Syrien - Zwischen Wüste und Meer
In prächtige Moscheen und zu trutzigen Kreuzritterburgen. Durch moderne Metropolen und zu einsamen Klöstern. Ein Picknick in einer sagenumwobenen Wüstenstadt und ein Bad im Euphrat. Inmitten großartiger Landschaften erwandern wir in Syrien die steinernen Zeugen alter Kulturen. Folgen Sie uns an die Schnittstelle zwischen Morgen- und Abendland - und erleben Sie den Zauber des Orients auf Schritt und Tritt.
* Leichte bis mittlere Wanderungen von bis zu drei Stunden Dauer
* Ein Picknick
* Gespräche mit einem Archäologen und einem Oasenbauern
Reiseverlauf
1. Tag Flug nach Aleppo
Abends Flug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Aleppo, Ankunft nach Mitternacht (Ortszeit). Ein Beauftragter begleitet Sie zum Hotel. Drei Übernachtungen in Aleppo.
2. Tag Aleppo - Stadt der Superlative
Ankommen, spätes Frühstück: Ihr Urlaub kann beginnen - beim Spaziergang durch die christliche Vorstadt hören Sie ganz richtig: Kirchengeläut mischt sich mit dem muslimischen Gebetsruf. Den ehemaligen Brennholzplatz säumen Kirchen und eine Moschee. Unser Weg führt uns durch die Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) zu einem atemberaubenden Aussichtspunkt: der größten Burg der arabischen Welt, der Zitadelle. Aleppos zweiter Superlativ folgt auf dem Fuß: der größte Souk des Nahen Ostens. Aus dem Getümmel zum Ort innerer Einkehr - der Omaijaden-Moschee mit dem Grab des Zacharias.
3. Tag Der Heilige auf der Säule
Im zweitwichtigsten Museum des Landes werden Funde der bedeutenden Ausgrabungsstätten Nordsyriens spannend präsentiert. Danach fahren wir durch das raue Kalksteinmassiv und • wandern (3 Std., mittel) zum Kloster eines seltsamen Heiligen: Simeon verbrachte die letzten 30 Jahre seines Lebens auf einer Steinsäule. Von seinen Wundern berichtet Ihr Reiseleiter. 70 km.
Es muss nicht immer unser Programm sein. Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen für Sie parat. Sie wollen auf den Ausflug zum Simeonskloster verzichten Alpha Machen Sie sich auf in den Souk - einer 12 km langen, überdachten Ladenzeile mit rund 1000 Geschäften! Hier einzukaufen macht Spaß, wenn man nicht gerade Schuhe sucht und sich angesichts der rund 200 Schuhgeschäfte nicht entscheiden kann.
4. Tag Euphrat und Bienenkorbhäuser
Wasser - die umstrittene Verteilung dieser kostbaren Ressource ist Thema bei unserer • Wanderung (2,5 Std., leicht) am riesigen Euphrat-Stausee. Den Staub können Sie anschließend bei einem Bad abspülen. Wir besuchen die Ausgrabungsstätte der bronzezeitlichen Stadt Emar und der byzantinischen Stadt Balis. Das Projekt wird von einer Foundation gefördert. Anschaulich erläutert ein Archäologe die Grabungstechnik - und freut sich auf unsere Fragen. Wir fahren wir durch die Syrische Wüste nach Hama am Fluss Orontes. 300 km.
5. Tag Hama, Apamea und die Toten Städte
Wir gehen dem Knarren der berühmten Wasserräder von Hama auf den Grund, die einst Wasser aus dem Orontes in die Gärten der Stadt schaufelten. Im idyllischen Grün von Apamea picknicken wir bei ehrwürdigen Ruinen - einer Säulenstraße mit Glanzstücken römischer Steinmetzkunst. Durch schattige Olivenplantagen • wandern wir (2 Std., leicht) im Gebiet der Toten Städte, einst blühende Handelsorte, in denen Olivenöl und Wein erzeugt wurden. Frische Bergluft umweht uns bei der Fahrt durch die Steineichenwälder des Alawitengebirges, einer der schönsten Landschaften Syriens. Wer sind die Alawiten, und warum haben sie so großen Einfluss auf die Politik Syriens Alpha Ihr Reiseleiter weiß Bescheid. Übernachtung in einem einfachen Hotel im Alawitengebirge. 100 km.
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6. Tag Zur Saladinsburg
In der morgendlichen Kühle • wandern wir (3 Std., mittel) auf alten Schäferwegen durch üppige Vegetation und tiefe Schluchten zur opulenten Saladinsburg (UNESCO-Kulturerbe). Weit schweift der Blick über die Küstenebene. Ihr Reiseleiter erzählt Ihnen, warum die Kreuzritterburg heute nach Saladin benannt ist. Nach einer Mujadara - einem Linsen-Reis-Gericht - geht es steil bergab an die Küste des Mittelmeers zu unserem luxuriösen Strandresort in Latakia. 60 km.
Abendtipp: Nach Sonnenuntergang wird die Corniche, die Uferpromenade von Latakia, erst so richtig wach. Lassen Sie sich vom Flair der Levante umfangen! Schmauchen Sie in einem Cafe mit Blick auf den Hafen eine Wasserpfeife - würzigeren Tabak als in Latakia findet man nirgendwo.
7. Tag Tempel und Terrassenfelder
Wir besichtigen Ugarit - Fundort der Keilschrifttafel mit dem ersten Alphabet der Welt. Zur Rechten das türkisblaue Meer, zur Linken das grandiose Alawitengebirge. Wir machen einen Abstecher ins Gebirge zum Heimatdorf der Präsidentenfamilie und besuchen das Mausoleum des verstorbenen Präsidenten Hafis al-Assad - Gelegenheit für Ihren Reiseleiter, über die komplizierten politischen Verhältnisse im Land zu sprechen. Wir fahren in den grünsten Teil Syriens. Der Duft von Pinien und das Auf und Ab der Terrassenfelder begleiten uns auf der • Wanderung (3 Std., mittel) zum rätselhaften Grab des Propheten Hiob und zur antiken Tempelanlage von Hosn Suleyman. 150 km.
8. Tag Die schönste Burg des Orients
Majestätisch thront auf einem Tafelberg die schönste Kreuzfahrerbastion des Vorderen Orients: der Krak des Chevaliers (UNESCO-Kulturerbe). Die kunstvolle Wehrtechnik zeigt, warum das sagenumwobene Bollwerk als uneinnehmbar galt. Dann machen wir uns auf den Weg nach Homs, dort wartet schon der Grabungshügel von Qatna, wo deutsche Archäologen kürzlich einen der größten Herrscherpaläste des Alten Orient ausgegraben haben - eine archäologische Sensation! Nach einem Gläschen Tee geht es weiter durch die Syrische Wüste in die palmenreiche Oase Palmyra. 270 km. Zwei Übernachtungen in Palmyra.
9. Tag Ein Traum aus Stein
Einer der Höhepunkte unserer Reise: Palmyra (UNESCO-Kulturerbe) - die sagenumwobene Wüstenstadt der schönen Königin Zenobia. Die Anlage einer der prunkvollsten Städte der damals bekannten Welt besticht durch besondere architektonische Raffinessen und künstlerische Handfertigkeit: Turmgräber mit reicher Bauplastik, unterirdische Kammern mit mythologischen Malereien, perfekte Proportionen an Säulenkolonnaden, Triumphbögen und Tempeln. Wir spazieren durch das weitläufige Ruinenfeld und treffen einen Dattelbauern, von dem wir im Gespräch mehr über die Oasenwirtschaft erfahren. Ein stimmungsvoller Ausklang: Bei einem Glas Wein auf der arabischen Burg hoch über der Oase genießen wir die Abendstimmung.
10. Tag Die Klöster Syriens
Wir nähern uns den Ausläufern des Antilibanon-Gebirges. Wie mit dem Stein verwachsen, so eng schmiegt sich das Kloster Deir Mar Musa an eine Felswand - wir erreichen es nach einem bequem ausgebauten Treppenaufstieg (1 Std., leicht). Im Gespräch mit Angehörigen des Klosters hören wir von deren Bemühungen um den Umweltschutz. Dem malerischen Bergdorf Maalula hat der deutsch-syrische Schriftsteller Rafik Schami in seinem "Märchen von Maalula" ein Denkmal gesetzt. Vorbei an Walnuss-, Aprikosen- und Kirschbäumen • wandern wir (2,5 Std., leicht) zum Thekla-Kloster mit seiner Heilquelle. Weiter geht es durch die Schlucht hinauf zum Sergius-Kloster mit einer der ältesten Kirchen der Welt. Unser Hotel liegt gleich neben der Kirche. 260 km.
11. Tag Die Perle aller Städte
Nach einer Stunde Busfahrt erreichen wir Damaskus und erkunden in der Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) die frühchristliche Ananiaskirche, Ort der legendären Verwandlung des Saulus zum Paulus. Vorbei an stimmungsvollen osmanischen Häusern, folgen wir den Gläubigen zur prächtigen Omaijadenmoschee. Im quirligen Souk werden unsere Sinne überschwemmt von Geräuschen, Gerüchen nach fremden Gewürzen und den Farben von Damast. Die Altstadt wird mit deutscher Hilfe saniert, auch die Foundation beteiligt sich daran - Ihr Reiseleiter weiß mehr dazu. Den Tag beschließt stilvoll ein Essen in einem prächtigen Damaszener Hofhaus. 50 km. Drei Übernachtungen in Damaskus.
12. Tag Nationalmuseum und Altstadt
In der Tekkije-Sulaimanije-Moschee des Architekten Sinan sind sich alle einig: Das Prädikat "Michelangelo der Osmanen" hat der Meister wirklich verdient. Schätze aus fünf Jahrtausenden erwarten uns nebenan im Nationalmuseum. Weiter geht es über den Hedschas-Bahnhof zum Azempalast. Den Rest des Tages gestalten Sie nach eigenen Wünschen. Noch mal ins Kaffeehaus Alpha Sie wissen ja jetzt, was man bestellt und wie man mit dem Nachbartisch in Kontakt kommt! Unsere Empfehlung: das Cafe Naufara hinter der Omaijaden-Moschee, wo der letzte Märchenerzähler von Damaskus gestenreich die Gäste unterhält. Für das Abendessen hält Ihr Reiseleiter Tipps bereit.
Statt Moschee und Museum zu besuchen, können Sie sich in einem traditionellen Badehaus, zum Beispiel dem Hamam Al-Malik al-Zahir, von Kopf bis Fuß verwöhnen lassen - mit Massagen und Seifenschaum. Wetten, dass Sie nach dem Besuch ein paar syrische Freunde oder Freundinnen gewonnen haben Alpha
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13. Tag Im Hochland des Haurans
Auf geht's nach Süden ins vulkanische Hochland des Haurans. Die letzte • Wanderung (2 Std., leicht) endet besonders idyllisch in einem Serail, einem ehemaligen Palast. Bosra (UNESCO-Kulturerbe), die aus schwarzem Basalt erbaute, einst mächtige Handelsstadt mit ihrem bestens erhaltenen römischen Theater, ist ein würdiger Schlusspunkt unserer Reise. 260 km.
14. Tag Allah ma'akum - Auf Wiedersehen!
Kurz nach Mitternacht Fahrt zum Flughafen und Rückflug mit Turkish Airlines via Istanbul. Im Laufe des Vormittags sind Sie wieder zu Hause.