Mustang - ein verborgenes Königreich
13-tägiges Zelt-Trekking ins ehemalige Königreich Mustang
Entlang der alten Tibet-Handelsroute
Tiefe Schluchten, Höhenwege, Oasen, wüstenartige Hochgebirgslandschaft
Kleinod tibetischer Kultur: Besuch buddhistischer Klöster
Fantastische Ausblicke auf Annapurna, Nilgiri und Dhaulagiri
Aufenthalt mit Besichtigungen in Lo Manthang
Besuch des Pilgerortes Muktinath
Auch heute noch ist das ehemalige Königreich Mustang ein kostbares Kleinod tibetischer Kultur in Nepal. Auch die karge Landschaft erinnert an Tibet und der tibetische Buddhismus wird heute noch praktiziert. Nach Ihrem Flug nach Jomosom (2.700 m) verbringen Sie zwei Tage zur Akklimatisation in der Umgebung von Marpha. Nun folgen Sie der ehemaligen Handelsroute in den Ort Kagbeni und dann dem Kali Gandaki-Fluss in nördliche Richtung. Über Tamargaon und Gemi wandern Sie nach Tsarang, Sommersitz der Angehörigen des Sakya-Ordens. Unterwegs bieten sich prächtige Ausblicke auf Dhaulagiri, Annapurna, Nilgiri und Tukuche Peak. Sie erreichen Lo Manthang, Hauptstadt und Herzstück Mustangs und Königsresidenz. Auf dem Rückweg nach Tangye werden die Pfade steiler, die Überschreitung mehrerer 4.000er-Pässe erfordert gute Kondition. Eine prachtvolle Aussicht auf das Dhaulagiri-Massiv und in die Schluchten eröffnet sich beim Überschreiten des Tangye-Passes. In Muktinath besuchen Sie die Pilgerstätte der Hindu und Buddhisten, bevor Sie nach Jomosom zurückwandern und nach Pokhara fliegen. Mustang kann im Gegensatz zu anderen Regionen in Nepal auch im Sommer besucht werden, da es außerhalb des Monsun-Einflusses liegt.
Reiseverlauf
1. Tag Anreise
Flug ab Deutschland nach Kathmandu.
2. Tag Ankunft in Kathmandu
Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Reiseleitung zum Hotel in Kathmandu. Vor dem Abendessen können wir evtl. noch einen kleinen Spaziergang in der Nähe des Hotels unternehmen.
3. Tag Fahrt nach Pokhara
Eine 7- bis 8-stündige Fahrt im Kleinbus trennt uns vom 205 km entfernten Pokhara. Wir überqueren den Thankot-Pass (1.500 m), bevor es in Serpentinen hinab ins Trisuli-Tal geht. Dem unter Raftern beliebten Fluss folgt die teils holprige, teils modern ausgebaute Straße durch ständig wechselnde Szenerie bis Mugling. Nun geht es am Marsyandi und Seti Khola (Khola = Fluss) entlang. Unterwegs sind bei gutem Wetter in der Ferne die schneeweißen Bergketten von Ganesh, Manaslu und Annapurna zu erkennen, im Vordergrund wechseln Dörfer und Terrassenfelder einander ab. Nachmittags treffen wir in Pokhara ein und beziehen unsere Hotelzimmer. Das relativ milde Klima (Pokhara liegt auf ca. 800 m) begünstigt eine vielfältige, subtropische Vegetation. Je nach Lust und Laune können wir einen Spaziergang zur berühmten Lakeside am Ufer des Phewa-Sees und eine Bootsfahrt machen.
4. Tag Flug nach Jomosom - Trekkingbeginn bis Marpha
Mit einer Propellermaschine fliegen wir morgens von Pokhara (asphaltierte Rollbahn) durch die tiefe Schlucht des Kali Gandaki, zwischen Dhaulagiri- und Annapurna-Massiv gelegen, nach Jomosom (asphaltierte Rollbahn) auf 2.700 m Höhe. Gemütlich wandern wir in 1 - 2 Std. talabwärts nach Marpha (2.650 m) und schlagen hier für zwei Nächte die Zelte auf. Wir befinden uns bereits in relativ großer Höhe, weshalb es sehr wichtig ist, gerade während der ersten Tage langsam und stetig zu gehen. Nachmittags können wir einen Abstecher zu den hoch in einem Seitental gelegenen Obstplantagen von Old Marpha machen und anschließend das schmucke, lang gestreckte Dorf besuchen.
5. Tag Jomosom - Kagbeni
Wir gehen nach Jomosom zurück und queren dann die Hängebrücke über den Kali Gandaki zum Ostufer. Auf dem alten Karawanenweg wandern wir nun etwa 3 - 4 Std. durch ein geröllreiches Schottertal, das für seine starken Winde bekannt ist, nach Kagbeni (2.840 m). Eine trutzige Gompa, Steinhäuser und dunkle, verwinkelte Gassen kennzeichnen diese von tibetisch-stämmiger Bevölkerung bewohnte Siedlung mit Blick auf den Tilicho Peak und Dhaulagiri. Wir haben ausreichend Zeit, das mittelalterlich anmutende Grenzdorf zu entdecken oder auf eine Anhöhe in Richtung Muktinath zu spazieren.
6. Tag Trekking nach Tsele
Morgens werden die Grenzformalitäten am Police Check-Post am Ausgang von Kagbeni abgewickelt sowie Ausrüstung und Verpflegung kontrolliert. Danach setzen wir den Fuß auf ehemals verbotenes Land - das Trekking durch Mustang beginnt! Wir folgen dem Lauf des Kali Gandaki auf der Ostseite bis Chusang (ab hier heißt der Fluss Mustang Khola) und steigen dann zum Ort Tsele (3.120 m) auf, wo wir campieren.
7. Tag Über Pässe nach Geling
Durch eine Schlucht mit fantastischen Tiefblicken führt unser Aufstieg bis zu einem Pass (3.620 m). Nach dem Abstieg zum begrünten Ort Samar überwinden wir einen weiteren Pass (3.830 m) und legen kurz darauf unsere heutige Mittagspause ein. Gut gestärkt bewältigen wir den letzten Pass mit weiter Sicht und kommen so nach einer langen Etappe zum Dorf Geling (3.540 m).
8. Tag Tsete La - Gemi La - Tserang La - Tsarang
Die nächste Etappe führt über einen Panoramaweg und die beiden Pässe Tsete La (etwa 3.900 m) und Gemi La (etwa 3.700 m). Im nächstgelegenen Talort Gemi - einem hübschen Dorf - essen wir zu Mittag. Unsere Etappe verläuft nun über einen Fluss zu einer der längsten Mani-Mauern in Mustang. Es folgt ein ziemlich anstrengender Anstieg auf den Tsarang La (3.830 m). Von hier stetig bergab, treffen wir nach ca. 7 Std. im zweitgrößten Ort Mustangs ein, in Tsarang (3.540 m).
9. Tag Lo Gekar Gompa - Lo Manthang
Vor dem Abmarsch können wir das Kloster und die ehemalige Königsresidenz besuchen (fakultativ). Auf dem direkten Weg trennt uns nur eine Halbtagesetappe von Lo Manthang. Wir nehmen aber die längere Route über die sehenswerte Lo Gekar Gompa, die wir uns anschauen wollen (fakultativ). Schöne Chörten säumen den recht anstrengenden Weg über zwei höhere Pässe (ca. 4.315 m und 4.000 m), bevor wir in der Ferne Lo Manthang erkennen. Nach langem, aber sanftem Abstieg treffen wir in der "Hauptstadt" von Mustang (3.700 m) ein. Die Landschaft wird nahezu wüstenhaft; den Horizont begrenzen im Norden die tibetischen Berge, hinter uns ist die Annapurna-Kette zu sehen. Zwei Nächte zelten wir vor den Toren der Stadt.
10. Tag In und um Lo Manthang
Vormittags besichtigen wir die ummauerte Stadt Lo Manthang mit ihren rechtwinklig angelegten Gassen und können (fakultativ) einen Blick in die Gompas und Innenhöfe der Klöster werfen. Die Wohnhäuser der Lobas mit ihren Flachdächern liegen rings um den Königspalast, Kernstück von Lo Manthang. Nachmittags lohnt eine Stadtumrundung mit Ausflug in die nähere Umgebung. Mustang verdankt seine Existenz überwiegend dem Handel zwischen Tibet und Nepal, der in den letzten Jahren wieder zugelassen wurde. Ansonsten leben die Mustangi vom Gerstenanbau und der Viehzucht (Yaks, Pferde, Schafe und Ziegen). Ab und zu hält der König, dessen Dynastie seit 1430 herrscht, Audienz. Es gehört aber sehr viel Glück dazu, zum richtigen Zeitpunkt dort zu sein und dann auch daran teilnehmen zu dürfen (evtl. Kosten und Spenden sind selbst zu tragen).
11. Tag Über Dri nach Yara
Wir verlassen Lo Manthang, den nördlichsten Punkt der Reiseroute, und wandern in ca. 1 Std. zu einem 3.920 m hohen Pass. Nach weiteren 1,5 Std. auf einem Höhenweg beginnt der steile Abstieg nach Dri (3.240 m). Nachmittags steigen wir im Seitental des Puyon Khola hinauf zum Dorf Yara (3.550 m) und bauen unser Lager auf.
12. Tag Ghechung Khola- Tangye
Wir setzen unseren Rückweg fort. Zuerst überqueren wir einen kleinen Pass, danach wandern wir auf dem Hochplateau mit Blick auf den Dhaulagiri weiter und steigen steil zum Ghechung Khola (3.370 m) ab. Dann meistern wir den beschwerlichen Anstieg zu einem weiteren Pass (3.900 m) und es folgt ein langer abschüssiger Weg bis zu unserem Zeltplatz beim Dorf Tangye (3.360 m)
13. Tag Tangye - Tangye-Pass - Pee
Heute stehen uns rund 800 Höhenmeter Aufstieg bevor, bis wir den 4.150 m hohen Tangye-Pass bewältigt haben. Nach ca. 5 Std. treffen wir am Zeltlager auf der Alm Pee ein (im Frühjahr mag es dort nur genug Wasser zum Kochen und keine Waschgelegenheit geben).
14. Tag Chusang
Ein langer Weg mit viel Auf und Ab erwartet uns beim Abstieg zum Dorf Chusang (2.900 m), das an der Mündung des Narshing in den Mustang Khola liegt. Etwa 5 - 6 Std. Gehzeit und fantastische Ausblicke auf den gegenüberliegenden Hinweg, das Dhaulagiri-Massiv sowie in einen bizarren Canyon liegen hinter uns.
15. Tag Über Tantang und den Dzong La nach Muktinath
Von Chusang geht es im Seitental des Narshing Khola nach Tetang (2.950 m) und steil hinauf in die Grasmulde (ca. 3.900 m) unterhalb des Dzong La (ca. 4 Std.). Die Mittagspause legen wir bei der dortigen Quelle ein. Dann überqueren wir den Dzong La (4.050 m) und steigen in ca. 2 Std. zum Pilgerort Muktinath (ca. 3.700 m) ab. Die Heiligtümer sind für Buddhisten ebenso bedeutend wie für Hindus. Die Hindus verehren die heiligen Quellen des Flusses Krishna Gandaki, der um einen Tempelhof aus 108 bronzenen Wasserspeiern heraustritt, während die Buddhisten im danebenliegenden Gompa-Raum das ununterbrochen brennende heilige Feuer verehren, das von einer Erdgasquelle gespeist wird.
16. Tag Über Kagbeni nach Jomosom
Wir wandern vorbei am wehrhaften Dorf Jharkot hinab nach Kagbeni und gelangen durch das breite Schottertal des Kali Gandaki zurück nach Jomosom. Nach ca. 5 Std. erreichen wir den Endpunkt unseres Trekkings und quartieren uns in einer netten Lodge nahe der Flugpiste ein. Der Rest des Tages dient der Erholung; am Abend können wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern.
17. Tag Flug nach Pokhara - Weiterflug nach Kathmandu
Bereits frühmorgens sind wir an der asphaltierten Rollbahn von Jomosom, um per Propeller-Flugzeug durch das Tal des Kali Gandaki, die tiefste Schlucht der Erde, zurück nach Pokhara zu fliegen. Nach einer Pause fliegen wir weiter von Pokhara nach Kathmandu. Der ca 30- minütige Flug geht entlang der Annapurna, des Manaslu, dem Ganesh Himal und den Bergen des Langtang. Nach der Mittagspause besteht die Möglichkeit (fakultativ) Swayambunath zu besichtigen. Der vergoldete Stupa mit den "Augen Buddhas" ist von vielen Chörten umgeben und gilt als eine der ältesten Stupa-Anlagen der Welt. Abends erwartet uns ein Abschiedsessen.
18. Tag Kathmandu
Vormittags besichtigen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den alten Königspalast Hanuman Dhoka sind Dutzende von Hindu-Tempeln zu sehen, darunter die Taleju-Pagode, größter und ältester Tempel der Stadt. Harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz. Wir bummeln wir durch belebte Bazarstraßen nach Norden ins Einkaufsviertel Thamel.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wir empfehlen folgende fakultative Besichtigungen mit Reiseleitung:
Zunächst besuchen wir Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Für Hindus ist dies der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von der Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen.
Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir "im Uhrzeigersinn" pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße Statue des Maitreya-Buddha thront.
Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen.
19. Tag Rückflug nach Deutschland
Am Vormittag können wir (fakultativ) mit unserer Reiseleitung die Königsstadt Patan besichtigen, wo wir in einem Gartenrestaurant im alten Königspalast essen können. Patan ist die Wiege der Kunst, des Handwerks und Zentrum der Newar-Architektur. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes sowie weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den Mahabaudha ("Tempel der 1000 Buddhas") und die 5-stöckige hinduistische Kumbeshvar-Pagode, an.
Abends werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.
20. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland
21. Tag
WICHTIG:
Bitte senden Sie uns bereits mit Ihrer Reiseanmeldung eine gut lesbare Kopie Ihrer Reisepass-Seite mit Ihren Passdaten sowie vier Passbilder, die unser nepalischer Partner etwa 3 Wochen vor Ihrem Eintreffen zur Vorbereitung der "Special Permits" benötigt.
Für das Betreten von Mustang hat die Regierung u. a. folgende Vorschriften erlassen:
1. Nur organisiert mit einer Agentur reisende Gruppen erhalten ein "Special Trekking Permit".
2. Für Unterkunft (Zelte) und Verpflegung muss die Trekking-Agentur sorgen.
3. Die gesamte Verpflegung und der Brennstoff müssen von der Agentur gestellt werden.
4. Kochen mit Holz ist verboten, die Verwendung von Kerosin vorgeschrieben.
5. Das Verteilen von Geschenken (z. B. Geld, Süßigkeiten, Kugelschreiber, usw.) ist verboten.
6. Müll muss vergraben oder aus Mustang heraustransportiert und richtig entsorgt werden.
Videogeräte dürfen nur bis Kagbeni benutzt und nicht nach Mustang mitgenommen werden. Da eine sichere Depotmöglichkeit nicht gegeben ist, raten wir von deren Mitnahme zum Trekking ganz ab. Fotografieren außerhalb der Tempel- und Gompa-Bereiche ist dagegen gestattet. Fragen Sie bitte bei Personenaufnahmen von Einheimischen vorher um deren Erlaubnis.
Generelle Hinweise
Trekkingpermit, Gebühr vor Ort zu entrichten: USD 500,- p.P.
Charakter der Tour und Anforderungen
Das Trekking stellt technisch keine besonderen Anforderungen dar, setzt aber Trittsicherheit (sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände), Ausdauer und gute Kondition voraus. Teils verläuft die Wegstrecke über breite Karawanenwege, teils über schmale Bergpfade, welche die Dörfer miteinander verbinden. Sie überschreiten mehrere Pässe, die auf Höhen bis zu 4.240 m liegen. Im Allgemeinen sind die Auf- und Abstiege mäßig steil und führen gelegentlich über Naturtreppen. Steilere Passagen kommen nur während kürzerer Etappen vor und sind selten ausgesetzt, also ohne bergsteigerische Schwierigkeiten zu überwinden. Die täglichen Höhenunterschiede liegen im Aufstieg bei bis zu 1.200 Höhenmeter, im Abstieg bei bis zu 1.400 Höhenmeter.
Bedenken Sie bitte, dass Sie täglich zwischen 4 - 8 Stunden unterwegs sind und in ungewohnte Höhen kommen, die den Organismus zusätzlich belasten. Langsames und stetiges Gehen ist sehr wichtig, damit der Körper sich allmählich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann, eine Schwächung der Kondition vermieden wird und dadurch auch der Gefahr der Höhenkrankheit vorgebeugt wird. Bitte stellen Sie sich auf einige Flussdurchquerungen ein - vor allem im Sommer. Bereiten Sie sich bitte durch Waldläufe und/oder ausgedehnte Wanderungen auf diese Reise vor. Ihr Herz und Ihr Kreislauf müssen gesund sein, konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
Während des Trekkings betreut Sie eine Begleitmannschaft, die sich auch um das Gepäck kümmert, die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Sie selbst brauchen nur das Notwendigste (Pullover/Fleece, Wind- und Regenschutz, Fotoausrüstung, Trinkflasche, etc.) in Ihrem Tagesrucksack zu tragen. Das restliche Gepäck wird von Trägern und eventuell von Tragetieren (Mulis) transportiert. Sie übernachten während des Trekkings in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatte. Von allen Teilnehmenden wird Achtung, Feingefühl und Rücksicht der einheimischen Bevölkerung gegenüber erwartet.
Rechnen Sie beim Trekking nicht mit allzu abwechslungsreicher Verpflegung. Die Mahlzeiten sind meist vegetarisch und können sich wiederholen, da es selten Gelegenheiten gibt, Frischfleisch zu erstehen und die gesamte Verpflegung von Anfang an mitgetragen werden muss. Trekking teils auf breiten Wegen, teils auf schmalen Bergpfaden; gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit erforderlich; Flussdurchquerungen.
Ausrüstung & Gepäck
Je nach Wasserführung einzelner Flüsse können diese manchmal nicht über Steine oder Balken gequert werden, sondern müssen (am besten mit leichten Sportschuhen oder Trekkingsandalen) durchwatet werden. Auch Teleskop-Tourenstöcke sind hilfreich.
Den klimatischen Bedingungen entsprechend sollten Sie neben leichten Sommersachen auch warme Kleidung (Pullover/Fleece, Jacke, Regenschutz, etc.) mitführen. Sie benötigen die übliche Wanderausrüstung und stabile Leichtbergschuhe mit Profilgummisohle. Stellen Sie sich bitte darauf ein, dass an manchen Tagen mit sehr starkem Wind und - bedingt durch das trockene Klima - mit großer Staubentwicklung zu rechnen ist. Es ist sehr wichtig, sich durch entsprechende Kleidung und ein Kopftuch zu schützen.
Für die Übernachtungen im Zelt benötigen Sie einen guten Schlafsack mit einem Komfortbereich bis mindestens minus 5°C. Sollte Ihnen die gestellte Isoliermatte zu hart sein, bringen Sie bitte eine leichte, selbst aufblasbare Thermomatte mit.
Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunststoffplatte), bzw. eines Seesacks oder Rucksacks, sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Trägern getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 15 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. Bei den Inlandflügen sind nur 15 kg Gepäck erlaubt, zuzüglich Handgepäckstück. Während des Trekkings tragen Sie selbst nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.).
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September. Das Kathmandu-Tal kann auch in dieser Zeit besucht werden, der Besuch ist sogar ein besonderes Erlebnis während der Monsunzeit. In dieser Periode herrscht im Tal von Kathmandu gemäßigtes Klima, d. h. tagsüber ist es mit ca. 28-30 Grad angenehm warm bis heiß, nachts sinkt die Temperatur auf ca. 20 Grad. In Mustang können die Temperaturen nachts auf minus 5°C (April) bis minus 10°C (November) fallen. Bei den Sommerterminen kann es sein, dass die Berge oft wolkenverhangen sind und Sie dadurch wenig Fernsicht haben. Vereinzelt kann es auch regnen.