalm Gorak Shep (5.200 m), wo wir in einer Lodge übernachten werden. Da wir hier am höchsten Ort dieser Reise schlafen, müssen wir besonders darauf achten, langsam aufzusteigen und genügend Wasser zu trinken. Nach einer Pause ziehen wir taleinwärts weiter über den schuttbedeckten Gletscher und erreichen nach ca. 3 Std. das Basislager des Mt. Everest (5.350 m). Ein historischer Platz - von hier starten fast alle Everest-Expeditionen zum berüchtigten Khumbu-Eisfall, der imposant vor uns liegt. Nach kurzer Rast wandern wir zurück nach Gorak Shep.

12. Tag Gorak Shep - Kala Pattar - Pheriche

Für den Gipfeltag zum Kala Pattar ("schwarzer Berg") heißt es früh aufstehen. Hinter dem ausgetrockneten See erkennen wir bereits die Route zum Panoramagipfel des 5.643 m hohen Kala Pattar (ca. 2 Std.). Beeindruckend ist nicht nur die Nähe zur Everest-Pyramide (ca. 10 km Luftlinie entfernt!) und zum Nuptse-Grat, sondern auch der Tiefblick auf die Eiswelt des Changri- und des Khumbu-Gletschers mit dem Bereich des Basislagers in der Ferne. Ein kräftiger Wind fegt oben auf der Spitze dieses Vorberges des Pumori.
Nachdem wir uns genügend umgesehen haben, gehen wir zu Mittag zurück nach Gorak Shep und steigen dann auf bekannter Route über Duglha ab bis Pheriche (4.200 m), dem Ort mit dem höchstgelegenen Hospital der Region. Wieder in geringerer Höhe, verbringen wir die Nacht in einer gemütlichen Lodge.

13. Tag Pangpoche - Phortse

Zunächst passieren wir einen kleinen Pass und wandern über den Talweg hinab nach Pangpoche. Für den weiteren Rückweg schlagen wir eine neue Route ein. Sie führt über einen aussichtsreichen Höhenweg, auf dem man manchmal auf Herden des berühmten "blue sheep" trifft, zum Terrassendorf Phortse (3.800 m). Dieses Dorf in exponierter Lage und schöner Nachmittagssonne ist weniger frequentiert von Trekkern und besitzt noch seinen alten Charme.

14. Tag Phortse Tenga - Mon La - Sanasa - Namche Bazar

Hinter Phortse steigen wir tief hinab zum Fluss (3.550 m) bei Phortse Tenga, der aus dem Gokyo-Hochtal kommt. Auf der Gegenseite geht es zum letzten Mal steil empor. Vom Mon La (3.973 m), wo wir eine tolle Aussicht haben, wandern wir hinab nach Sanasa und auf breitem Hangweg hoch über dem Imja-Tal nach Namche Bazar.

15. Tag Namche Bazar - Lukla

Wir nehmen Abschied vom Handelszentrum der Sherpa und wandern über den "Highway", die einzige Wegverbindung von Namche Bazar nach Lukla, bis zu unserer Lodge in der Nähe der Flugpiste. Abends können wir mit unserer Mannschaft den Abschied aus dem Khumbu Himal feiern.

16. Tag Kathmandu

Wenn das Wetter mitspielt, fliegen wir bereits am Vormittag von Lukla nach Kathmandu und sind zur Mittagszeit im Hotel. Nachmittags können wir an einem fakultativen Ausflug nach Bhaktapur teilnehmen. Als kultureller Höhepunkt erwartet uns diese Königsstadt, die schönste Stadt des Landes, deren Aufbau die Deutsche Regierung maßgeblich unterstützte. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal in den Königspalast. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. Vorbei am Töpferviertel gelangen wir in den Ostteil der Stadt zum Dattatreya-Platz. Hier bestaunen wir die Häuserzeilen mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen; in den restaurierten Priesterhäusern sind ein Bronze- und Holzschnitz-Museum sowie Werkstätten untergebracht.

17. Tag Kathmandu

Zuerst besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den alten Königspalast Hanuman Dhoka sind Dutzende von Hindu-Tempeln zu sehen, darunter die Taleju-Pagode, größter und ältester Tempel der Stadt. Harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegel und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz. Wir bummeln durch belebte Bazarstraßen nach Norden ins Einkaufsviertel Thamel.
Am Nachmittag können wir an einem fakultativen Ausflug nach Swayambunath teilnehmen. Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über das Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen uns vom Fuß des "Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa mit den zahlreichen umliegenden Gedenkschreinen und Tempeln. Viele Affen springen in den Bäumen, zwischen den Statuen und den Tempelanlagen umher.

Am Abend treffen wir uns zum Abschiedsessen.

18. Tag Rückflug

Bis zum Abflug steht uns der Tag zur freien Verfügung. Folgende fakultative Besichtigungen mit Reiseleitung können wir unternehmen:
wir besuchen zuerst Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Für Hindus ist dies der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von einer Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen. Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir "im Uhrzeigersinn" pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße Statue des Maitreya-Buddha thront.
Gegen Abend werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.

19. Tag Ankunft

Ankunft in Deutschland.


HINWEIS:
Gipfelstürmer haben die Möglichkeit, bei dieser Tour den Island Peak zu besteigen. Sie verlassen die Gruppe in Pheriche, treffen dort die Begleitmannschaft für das Gipfelprogramm und wandern zum Island Peak Basecamp. Am darauffolgenden Tag besteigen Sie den Gipfel mit einem einheimischen Bergführer und steigen - falls möglich - noch am gleichen Tag ab bis Chukhung. Ein Reservertag ist eingeplant, so dass das Programm für 3 Tage angesetzt ist. Der Rückweg nach Lukla entspricht dem Detailprogramm dieser Reise. Gerne arbeiten wir Ihnen ein Angebot aus.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Dieses mittelschwere Trekking weist keine besonderen technischen Schwierigkeiten auf und kann von jedem geübten, trittsicheren Bergwanderer (gemeint ist sicheres Gehen auf teils steinigen und steilen Pfaden), der über gute Kondition und körperliche Konstitution verfügt, begangen werden. Ihr Herz und Ihr Kreislauf müssen in Ordnung sein; konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt. Die Gefahr einer Höhenkrankheit ist nicht zu unterschätzen; zu rasches Gehen kann zu frühzeitiger Konditionsschwäche führen. Langsames und stetiges Gehen ist wichtig, besonders am Anfang der Tour, wenn sich der Organismus allmählich an die neuen Verhältnisse (Klima, veränderte Schlaf- und Essgewohnheiten) gewöhnen muss. Die erforderliche Tagesleistung hält sich durch ausgewogene Etappeneinteilung zwar in Grenzen, doch ist die Leistung über mehrere Tage zu erbringen. Die Tagesetappen belaufen sich meist auf 4 - 7 Stunden. Die täglich zu überwindenden Höhenunterschiede reichen bis zu 950 Höhenmetern im Auf- bzw. 1.450 m im Abstieg. Einheimische Träger und/oder Tragtiere besorgen den Transport des Hauptgepäcks, so dass Sie nur das Notwendigste für den Tag (Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.) in Ihrem Tagesrucksack tragen und sich den Landschaftseindrücken "unbeschwert" widmen können. Das Wandern in Höhen über 4.000 m (oberhalb von Pangpoche) stellt erhebliche Anforderungen an Ihre Kondition und setzt einen gesunden, belastbaren Organismus voraus. Die technisch einfache Besteigung des Kala Pattar (5.643 m) erfordert zusätzlich Belastbarkeit und Ausdauer wegen der Höhe und Länge der Tour. Mittelschweres Trekking ohne technische Schwierigkeiten; gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich; lange Tagesetappe bei Besteigung des Kala Patar.

Klima

Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September. Das Kathmandu-Tal kann auch in dieser Zeit besucht werden, der Besuch ist sogar ein besonderes Erlebnis während der Monsunzeit. In dieser Periode herrscht im Tal von Kathmandu gemäßigtes Klima, d. h. tagsüber ist es mit ca. 28-30 Grad angenehm warm bis heiß, nachts sinkt die Temperatur auf ca. 20 Grad.

Ausrüstung

Für das Trekking und die Bergbesteigungen ist keine besondere Ausrüstung erforderlich. Sie benötigen knöchelhohe Trekkingschuhe mit griffiger Profilsohle sowie bequeme Wanderkleidung (Trekkinghose, Pullover, Anorak, Wind- und Regenschutz, usw.) und einen Schlafsack - in den Wintermonaten mit Komfortbereich bis minus 15°C (die Schlafräume der Lodges sind nicht beheizt!). Warme Kleidung ist sehr wichtig (Unterwäsche, Fleece, Mütze, Handschuhe, etc.), da die Temperaturen nachts in den höheren Lagen auf minus 10 - 20°C absinken können. Tagsüber kann es dagegen infolge der intensiven Sonneneinstrahlung recht warm werden. Dezember und Januar sind mitunter sehr kalt (besonders in Lobuche in knapp 5.000 m Höhe), und in Zonen über 3.500 m kann Schnee liegen bleiben. Bei den Reiseterminen ab Ende März und bis Anfang Oktober genügt ein Schlafsack mit Komfortbereich bis -8 Grad.

Gepäck

Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Hauser Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunststoffplatte), sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Trägern getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 15 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. Bei den Inlandflügen sind nur 15 kg Gepäck erlaubt, zuzüglich Handgepäckstück. Während des Trekkings tragen Sie selbst nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.).

BUCHEN / VORMERKEN