Syrien - Jordanien – den Nahen Osten erleben

Komm näher, Naher Osten! Kreuzritter und Kalifen, uralte Basare und Moscheen, in denen Christen und Muslime gemeinsam beten - Syrien und Jordanien zeigen auf dieser Reise eine ungeahnte Vielfalt. Das ehrwürdige Aleppo entführt uns in den größten Souk der Welt, das goldene Palmyra in die Metropole der alten Karawanenhändler und das atemberaubende Petra in die geheimnisvolle Kultur der Nabatäer. Doch ohne ihre Menschen wären die Länder nur halb so schön. Wir nehmen uns daher Zeit für Gespräche mit Studenten und einem Oasenbauern. Der dank etwas einfacherer Hotels und leicht erhöhter Teilnehmerzahl kleine Reisepreis erhöht den Reiz!

* Günstiger Preis durch etwas niedrigere Hotelkategorie und leicht erhöhte Teilnehmerzahl
* Alle Höhepunkte Syriens und Jordaniens kompakt erleben

* Gelegenheit zu einem Ausflug nach Baalbek im Libanon

Reiseverlauf

1. Tag: Abflug nach Aleppo

Abends Flug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Aleppo, Ankunft nach Mitternacht. Ein Beauftragter begleitet Sie zum Hotel. Drei Übernachtungen in Aleppo.

2. Tag: Aleppo - Stadt der Superlative

Ein spätes Frühstück - so kann der Urlaub beginnen! Ausgeschlafen starten wir in die Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) zum größten Souk der Welt. Da feilschen Händler um Olivenseife und goldene Stoffe, dort locken Gewürze, Datteln und süßer Honig. Feilschen Sie mit den Männern, bis kein Platz mehr in Ihren Koffern ist, bevor uns die Zitadelle in ihre Welt entführt. Gewaltig liegt die Stadt uns zu Füßen. Die Aussicht: grandios! Auf zum Kloster des heiligen Simeon!, heißt es am Nachmittag. Im Schatten der Kiefern verrät der Reiseleiter, warum der Heilige 30 Jahre lang auf einer Säule lebte und welche Wunder er vollbrachte. 90 km. <ExtraTour>
Es muss nicht immer unser Programm sein. Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen für Sie parat. Statt zum Simeonskloster mitzufahren, können Sie sich auch einen Nachmittag im Hamam gönnen. Wellness auf Orientalisch ist heute allerdings nur für Männer möglich.

3. Tag: Wasserräder und Steinmetzkunst

Auf in die Altstadt von Hama. Knarzend drehen sich vor den Toren der Stadt riesige Wasserräder - über Jahrhunderte schaufelten sie das Wasser des Orontos auf die umliegenden Gärten und den Reichtum in die Stadt. Reich verzierte Hofhäuser wetteifern um unsere Aufmerksamkeit. Probieren Sie zwischendurch doch individuell Halwa Jibne. Die süße Köstlichkeit aus Gries, Sahne und Pistazien schmeckt umwerfend! In Apamea tauchen wir auf der Säulenstraße ab in die römische Zeit. Die gewaltigen Kolonnaden, heute umblüht von Afrodil, beherbergten früher luxuriöse Läden. Am Nachmittag geht es zurück nach Aleppo. Pistazienfelder und Olivenplantagen säumen die Straßen. 160 km.

4. Tag: Am Euphrat-Stausee

Wasser ist Leben! Und Konfliktstoff in der von Wüsten geprägten arabischen Welt. Der Euphrat-Stausee vor uns macht da keine Ausnahme. Warum Staudämme in der Türkei Syriens Wasserversorgung gefährden, erläutert Ihnen der Reiseleiter unterwegs. Karg zeigt sich das Land dahinter. Wie eine Fata Morgana tauchen inmitten der Wüste die gewaltigen Ruinen von Rusafa auf. Gleich hin! Überreste mehrerer Kirchen lassen den einstigen Reichtum des christlichen Wallfahrtsortes erahnen. Am Nachmittag rollt der Bus nach Palmyra. 360 km. Zwei Übernachtungen.

5. Tag: Palmyra - ein Traum aus Stein

Palmyra, das sind Triumphbögen und Tempel, die wie Gold im Sonnenlicht schimmern, Turmgräber, mythologische Malereien und unglaubliche Säulenkolonnaden. Wir erkunden einen Tag lang die sagenumwobene Wüstenstadt der Königin Zenobia (UNESCO-Kulturerbe). Welche Rolle Palmyra für die Seidenstraße spielte und wieso sie lange als Widerstandsnest gegen die Römer galt, weiß Ihr Reiseleiter. <ExtraTour> Wollen Sie das Vitamin D der Wüstenbewohner kennenlernen? In der Oase nebenan wachsen die Datteln in allen Größen. Bauer Muhammad verrät, wie das süße Wüstenbrot angebaut wird, und plaudert mit uns über sein Leben. Der späte Sonnenschein taucht die Szenerie in ein goldenes Licht: Von der arabischen Burg schauen wir über die leuchtende Säulenstraße. Ein Glas Wein dazu - was für ein Sundowner!
Wenn Sie die großartige Szenerie in Palmyra aus anderer Perspektive erleben wollen, dann klinken Sie sich aus dem Besichtigungsprogramm aus, leihen Sie sich ein Kamel und reiten Sie eine Stunde (oder auch länger) durch das weitläufige Ruinenfeld!

6. Tag: Kreuzritter und Maalula

Am Fuße des Antilibanon-Gebirges entlang fahren wir zur Kreuzritterfestung Krak des Chevaliers (UNESCO-Kulturerbe). Wie sich die Gotteskrieger zwischen dem Wohn- und Wachturm den Arabern widersetzten, entdecken wir im Inneren der Anlage. Auf ins legendäre Maalula! Der deutsch-syrische Schriftsteller Rafik Schami setzte dem Bergdorf mit seinen „Märchen aus Maalula“ einst ein literarisches Denkmal. Eine Heiligenstatue kündigt das Thekla-Kloster an. Abgelegte Krücken verraten hier: Das Wasser unter dem Aprikosenbaum soll echte Wunder vollbringen. Am Nachmittag fahren wir nach Damaskus. 290 km. Drei Übernachtungen.

7. Tag: Damaskus - Perle aller Städte

Damaskus (UNESCO-Kulturerbe) gilt als älteste durchgehend bewohnte Stadt der Welt. Im Nationalmuseum begegnen uns Schätze aus fünf Jahrtausenden, darunter die Keilschrifttafel von Ugarit mit dem ersten Alphabet. Was Kaiser Wilhelm II. nach Damaskus trieb, entdecken wir am Hedschas-Bahnhof, bevor wir den Souk erkunden. Feilschen Sie mit den Händlern um die legendären Messer aus Damaszener Stahl oder um goldumrandete Damasttischdecken. Das Zentrum der Altstadt bildet die Omaijaden-Moschee. Dicht gedrängt stehen Gläubige um das Grab Johannes des Täufers und beten, auch Christen sind darunter. Wie die osmanische High Society in Damaskus lebte, zeigt am Nachmittag der Azempalast. Und in der Ananiaskirche sehen wir den Ort, an dem aus Saulus Paulus wurde. <ExtraTour> Zum Abendessen treffen wir uns mit Deutschstudenten des Goethe-Instituts und plaudern mit ihnen über ihren Alltag in Syrien.
Shopping statt Museum? Man kommt nicht drauf, wenn es einem nicht gesagt wird - im Viertel Salhije gibt es zahlreiche kleine Boutiquen, in denen man internationale Markenkleidung zu erstaunlich günstigen Preisen kaufen kann.

8. Tag: Damaskus oder Ausflug in den Libanon

Der Tag gehört Ihnen! Möchten Sie noch mal individuell den Altstadtbasar durchstreifen? Oder machen Sie mit Ihrem Reiseleiter einen Tagesausflug ins libanesische Baalbek (99 €, Informationen s.S. 170)! Über die Ausläufer des Antilibanon-Gebirges fahren wir in die Bekaa-Ebene und weiter zur größten antiken Tempelanlage der römischen Welt (UNESCO-Kulturerbe). Für Gesprächsstoff sorgen heute aber nicht nur die antiken Tempel hier, sondern auch die komplizierten politischen Verhältnisse in der ehemaligen „Schweiz des Nahen Ostens“. Ein Abstecher führt uns nach Anjar (UNESCO-Kulturerbe) - geradewegs in die luxuriöse Sommerresidenz eines omaijadischen Kalifen. 250 km.

9. Tag: Von Damaskus nach Amman

Im Herzen des schwarzen Haurangebirges taucht Bosra auf. Bäder und schillernde Gärten, unterirdische Märkte und Kolonnaden zauberten hier einst eine blühende Metropole in die Basaltberge. Warum sich diese ein schwarz-weißes Kleid angelegt hat, enträtseln wir im Zentrum. Vor uns öffnet sich das Herzstück Bosras: das Theater aus der Römerzeit (UNESCO-Kulturerbe). Szenenwechsel: Mit dem Bus passieren wir die jordanische Grenze und nehmen Kurs auf Gerasa (UNESCO-Kulturerbe). Hören Sie im Amphitheater noch das Brüllen der Gladiatoren? Am Nachmittag erreichen wir Amman. Lust, nach dem Abendessen die jordanische Hauptstadt alleine zu erobern? 220 km.

10. Tag: Auf der Königsstraße

Wir folgen biblischen Spuren! Vom Berg Nebo blicken wir, wie einst Moses, über den Jordangraben und das Tote Meer ins Gelobte Land. Wie man zu byzantinischen Zeiten das Heilige Land sah, verrät das Palästina-Mosaik in Madaba. Abenteuerlich winden sich die Serpentinen der Königsstraße durch das Wadi Mujib, den Grand Canyon Jordaniens. Über den Desert Highway rauschen wir Petra entgegen - das nächste Abenteuer ist nicht mehr fern. 250 km.

11. Tag: Petra - die Schöne aus Stein

Spüren Sie mit uns in den Schluchten der Felsenstadt Petra (UNESCO-Kulturerbe) „Indiana Jones“ hinterher! Schwindelerregend hoch löst sich vor uns das Schatzhaus des Pharaos aus dem Berg. Vor 2000 Jahren frästen die Nabatäer dieses Heiligtum in den rosaroten Sandstein. Schritt für Schritt begleiten uns ihr geheimnisvoller Totenkult und ihre atemberaubende Technik beim Besuch der Tempel, Theater und Gräber. Über einen alten Pilgerpfad wandern wir zum Heiligtum Ed-Deir (1 Std., mittel, ↑ 200 m ↓ 200 m). Die Belohnung: ein grandioser Blick über Petra. Nach dem Abendessen geht es zum Flughafen von Amman. 230 km.

12. Tag: Allah ma'akum - Auf Wiedersehen!

Nach Mitternacht Rückflug von Amman mit Turkish Airlines über Istanbul. Ankunft am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.

Generelle Hinweise

Ihre Hotels:

3 Aleppo Aleppo Palace ***(*)
2 Palmyra Heliopolis ***
3 Damaskus International ****
1 Amman Grand Palace ****
2 Petra Petra Panorama ***(*)

BUCHEN / VORMERKEN