Lappland - Wintermärchen mit Huskys und Rentieren
Mehrstündige Touren mit Huskygespann und Rentierschlitten durch Lappland
Lernen Sie die einzigartige Winterwelt Lapplands per Rentierschlitten und Huskygespann kennen! Sie holen frisches Wasser an einer Waldquelle, Petroleumlampen spenden Ihnen Licht, gusseiserne Öfen sorgen selbst bei klirrender Kälte auf dem Wildnisgehöft von Dirk für mollige Wärme. Die urige Atmosphäre erinnert an längst vergangene Zeiten. Später werden Sie auf Lottis Wildnislodge von rund 60 Huskys mit freudigem Geheul begrüßt. Aufregung bei Ihrer ersten Tour mit den Schlittenhunden liegt in der Luft. Unter fachkundiger Anleitung werden Sie zum "Musher" (Hundeschlittenführer) ausgebildet. Typische Gerichte mit frischem Fisch und Rentierfleisch runden die Tage ab. Und mit etwas Glück schlafen Sie unter einem Himmel aus grünen oder roten Polarlichter ein.
Auf altnordischen Holzskiern durch die Winterlandschaft
Eislochfischen auf Rentierfellen und Lagerfeuer mit "Waldkaffee"
Übernachtungen auf einem Wildnisgehöft und in einer Wildnislodge
Familientauglich siehe Detailprogramm
Reiseverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Lufthansa in Kooperation mit Scandinavian Airlines von Frankfurt nach Stockholm. Anschließend fliegen wir mit Scandinavian Airlines nach Kiruna. Am Flughafen Kiruna werden wir abgeholt und mit einem Pkw bzw. Kleinbus zum Wildnisgehöft Solberget gebracht, zuletzt auf einer verschneiten Schotterpiste, vorbei an endlosen Wäldern und Seen. Hier werden wir schon von Ihren Gastgebern Silke Hagenbuch und Dirk Hagenbuch erwartet.
Das Wildnisgehöft Solberget liegt in schwedisch Lappland direkt am Polarkreis in unmittelbarer Nachbarschaft mehrerer Naturreservate sowie in der Nähe des Muddus-Nationalparks (Teil des Weltkulturerbes Laponia).
In der näheren Umgebung von Solberget bieten sich vielfältige Möglichkeiten, die lappländische Wildnis auf Ausflügen zu erleben. Im Umkreis von 20 km gibt es kein weiteres bewohntes Haus, nur Natur pur. Nachdem die Zimmer verteilt sind, machen wir einen Rundgang und lernen den Hof mit den urigen Unterkünften, der Waldquelle, dem Brunnen, der Sauna und seinen "Bewohnern", den Rentieren, kennen.
Anschließend kann die Sauna vorbereitet werden, d. h. Wasser vom Brunnen holen, Holz hacken und Feuer machen. Nach dem gemeinsamen Abendessen können wir uns Ruhe und Entspannung in der Solberg'schen Sauna gönnen.
Fahrstrecke: 190km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Gästehaus/in einer Holzfällerhütte [A]
2. Tag Eine Kultur aus längst vergangener Zeit - hautnah!
Lange bevor es im hohen Norden die ersten Pferde gab, nutzten die Menschen das Rentier als Transportmittel - heute ist dies nur noch äußerst selten der Fall. In Solberget erhalten wir einen Einblick in diese mehr oder weniger ausgestorbene Rentierkultur. Hautnah, denn unser Partner vor Ort hat damit begonnen, "wilde" Rentiere "auszubilden": diese Tiere können nun Schlitten mit Gepäck oder auch mit Menschen ziehen.
Am Morgen haben wir Gelegenheit, bei der Fütterung der Rentiere mitzuhelfen und erstmals Kontakt zu den Tieren aufzunehmen. Im Rahmen des anschließenden "Rentiertrainings" lernen wir, wie man ein Rentier führt. Dann kommt der spannende Moment, wenn wir alle Rentiere vor die Holzschlitten spannen und zu unserer dreistündigen Tour in die Wälder Lapplands aufbrechen. Auf dem Rentierschlitten sitzend, gleiten wir über Sümpfe und durch Wälder. Nur das Geräusch der Schlittenkufen ist in dieser Stille zu hören und mit etwas Glück stoßen wir auf Tierspuren oder gar Tiere des Nordens. An einem idyllischen Plätzchen legen wir eine Kaffeepause am Lagerfeuer ein und genießen einen richtigen "Waldkaffee". Frisch gestärkt machen wir uns schließlich auf den Weg zurück nach Solberget.
Am späten Nachmittag bekommen wir Besuch von einem alten Samen, der Zeit seines Lebens Rentierzüchter war. Er erzählt uns aus seinem reichen Erfahrungsschatz und wir können aus erster Hand viel über die samische Kultur erfahren.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Gästehaus/in einer Holzfällerhütte [FMA]
3. Tag Kleine Tour auf altnordischen Holzski
Nach dem Frühstück werden altnordische Holzski verteilt und auf das Schuhwerk eingestellt.
Wir erhalten eine Einführung in die Fahrtechnik und machen uns auf zum nahe gelegenen Solberg, dem Hausberg (nicht steil) und unserem Tagesziel. Vom Berg haben wir eine grandiose Aussicht, unser Blick verliert sich in den Weiten schwedisch Lapplands. In einer kleinen Holzhütte - bei schwedischen "Kanelbullar" (= Zimtschnecken) - können wir uns stärken, bevor es zur Abfahrt geht.
Nachmittags steht noch eine kleine einstündige Ausfahrt mit den Rentieren auf dem Programm, bevor wir wieder mit Köstlichkeiten aus der Küche verwöhnt werden. Abends dann heißt es in der Sauna schwitzen und anschließend im Schnee "baden"!
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Gästehaus/in einer Holzfällerhütte [FMA]
4. Tag Größere Skitour
Heute brechen wir zu einer größeren Skitour auf. Durch ungespurtes Gelände ziehen wir unsere Skispuren über riesige Sümpfe und zugefrorene Seen, durch tiefverschneite Wälder. Sicher entdecken wir unterwegs Spuren verschiedener Tiere und mit viel Glück bekommen wir auch Schneehühner oder Auerhähne zu Gesicht. Beim Spuren durch den Tiefschnee wechseln wir uns ab, so dass es für keinen zu anstrengend wird. Durch die völlige Abgeschiedenheit des Wildnisgehöfts werden wir auf dieser Tour sicher keine anderen Menschen treffen, der Wald gehört uns ganz alleine.
Am Abend wärmen wir uns in der Solberg'schen Kräuterdampfsauna auf und feiern ein wenig Abschied von Solberget.
Gehzeit: 3-4h; Übernachtung im Gästehaus/in einer Holzfällerhütte [FMA]
5. Tag Samenmuseum in Jokkmokk - Fahrt zum Huskycamp
Früh am Morgen fahren wir nach Jokkmokk und besuchen dort das bekannte Fjäll- und Samenmuseum Aitte, das Zentralmuseum für samische Kultur in Schweden, das besonders anschaulich und lebendig informiert. Für die Teilnehmer des Januartermines besteht zudem noch die Möglichkeit, den Historischen Wintermarkt in Jokkmokk zu besuchen. Dann fahren wir weiter Richtung Norden nach Moskojärvi. Auf einem Parkplatz am Ende der Straße erwarten uns schon unsere neuen Gastgeber, denn die letzten Kilometer zum Huskycamp können wir nur mit dem Snowmobil zurücklegen (ca. 15 Min.).
Rechtzeitig zum Abendessen sind wir schließlich im Huskycamp und beziehen unsere gemütliche Lodge.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Wildnislodge des Huskycamps [FMA]
6. Tag Einführung in die Technik des Fahrens - erste Trainingsrunde (ca. 9 km)
Am Vormittag gibt es eine gründliche Einführung in die Welt des "Mushens". Nachmittags lernen wir anhand von praktischen Übungen, die Hunde an die Schlitten zu spannen, und wir "mushen" unseren ersten "Probelauf".
Anschließend haben wir Zeit, die Winterlandschaft mit Schneeschuhen zu erkunden oder in der Sauna am See zu entspannen. Wer möchte, folgt den Fackeln und taucht zur Abkühlung ins Eisloch ein.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Wildnislodge des Huskycamps [FMA]
7. Tag Erste eigenständige Hundeschlittenrunde (ca. 9 km)
Heute üben wir, was wir gestern gelernt haben und versuchen, so viel wie möglich selbst zu machen: die Hunde zu holen, einzuspannen und zu starten. Immer zwei Personen teilen sich einen Schlitten mit jeweils 4 -6 Huskys. Ein Musher lenkt den Schlitten durch die weißen Wälder und über gefrorene Seen und der Zweite sitzt wärmend eingepackt auf Rentierfellen im Schlitten. Abwechselnd haben beide Musher Zeit die Fahrtechnik zu erlernen und die Landschaft zu genießen. Wer weiß, vielleicht können wir Schnappschüsse von Rentieren oder Schneehasen mit nach Hause nehmen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Wildnislodge des Huskycamps [FMA]
8. Tag Größere Hundeschlittentour (ca. 25 km)
Günstige Trailbedingungen vorausgesetzt, machen wir uns heute zu einer längeren Tour mit den Hundeschlitten auf. Mittlerweile kennen wir unser Hunde-Team schon ganz gut. Wir wissen, welche Hunde eifrig und fleißig unentwegt ziehen und welche evtl. auch gerne mal die anderen für sich arbeiten lassen.
Wer möchte, kann natürlich jederzeit mehr über die Versorgung der Hunde lernen und (nicht nur) sein Geschick beim etwas anderen "Golf spielen" unter Beweise stellen: Hartgefrorene Hundehäufchen zielgenau in einen Eimer zu katapultieren, stellt selbst für erfahrene Golfspieler eine Herausforderung dar...
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in derWildnislodge des Huskycamps [FMA]
9. Tag Eislochfischen mit heißem Kaffee
Heute entspannen wir beim Eislochfischen, sitzen auf Rentierfellen bei einem gemütlichen Lagerfeuer, kochen Kaffee und können die Stille genießen. Wer möchte, kann mit den Schneeschuhen zurück zur Lodge gehen. Die anderen Gruppenmitglieder werden mit dem Snowmobil zur Lodge gebracht.
Bei schlechtem Wetter besteht evtl. auch die Möglichkeit, das bekannte Eishotel in Jukkasjärvi - das weltweit größte, ganz aus Eis erbaute Hotel - zu besuchen (fakultativ, Eintritt 295.- SEK, Kinder: 7 - 16 Jahre: SEK 75, Stand 09/09). Über 30 Betten - in den Suiten aus Eis - mit Rentierfellen belegt, entstehen hier jährlich. In den warmen Schlafsäcken, heißt es, soll man wunderbar bei einer konstanten Temperatur von - 5 Grad Celsius schlafen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in derWildnislodge des Huskycamps [FMA]
10. Tag Heimreise
Nach einer erlebnisreichen Woche fällt uns der Abschied von unseren Gastgebern und den Vierbeinern nicht leicht. Wir werden zum Flughafen gebracht und treten den Heimflug nach Frankfurt via Stockholm an.
Fahrzeit: 1,5-2h; [F]
Generelle Hinweise
Charakter der Tour und Anforderungen
Im Wildnisgehöft Solberget übernachten Sie entweder in einem über 100 Jahre alten, traditionellen schwedischen Gästehaus mit urigen Gästezimmern und einer großen Gemeinschaftsküche (2 Zimmer mit 2 Doppelbetten, ein Zimmer mit 2 Stockbetten und ein Weiteres mit 2 Einzelbetten und einem Doppelbett) - oder in einer Holzfällerhütte, einem urigen Blockhaus (jeweils auf Mehrbettzimmer-Basis / 4-6 Personen). Doppelzimmer gegen Aufpreis buchbar! Bitte beachten, im Wildnisdorf gibt es keinen Strom, stattdessen Petroleumlampen, Kerzenlicht und Holzöfen. Das Feuer in den Holzöfen in Ihren Zimmern sowie in der Gemeinschaftsküche müssen Sie selbst schüren. Frischwasser wird an der Waldquelle und Brauchwasser am Brunnen geholt. Das "stille Örtchen" ist in der Tat still gelegen: außerhalb des Gästehauses. Abends wird immer die Sauna eingeheizt. Für die restlichen Gäste steht im Anschluß an den Saunaraum eine warme Waschmöglichkeit zur Verfügung. Die vorgefundenen Verhältnisse sind also sehr einfach. Naturfreunde werden dies sehr zu schätzen wissen, wenn sie die Schönheit der Wildnis fernab jeglicher Zivilisation entdecken wollen. Die "Bewohner" des Wildnisgehöfts, die Rentiere, werden Ihnen bald vertraut sein. Die Tagestouren mit den traditionellen Holzskiern (Riemchenbindung) sind für alle geeignet. Die Witterungsverhältnisse erfordern Flexibilität, auch in Bezug auf den Programmablauf. Erwartet wird Gemeinschaftsgeist und Ihr aktiver Beitrag bei den anfallenden Arbeiten. Bitte helfen Sie mit, z. B. Wasser und Holz zu holen, Feuer zu machen, abzuspülen.
Im Huskycamp heißt es beim Arbeiten mit den Hunden stressunempfindlich und, vor allem beim Einspannen, schnell zu sein. Kinder sollten keine allzu große Angst vor Hunden haben. Zu Beginn herrschen Unruhe und Lärm - das freudige Gebell der Hunde, die alle gleichzeitig losrennen wollen. Doch bald werden die Schlittenhunde Ihre Freunde sein. Beim ersten Fahrversuch mit den Hunden fahren Ihre Gastgeber mit dem Snowmobil voraus. So können sie ihre Gäste immer im Auge behalten, um Ihnen zu helfen, wenn dies nötig ist. Sie werden Sie sicherheitshalber immer begleiten. Kinder sitzen während des Mushens im Schlitten. Untergebracht sind Sie mitten in der Wildnis in einer kleinen, gemütlichen Lodge. Der große Aufenthaltsraum mit Kamin, Stereo und einer heimeligen Galerie mit vielen Büchern lädt zum Lesen und Entspannen ein. Die Lodge verfügt über insgesamt 5 Zimmer mit 14 Betten. Es gibt zwei 4er-Zimmer mit Stockbetten, zwei 2er-Zimmer mit einem Doppelbett und ein 2er-Zimmer mit einem Stockbett. Zwei Bäder mit jeweils einer Dusche und Toilette müssen geteilt werden. Wer möchte, kann auch in der Nähe der Lodge unter freiem Himmel auf einem Rentierfell und in einem Schlafsack übernachten (Rentierfelle und Schlafsack werden gestellt). Die typisch nordische Sauna am Ufer des vor der Lodge liegenden Sees können Sie benützen, sooft Sie wünschen.
Da der Strom auf der Wildnislodge mit einem Generator erzeugt wird, steht dieser nur bis zum frühen Abend zur Verfügung. Eine gute Stirnlampe inkl. Ersatzbatterien sollten Sie für die Nacht nicht vergessen. Die Verpflegung ist landestypisch und europäisch, im Wildnisgehöft kommen viele Lebensmittel zudem aus kontrolliert ökologischem Anbau. Auf dem Speiseplan stehen verschiedene Wilddelikatessen, wie z. B. Rentier- und Elchfleisch sowie Fisch. Vegetarische Verpflegung (bitte mit der Anmeldung angeben) ist mit Einschränkungen möglich. Im Wildnisgehöft gibt es in der Regel ein reichhaltiges Frühstück und Abendessen, ergänzt durch eine leichte Zwischenmahlzeit. Frühstück und Mittagessen (Suppen) werden hier von den Gästen selbst zubereitet, die dazu nötigen Lebensmittel werden gestellt. Dafür werden Sie am Abend mit kulinarischen Leckereien verwöhnt. In der Lodge des Huskycamps wird mittags meistens eine herzhafte Suppe gereicht. Kaffee, verschiedene Teesorten, Wasser und lokaler Sirup stehen Ihnen immer zur Verfügung. Wein und Bier kann sowohl im Wildnisgehöft als auch in der Wildnislodge gegen Aufpreis erstanden werden.
Einreisebestimmungen:
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger genügt zur Einreise nach Schweden eine gültige nationale Identitätskarte (bzw. der gültige Personalausweis) oder Reisepaß. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen und Botschaften/Konsulaten entnehmen Sie bitte Ihren ersten Reiseunterlagen.
Für Reisen nach Schweden sind keine Impfungen vorgeschrieben. Grundsätzlich sollte der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio überprüft und ggf. aufgefrischt werden. Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel.Nr. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise:
Das Programm dieser Reise wird dem Wetter, den Schneebedingungen und natürlich den Rentieren/Hunden angepasst. Somit sind Programmverschiebungen und -änderungen möglich (z. B. bezüglich der Distanzen die zurückgelegt werden können, Reihenfolge der Tage, etc.). Auch Flugverzögerungen oder andere, nicht vorhersehbare Ereignisse und Faktoren können zu Programmumstellungen führen. Wir bitten Sie, gegebenenfalls das nötige Verständnis, Geduld und Toleranz aufzubringen sowie Gemeinschaftsgeist und Kameradschaft als oberstes Gebot gelten zu lassen.
Selbstverständlich ist es unser Ziel, das Programm planmäßig durchzuführen. Für die exakte Einhaltung vorliegender Ausschreibung können wir jedoch nicht garantieren. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
In Schweden nehmen die Temperaturen im Sommer wie auch im Winter von Süden nach Norden ab. Während der letzten Jahre waren die Winter im Allgemeinen milder als früher. Auch in unserem Zielgebiet sind die Temperaturen Schwankungen unterworfen, sie können zwischen 15°C und minus 40°C, in der Regel aber zwischen minus 10°C und minus 25°C liegen.
Die Durchschnittstemperatur im Februar/März liegt bei ca. minus10°C. Aufgrund der Tatsache, dass Kiruna 500 - 550 m ü. d. M. liegt und dank der trockenen Luft können sich minus 20°C in Kiruna allerdings wie minus 5°C in Stockholm anfühlen.
Die sog. Polarnacht ist blau und zusammen mit dem funkelnden, weißen Schnee entsteht während der dunkelsten Zeit ein weicher und behaglicher Blauschimmer. In Winternächten, wenn das Polarlicht leuchtet, kann man sich in Wäldern und Bergen ohne Beleuchtung fortbewegen.
Ausrüstung
Es ist sehr wichtig, dass Sie eine gute Ausrüstung mitbringen, um gegen Kälte, Wind und Schneetreiben gewappnet zu sein. Eine warme (Ski-)Jacke, (Ski-)Hose und Thermo-Stiefel mit Innenschuh werden im Huskycamp kostenfrei gestellt. Im Wildnisgehöft haben Sie die Möglichkeit einen Schlafsack, Winterstiefel und Handtücher gegen Gebühr zu leihen. Kindergrößen auf Anfrage.
Mit Ihren ersten Buchungsunterlagen erhalten Sie das "INFORMATIONSFORMULAR FÜR IHRE HUSKYTOUR", welches Sie bitte bis 6 Wochen vor Abreise an uns ausgefüllt zurück senden. Hier werden u.a. Ihre Schuh- und Kleidergrößen für das Huskycamp abgefragt. Benötigen Sie Ausrüstung für das Wildnisgehöft, melden Sie sich bitte ebenfalls bis 6 Wochen vor Abreise bei uns.
Kontaktlinsenträger sollten aufgrund der niedrigen Temperaturen bei dieser Reise ersatzweise ihre Brille mitnehmen.
Beachten Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste, die Ihnen nach Ihrer Anmeldung zugeht.