Madeira – Gärten und Inselerlebnis
Tropische Gewächse in botanischen Gärten, die uralten Bewässerungskanäle der Levadas und ein ganzjährig mildes Klima: Es gibt viele Gründe, um auf die blühende Insel Madeira zu reisen. Entdecken Sie bei dieser Wanderreise auf Spaziergängen und leichten bis mittleren Wanderungen die Vielseitigkeit der Atlantikinsel: Erkunden Sie die geschäftige und liebenswürdige Stadt Funchal, erfahren Sie, wie sich das Leben auf der Insel in Zeiten von Wirtschaftskrise, steigender Arbeitslosigkeit und Abwanderung verändert, und staunen Sie über die spektakuläre Natur der Insel! Zwischendurch haben Sie immer wieder die Möglichkeit, in unserem schön gelegenen Hotel zu entspannen.
Das erwartet Sie:
-Die leichteste Wanderreise nach Madeira
-Höhepunkte Ihrer Studienreise: Funchal, Nonnental, der dritthöchste Gipfel Pico do Arieiro und die Halbinsel Sao Lourenco
-Wanderungen und Spaziergänge zwischen ein und drei Stunden
-Acht Übernachtungen in Funchal
-Gespräch mit einer Kräuterspezialistin
Reiseverlauf
1. Tag: Flug nach Funchal
Anreise nach Frankfurt, München oder Hamburg und Weiterflug mit TAP Portugal über Lissabon (mit Umsteigen) nach Funchal. Je nach Verbindung Ankunft am späten Abend oder am Nachmittag. Der spektakuläre Anflug gibt einen ersten Eindruck von der gebirgigen Natur Madeiras. Die Agentur begrüßt Sie am Flughafen und bringt Sie ins Hotel. Am Abend erwartet Sie Ihr Reiseleiter und informiert Sie über das Programm der nächsten Tage. Acht Übernachtungen in Funchal.
2. Tag: Einblicke ins Nonnental
Winston Churchill machte das Fischerdorf Camara de Lobos einst durch seine Gemälde bekannt - hier saß er gerne und malte die Hafenszenerie. Heute sind viele Fischer arbeitslos, und der Ort ist ein sozialer Brennpunkt. Weiter geht's - durch das Heimatviertel des Fußballstars Cristiano Ronaldo - ins Nonnental. Dank neuer Tunnel aus EU-Mitteln leben die Menschen hier nicht mehr wie Eremiten. Mehr dazu gibt's von Ihrem Reiseleiter bei Spezialitäten aus Esskastanien. Und jetzt? Nun heißt es Wanderstiefel schnüren: Wir wandern (1,5 Std., mittel, ↑ 500 m ↓ 50 m) in Serpentinen den Hang hinauf zum Aussichtspunkt Eira do Serrado. Oberhalb von Funchal wartet auf mehreren Terrassen der botanische Garten auf uns mit seiner Pflanzenwelt und einer Eins-a-Aussicht über Stadt, Hafen und Meer. Abends lernen wir uns beim gemeinsamen Essen besser kennen. 70 km.
3. Tag: Im rauen Westen - Paúl da Serra
Vorbei an Bananenplantagen fahren wir auf die einsame Hochebene Paúl da Serra. Sieht aus hier wie im schottischen Hochland, dazu diese Kuhherden! Jetzt heißt es: Wanderschuhe an, denn unsere Wanderung führt uns an einer Levada, einem künstlichen Wasserlauf, mit Blick aufs Meer entlang (2,5 Std., leicht bis mittel, ↑ 50 m ↓ 50 m). Im Weinbauernort Porto Moniz im Norden können wir uns frischen Fisch gönnen oder wie ein solcher in einen der natürlichen Felsenpools springen. Zurück geht's über die Küstenstraße im Norden und Sao Vicente nach Funchal. 150 km.
4. Tag: Funchal
Üppige Stadtgärten, geschäftige Plätze, jahrhundertealte Kirchen und eine quirlige Uferpromenade: Wir erkunden die Inselhauptstadt Funchal. Dann steht das Kloster Santa Clara auf dem Programm: Die dort lebenden Nonnen führen uns gerne durch ihr Haus und nehmen uns ins Gebet. Moment mal, andersrum - wir stellen ihnen Fragen. Anschließend führt Sie Ihr Reiseleiter in eine der letzten traditionellen Kellereien, in der Sie den köstlichen Likörwein Madeiras probieren können. Am Nachmittag geht es hoch zur Wallfahrtskirche von Monte. Gleich daneben erkunden wir bei einem • Spaziergang (1,5 Std., leicht, ↑ 100 m ↓ 100 m) den Palace Garden von José Berardo. Ein Mix aus exotischen Pflanzen und Kunstwerken. Die Gondelbahn bringt uns schwebend hinunter nach Funchal. Abends freuen wir uns in einem rustikalen Restaurant auf saftige Fleischspieße. 10 km.
5. Tag: Pico do Arieiro - Ribeiro Frio
Über den Poisopass geht es in vielen Kurven hoch hinauf: Vom dritthöchsten Gipfel Madeiras aus gesehen, dem 1818 m hohen Pico do Arieiro, liegt uns bei gutem Wetter die Insel zu Füßen. Im Forstpark von Ribeiro Frio verrät Ihnen Ihr Reiseleiter mehr über die Lorbeerwälder, die von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurden. Wir schauen wir uns die bekannte Forellenzucht am „kalten Fluss“ an und machen uns auf den Weg: Nach einem kleinen Spaziergang (1 Std., leicht, ↑ 50 m ↓ 50 m) erreichen wir Balcoes, ein wahrer Aussichtsbalkon mit Blick auf den Adlerfelsen. Den Rest des Nachmittags verbringen Sie nach Lust und Laune. 80 km.
6. Tag: Gärten und mehr
An der Levada da Serra do Faial entlang wandern wir (2,5 Std., leicht bis mittel, ↑ 100 m ↓ 0 m) durch Eukalyptuswälder und das Paradiestal bis Camacha, ins Zentrum der Korbflechter. Übrigens: Genau hier fand 1875 das erste Fußballspiel auf der Insel statt. Blumenfreunde aus aller Welt treffen sich in den Palheiro Gardens. Meterhohe Kamelienstauden, Schmucklilien oder der Natternkopf „Stolz Madeiras“ - da schlägt das Herz jedes Hobbygärtners gleich höher. Und dort drüben Proteen, die Mildred Blandy einst aus ihrer südafrikanischen Heimat mitbrachte! Am Rande von Funchal machen wir halt bei Dona Esmeralda und ihrem kleinen, wild wachsenden Kräutergarten. Bei Kräutertee und selbst gebackenem Kuchen plaudern wir mit ihr über Pflanzenheilkunde, das Klima, Gott und die Welt. 50 km.
7. Tag: Nordküste - Santana
Markttag in Funchal! Nach einem Abstecher zu den Köstlichkeiten in der Markthalle machen wir uns auf den Weg nach Norden. Nicht wundern, falls Sie auf unserem Spaziergang vom Forsthaus Pico das Pedras (1 Std., leicht, ↑ 50 m ↓ 50 m) zum Rhododendronpark von Queimadas ein Déjà-vu haben: Hier sieht's aus wie bei den Hobbits in „Herr der Ringe“! Wir picknicken - ohne Hobbits - und probieren die vielen regionalen Köstlichkeiten. Wo ist der Wein? Saúde! Kulturelles Erbe mit Seltenheitswert: Die strohbedeckten Casas do Colmo in Santana erinnern an Asterix und Obelix - waren einst aber wirklich die Wohnhäuser der Landbevölkerung. 100 km. Den Rest des Nachmittags verbringen Sie nach Lust und Laune. Wer abends portugiesischen Fado erleben will, kann das in der urigen Kneipe Marcelino, Pao e Vinho in der Altstadt. Ab 22 Uhr geht's los.
8. Tag: Die Ostspitze Madeiras
Wir sind zu Fuß (3 Std., mittel, ↑ 250 m ↓ 250 m) auf der Halbinsel Sao Lourenco unterwegs. Kameras raus, um diesen Blick auf die Steilküste und das wuchtige Bergmassiv wirklich unvergesslich zu machen! Unser nächstes Ziel ist der älteste Ort Madeiras: Machico. Der Sandstrand lädt bei schönem Wetter zu einem Bad im Atlantik ein. 40 km. Danach haben Sie im Hotel Zeit, zu faulenzen oder sich zu sonnen. Beim gemeinsamen Abendessen gibt es die letzte Gelegenheit, gegrillten Degenfisch zu probieren. Mit Maracujasauce und gebackener Banane, einfach lecker! Nachtschwärmer zieht es später noch in die Poncha-Bar E pra'poncha an der Strandpromenade!
9. Tag: Rückflug von Madeira
Morgens Beginn der Verlängerung oder Flug über Lissabon (mit Umsteigen) nach Frankfurt oder München.
Generelle Hinweise
Ihr Hotel:
8x Funchal, Pestana Village****
Funchal, Hotel Pestana Village****
Das Hotel ist ganz im traditionellen Stil der Insel Madeira gestaltet, unter anderem mit Azulejos (farbigen Mosaikfliesen) oder mit schmiedeeisernen Gittern. Die Altstadt von Funchal erreichen Sie in ca. 15 Minuten zu Fuß. Das im Landhausstil eingerichtete Hotel verfügt über WLAN in der Hotelhalle, eine Pianobar, eine Cocktailbar im zentralen Wintergarten und fünf Restaurants (Frühstücksbuffet). Zur großzügigen Anlage gehört ein Liegebereich im traumhaften tropischen Garten mit einem großen Süßwasser-Außenpool mit Poolbar. Außerdem bietet das Hotel: Fitnesscenter, Sauna, Whirlpool und Türkisches Bad und ein überdachtes, beheiztes Schwimmbad. Wenn Sie wollen, können Sie sich mit einer Massage (gegen Gebühr) verwöhnen lassen. Zum Teil befinden sich diese Einrichtungen im Nachbarhotel Pestana Miramar und können dort ohne Mehrkosten genutzt werden. Einen Zugang zum Meer haben Sie über den Schwimmbadbereich des Nachbarhotels Pestana Carlton Madeira. Die 87 geräumigen Studios sind mit Sat.-TV, Minibar, Mietsafe, Kitchenette sowie Balkon ausgestattet.