Nepal - Kali Gandaki - Hütten-Trekking
9-tägiges Trekking zwischen Dhaulagiri und Annapurna
Von wüstenhaften Gebirgsregionen in subtropische Bereiche
Besuch von Kagbeni: Tor nach Mustang
Auf Handels- und Pilgerwegen zum heiligen Ort Muktinath
Im Frühjahr: blühende Rhododendronwälder
Wanderung durch die tiefste Schlucht der Erde
Bitte beachten Sie: dieses Detailprogramm gilt für die Touren mit Abreise 2011.Sie wandern mit fantastischer Aussicht auf die Nilgiri- und Dhaulagiri-Gruppe im Kali Gandaki-Tal, das sich tief zwischen Dhaulagiri und Annapurna eingeschnitten hat. Zuerst ist die Landschaft felsig und karg, je weiter Sie jedoch das Kali Gandaki-Tal hinunter kommen, umso grüner wird es. Im Frühjahr wandern Sie durch blühende Rhododendronwälder! Während der Pausen an den Teestuben am Wegesrand begegnen Ihnen die Bewohner des Tales, oft entwickeln sich interessante Gespräche. Es zeigt sich die ethnische Vielfalt Nepals: tibetischer Buddhismus prägt das Hochland, in den tieferen Regionen wird der Hinduismus gelebt. Im oberen Kali Gandaki Tal gibt es eine für Fahrzeuge befahrbare Piste. Die Etappe von Marpha bis Tatopani werden Sie mit Jeeps zurücklegen. Während der restlichen Zeit des Trekkings sind sie jedoch abseits der Straße auf neu erschlossenen Trekking-/Wanderwegen unterwegs, so dass das Natur- und Bergerlebnis nicht beeinträchtigt ist.
Reiseverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug ab Deutschland nach Kathmandu.
2. Tag Ankunft in Kathmandu
Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Reiseleitung zum Hotel in Kathmandu. Vor dem Abendessen können wir evtl. noch einen kleinen Spaziergang in der Nähe des Hotels unternehmen.
3. Tag Altstadt von Kathmandu-Swayambunath
Zuerst besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen. Unter anderem auch die Residenz und der Kumari, der "lebenden" Göttin, und das Katamandap (Haus aus Holz), welches als das erste zentrale Handelshaus von Kathmandu angesehen wird. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen am Tempel der Annapurna Göttin vorbei ins Einkaufsviertel Thamel. Nach der Mittagsrast können wir (fakultativ) zu Fuß nach Swayambunath gehen. Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über dem Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen vom Fuß des "Affentempels" immer steiler werdend zur vergoldeten Stupa. In der Nachmittagssonne hat man eine schöne Aussicht auf das Kathmandu-Tal, und man kann manchmal einer buddhistischen Zeremonie beiwohnen. Zurück zum Hotel können wir auch mal ein Stück mit der Fahrradrikshaw fahren.
4. Tag Fahrt über Mugling nach Pokhara
Morgens deponieren wir nicht benötigtes Gepäck im Hotel. Eine 7- bis 8-stündige Fahrt im Kleinbus trennt uns vom 205 km entfernten Pokhara. Wir überqueren den 1.500 m hohen Thankot-Pass, bevor es in vielen Serpentinen hinab ins Trisuli-Tal geht. Dem unter Schlauchbootfahrern beliebten Fluss folgt die teils holprige, teils modern ausgebaute Straße durch ständig wechselnde Szenerie bis Mugling. Nun geht es am Marsyandi und Seti Khola (Khola = Fluss) entlang. Unterwegs sind bei gutem Wetter in der Ferne die schneeweißen Bergketten von Ganesh, Manaslu und Annapurna zu erkennen, im Vordergrund wechseln Dörfer und Terrassenfelder einander ab. Im Laufe des Nachmittags treffen wir in Pokhara ein und beziehen unsere Hotelzimmer. Das relativ milde Klima (Pokhara liegt auf ca. 800 m) begünstigt eine vielfältige, subtropische Vegetation. Je nach Lust und Laune können wir zur berühmten Lakeside am Ufer des Phewa-Sees spazieren und eine Bootsfahrt machen.
5. Tag Flug nach Jomosom - Thini - Dhumphe
Mit einer Propellermaschine fliegen wir morgens von Pokhara (asphaltierte Rollbahn) durch die tiefe Schlucht des Kali Gandaki, zwischen Dhaulagiri- und Annapurna-Massiv gelegen, nach Jomosom (ebenfalls asphaltierte Rollbahn) auf 2.700 m Höhe. Nach dem Auffüllen unserer Trinkflaschen (im Kali Gandaki-Tal gibt es in den meisten Dörfern eine Station, in der keimfreies Trinkwasser mit Sonnenkraft erzeugt wird), ziehen wir mit unserem Tagesrucksack los. Wir erkunden die Umgebung und sorgen mit einer leichten Rundwanderung gleichzeitig für die nötige Akklimatisation: Wir wandern über Thini und Dhumphe zu einer auf dem Berg gelegenen Gompa, ein Lunchpaket wird gereicht. Hier machen wir erste Bekanntschafft mit den häftigen Winden in Kali Gandaki-Tal, die uns von ca. 10.30 Uhr bis 14.30 Uhr begleiten.
6. Tag Kagbeni
Ein Teil der Crew geht schon voraus, um die Lodge auf unseren Besuch vorzubereiten. Wir queren den Kali Gandaki zur westlichen Talseite und folgen dem Karawanenweg in Richtung Mustang bis zur Distriktgrenze in Kagbeni (2.800 m), und bewältigen unsere erste Hängebrücke. Der wüstenhafte Landschaftscharakter wird immer deutlicher, denn nur in bewässertem Gebiet gibt es etwas Vegetation, grüne Felder und Obstbäume. Überwältigend ist der Blick zurück auf die Nilgiri- und Dhaulagiri-Gruppe. In Kagbeni kommen wir nach 3 - 4 Std. reiner Gehzeit zur späten Mittagsrast in unserer Lodge an. Am Nachmittag lohnt eine ausgiebige Erkundung des Dorfes am "Tor zu Mustang". Eine alte Gompa und dunkle, verwinkelte Gassen kennzeichnen den mittelalterlichen, von tibetischer Bevölkerung bewohnten Ort.
7. Tag Khingar - Jharkot - Muktinath
Aus dem fruchtbaren Schwemmtrichter oberhalb des Ortes wandern wir zunächst steil aufwärts ins Seitental des Jhong Khola. Vorbei am sehenswerten Streudorf Khingar (3.300 m), umgeben von Feldern, Obst- und Pappelbäumen, kommen wir in 3 - 4 Std. nach Jharkot (3.550 m). Eine weitere Stunde wandern wir hinauf ins Kammdorf Muktinath (3.700 m). Auf einem Felsrücken in prächtiger Lage erbaut, weist es wie Kagbeni mittelalterliche Züge auf. Der Nachmittag steht uns für Erkundungen zur freien Verfügung: So trennen uns weitere 100 Höhenmeter in Richtung Thorong La (5.416 m) vom Ziel vieler Pilgerreisenden, der Klosteranlage von Muktinath. Der heilige Ort wird bereits in den frühen hinduistischen Schriften des Mahabharata erwähnt. Die Hindus verehren die heiligen Quellen des Flusses Krishna Gandaki, die um einen Tempelhof aus 108 bronzenen Wasserspeiern heraustreten, während die Buddhisten im nahe gelegenen Gompa-Raum das stets brennende und von einer Erdgasquelle gespeiste heilige Feuer verehren. Nach ausgiebiger Besichtigung des mit vielen bunten Gebetsfahnen geschmückten Areals können wir - wenn noch Zeit bleibt - einen Abstecher in Richtung des Passes Thorong La machen, um die Aussicht zu genießen. Schließlich kehren wir nach Muktinath zurück.
8. Tag Lupra - Jomosom - Marpha
Für den Rückweg nach Jomosom wählen wir eine kürzere, aber einen Pass (ca. 3.800 m) überquerende Route. Über den wenig begangenen Pfad kommen wir zu den vom Panda Khola bewässerten Feldern von Lupra (2.800 m). Von hier steigen wir ins Haupttal ab und treffen nach insgesamt 4 Std. Gehzeit im Verwaltungszentrum Jomosom ein. Nach weiteren gut 2 Std. erreichen wir Marpha (2.650 m). Viele einst stattliche Häuser waren nach Unterbrechung des Handels mit Tibet dem Verfall preisgegeben. Mit dem Einzug des Tourismus kam es zu einem Aufschwung: Die Bewohner vom Stamm der Thakali wandelten ihre Häuser teilweise in einladende Herbergen und Geschäfte um - wie hier in den berühmten Handelszentren Marpha und Tukuche, wo uns die aneinander gebauten Flachdachhäuser auffallen. Das Leben der Bewohner spielt sich in den oft prächtig angelegten Innenhöfen ab; von außen gleichen die Bauten Festungen. Die oft mit Holzschnitzarbeiten verzierten Gebäude bieten auch Schutz vor den heftigen Winden, die durch das enge Tal brausen. Wir lassen uns Zeit für eine ausgiebige Besichtigung von Marpha, das sogar eine aus großen Steinplatten gebaute "Hauptstraße" hat. Lohnenswert ist ein Abstecher über die steilen Treppen hinauf zur neu erbauten großen Gompa.
9. Tag Chairo - Sauru - Kalopani
Hinter Marpha lohnt ein Abstecher über die Hängebrücke hinüber nach Chairo, einer tibetischen Flüchtlingssiedlung mit kleiner Gompa. Auf dem weniger begangenen Weg auf der Ostseite des Flusses, mit tollen Ausblicken zur Dhaulagirikette, wandern wir bis zum Ort Sauru, wo wir eine kleine Mittagspause machen. Bei klarem Wetter bieten sich immer wieder herrliche Aussichten auf die gewaltigen Steilwände des Dhaulagiri im Westen und auf den Nilgiri im Osten. Kurz hinter Sauru verengt sich das weite Kali Gandaki Tal, und abrupt lassen die starken Winde nach. Über Kokethanti erreichen wir Kalopani (2.530 m). Hier sind wir nun genau an der Stelle zwischen den Achttausendern Dhaulagiri und Annapurna, die das tiefste Tal der Welt markiert.
10. Tag Tatopani - Sikha
Heute fahren wir per Jeep die Kali Gandaki Schlucht hinab bis Tatopani (1.200 m). Das Klima ist schon subtropisch hier. Der lang gezogene Ort mit vielen Unterkünften verdankt seinen Namen den in der Nähe im Fluss-Schotter sprudelnden heißen Quellen: Im Quellbereich locken steinerne Wasserbecken - inzwischen bei Einheimischen und Touristen so beliebt zum Entspannen und Auftanken, dass wir hoffentlich Platz finden. Am Nachmittag queren wir hinter Tatopani ein letztes Mal den Kali Gandaki über eine große Stahlseilbrücke und verlassen die gewaltige Schlucht in Richtung Südosten. Von der Mündung des Ghar Khola wandern wir taleinwärts zum Ghorapani-Pass und kommen beim Anstieg durch abwechslungsreich bewirtschaftetes Land mit einzelnen Gehöften und kleinen Orten. Nach einem steilem Aufstieg erreichen wir die Siedlung Ghara und gelangen nach Sikha (1.930 m).
11. Tag Chitre - Ghorapani
Am Dorf Chitre (2.300 m) vorbei geht es nun durch den wohl größten zusammenhängenden Rhododendronwald der Welt bis zum Passdorf Ghorapani (2.875 m). Je höher wir steigen, desto mehr schnee- und eisbedeckte Gipfel tauchen am Horizont auf. Auch heute gilt es, langsam und stetig zu gehen und uns nicht zu überfordern. Im Abendlicht lohnt ein Anstieg zum Poon Hill (3.200 m), denn vom berühmtesten Aussichtspunkt der Region bietet sich ein prachtvoller Fernblick: Im Westen erheben sich die Gipfel des Dhaulagiri-Massivs, im Norden ist das Halbrund der Annapurna-Gipfel und im Osten sind die Gipfel der Manaslu-Kette zu sehen.
12. Tag Ghorapani - Tirkhedhunga - oder: Deorali - Tadapani - Ghandrung
Heute entscheiden wir nach Leistungsvermögen der Gruppe den weiteren Routenverlauf: ob wir über Ghandrung, das als schönstes Dorf Nepals gilt, Richtung Nayapul gehen oder ob wir die kürzere Variante über Tirkhedhunga wählen.
Bei der kürzeren Variante können wir bereits frühmorgens zum Sonnenaufgang nach 1 Std. den beliebten Aussichtsberg des Poon Hill (3.200 m) betreten. Der umfassende Blick vom Plateau reicht vom Dhaulagiri und Tukuche Peak im Westen über das Kali Gandaki-Tal, Nilgiri, Annapurna I, Annapurna-Süd, Machhapuchare, Annapurna IV und II sowie Lamjung Himal bis zum Manaslu-Massiv im Osten. Besonders im Morgenlicht hinterlässt dieser fantastische Ausblick einen unbeschreiblichen Eindruck. Weiter führt unsere Route am 13. und 14.Tag über Ghorapani nach Tirkhedhunga und weiter hinab nach Birethanti und Nayapul - über eine Vielzahl von Natursteintreppen.
Alternativ Richtung Tadapani steigt unser Weg nochmals an zu einem Aussichtsberg auf 3.200 m und erneut genießen wir diese tolle Aussicht auf den Himalaya. Auf einem Grat kommen wir durch Bambus-Rhododendron-Mischwald nach Deorali, was "Pass-Ort" bedeutet. An den Steilhängen einer kleinen Schlucht, die wir hinabsteigen, können wir mit etwas Glück Langurenhorden beobachten. Nochmals steigt unser Weg 200 Höhenmeter bergan bis wir schließlich Tadapani erreichen, das wie eine Enklave im Wald liegt und bei gutem Wetter herrliche Aussichten auf das südliche Annapurna-Massiv eröffnet. Schließlich erreichen wir einen Vorort von Ghandrung, wo wir in der schönen Shangri-La-Lodge ein herrliches Dorf- und Bergpanorama vorfinden.
13. Tag Birethanti - Nayapul - Transfer nach Pokhara
Über Tausende von Natursteintreppen führt unser Weg steil hinunter nach Syauli Bazar (1.350 m), nach weiteren 2 Std. treffen wir auf das schmucke Dorf Birethanti (1.050 m). Wir queren die Brücke über den Modi Khola und erreichen in 30 Minuten die von Baglung kommende Straße oberhalb von Nayapul. Hier endet unser Trekking, wir werden abgeholt und in 90 Minuten über den Khare-Pass (1.700 m) nach Pokhara zum Hotel gebracht. Der restliche Nachmittag ist frei und ermöglicht nochmals einen Spaziergang entlang der Lakeside.
14. Tag Flug nach Kathmandu - Besichtigungen im Kathmandu-Tal
Am Vormittag fliegen wir von Pokhara entlang der Annapurnas, des Manaslu- und Ganesh Himal ins Kathmandu-Tal und werden zum Hotel gebracht. Am Nachmittag lohnt sich eine fakultative Besichtigung von Bhaktapur oder Patan. Die alte Königsstadt Bhaktapur gilt als schönste Stadt des ganzen Landes. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes, in den 70er Jahren restauriertes, mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square können wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren bewundern und das vergoldete Eingangsportal in den Königspalast. Wir können den Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola besichtigen und nach einem Abstecher in das nahe gelegene Töpferviertel in den Osten der Stadt zum Dattatreya-Platz spazieren. Dort gibt es die ehemaligen Priesterhäuser mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen aus braunschwarzem Salbaumholz zu bestaunen.
Als Alternative lockt die Königsstadt Patan, die als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur gilt. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir können uns die Pagoden und die von Statuen gekrönten Säulen anschauen, die Fassade des Königspalastes und die Innenhöfe. In den verwinkelten Gassen gibt es weitere Tempel und Klosterhöfe zu entdecken, wie den Mahabaudha ("Tempel der 1000 Buddhas") und die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode. Abends treffen wir uns zum Abschiedsessen.
15. Tag Fakultative Besichtigungen und Rückflug
Dieser Tag steht zur freien Verfügung. Wir können fakultativ Pashupatinath und Bodnath besichtigen. Zunächst besuchen wir Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Für Hindus ist dies der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von der Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen. Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir "im Uhrzeigersinn" pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße Statue des Maitreya-Buddha thront.
Nachmittags werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.
16. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland.
Generelle Hinweise
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Tagesetappen stellen technisch keine besonderen Anforderungen dar und liegen bei 5 - 7 Stunden reiner Gehzeit bei mäßigem Tempo. Gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) werden vorausgesetzt. Achten Sie beim Wandern auf langsames und stetiges Gehen, besonders am Anfang der Tour, wenn sich der Organismus an die veränderten Verhältnisse anpasst (Klima, Schlaf- und Essgewohnheiten). Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen.
Die Route verläuft auf Bergpfaden und Handelswegen, die die einzelnen Dörfer miteinander verbinden. Sie erreichen dabei eine Höhe von max. 3.800 m. Es sind maximal 1.000 Höhenmeter im Aufstieg und 1.200 Höhenmeter im Abstieg zu überwinden. Es kommen nur kurze, steilere Passagen vor, die nicht ausgesetzt sind und ohne bergsteigerische Schwierigkeiten zu bewältigen sind. Bedenken Sie jedoch, dass Sie Ihre Leistung über viele Tage hintereinander zu erbringen haben Keine besonderen technischen Anforderungen; Gehzeit maximal sieben Stunden; gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit erforderlich.
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September. Das Kathmandu-Tal kann auch in dieser Zeit besucht werden, der Besuch ist sogar ein besonderes Erlebnis während der Monsunzeit. In dieser Periode herrscht im Tal von Kathmandu gemäßigtes Klima, d. h. tagsüber ist es mit ca. 28-30 Grad angenehm warm bis heiß, nachts sinkt die Temperatur auf ca. 20 Grad.
Ausrüstung
Den klimatischen Bedingungen entsprechend benötigen Sie sowohl leichte, atmungsaktive als auch warme Kleidung, eine bequeme Wanderausrüstung (Trekkinghose, Fleece/Pullover, Anorak, Handschuhe, Mütze, Regenschutz etc.) und gute Leichtberg- oder Wanderschuhe mit Profilsohle. Wir empfehlen Teleskop-Tourenstöcke als Gehhilfe. Sie brauchen einen guten Schlafsack, der im Herbst und Winter einen Komfortbereich bis minus 15°C haben sollte, da die Schlafräume in den Lodges nicht beheizt sind.
Gepäck
Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunstoffplatte), sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Trägern getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 15 - maximal 17 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.).