Dolpo-Runde mit Phoksumdo-See
13-tägiges Zelt-Trekking
Über Nepalgunj fliegen Sie nach Juphal ins ehemalige Fürstentum Dolpo. Drei Tage lang wandern Sie durch die Schluchten des Tarap-Flusses hinauf nach Dho, dem letzten größeren Dorf im Dolpo. Häufig wechselt der Weg die Flusseite. Mal wird das wild romatische Tal zu einer engen Schlucht, dann weitet es sich und gibt den Blick frei auf die bewaldete Umgebung. In Dho geht die Landschaft in typische Hochgebirgssteppe über - es sieht aus wie in Tibet. In den tibetisch-buddhistischen Klöstern beobachten Sie die Mönche bei ihren Ritualen. Am Numa La (La = Pass) sind viele glücks- und schutzbringende Mani-Steine aufgestellt. Die Aussicht erstreckt sich von hier über die tibetischen Grenzberge bis zum oberen Tarap-Tal. Vom Baga La eröffnet sich ein grandioses Panorama vom Kanjiroba im Westen bis zum Dhaulagiri Himal im Osten. Angekommen am Phoksumdo-See (3.730 m) haben Sie Zeit, den Ort Ringmo und die Umgebung zu erkunden. Auf aussichtsreichem Weg durch Walnuss-Wälder wandern Sie über Dörfer zurück nach Dunai. In Kathmandu bleibt noch Zeit für Besichtigungen und Einkäufe.
Erholungstag am über 600 m tiefen, türkisfarbenen Phoksumdo-See (3.600 m)
Durch die wilden Schluchten des Tarap-Flusses
Überquerung der Pässe Numa La (5.200 m) und Baga La (5.090 m)
Keine Zusatzkosten für Special Permit
Reiseverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Etihad Airways von Deutschland über Abu Dhabi nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Ankunft in Kathmandu
Nach der Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt (1.350 m) werden wir von unserem Reiseleiter am Flughafen erwartet und zu unserem Hotel in Kathmandu gebracht. Vor dem Abendessen können wir eventuell noch einen kleinen Spaziergang in der Umgebung des Hotels unternehmen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A]
3. Tag Altstadt von Kathmandu-fakultativ Patan
Zuerst besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen. Unter anderem auch die Residenz und der Kumari, der "lebenden" Göttin, und das Katamandap (Haus aus Holz), welches das erste zentrale Handelshaus von Kathmandu angesehen wird. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen am Tempel der Annapurna Göttin vorbei ins Einkaufsviertel Thamel.
Nach der Mittagsrast können wir zur Königsstadt Patan fahren. Sie ist als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur bekannt. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes und die Innenhöfe an. In den verwinkelten Gassen entdecken wir weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den Mahabaudha ("Tempel der 1000 Buddhas") und die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode.
Übernachtung im Hotel [FA]
4. Tag Flug nach Nepalgunj
Je nach Flugplan fliegen wir vor- oder nachmittags von Kathmandu nach Nepalgunj im westlichen Terai. Vom Flugplan hängt auch ab, wo wir Zeit für eine fakultative Besichtigung haben.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 400m; Übernachtung im Hotel [FA]
5. Tag Juphal - Dunai
Vormittags fliegen wir weiter nach Juphal (2.550 m). Hier treffen wir auf unsere Begleitmannschaft und starten nach der Mittagspause zur ersten Trekking-Etappe. In Dunai (2.150 m) bauen wir unser erstes Zeltlager auf.
Gehzeit: 3h; Abstieg: 400m; Übernachtung im Zelt [FMA]
6. Tag Im Tal des Barbung Khola - Tarakot
Unsere Wanderung verläuft im Tal des Barbung Khola (Khola = Fluss) über Heutaghar (2.250 m) und vorbei an einem Police Check-Post bis zu einem geeigneten Lagerplatz (2.450 m) unterhalb der Ortschaft Tarakot. Wenn es die Zeit erlaubt, steigen wir zum alten Festungsdorf auf.
Gehzeit: 5,5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 100m; übernachtung im Zelt [FMA]
9.Tag: Lang Khola: Gehzeit 6 Stunden; Aufstieg 550 m, Abstieg 150 m.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]
10. Tag Dho - Shipchhok Gompa - Rimbum Gompa
Wir erreichen Dho (4.050 m) im oberen Tarap-Tal und befinden uns bereits im tibetisch geprägten Kulturkreis. Am Nachmittag wollen wir bei einem 2- bis 3-stündigen Ausflug die Shipchhok Gompa (Gompa = Kloster) und die Rimbum Gompa besuchen.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]
11. Tag Zum Hochcamp bei Tok Khyu
Zunächst folgen wir dem Tarap-Fluss weiter bergan und erreichen schon nach kurzer Zeit eine Schule, die wir besichtigen, sowie das kleine Kloster Mekhium. Auf der westlichen Seite des Flusses geht es weiter bis Numa La Phedi, wo wir nach ca. 4 Stunden unsere Mittagspause machen. Zu unserem Camp unterhalb des Passes steigen wir weiter langsam beran.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]
12. Tag Über den Numa La
Der relativ steile, anstrengende Aufstieg zum Numa La (5.200 m) dauert ca. 3 Stunden. Langsames Gehen ist heute besonders wichtig. Es bietet sich eine schöne Aussicht auf das obere Tarap-Tal, auf Dhaulagiri und die Berge an der tibetischen Grenze. Steinmännchen säumen den Pass und bringen uns hoffentlich Glück, so dass wir unseren weiteren Weg ohne Hindernisse zurücklegen können. Bei gutem Wetter haben wir eine schöne Aussicht auf den Tongo Peak und den Dhaulagiri Himal. Nach dem Pass steigen wir steil hinab bis zum Talgrund. Danach geht es weiter bis zu unserem Campingplatz bei Numa Phedi, wo wir unser Lager aufschlagen.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 750m; Übernachtung im Zelt [FMA]
13. Tag Baga La - Yak Kharka
Wir beginnen unseren Aufstieg, zunächst über den Poyun Chu (Chu=Wasser oder Fluss), hoch zum nächsten Pass, dem Baga La (5.190 m). Nach ca. 3 Stunden erreichen wir den Pass, der prachtvolle Ausblicke auf das Kanjiroba Himal bietet. In dieser Gegend bestehen auch gute Chancen, Herden von Blauschafen zu beobachten. In weiteren 3 Stunden steigen wir zu unserem Lager bei Yak Kharka (ca. 3.900 m) ab.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 1050m; Übernachtung im Zelt [FMA]
14. Tag Yak Kharka - Phoksumdo-See
Der weitere Abstieg führt über Wiesen, die von Murmeltieren geradezu zerwühlt sind, bis wir wieder die ersten Zedernwälder erreichen. Nun geht es oberhalb des Manduwa-Flusses über Yak-Weideflächen und durch Wälder in Richtung Ringmo. Kurz bevor wir zum Phoksumdo-See kommen, wird der Blick frei auf einen der größten Wasserfälle Nepals. An einigen Chörten vorbei wandern wir bergab zum Ort Ringmo am 3.730 m hoch gelegenen, türkisfarbenen See.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 400m; Übernachtung im Zelt [FMA]
15. Tag Ruhetag
Heute haben wir Zeit, um uns ein wenig von den Etappen der letzten Tage zu erholen. Wer möchte, kann die Umgebung erkunden. Die Landschaft des Phoksumdo-Sees erinnnert an einen Fjord. Es lohnt sich, einen Ausflug zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Westufers zu machen. Der Weg ist schmal, doch die Mühe lohnt sich, denn am Ende erwartet uns eine phantastische Aussicht über den gesamten See. Am südlichen Ufer des Sees erstreckt sich ein Wacholderwald und nicht allzu weit von unserem Campingplatz entfernt liegt ein Bön-Kloster mit vier kleinen Tempeln, das wir ebenfalls besuchen können.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 300m; Übernachtung im Zelt [FMA]
16. Tag Ringmo - Sekpa
Unsere heutige Etappe führt durch alte Zedernwälder, entlang dem Phoksumdo-Fluss, teils recht steil bergab bis zu einem Armeecamp, das sogar ein kleines Museum hat. Es folgt ein Aufstieg von ca. 30 Minuten zum Dorf Ranga Gaon, bevor wir bei Sekpa (2.670 m) unser Lager aufschlagen.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 1100m; Übernachtung im Zelt [FMA]
17. Tag Sekpa - Juphal
Wir wechseln über eine kleine Holzbrücke auf die Westseite des Flusses und kommen dort bald in einen Birken- und Wacholderwald. Weiter geht es zum Tharo Khola (Khola=Fluss). Nun wird der Weg einfacher bis zum Dorf Rohagaon (2.910 m). In ihrem kleinen Kloster verehren die hier ansässigen Magar die örtliche Gottheit Mastha. Wir laufen weiter durch die Schlucht entlang des Sulighad-Flusses bis Ruphad. Über die Hängebrücke geht es dann über den Thuli Beri bergan in ca. 2,5 Std. bis Juphal.
Am Abend können wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Zelt [FMA]
18. Tag Flug Juphal - Nepalgunj - Kathmandu
Heute benötigen wir gutes Wetter, um beide Flüge absolvieren zu können und um die Aussicht vom Flugzeug aus auf die Bergwelt Westnepals genießen zu können.
Zurück in Kathmandu können wir uns im Hotel frisch machen. Wer möchte, kann noch durch die Altstadt bummeln.
Übernachtung im Hotel [FA]
19. Tag Tag zur freien Verfügung
Für den heutigen Tag empfehlen wir folgende fakultative Besichtigungen mit Reiseleitung: Als kultureller Höhepunkt gilt die Königsstadt Bhaktapur, bekannt als schönste Stadt des Landes. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes, in den 70er Jahren restauriertes, mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal des Königspalastes. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. In der Nähe lockt das Töpferviertel zu einem Abstecher, bevor wir in den Osten der Stadt zum Dattatreya-Platz spazieren. Hier bestaunen wir die ehemaligen Priesterhäuser mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen aus braunschwarzem Salbaumholz.
Nach der Mittagsrast können wir zur Königsstadt Patan fahren. Sie ist als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur bekannt. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes und die Innenhöfe an. In den verwinkelten Gassen entdecken wir weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den Mahabaudha ("Tempel der 1000 Buddhas") und die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode.
Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [FA]
20. Tag Pashupatinath - Bodnath - Rückreise
Auch heute bieten wir Ihnen ein fakultatives Besichtigungsprogramm an:
Zunächst besuchen wir Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Für Hindus ist dies der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von der Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen. Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir "im Uhrzeigersinn" pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße Statue des Maitreya-Buddha thront.
Gegen Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Etihad Airways nach Deutschland.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; [F]
21. Tag Ankunft
Morgens Ankunft in Deutschland.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
Generelle Hinweise
Charakter der Tour und Anforderungen
Das Trekking ist anspruchsvoll und nur für geübte Bergwanderer mit ausgezeichneter Kondition geeignet. Auch Schwindelfreiheit und Trittsicherheit (sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) werden vorausgesetzt, da die Route manchmal durch wegloses Gelände oder über einfache, teils steile Pfade führt, die etwas ausgesetzt sind. Vereinzelt können schneebedeckte Abschnitte das Weiterkommen erschweren. Die Trekkingleistung ist über 14 Tage zu erbringen. Das erfordert neben viel Ausdauer auch viel Durchhaltevermögen in psychischer Hinsicht, da Sie in abgelegenen, einsamen Gebieten unterwegs sind. Von den Mitreisenden werden Kameradschaft, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaftsgeist erwartet.
Für die täglichen Wanderetappen mit 2 - 8 Stunden reiner Gehzeit benötigen Sie viel Ausdauer (bei widrigen Verhältnissen können es auch mal 9 - 10 Stunden werden). Besonders für die Überschreitung der 5.000er-Pässe sind eine gute körperliche Gesamtverfassung sowie eine gute Konstitution sehr wichtig, um eventuell Schwierigkeiten in der Höhe gewachsen zu sein. Die Gefahr der Höhenkrankheit ist nicht zu unterschätzen! Gehen Sie bitte unbedingt langsam und stetig, besonders am Anfang der Tour, wenn der Organismus sich an die neuen Gegebenheiten gewöhnen muss. Ihr Herz und Kreislauf müssen in Ordnung sein; konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
Während des Trekkings übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatten. Sie werden von einer Begleitmannschaft (Sherpas, Träger, Koch) betreut, die sich um das Gepäck kümmert, die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Unterwegs tragen Sie nur das Notwendigste für den Tag in einem Tagesrucksack (z. B. Regenschutz, Jacke, Trinkflasche, Kamera, etc.); das restliche Gepäck wird von Trägern transportiert. Bitte haben Sie Verständnis und stellen Sie keine hohen Ansprüche, wenn die Mahlzeiten im Laufe des Trekkings etwas einseitig werden. Da Sie in einer sehr einsamen Gegend wandern, sind Frischwaren (Brot, Fleisch, Gemüse) nur selten erhältlich, weshalb ein Großteil der Verpflegung bereits in Kathmandu eingekauft und mitgenommen werden muss.
Einreisebestimmungen:
Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Preise (Stand Juli 08): mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen USD 25,-; mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-; mehrfache Einreise für bis zu 90 Tagen: USD 100,-. Es werden auch Euro als Zahlungsmittel akzeptiert. Weitere Hinweise finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb 1.200 m sind malariafrei. Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht nur in den ländlichen Regionen des Terai-Distrikts, insbesondere im Grenzgebiet zu Indien (z. B. Royal Chitwan und Royal Bardia Park, Koshi Tappu Park).
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,86 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise:
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, die politische Lage, nicht vorhersehbare Ereignisse wie Schnee und Erdrutsche oder sonstige Faktoren. Ein Trekking im Dolpo hat Pioniercharakter und setzt sowohl Aufgeschlossenheit für Land und Leute als auch die Bereitschaft voraus, sich auf ein Stück Abenteuer einzulassen. Wir bitten Sie um Geduld und Flexibilität, wenn nicht alles so reibungslos wie in anderen viel besuchten Regionen Nepals abläuft. Deshalb steht es Ihrer Reiseleitung frei, den Programmablauf und insbesondere einzelne Trekkingetappen und Ruhetage in Abstimmung mit dem Sirdar (dem Leiter der Trekkingmannschaft) gemäß der aktuellen Situation festzulegen.
Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen bzw. die empfohlenen Kulturausflüge anzubieten, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Die Inlandsflüge in Nepal können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder aufgrund sonstiger Faktoren wie schlechte Witterungsbedingungen verschoben werden oder gar ausfallen; Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Das Verspätungs- und Ausfallrisiko dieser Flüge liegt außerhalb unseres Einflussbereiches und geht allein zu Lasten der Teilnehmer. Mit Ihrer Reiseanmeldung nehmen Sie dieses Risiko auf sich.
Die Dolpo-Region ist erst seit 1988 für Trekking-Gruppen geöffnet. Die Einreise in dieses Gebiet ist gewissen Bestimmungen unterworfen. Die Erteilung eines "Special Trekking Permit" verläuft in der Regel problemlos in Nepal, unterliegt aber völlig der nepalischen Regierung, d. h. es kann zu nicht vorhersehbaren Änderungen oder Schwierigkeiten kommen, die sogar zur Verweigerung des Permits führen können. Eventuell werden auch kurzfristig neue Bedingungen erlassen, die Einfluss auf die Route haben könnten. Wir müssen uns vorbehalten, dass daraus resultierende Folgen zu Lasten der Teilnehmer/-innen gehen.
Bitte senden Sie uns bereits mit Ihrer Reiseanmeldung eine gut lesbare Kopie Ihrer Reisepass-Seite mit Ihren Passdaten sowie vier Passbilder, die unser nepalischer Partner etwa drei Wochen vor Ihrem Eintreffen zur Vorbereitung der Trekking-Genehmigung benötigt.
Achtung: Rücksichtnahme und Verständnis der einheimischen Bevölkerung gegenüber setzen wir bei allen Mitreisenden voraus. Fragen Sie bitte, bevor Sie fotografieren! Verzichten Sie auf Bilder, wenn Fotografieren unerwünscht ist. Verteilen Sie bitte keine Geschenke, um die Kinder nicht zum Betteln zu verleiten.
Von der Mitnahme von Videogeräten für das Trekking bitten wir abzusehen, da es keine klaren Bestimmungen über anfallende Videogebühren gibt. Diese können bis zu 1.500 US$ hoch sein. Fotografieren außerhalb der Tempel- und Kloster -Bereiche ist dagegen gestattet.
Umwelt- und Sozialprojekte:
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser langjähriger, in Nepal lebender Vertreter ein wachsendes Team von einheimischen deutschsprachigen Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung auf. Seminare mit unterschiedlichsten Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung dieses Teams. Diese örtlichen Reiseleiter führen orts- und sachkundig vorwiegend unsere mit I und II bewerteten Kultur- und Wanderreisen bis hin zu den Trekkingtouren mit Bewertung III. Für alle unsere Reiseleiter haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung inkl. Rettungsflug abgeschlossen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lassen wir für die zu Trekkingtouren eingesetzten Nepali (Träger, Sherpas und bei Zelttouren Küchenpersonal) Ausrüstung fertigen oder zukaufen. Auch bei uns gespendete neue Ausrüstung transportieren wir nach Nepal. Solche Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen, Fleecedecken, Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten in größere Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz und werden an das eingesetzte Personal ausgeliehen. Wir lassen alle eingesetzten Begleitmannschaften durch eine Kranken- und Unfallversicherung versichern.
Unterstützung der Sir Edmund Hillary-Stiftung
Seit 1990 unterstützen wir aktiv die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere für das Hillary-Krankenhaus in Phaplu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchstgelegene Krankenhaus der Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Wir beteiligen uns auch an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee.
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die beste Trekkingzeit ist von Oktober bis Ende April. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. März und April bringen warmes Wetter; es gibt vereinzelt Regenfälle und schöne Lichtstimmungen. Zudem beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Der Frühling geht Anfang Mai in eine Art Vormonsun über. Mitte Juni bis September fallen die Hauptniederschläge in der Monsunzeit. Die beste Reisezeit für das Dolpo ist jedoch im Sommer, da es jenseits der Monsungrenze liegt. In den letzten Jahren fielen jedoch auch dort häufiger Niederschläge als früher. So kann es wetterbedingt in der Monsunzeit auch zu Flugverspätungen oder gar Flugausfällen kommen.
Im Kathmandu-Tal ist das Klima gemäßigt, d. h. tagsüber ist es angenehm warm bis heiß, nachts kühlt es ab.
Ausrüstung
Je nach Höhe können die Temperaturen stark differieren, d. h. Sie benötigen sowohl leichte als auch sehr warme Kleidung (Pullover/Fleece, Jacke, Regenschutz, etc.). In den Hochregionen sind nachts Temperaturen bis zu minus 15°C möglich, so dass ein sehr warmer Schlafsack (Komfortbereich bis minus 10°C) notwendig ist. Sollte Ihnen die gestellte Isoliermatte zu hart sein, bringen Sie bitte eine leichte selbstaufblasbare Thermomatte mit. Sie brauchen eine bequeme Wanderausrüstung sowie stabile, knöchelhohe Trekkingschuhe mit guter Profilsohle. Stellen Sie sich darauf ein, dass manchmal starker Wind herrschen kann und mit großer Staubentwicklung zu rechnen ist. Es ist sehr wichtig, sich durch entsprechende Kleidung und ein Kopftuch zu schützen.