Annapurna-Umrundung - Hütten-Trekking
15-tägiges Hütten-Trekking
Umrundung der Annapurna auf der klassischen Route
Durch das buddhistisch geprägte Tal des Marsyandi-Flusses
Überschreitung des 5.416 m hohen Thorong-Passes
Wanderung durch die Schlucht des Kali Gandaki - fernab der Straße
Blick auf die 8.000er Manaslu, Annapurna und Dhaulagiri
Im Frühjahr: blühende Rhododendronwälder
Im November 2010 waren wir für Sie vor Ort, um die aktuelle Situation bezüglich des Straßenbaues im Marsyandi-Tal und im Kali Gandaki - Tal zu prüfen. Fazit: Es ist immer noch eine der schönsten Trekkingrouten! Wo es Sinn macht, nutzen wir die neue Infrastruktur und fahren auch einmal ein Stück auf der Straße. Im Marsyandi-Tal wandern Sie nur kurze Abschnitte auf breiteren Schotterwegen. Die eigentliche "Straße" auf der anderen Flussseite beeinträchtigt das Trekkingerlebnis nicht. So wandern Sie ab Bhulbule das subtropische Tal des Marsyandi-Flusses hinauf, durch Reisfelder und Bambuswälder; immer wieder begegnen Ihnen Muli-Karawanen. Lodges entlang des Weges bieten angenehm schattige Rastplätze und Sie können sich bei einer Rara-Nudelsuppe stärken. Je weiter Sie das Tal hinauf kommen, umso mehr ändert sich das Szenario: Sie kommen vorbei an Manimauern, Schreinen und Gebetsmühlen - Zeichen des Buddhismus. Im Hochtal von Manang legen Sie einen Pausetag ein. Dann geht es weiter stetig bergan. Schließlich ist es geschafft - Sie haben den 5.416 m hohen Thorong La (La = Pass) gemeistert. Hunderte von Gebetsfahnen flattern im Wind. Hängen auch Sie Ihre Fahnen in den Wind, damit die guten Wünsche, die darauf gedruckt sind, in den Himmel getragen werden. Über den berühmten Pilgerort Muktinath erreichen Sie das Tal des Kali Gandaki, der sich tief zwischen den Gipfeln des Dhaulagiri und der Annapurna eingeschnitten hat. Die Etappe von Kalopani nach Tatopani legen Sie mit Jeeps zurück. Während der restlichen Zeit des Trekkings sind Sie jedoch abseits der Straße unterwegs, so dass das Natur- und Bergerlebnis nicht beeinträchtigt ist. Über die hübschen Gurung-Dörfer Ghandrung und Birethanti kehren Sie nach Pokhara zurück.
Reiseverlauf
1. Tag Anreise
Flug ab Deutschland nach Kathmandu.
2. Tag Ankunft in Kathmandu
Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Reiseleitung zum Hotel in Kathmandu. Je nach Ankunftszeit haben Sie nachmittags noch Gelegenheit, einen ersten Stadtbummel durch die Altstadt von Kathmandu zu machen.
3. Tag Mugling - Besisahar - Khudi - Bhulbhule
Auf unserer 6- bis 7-stündigen Fahretappe im Kleinbus (ca. 200 km) überqueren wir zuerst den 1.500 m hohen Thankot-Pass, ehe es in vielen Serpentinen ins Trisuli-Tal hinabgeht. Die teils immer noch holprige, teils modern ausgebaute Straße folgt dem unter Raftern beliebten Fluss durch ständig wechselnde Szenerien bis Mugling. Nun folgen wir dem Marsyandi Khola talaufwärts bis Besisahar bzw. Khudi. Je nach Ankunftszeit können wir (fakultativ und vor Ort zu bezahlen) Jeeps anmieten und (über sehr schlechte Schotterpiste) bis Bhulbule fahren oder wir wandern wir in ca. 2-3 Stunden nach Bhulbule, wo zum ersten Mal in einer Lodge übernachten.
4. Tag Syange - Jagat
Auf unserer Route durch kleine Siedlungen und Terrassenfelder gewinnen wir einen Eindruck vom dörflichen Leben der Gurung-Bevölkerung. Oft bieten sich weite Ausblicke auf die glänzenden Schneegipfel des Manaslu und Annapurna Himal. Wir kommen zum Ort Ngadi, überqueren den Zufluss des Ngadi Khola (900 m) und steigen dann zum Dorf Bahundanda (1.250 m) auf. Zwischen Manaslu und Annapurna hat sich der Marsyandi eine sehr tiefe Schlucht gebahnt. Mitunter ist nur das Getöse des Wassers zu hören, der Fluss aber nicht zu sehen. Weiter nordwärts wandern wir über Syange nach Jagat (1.200 m), das an einem bewaldeten Berghang liegt.
5. Tag Chamje - Dharapani
Je weiter wir flussaufwärts gehen, desto auffälliger sind die Merkmale dieses buddhistisch geprägten Kulturkreises - z. B. die aus Stein erbauten Häuser mit ihren flachen Dächern. Die Vegetation wird weniger subtropisch. Im Talgrund durchwandern wir die tief eingegrabene Schlucht. Zwischen dem Dorf Chamje und unserem Ziel Dharapani (1.900 m) queren wir den Fluss mehrmals auf stabilen Hängebrücken.
6. Tag Latamarang - Chame
Wir halten uns am linken Ufer des Marsyandi, kommen durch kleine Dörfer und Siedlungen. Bei unserer Mittagspause in Timang haben wir einen schönen Blick auf das ganze Manaslu Massiv. Nach der Mittagspause geht es in stetigem Auf und Ab bis zum 2.650 m hoch gelegenen Verwaltungsort Chame. Dort gibt es viele kleine Läden, die alles anbieten, was das Trekker-Herz begehrt.
7. Tag Bharatang - Pisang
Wir halten uns zuerst noch auf der rechten Talseite und wandern über Bharatang (2.900 m) weiter. Wieder am linken Flussufer geht es durch lichten Fichten- und Föhrenwald bergan. Wenn wir aus dem engen Tal zum Ort Pisang (ca. 3.200m) hinaufgehen, eröffnet sich eine herrliche Aussicht auf die imposante Gipfelsilhouette der Annapurna II und den Pisang Peak (6.091 m).
Nachmittags können wir im Ortsteil Upper Pisang das buddhistische Kloster besuchen. Dort stehen wir der Annapurna direkt gegenüber - ein phantastischer Blick!
8. Tag Ghyaru - Ngawal - Mimgji - Braga - Manang
Wir folgen dem Pfad auf der östlichen Seite des Flusses, wandern durch schönen Nadelwald und vorbei an einem grünen Weiher. Dann geht es in Serpentinen in ca. 1,5 - 2 Stunden hinauf nach Ghyaru (ca. 3.600 m). Von dort folgen für 2 Std. einem Höhenweg, von dem sich prächtige Aussichten auf den Annapurna Himal bieten, bis zum traditionellen Dorf Ngawal. Unter uns liegt in einer Hochebene, wo Schaf- und Ziegenherden weiden, die Flugpiste von Hongde (3.350 m). Der Abstieg führt nach Mungji und weiter nach Braga. Hier sollten wir unbedingt eine Kaffepause einlegen, denn in der "German Bakery" gibt es phantastischen Apfelkuchen! Gestärkt wandern wir die letzte kurze Etappe heute bis zum Verwaltungszentrum Manang (3.500 m), einem hübschen Bergdorf mit engen Gassen und dicht gedrängten Flachdachhäusern. Es liegt oberhalb eines Gletschersees, der von den Schmelzwassern der Gangapurna und Annapurna III gespeist wird.
9. Tag Pausetag in Manang
Wir bleiben in Manang und können eine Wanderung hinauf zum Chongkor View Point machen. Von dort haben wir einen wunderbaren Ausblick auf das gesamte Hochtal von Manang und stehen direkt der Annapurna und Gangapurna gegenüber. Anschließend steigen wir wieder hinab ins Tal und können am Talgrund entlang bis Braga wandern um das dortige kleine Kloster zu besuchen und eventuell noch einmal Kaffee und Kuchen in der German Bakery zu genießen! Anschließend wandern wir zurück nach Manang, wo wir nochmals übernachten.
10. Tag Yak Kharka
Bald hinter dem Ort teilt sich das Hochtal. Unser Weg führt nordwärts im Kone-Tal in Richtung Thorong La. Weidenbüsche und Strauchwacholder prägen die Strecke durch die alpine Landschaft. Lange begleitet heute noch ein phantastischer Blick auf das Hochtal von Manang mit der Annapurna-Gruppe, Gangapurna und im Hintergrund erscheint nochmal der Manaslu! Vorbei an Sommersiedlungen wandern wir zum Weiler Yak Kharka, wo wir in ca. 4.100 m Höhe in einer einfachen Lodge übernachten. Es empfiehlt sich, heute und auch morgen Nachmittag evtl. in der Umgebung der Lodges nur ein bisschen spazieren zu gehen und sich ansonsten auszuruhen und auf größere Wanderungen zu verzichten. Das kommt der Höhenanpassung zugute, so dass wir dann für die Köngsetappe - die Überquerung des Thorong - La fit sind und den Tag genießen können.
11. Tag Churi Lattar - Thorong Phedi
Über das letzte kleine Dorf Churi Lattar (4.150 m) kommen wir nach Thorong Phedi (4.450 m), der letzten einfachen Unterkunft vor dem Thorong La. Vor unserer "Königsetappe" sind wir nur einen halben Tag unterwegs, können den Rest des Tages also ausruhen und Energie tanken.
12. Tag Thorong La - Muktinath
Der anstrengendste Teil der Tour steht bevor: die Überquerung des Thorong La. Heute müssen wir die lange Etappe bis Muktinath bewältigen. Noch vor Tagesanbruch geht es mit Stirnlampen los. Der Weg führt in Serpentinen über steiniges Gelände hinauf zu einer großen Seitenmoräne. Seit Jahrhunderten wird dieser Weg von den Einheimischen zu Fuß und zu Pferd benutzt. Es ist sehr wichtig, langsam und stetig zu gehen. Erschwerend können sich die Höhe und möglicher Schneefall auswirken. Je nach Kondition, Höhenanpassung und Wetter benötigen wir 4 - 6 Std. für die 1.000 Höhenmeter, bevor wir auf der mit Steinpyramiden und flatternden Gebetsfahnen geschmückten Passhöhe (5.416 m) stehen. Bei gutem Wetter bietet sich uns ein prachtvolles Panorama. Auf beiden Seiten des Passes thronen schneebedeckte 6.000er. Der Abstieg verläuft erst gemächlich, dann steiler bergab. Über Geröllfelder erreichen wir den Beginn des Hochtales und wandern über den begrünten Talboden nun hinab nach Muktinath (3.700 m). Etwa 1.700 Höhenmeter geht es bergab, bis wir nach ca. 3 - 4 Std. in einer Lodge im berühmten Pilgerort eintreffen.
13. Tag Lupra - Jomosom - Marpha
Für den Rückweg nach Jomosom wählen wir eine kürzere, aber einen Pass (ca. 3.800 m) überquerende Route. Über den wenig begangenen Pfad kommen wir zu den vom Panda Khola bewässerten Feldern von Lupra (2.800 m). Von hier steigen wir ins Haupttal ab und treffen nach insgesamt 4 Std. Gehzeit im Verwaltungszentrum Jomosom ein. Nach weiteren gut 2 Std. erreichen wir Marpha (2.650 m). Viele einst stattliche Häuser waren nach Unterbrechung des Handels mit Tibet dem Verfall preisgegeben. Mit dem Einzug des Tourismus kam es zu einem Aufschwung: Die Bewohner vom Stamm der Thakali wandelten ihre Häuser teilweise in einladende Herbergen und Geschäfte um - wie hier in den berühmten Handelszentren Marpha und Tukuche, wo uns die aneinander gebauten Flachdachhäuser auffallen. Das Leben der Bewohner spielt sich in den oft prächtig angelegten Innenhöfen ab; von außen gleichen die Bauten Festungen. Die oft mit Holzschnitzarbeiten verzierten Gebäude bieten auch Schutz vor den heftigen Winden, die durch das enge Tal brausen. Wir lassen uns Zeit für eine ausgiebige Besichtigung von Marpha, das sogar eine aus großen Steinplatten gebaute "Hauptstraße" hat. Lohnenswert ist ein Abstecher über die steilen Treppen hinauf zur neu erbauten großen Gompa.
14. Tag Marpha - Kalopani
Hinter Marpha lohnt ein Abstecher über die Hängebrücke hinüber nach Chairo, einer tibetischen Flüchtlingssiedlung mit kleiner Gompa. Auf dem weniger begangenen Weg auf der Ostseite des Flusses, mit tollen Ausblicken zur Dhaulagirikette, wandern wir bis zum Ort Sauru, wo wir eine kleine Mittagspause machen. Bei klarem Wetter bieten sich immer wieder herrliche Aussichten auf die gewaltigen Steilwände des Dhaulagiri im Westen und auf den Nilgiri im Osten. Kurz hinter Sauru verengt sich das weite Kali Gandaki Tal, und abrupt lassen die starken Winde nach. Über Kokethanti erreichen wir Kalopani (2.530 m). Hier sind wir nun genau an der Stelle zwischen den Achttausendern Dhaulagiri und Annapurna, die das tiefste Tal der Welt markiert.
15. Tag Tatopani Sikha
Heute fahren wir per Jeep die Kali Gandaki Schlucht hinab bis Tatopani (1.200 m). Das Klima ist schon subtropisch hier. Der lang gezogene Ort mit vielen Unterkünften verdankt seinen Namen den in der Nähe im Fluss-Schotter sprudelnden heißen Quellen: Im Quellbereich locken steinerne Wasserbecken - inzwischen bei Einheimischen und Touristen so beliebt zum Entspannen und Auftanken, dass wir hoffentlich Platz finden. Am Nachmittag queren wir hinter Tatopani ein letztes Mal den Kali Gandaki über eine große Stahlseilbrücke und verlassen die gewaltige Schlucht in Richtung Südosten. Von der Mündung des Ghar Khola wandern wir taleinwärts zum Ghorapani-Pass und kommen beim Anstieg durch abwechslungsreich bewirtschaftetes Land mit einzelnen Gehöften und kleinen Orten. Nach einem steilem Aufstieg erreichen wir die Siedlung Ghara und gelangen nach Sikha (1.930 m).
16. Tag Sikha - Ghorapani
Über Chitre erreichen wir das Passdorf Ghorapani (2.870 m).
17. Tag Poon Hill - Deorali - Ghandrung
Wer möchte, kann zum Sonnenaufgang in ca. 45 Min. auf den 3.200 m hohen Poon Hill aufsteigen. Ein grandioser Panoramablick umfasst die Eisflanken der Dhaulagiri-, Annapurna- und Manaslu-Gruppe. Zum Frühstück sind wir zurück in Ghorepanie.
Dann geht es weiter auf einem aussichtsreichen Kammweg zum Weiler Deorali (3.100 m). Nach dem Mittagessen steigen wir auf schmalen Pfaden in den Rhododendron- und Bambus-Dschungel zu den Häusern von Banthanti ab, um bald danach im Urwald emporzugehen nach Thadapani (2.720 m). Zuletzt geht es steil hinab nach Ghandrung (2.000 m).
18. Tag Ghandrung - Birethanti - Nayapul - Busfahrt nach Pokhara
Das Streudorf ist dank seiner hervorragenden Lage im Angesicht von Annapurna-Süd, Hiunchuli und Machhapuchare ein beliebter Etappenort. Nach einem hoffentlich stimmungsvollen Sonnenaufgang in Richtung Annapurna Sanctuary können wir einen Bummel durch das weitläufige Gurung-Dorf machen. Nun steigen wir am Westhang des Modi Khola-Tales ab und erreichen über den Ort Khimche (1.600 m) den Talboden. Bald sind wir im gepflegten und blumengeschmückten Dorf Birethanti (1.000 m). Wir queren die Stahlseilbrücke über den rauschenden Modi Khola und treffen flussabwärts auf die Straße bei Nayapul. Spätnachmittags erreichen wir per Bus über den 1.700 m hohen Khare-Pass unser Hotel in Pokhara. Falls die Zeit reicht, können wir noch einen Einkaufsbummel an der "Lakeside" machen.
19. Tag Rückflug nach Kathmandu
Frühmorgens fliegen wir zurück nach Kathmandu. Wir beziehen die Zimmer in unserem Hotel und nehmen das vor dem Trekking deponierte Gepäck in Empfang.
Nachmittags haben wir die Möglichkeit (fakultativ) die historische Altstadt von Kathmandu zu besuchen. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind Dutzende von Hindu-Tempeln zu sehen; harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegel und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, können wir durch belebte Bazarstraßen nach Norden ins Einkaufszentrum Thamel bummeln.
20. Tag Rückreise
Bis zur Abreise steht und dieser Tag zur freien Verfügung. Je nach Abflugzeit haben wir noch die Möglichkeit, an folgenden fakultativen Besichtigungen mit Reiseleitung teilzunehmen: Wir fahren zur Königsstadt Patan, die als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur gilt. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes und die Innenhöfe an. In den verwinkelten Gassen entdecken wir weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den Mahabaudha ("Tempel der 1000 Buddhas") und die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode. Danach können wir zur fakultativen Besichtigung nach Bhaktapur fahren. Als kultureller Höhepunkt erwartet uns diese Königsstadt, die schönste Stadt des Landes, deren Aufbau die Deutsche Regierung maßgeblich unterstützte. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal in den Königspalast. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. Vorbei am Töpferviertel gelangen wir in den Ostteil der Stadt zum Dattatreya-Platz. Hier bestaunen wir die Häuserzeilen mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen; in den restaurierten Priesterhäusern sind ein Bronze- und Holzschnitz-Museum sowie Werkstätten untergebracht.
Nachmittags werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.
21. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland.
Generelle Hinweise
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Charakter der Tour und Anforderungen
Bei diesem Trekking handelt es sich um eine anspruchsvolle Tour für geübte Bergwanderer. Die Tagesetappen stellen technisch keine besonderen Anforderungen dar und schwanken zwischen 4 - 8 Stunden Gehzeit bei mäßigem Tempo. Sehr gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) werden vorausgesetzt. Achten Sie beim Trekking bitte auf langsames und stetiges Gehen, besonders am Anfang der Tour, wenn der Organismus sich an die veränderten Verhältnisse (Klima, Schlaf- und Essgewohnheiten) anpasst. Die Gefahr einer Höhenkrankheit, die zum Abbruch der Tour führen kann, ist nicht zu unterschätzen. Konsultieren Sie vor Reiseantritt bitte Ihren Arzt und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Wir empfehlen Ihnen, sich für diese Tour konditionsmäßig durch Waldläufe, ausgedehnte Wanderungen, etc. vorzubereiten.
Die Route verläuft auf Bergpfaden und Handelswegen, die die Dörfer miteinander verbinden. Wegen seiner Höhe und eventuell schwierigen Wetterbedingungen darf der Thorong La (5.416 m) nicht unterschätzt werden. Von Dezember bis März kann hier Schnee liegen, auch in anderen Monaten sind plötzliche Schnee-Einbrüche und Stürme möglich. Die Tagesetappen sind recht ausgewogen, die Leistung muss aber über einen langen Zeitraum erbracht werden. Das erfordert körperliche und psychische Belastbarkeit sowie Gemeinschaftsgeist. Die zurückgelegten Höhenunterschiede erreichen an manchen Tagen im Auf- oder Abstieg bis zu 1.200 m; am Thorong La sind an einem Tag 1.000 m im Auf- und 1.700 m im Abstieg zu meistern; am 16. Tag ist ein Aufstieg von fast 1.700 m zu bewältigen. Einheimische Träger besorgen den Transport des Hauptgepäcks, so dass Sie nur das Notwendigste für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.) in Ihrem Rucksack tragen und sich den Landschaftseindrücken "unbeschwert" widmen können. Anspruchsvolles, langes Trekking; sehr gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit vorausgesetzt; eine der schönsten Trekking-Routen im Himalaya.
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September.
Ausrüstung
Sie benötigen Bergschuhe mit einer griffigen Profilsohle sowie bequeme Wanderausrüstung (Trekkinghose, Fleece, Anorak, Regenschutz, Handschuhe, Mütze, usw.) und einen guten Schlafsack (Komfortbereich bis minus 10°C, da die Schlafräume der Lodges nicht beheizt sind). Sie sollten sowohl leichte, atmungsaktive als auch warme Kleidung (warme Unterwäsche, Pullover/Fleece, etc.) mitnehmen, da die Temperaturen nachts in den höheren Lagen auch im Frühjahr und Herbst unter den Gefrierpunkt sinken können. In der Hochregion zwischen Manang und Muktinath sind nachts durchaus Frostgrade bis minus 15°C möglich. Tagsüber kann es dagegen infolge der intensiven Sonneneinstrahlung warm werden.
Gepäck
Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunststoffplatte), sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Trägern getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 15 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. Bei den Inlandflügen sind nur 15 kg Gepäck erlaubt, zuzüglich Handgepäckstück. Während des Trekkings tragen Sie selbst nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.).