Auf den Spuren der Inka durch die Anden

10-tägige Durchquerung der Cordillera Carabaya und Vilcanota

Sie beginnen die Reise in Arequipa, einer der schönsten Städte Perus. Ein Boot bringt Sie auf dem 3.810 m hoch gelegenen Titicaca-See zur Insel Taquile. Neun Tage lang ziehen Sie auf alten Verbindungs- und Handelswegen mit Ihrer Begleitmannschaft durch die Stille und Einsamkeit der vergletscherten Bergwelt der Cordillera Carabaya und Vilcanota. Während der deutschen "Anden-Kundfahrt" mit Günter Hauser im Jahr 1957 wurden zwölf Gipfel erstbestiegen. Sie überqueren mehrere 5.000 m hohe Pässe, zelten an malerischen Lagunen und erreichen den See Sibinacocha auf 4.865 m Höhe. Ein berühmter 6.000er dominiert die Szenerie im zweiten Teil des Trekkings, der Auzangate (6.336 m), "König" der Vilcanota, von Heinrich Harrer 1953 bestiegen. Strahlend weiß und türkis leuchten die Gletscher, tiefblau die Lagunen. Immer wieder sehen Sie umherziehende Hirten mit ihren Lamas und Alpakas, seltene Vicuñas kreuzen den Weg und am Himmel zieht ab und an ein Kondor einsam seine Kreise. Sie besichtigen Cuzco sowie Sacsayhuaman, Kenko und Puca Pucara. Abschließender Höhepunkt: die sagenumwobene Inka-Stätte Machu Picchu.

Anspruchsvolles Trekking im einsamen Hochgebirge
Arequipa - eine der schönsten Städte Perus
Titicaca-See mit Inselbesuch von Taquile und Uros
Cuzco und Machu Picchu

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Linienflug mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid nach Lima.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Arequipa

Ankunft in Lima am frühen Morgen. Nach den Einreiseformalitäten steigen wir gleich wieder ins Flugzeug und fliegen nach Arequipa (2.380 m). Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung, um uns nach der langen Anreise erholen und gut an die ungewohnte Höhe anpassen zu können.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel

3. Tag Arequipa

Malerisch am Fuße der Vulkane Misti (5.843 m) und Chachani (6.075 m) gelegen, gilt Arequipa als eine der schönsten Städte Perus. Das historische Zentrum wurde von der UNESCO im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe erklärt. Die zweitgrößte Stadt Perus wird wegen des kolonialen Altstadtkerns, der überwiegend aus hellem Tuffstein erbaut wurde, auch La Ciudad Blanca genannt. Wir besichtigen die Stadt und ihre berühmte Klosteranlage Santa Catalina, ein gewaltiger Gebäudekomplex auf einer Fläche von 20.426 qkm.
Hotel [F]

4. Tag Puno - Titicaca-See

Die Busfahrt führt uns durch eine landschaftlich äußerst reizvolle Landschaft über Juliaca nach Puno am Titicaca-See. Auf dem Weg besichtigen wir die geheimnisvollen Grabtürme von Sillustani. Sillustani liegt auf einer Halbinsel am Umayo-See und war eines der bedeutendsten Zentren der Colla-Kultur (ca. 1.200 - 1.450 n.Chr.); hier wurden die wichtigsten Persönlichkeiten begraben. Nach der Eroberung der Region durch die Inka übernahmen diese die Kultstätte und fügten weitere Begräbnistürme hinzu. Wir übernachten in einem Hotel in Puno.
Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F]

5. Tag Insel Taquile und Uros

Von Puno aus bringt uns ein Boot über den tiefblauen Titicaca-See zu den schwimmenden Schilfinseln der Uro. Einst führten die Uro-Indianer auf ihren Schilfinseln ein fast autarkes Leben. Die schwimmenden Inseln, auf denen die einzelnen Familien leben, sind aus verschnürten Schilfrohrbündeln gefertigt, die in Blöcken von bis zu 8 Quadratmetern zusammengebunden werden. Etwa alle 6 Monate müssen die Bündel erneuert werden, da sie sich mit Wasser voll saugen, absinken oder verrotten.
Wir fahren weiter nach Taquile, einer beschaulichen Insel mit Vieh- und Landwirtschaft, die von Gemeinden mit "Cooperativas" (Genossenschaften) geprägt ist. Bewahrt haben sich hier Überreste der Inka-Terrassenkultur. Die mediterrane Atmosphäre beeindruckt ebenso wie das weiße Gestein, der tiefblaue See und der Blick zur Königskordillere. Von der Anlegestelle aus wandern wir ca. 1 Stunde bis zum Hauptplatz der Insel. Die Inselbewohner sind gute Weber und stellen außerdem feinste Strickarbeiten her. Nach dem Mittagessen wandern wir eine weitere Stunde bis zu einer zweiten Anlegestelle. Die letzte halbe Stunde bis zum winzigen Hafen führt abwärts über 523 steile Stufen. Hier wartet bereits das Boot auf uns und wir setzen nach Llachon, einem kleinen Indianerdorf auf der schmalen Halbinsel Capachica über. Sie übernachten in einer einfachen, von einer Familie geführten Unterkunft. Die Zimmer sind nicht beheizt und nicht alle verfügen über ein eigenes Bad. Warmes Wasser gibt es nur tagsüber, da dieses durch Solarenergie erwärmt wird. Die Bootsfahrt von Puno nach Taquile dauert ca. 3,5 Stunden, von Taquile nach Llachon ca. 1,5 Stunden.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Familienunterkunft [FMA]

6. Tag Puno - Corani

Sehr früh verlassen wir die Stadt in Richtung Norden und kommen an vielen Dörfern mit bunten Märkten vorbei. Wir fahren durch Weidegebiete bis zum 4.800 m hohen Pass Quenamari. Durch die offene Pampa führt der Weg immer wieder an Seen und Lagunen entlang, der Heimat zahlreicher Vogelarten. Auf dem letzten Streckenteil beherrscht der Nevado Allin Qhapan die Landschaft, bevor wir in Corani (4.200 m) eintreffen und unser erstes Zeltlager errichten. Unsere Zelte stehen auf dem "Fußballplatz" des kleinen Ortes - viele Kinder schauen vorbei und wir haben die Gelegenheit, die Dorfbevölkerung kennen zu lernen.
Fahrzeit: 6h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

7. Tag Trekkingbeginn Corani - Cochayoc

Mit freundlichen Abschiedgrüßen der Bewohner verlassen wir das Dorf. Die Cordillera Vilcanota gehört zu den abgelegenen Hochgebirgsregionen - 50 km lang, noch wenig bekannt, mit wunderschönen, unberührten Landstrichen, in denen Tausende Lamas, Alpakas und Vicunas umherziehen. Insgesamt erheben sich acht Gipfel über 6.000 m Höhe aus der zusammenhängenden Hochebene. Keine tief eingeschnittenen Täler zergliedern das Gebirge. Der Weg führt uns leicht ansteigend in Richtung Tuturama-Pass (4.783m), vorbei an tiefblauen Seen, die zur Forellenzucht genutzt werden. Noch bevor wir die Passhöhe erreichen richtet unsere Mannschaft das Mittagessen für uns, denn auf dem Weiterweg finden wir kein Wasser mehr. Nach dem Pass folgt ein kurzer Abstieg durch bizarre Felsformationen und ein erneuter Aufstieg um Umangea Pass. Unten im Tal sehen wir schon die kleinen Seen von Cochayoc (4.480 m), an denen wir unser Lager aufschlagen.
Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 580m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

8. Tag Cuchayoc - Quicho

Nach einem kurzen Abstieg erreichen wir einen beliebten Lagerplatz der Lamahirten, die die Sommersaison hier oben verbringen, und bekommen vielleicht einen kleinen Einblick in ihren harten Alltag. Der Anstieg zum Jalpa Pass (4.420 m) ist nur mäßig steil und wir werden mit einer schönen Aussicht in das nächste Tal belohnt. Etwa 1,5 Stunden Abstieg trennen uns nur noch von Iscayuno (4.028 m), hier wartet unser Koch schon mit dem Mittagessen auf uns. Den Escalera Pass (4.300 m) und unseren Lagerplatz Quicho (3.800 m) erreichen wir über einen sehr gut erhaltenen Inkaweg.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 510m; Abstieg: 1190m; Zelt [FMA]

9. Tag Quicho - Aya Aya

Um uns gut zu akklimatisieren und Kraft für den anstrengenden morgigen Tag zu sammeln lassen wir es heute ruhig angehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Cuchupata (4.400), das wir in ca. 3 Stunden erreichen. Nach dem Mittagessen steigen wir noch 250 m nach Aya Aya (4.680) hinauf, wo schon unsere Zelte und ein dampfender Mate de Coca (Coca-Tee) auf uns warten. Am Nachmittag bleibt noch viel Zeit um mit dem Fotoapparat die Umgebung zu erkunden.
Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 980m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]

10. Tag Aya Aya - Comercocha

Ein abwechslungsreicher, aber auch langer und anstrengender Tag erwartet uns. Über zwei kleinere Pässe gelangen wir in die kleine Siedlung Ranrapampa (4.650 m). Während wir unser Mittagessen genießen kommen die Frauen des Dorfers vorbei, um uns ihre handgemachten Wollprodukte zu zeigen. Hier bietet sich eine gute Gelegenheit, die Dorfgemeinschaft mit dem Kauf eines Souvenirs zu unterstützen. Am Nachmittag erklimmen wir über mehrere Terrassen den fast 5.000 m hohen Apacheta-Pass. Der Pass bildet die Grenze zwischen den Provinzen Puno und Cuzco. Wir genießen die fantastische Sicht auf die Cordillera Vilcanota und Carabaya. Da es hier oben oft sehr windig ist, machen wir uns bald auf den Weg zu unserem Lagerplatz in Comercocha (4.350 m).
Gehzeit: 7,5h; Aufstieg: 540m; Abstieg: 820m; Zelt [FMA]

11. Tag Comercocha - Acoyo

Bereits seit 5 Tagen durchwandern wir die Cordillera Vilcanota, und weitere 5 Tage in dem einsamen und abgeschiedenen Gebiet liegen noch vor uns. Durch das spärlich bewachsene, weite Ausblicke auf die Kordilleren bietende Hochland erreichen wir Huaroconi (4.550 m) und schließlich unseren Zeltplatz Acoyo (4.690 m).
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 540m; Abstieg: 150m; Zelt [FMA]

12. Tag Acoyo - Matis Pampa

Wir steigen zum Chimbaya Pass (5.120 m) auf. Auf dem Weiterweg kommen wir an Seen vorbei und unser Blick fällt auf die Cordillera Vilcanota. Mit etwas Glück können wir Vicunas (= Wildform des Alpaka) beobachten. Wir erreichen unseren Zeltplatz Mates Pampa, eine ausgedehnte Weidefläche am Rio Mates (4.700 m).
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 430m; Abstieg: 360m; Zelt [FMA]

13. Tag Mates Pampa - Cascaracocha

Wir überqueren den Fluss und wandern westwärts hinauf zu einer Scharte. Im Machahuna-Tal sehen wir einzelne Häuser der Einheimischen. Bei klarem Wetter ist die Sicht frei auf den Quelcaya-Gletscher; im Osten ragt der Nevado Sacsa Ananta auf. Nach rund 1 Stunde Aufstieg gelangen wir zum Acocha-Pass auf 5.070 m Höhe. Erstmals sehen wir den Auzangate, den mit 6.420 m höchsten Gipfel der Cordillera Vilcanota. Beim Rasten genießen wir das prächtige Bergpanorama. Mit etwas Glück und Geduld können wir wieder Vicunas und Alpakas beobachten. Dann wandern wir in leichtem Auf und Ab durch eine fantastische Gletscherlandschaft zum Zeltplatz am malerischen Cascara-See (ca. 4.930 m), auch Amayani-See genannt. Gegenüber sehen wir die Colque Cruz-Kette mit dem 6.007 m hohen Nevado Yayamari. Günter Hauser hat mit seinen Freunden diesen, auch Chumpi genannten, Sechstausender im Jahr 1957 zum ersten Mal bestiegen. Bei klarem Wetter belohnt uns ein traumhafter Sonnenuntergang für die Mühen des Tages. Für uns ist es kaum vorstellbar, dass in dieser einsamen Gegend noch einzelne Bauern leben.
Gehzeit: 7-6h; Aufstieg: 320m; Abstieg: 170m; Zelt [FMA]

14. Tag Cascaracocha - Murmurani

Vom Cascara-See steigen wir über einen Sattel neben dem Nevado Yayamari bergauf zum Sibina-Pass (5.025 m) und erfreuen uns an der Aussicht unterwegs, bis wir den Sibinacocha-See (4.865 m) erreichen. Der eiskalte, tiefblaue Gebirgssee zählt zu den höchstgelegenen der Erde und ist etwa 15 km lang und 2 km breit - einzigartig schön gelegen in einer herrlichen Andenszenerie. Am nördlichen Ufer überqueren wir auf dem Rücken der Tragtiere einen Fluss und erreichen unser Camp bei Murmurani (5.020 m).
Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 320m; Abstieg: 230m; Zelt [FMA]

15. Tag Murmurani - Tiqllacocha

Wir steigen zum Wayruro-Pass auf, mit 5.406 m der höchste Punkt, den wir auf unserem Trekking erreichen. Türkisblaue Gletscherseen, die einmalige Andenflora und die imposanten Sechstausender beeindrucken uns. Nevado Jatunjampa, Pico Tres und die drei markanten Gipfel Nevado Puca Punta, Colque Cruz und Nevado Acero formen eine spektakuläre Kulisse. Wir zelten bei Tiqllachocha - See (4.845 m).
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 485m; Abstieg: 660m; Zelt [FMA]

16. Tag Killita - Tijllacocha

Nach ca. 1,5 Stunden stehen wir auf dem 5.081 m hohen Campa-Pass. Vom Pass aus bietet sich eine neue Perspektive: Wir blicken auf das Cuzco-Tal, die Cordillera Urubamba, Apu Salcantay und das Comercocha-Tal. Entlang des gewaltigen Gletschers vom Puca Punta wandern wir bergab in Richtung Pachanta (4.330 m). Wir kommen vorbei an Gletscherseen und Hochalmen und begegnen den Bewohnern der Hochebene. Der Auzangate und seine Trabanten, die wir von der Nordwestseite sehen, stehen bei klarem Wetter für Fotos Pose. Wer möchte kann den heißen Quellen von Pachanta baden, bevor wir abgeholt werden und mit dem Bus nach Cuzco fahren.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 235m; Abstieg: 750m; Hotel [FMA]

17. Tag Cuzco

Cuzco - die ehemalige Inkahauptstadt. Einst wurde von hier aus ein riesiges Reich straff regiert, das von Ecuador im Norden bis weit hinein nach Argentinien und Chile im Süden reichte. Von der Stadt gingen die Inka-Straßen aus, entlang derer Staffelläufer postiert waren. So wurden die Befehle des Herrschers rasch in jeden Winkel des Reiches überbracht und er wurde umgekehrt über alles unterrichtet. Die Straßen dienten als Bindeglieder und waren somit Voraussetzung für den einmaligen organisatorischen Aufbau des Staates.
Wir besichtigen die interessante Kult- und Opferstätte Kenko sowie die gewaltigen Ruinen der Inka-Festung Sacsayhuaman, das größte bekannte Bauwerk der Inka-Zeit. Einst waren drei Zyklopenmauern um den Hügel herum angelegt, von denen die äußere eine Länge von 3 km erreichte. Dabei wurden Felsblöcke bis 150 Tonnen Gewicht so genau aneinander gefügt, dass kaum eine Messerklinge dazwischen passte. Es ist bisher nicht eindeutig geklärt, wie die Inka diese Steine transportierten und aufeinander schichteten.
Abends können wir durch die Altstadt bummeln, in der vielfach noch die feingefügten Mauern der Inka zu erkennen sind, wenngleich die meisten Inka-Bauwerke von den Spaniern zerstört wurden. Wir werden die auf den Grundmauern der Inka-Bauten errichtete Kathedrale, die Jesuitenkirche, die Universität, den ehemaligen Sonnentempel Coricancha und das Künstlerviertel San Blas sowie zahlreiche Häuser aus der Kolonialepoche sehen. Auf dem Hauptplatz laden Bänke und Cafes zum Verweilen ein.
Hotel [FM]

18. Tag Cuzco - Heiliges Tal - Ollantaytambo

Das Urubamba-Tal wurde wegen seiner fruchtbaren Böden von den Spaniern als "Valle Sacrado de los Incas" (heiliges Tal der Inka) bezeichnet. Die moderate Meereshöhe und die geschützte Lage begünstigen ein recht ausgeglichenes Klima. So wählten die Inka dieses Tal zu ihrem landwirtschaftlichen Zentrum. Entlang der Flussufer bauten sie ihre Nutzpflanzen an und ließen deren Samen in alle Regionen des Landes verteilen. Wir besuchen den Markt in Pisaq, anschließend fahren wir weiter nach Ollantaytambo. Die Inkafestung thront wie ein Adlerhorst auf 2.915 m Höhe hoch über dem Heiligen Urubamba-Tal. In Ollantaytambo wurden die Herzen der Inka-Herrscher begraben und hier liegt auch der Ursprung der Inka-Tragödie von Ollantay.
Fahrzeit: 4h; Hotel [FM]

19. Tag Ollantaytambo - Machu Picchu

Kultureller Höhepunkt ist der Besuch der mysteriösen Inkastadt Machu Picchu. Wir fahren mit dem ersten Zug auf landschaftlich herrlicher Strecke nach Machu Picchu und haben ausgiebig Zeit, die rätselhaften Ausgrabungen zu erkunden, über die keine schriftliche Überlieferung existiert. Machu Picchu wurde im Jahr 1983 von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen. Die Ruinenanlage hoch über den Schluchten des Urubamba-Flusses war Königspalast und Sommerresidenz, ein Ort mit streng religiösem Charakter für mächtige und bedeutende Inkafamilien. Ein überwältigender Anblick bietet sich uns auf die inmitten einer wilden Gebirgslandschaft liegenden Ruinen. Nachmittags nehmen wir den Zug zurück nach Cuzco.
Fahrzeit: 1,5h; Hotel [FM]

20. Tag Abreise

Wir fliegen vormittags nach Lima zurück, werden am Flughafen abgeholt und nutzen die Zeit bis zu unserem Weiterflug für eine interessante Rundfahrt in der kolonialen Altstadt. 1988 wurde das historische Zentrum von Lima von der UNESCO zum Weltkulturdenkmal gekürt. Lima gilt als die Stadt der Könige und war seit ihrer Gründung 1535 eine Oase der Kultur und Eleganz im spanischen Amerika. Kirchen im Barock- und Renaissancestil, Paläste mit reich verzierten Balkonen verleihen der Stadt ihre besondere Architektur. Jahrhunderte lang das herausragende politische und religiöse Zentrum des spanischen Kolonialreiches beherbergte Lima den Palast des Vizekönigs, den Palast des Erzbischofs sowie viele Kirchen und Konvente.
[F]

21. Tag Ankunft

Ankunft in Madrid und Weiterflug zum Zielflughafen.
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Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Das anspruchsvolle 10-tägige Trekking dieser Reise weist zwar keine technischen Schwierigkeiten auf, erfordert aber sehr gute Kondition, da mehrere über 5.000 m hohe Pässe (höchster Pass 5.406 m, höchste Schlafhöhe 5.020 m) überquert werden. Die Route führt durch ein sehr abgelegenes Gebiet und Sie halten sich längere Zeit in Höhen zwischen 4.500 m und 5.000 m auf; Höhenverträglichkeit ist daher unbedingte Voraussetzung. Zwar ist die Tour so konzipiert, dass Sie sich gut akklimatisieren können, dennoch darf die Gefahr einer Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden. Sie sollten ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf haben. Bitte konsultieren Sie vor der Reise Ihren Arzt!
Die reinen Gehzeiten (ohne Pausen) liegen bei 4 bis 7 Stunden pro Tag. Wichtig ist für die teilweise steilen Wege, dass Sie ein trittsicherer und geübter Wanderer sind. Als Vorbereitung empfehlen wir Konditionstraining und ausgiebige Wanderungen.
Während des Trekkings übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten. Die Lage der Zeltplätze hängt von den erreichbaren Wasserstellen ab und berücksichtigt, soweit möglich, landschaftlich schöne Stellen. Eine Begleitmannschaft betreut Sie, welche die Zelte auf- und abbaut und für Sie kocht. Tragtiere (Mulis und Pferde) transportieren das gesamte Gepäck und die Zeltausrüstung, so dass Sie unterwegs nur das Notwendigste (Jacke, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in einem Tagesrucksack mitführen.

Einreisebestimmungen:

Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Peru noch 6 Monate gültig sein. Für Peru ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de

Wichtige Hinweise:

Schlechtes Wetter, ungünstige Verhältnisse, organisatorische Schwierigkeiten oder sonstige Faktoren (wie Streiks) können bei dieser Reise zu Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen führen. Sie sollten daher etwas Abenteuergeist mitbringen, verbunden mit der Bereitschaft, auf Komfort manchmal zu verzichten und ggf. Toleranz und Geduld zu üben. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen. Wir danken für Ihr Verständnis.

Klima

Da Peru auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt, aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Bedingt durch die Höhenlage und den kalten Humboldt-Strom ist das Klima im Allgemeinen kühler als man in Äquatornähe erwartet. Die Monate Juli und August verzeichnen die niedrigsten Temperaturen, vor allem im Gebirge. Die Sicht ist in diesen Monaten am klarsten und es ist am wenigsten mit Niederschlag zu rechnen. Durch die starke Sonneneinstrahlung kann es tagsüber bis zu 20° warm werden, doch nachts kühlt es im Hochland stark ab - bis auf Minus 15°. Auf den Pässen kann es zu Schneefällen kommen.

Ausrüstung

Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie vor allem warme Kleidung wie Pullover/Fleece, Wind- und Regenschutz mitnehmen. Wichtig ist ein sehr guter Schlafsack mit einem Komfortbereich bis minus 15°. Für die Wanderungen benötigen Sie schneefeste Bergschuhe mit griffiger Profilgummisohle, Teleskop-Tourenstöcke sind empfehlenswert. Aufblasbare Isoliermatten werden gestellt.

Verlängerungen

Für einen Aufenthalt im Amazonas sollten Sie sich mindestens 2 Tage Zeit nehmen. Am Tag 20 Ihrer Reise fliegen Sie direkt von Cuzco nach Puerto Maldonado (die Stadtbesichtung in Lima mit der Gruppe entfällt). Sie werden vom Flughafen abgeholt und zum Hafen gebracht, von dort aus gelangen Sie mit einem Motorboot zu Ihrer Lodge. Je nachdem wie viel Zeit Sie zur Verfügung haben, und wie tief Sie in den Urwald vordringen möchten, bietet sich die Posada Amazonas oder das Refugio Amazonas an. Von der jeweiligen Lodge aus können Sie verschiedene geführte Wanderungen (Englisch sprechende Führer) und / oder Kanuexkursionen in den umliegenden Primärurwald unternehmen. Eingeschlossene Mahlzeiten: Frühstück und Mittagessen am Anreisetag, Vollpension auf der Lodge, Frühstück am Abreisetag.
- Die Posada Amazonas eignet sich aufgrund ihrer guten Erreichbarkeit für einen Aufenthalt von 2 Übernachtungen. Vom Hafen in Puerto Maldonado bis zur Anlegestelle der Lodge benötigen Sie ca. 45 Minuten mit dem Motorboot und weitere 10 Minuten zu Fuß zur Lodge. Bereits am gleichen Nachmittag unternehmen Sie die ersten Exkursionen in den Urwald.
- Das Refugio Amazonas liegt tiefer im Amazonas und ist aufgrund der längeren Anreise für einen Aufenthalt ab 3 Übernachtungen geeignet. Vom Hafen in Puerto Maldonado bis zur Anlegestelle der Lodge benötigen Sie ca. 1,5 Stunden mit dem Motorboot und weitere 10 Minuten zu Fuß bis zur Lodge.
Am Ende Ihres Aufenthalts werden Sie zurück zum Flughafen Puerto Maldonado gebracht . Sie benötigen einen zusätzlichen Inlandflug und fliegen, mit einer Zwischenlandung in Cuzco, nach Lima. Eine Flughafenassistenz ist Ihnen beim Einchecken für Ihren Langstreckenflug behilflich. Ankunft an Ihrem Heimatflughafen am folgenden Tag.
Eine detaillierte Beschreibung der Unterkünfte senden wir Ihnen auf Wunsch gerne zu. Bitte beachten Sie, dass für die Amazonas-Region eine Gelbfieber-Impfung dringend empfohlen wird!

Posada Amazonas (2 Übernachtungen)
Pro Person im Doppelzimmer: 310,- €
Einzelzimmerzuschlag: 85,- €

Refugio Amazonas (3 Übernachtungen)
Pro Person im Doppelzimmer: 445,- €
Einzelzimmerzuschlag: 125,- €

Zzgl. Inlandflug Puerto Maldonado - Lima: 150,- Euro

BUCHEN / VORMERKEN