Doppelrunde Manaslu - Annapurna

Zelt-Trekking, Sama Peak, Larkya-Pass und Mesokantu-Pass

Kombinieren Sie die Umrundung zweier Eisgiganten in einer Tour! Das Trekking beginnt in Arughat, dem Dorf mit dem schönsten Markt der Gegend. Durch fruchtbare Reisterrassen wandern Sie nach Jagat, wo der Einfluss der tibetischen Kultur schon unverkennbar ist. Immer häufiger sehen Sie die buddhistischen Gedenkschreine - Chörten genannt; und Steine mit eingemeißelten Gebetsformeln sind sorgsam am Wegesrand aufgeschichtet. Von Rhododendron- und Bambuswäldern mit weißen Orchideen, besonders schön zur Blütezeit, wechselt die Vegetation zu Fichten- und Tannenwäldern, in deren Hintergrund Schnee und ewiges Eis des Singri-Gletschers und des Ganesh Himal leuchten. Schließlich erscheint der Manaslu (8.156 m) in seiner ganzen Pracht. In Sama leben die Bhotia - ein Volk tibetischen Ursprungs, in den Klöstern können Sie die Rituale des tibetischen Buddhismus erleben. Glücksbringende Steinmännchen erwarten Sie am Larkya-Pass (5.150 m), sie sorgen hoffentlich für gutes Wetter, so dass Sie die Aussicht auf die 7.000er und 8.000er bis zum nördlichen Basislager des Manaslu genießen können. Entlang des wilden Dudh Kosi (Dudh = Milch, Kosi = Fluss) durch Rhododenron- und Nadelwälder führt der Weg zum Marsyandi Kosi. Sie stoßen auf die berühmte Route um die Annapurna. Immer häufiger zeigt sich im Südwesten das gewaltige Annapurna-Massiv. Über einen Bergrücken mit fantastischer Aussicht auf die Eisriesen gelangen Sie schließlich zum Tilicho-See. Meist ist er zugeforen, seine Lage vor den steil aufragenden Felswänden des Tilicho (7.134 m) ist einmalig. Vom Mesokantu-Pass grüßen Sie den Dhaulagiri (8.167 m), bevor Sie dann durch das Kali Gandaki-Tal nach Jomsom wandern.

Anspruchsvolles, 23-tägiges Zelt-Trekking
Umrundung von zwei 8.000ern
Gipfelmöglichkeit Sama Peak (5.140 m)
Überquerung des Larkya-Passes (5.105 m) und des Mesokantu-Passes (5.400 m)

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Abends Linienflug mit Gulf Air von Deutschland über Bahrain nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Kathmandu

Ankunft in der nepalischen Hauptstadt und Transfer mit unserer Reiseleitung zum Hotel in Kathmandu (1.350 m). Vor dem Abendessen können wir eventuell noch einen kleinen Spaziergang in der Nähe des Hotels unternehmen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A]

3. Tag Altstadt von Kathmandu-Swayambunath

Zuerst besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen. Unter anderem auch die Residenz der Kumari, der "lebenden" Göttin, und das Katamandap (Haus aus Holz), welches das erste zentrale Handelshaus von Kathmandu angesehen wird. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen am Tempel der Annapurna Göttin vorbei ins Einkaufsviertel Thamel. Nach der Mittagsrast können wir (fakultativ) zu Fuß nach Swayambunath gehen. Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über dem Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen vom Fuß des "Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa. In der Nachmittagssonne hat man eine schöne Aussicht auf das Kathmandu-Tal, und man kann manchmal einer buddhistischen Zeremonie beiwohnen. Zurück zum Hotel können wir auch mal ein Stück mit der Fahrradrikshaw fahren.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [FA]

4. Tag Fahrt nach Arughat - Beginn des Trekkings

Eine etwa 6-stündige Fahrt trennt uns vom ca. 150 km entfernten Städtchen Arughat, dem größten Ort im Buri Gandaki-Tal. Wir überqueren den 1.500 m hohen Thankot-Pass und folgen den Serpentinen hinab ins Trisuli-Tal. Nun geht es ein Stück am Marsyandi-Fluss entlang, dann über Dading Besi an den Buri Gandaki und schießlich nach Arughat. Auf der Fahrt, vorbei an Dörfern und Terrassenfeldern, sehen wir bei gutem Wetter bereits die Bergketten von Ganesh, Manaslu und Annapurna am Horizont. Das Klima in den ersten Tagen unseres Trekkings ist subtropisch, hier gedeihen sogar Mangobäume. Von Arughat (490 m) aus unternehmen wir mit unserer Begleitmannschaft eine kurze Wanderung zu unserem ersten Zeltcamp in der Nähe.
Gehzeit: 0,5h; Fahrzeit: 6h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

5. Tag Arket - Soti Khola

In stetigem Auf und Ab führt unser Weg am Fluss entlang und durch schöne Dörfer der Volksgruppen der Magar und Newar. Weizen und Reisterrassen säumen den Weg, sogar eine Zuckerrohrplantage gibt es dort. Beim letzten, etwas größeren Ort Arket leuchten im Talhintergrund die Schneefelder der Gletscher des Ganesh Himal. An manchen Stellen verengt sich das Tal und der Weg verläuft hoch über dem Fluss, bis wir das Lager am Soti Khola (Khola = Fluss) erreichen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 150m; Zelt [FMA]

6. Tag Labubesi - Machha Khola

Ein romantischer Weg ca. 100 m oberhalb der Schlucht führt uns weiter hoch, bis wir vor Labubesi wieder an den Fluss gelangen. Links des Flusses geht es dann wieder leicht bergan, an einem schönen Wasserfall vorbei bis zu unserem Zeltlager beim Machha Khola ( Machha=Fisch).
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

7. Tag Doban - Jagat

Wieder oberhalb des Tales geht es weiter, teils durch Wälder, in denen wir mit etwas Glück Languren beobachten können. (Die Languren - eine Primatengruppe aus Asien - gehören zu den Schlankaffen innerhalb der Familie der Meerkatzenverwandten.) Am Talboden erreichen wir die heißen Quellen in Tato Pani und später den Ort Doban (1.000 m). Auf den Feldern werden Mais und Getreide angebaut. In der engen Schlucht des Buri Gandaki (Gandaki=Tal, Schlucht) führt der Weg oberhalb des tosenden Wassers entlang, bevor das Tal sich dann wieder plötzlich öffnet und breiter wird. Durch diese kontrastreiche Landschaft geht es weiter bis zu den Häusern von Jagat (1.360 m).
Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]

8. Tag Phidim - Chulung Khola

An den ersten Manimauern (Gebetsmauern) und Tschörten (Schreinen) erkennen wir, dass wir ins Siedlungsgebiet der Tamang gelangen, die Anhänger des tibetischen Buddhismus sind. Ausblicke auf den Sringi- und Ganesh Himal bieten sich uns unterwegs nach Phidim. Hier gibt es eine sehenswerte Seil-Hängebrücke, über die Tiere und Personen in einem Korb transportiert werden. Mehrere Dörfer erstrecken sich an den steilen Hängen oberhalb der teils engen Schlucht. Oberhalb des Tales, wo der Chulung Khola in den Hauptfluss fließt, schlagen wir unser nächstes Lager auf.
Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

9. Tag Deng - Ghap

Durch einen Wald mit Pinien und Rhododendronbäumen sowie durch Bambuswälder geht es weiter bergan. Bei Nyak trifft die Rupina La-Route auf unseren Weg und der Chyar Chu (Chu=Wasser oder Fluss im Tibetischen) fließt in den Buri Gandaki. Im Ort Deng gibt es schöne Natursteinhäuser mit Schindeldächern zu sehen und ein Tschörten mit Steinmandala. Wir wandern weiter bis zum Bothia-Dorf Ghap (2.380 m). Die Bhotia (oder Bhutija) stammen ursprünglich aus Tibet und sind Anhänger des tibetischen Buddhismus. Sie haben sich vor allem in Bhutan, Sikkim und Nepal niedergelassen.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 250m; Zelt [FMA]

10. Tag Lho Gaon

Hinter Ghap wechseln wir zur Südseite des Buri Gandaki und laufen während dieser Tagesetappe etwa parallel zu der nur 5 km entfernten tibetischen Grenze. Stets auf der linken Talseite bleibend, gewinnen wir über einzelne Dörfer und Gehöfte wie Syugjang und Bangsam stets an Höhe. Tschörten und Manimauern säumen den Weg. Vorbei an Feldern führt unsere Route bis zum großen Dorf Lho Gaon (3.180 m).
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 140m; Zelt [FMA]

11. Tag Sama Gaon

Heute steht uns ein etwas entspannterer Tag bevor: Unsere Route verläuft teilweise durch herrliche Nadelwälder und direkt unterhalb der gewaltigen Ostabstürze des Manaslu Himal entlang; langsam gewinnen wir an Höhe. Bald betreten wir das einst sagenumwobene Hochtal von Sama und wandern bis zum Dorf Sama Gaon (auf 3.600 m Höhe) mit der nahe gelegenen Gompa. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

12. Tag Samdo

Wir lassen den Manaslu-Gletscher links liegen und halten uns im Tal nordwärts. Beim Ort Samdo (3.900 m), wo sich tibetische Flüchtlinge niedergelassen haben, schlagen wir unser Lager auf und genießen noch einmal einen freien Nachmittag. Sollte sich der Anmarsch um einen Tag verzögert haben, so legen wir die beiden kurzen Etappen von Tag 11 und 12 an einem Tag zurück.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

13. Tag Sama Peak - Samdo

Von Samdo aus wollen wir den 5.140 m hohen Sama Peak (bzw. Samdo Peak) besteigen. Der Aufstieg mit 1.250 Höhenmetern dauert 5 - 6 Stunden, ist technisch leicht und führt zuletzt über Geröll. Als Lohn winkt vom Gipfel aus eine fantastische Aussicht. Sie reicht bei gutem Wetter über den Manaslu Himal mit seinem Hauptgipfel und die umliegenden Siebentausender bis zu den Bergen und Pässen Tibets. Nach dem Abstieg übernachten wir nochmals in Samdo. Unser Gipfel befindet sich in einer "restricted area"; die Besteigung ist somit von der Willkür des begleitenden Verbindungsoffiziers abhängig. Bei schlechtem Wetter und ungünstigen Bedingungen - auch im Vorfeld - kann die Gipfelbesteigung entfallen.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1250m; Abstieg: 1250m; Zelt [FMA]

14. Tag Über Larkya Bazar zum Basislager

Nach dieser "Trainingstour" sind wir für die Überquerung des fast gleich hohen Larkya La bestens gerüstet. Hinter Samdo gabelt sich der Weg. In nordöstlicher Richtung führt ein für uns verbotener 5.000er-Pass nach Tibet. Wir folgen dem Buri Ghandaki bis zum einst blühenden Handelspunkt Larkya Bazar und biegen dann westwärts in ein Seitental ein. In ca. 4.450 m Höhe errichten wir unser Basislager vor dem Larkya-Pass, ruhen uns aus und sammeln Kräfte für die Schlüsselstelle der Tour.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 600m; Zelt [FMA]

15. Tag Larkya Bazar - Larkya La - Bimthang

Heute werden wir früh geweckt. Gleichmäßig ansteigend führt der Weg über Moränen hinauf bis zum Larkya La (5.105 m). Bei klarer Sicht erwartet uns ein grandioser Panorama-Blick auf die Sechs- und Siebentausender des Larkya, Cheo und Himlung Himal im Norden und auf den Manaslu Himal im Süden. Wir reißen uns vom Pass los und folgen einem Moränenrücken gemächlich abwärts. Dann geht es durch steileres Gelände ins Tal des Dudh Khola. Vorbei an einzelnen Hütten und dem Pokar-See treffen wir unterhalb des Quellbereichs des "Milchflusses" auf die erste Siedlung. In der Nähe von Bimthang (auch Bimdakothi genannt), das inmitten eines großartigen Gletscherkessels auf etwa 3.800 m liegt, bauen wir unsere Zelte auf. Unter normalen Verhältnissen beträgt die Gehzeit für die Kraft raubende Passüberschreitung etwa 10 Stunden.
Gehzeit: 10h; Aufstieg: 660m; Abstieg: 1300m; Zelt [FMA]

16. Tag Tilje

Im Tal des Dudh Khola wandern wir südwärts hinab und verlieren ca. 1.400 m an Höhe. Wir wechseln von der Ost- auf die Westseite hinüber. Es bieten sich fantastische Einblicke in die Westabstürze des Manaslu. Prächtige Rhododendronwälder, im Frühjahr ein Blütenmeer, säumen den Weg talauswärts. Unser Tagesziel ist das große Gurungdorf Tilje (2.400 m).
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 120m; Abstieg: 1400m; Zelt [FMA]

17. Tag Marsyandi Khola - Hochalm Timang

Bei Tonje treffen wir auf die Mündung des Dudh Khola in den Marsyandi Khola, und überqueren ihn. Dieser Fluss hat sich zwischen Annapurna und Manaslu Himal eine der tiefsten Schluchten der Welt gebahnt, und bildet den östlichen Abfluss der Annapurna und den nördlichen Abfluss des Manaslu Himal. Wir treffen hier auf die Route der berühmten Annapurna Umrundung, der wir bis hinter Manang folgen. Wir kommen ins obere Dharapani und gehen weiter bis Bagarchap (2.100 m) zur Mittagsrast. Kurz hinter dem Ort biegen wir westlich ab, und steigen steil bergan hinauf zur Hoachalm Timang (2.590 m), wo wir unser Lager aufschlagen. Hier haben wir bei guten Wetter sehr gute Aussicht auf den Manaslu.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]

18. Tag Chame - Pisang

Über Thanchok gehen wir durch schönen Tannenwald und auch Obstplantagen weiter zum Distriktverwaltungsort Chame (2.600 m). Dort gibt es sogar richtige Läden und auch heiße Quellen. Nach der Mittagsrast geht es weiter langsam hoch durch Bratang, und danach über eine Brücke auf die andere Seite des Flusses. Nach einem kleinen Anstieg kommen wir auf eine Lichtung mit bester Aussicht. Eine kurze flache Strecke bringt uns dann nach Pisang (3.200 m), wo wir uns auf der anderen Flussseite, in der Nähe von Upper Pisang, niederlassen.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

19. Tag Ghyaru - Ngawal-Mungji - Braga

Nun verengt sich das Tal wieder zu einer Schlucht. Wir wandern oberhalb einer neuen Schotterstraße auf einem Panoramaweg auf der östlichen Seite des Flusses und kommen durch schönen Nadelwald und vorbei an einem grünen Weiher. Dann geht es steil hinauf nach Ghyaru. Wir folgen für 2 Stunden dem Höhenweg, von dem sich prächtige Aussichten auf den nordöstlichen Annapurna Himal bieten, bis zum traditionellen Dorf Ngawal. Unter uns liegt auf einer Hochebene, wo Schaf- und Ziegenherden weiden, die Flugpiste von Hongde (3.350 m). Der Abstieg führt nach Mungji. Dort passieren wir eine Brücke über den Marsyandi. Gegen Mittag treffen wir auf unseren Lagerplatz unterhalb der Siedlung Braga (3.450 m).
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

20. Tag Ausflüge in der Umgebung

Diesen Tag nutzen wir, um zunächst das älteste Kloster der Region in Braga, gerade oberhalb der Ortschaft, zu besichtigen. Am Nachmittag können wir uns entspannen, oder wir machen einen Rundgang über Manang zum Gangapurna Gletschersee.
Gehzeit: 2,5h; Aufstieg: 100m; Zelt [FMA]

21. Tag Kloster Braga - Manang - Kloster Thare

Morgens machen wir einen Abstecher nach Braga und können dort das etwa 500 Jahre alte Kloster besuchen; es gilt als ältestes in dieser an Gompas reichen Region. Anschließend wandern wir in 1 Stunde zum Verwaltungszentrum Manang (3.500 m), einem hübschen Bergdorf mit engen Gassen und dicht gedrängten Flachdachhäusern. Es liegt oberhalb eines Gletschersees, der von den Schmelzwassern der Gangapurna (7.454 m) und Annapurna III (7.555 m) gespeist wird. Nach dem Mittagessen queren wir ein letztes Mal den Marsyandi auf einer Brücke zum Südufer, wandern dann abseits der üblichen Trekkingrouten und entdecken "Neuland". Kurz oberhalb von Manang fließen der im Thorong-Gebiet entspringende Jharsang oder Kone Khola und der nahe dem Tilicho-See entspringende Khangsar Khola zusammen und bilden den Marsyandi Khola.
Unsere Route verläuft hinein ins Hochtal des Khangsar, bis wir nach ca. 3 Stunden Khangsar (3.730 m), das einzige Dorf in diesem Seitental, erreichen. Noch 1 Stunde sind wir unterwegs und bauen dann beim sehr alten Sakya-Kloster Thare (3.790 m) unser Lager auf.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

22. Tag Tilicho-Basislager - "Top of the Col"

Talaufwärts gehen wir bis zu den Hütten des Tilicho-Basislagers in Kharka. Unser Weg führt weiter, unterbrochen von einem kurzen Abstieg, zunächst stetig bergauf, bis wir nach 3-4 Stunden den Aussichtsberg
"Top of the Col" (4.540 m) erreichen. Von hier bietet sich bei klarer Sicht ein herrlicher Blick auf das Manaslu-Massiv, Annapurna III, Gangapurna, Glacier Dome (7.202 m, Tarke Kang), Roc Noir (7.485 m, Khangsar Kang), Annapurna I und Tilicho Peak. Über einen steilen Abstieg kommen wir zum Zeltplatz (4.050 m) und gönnen uns für den Rest des Tages Ruhe.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 480m; Zelt [FMA]

23. Tag Ruhetag

Den heutigen Ruhetag haben wir uns verdient. Wir können Ausflüge in umliegende Seitentäler machen oder einen kleinen Aussichtsberg (ca. 4.500 m) besteigen. Übernachtet wird ein zweites Mal im Tilicho-Basislager.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

24. Tag Tilicho-See und Tilicho Khola Campsite

Ein beschwerlicher und langer Anstieg von 4-5 Stunden und rund 1.000 Höhenmetern steht uns bevor. Hinter dem Talschluss mit den letzten Viehweiden steigt der Weg stetig an. Mit etwas Glück erspähen wir unterwegs an den Berghängen die hier heimischen Blauschafe. Schließlich bewältigen wir den letzten steilen Anstieg hinauf zum gut 5.000 m hohen Kamm. Vor uns breitet sich in 4.920 m Höhe der Tilicho-See aus. Der, je nach Jahreszeit und Temperatur, türkisblaue oder zugefrorene See ist rund 4 km lang und 1,2 km breit. Westlich des Sees erhebt sich die "Große Barriere" mit dem Tilicho Peak (7.134 m) als höchstem Gipfel. Vom Kamm wandern wir in ca. 1 Stunde zum Ostufer des Tilicho-Sees und errichten auf dem Tilicho Khola Campsite für eine Nacht unser Lager ( 5.000 m).
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1050m; Zelt [FMA]

25. Tag Eastern Pass - Mesokantu La - Tachi Bhug

Heute ist Pass-Tag! Ein steiler Anstieg mit leichter Kletterei oberhalb der Ostseite des Sees führt uns in 2-3 Stunden zum Eastern Pass (5.350 m). Vor uns entfaltet sich ein grandioses Bergpanorama rund um den Tilicho-See. Zwei Achttausender (Dhaulagiri und Annapurna) sowie zehn Siebentausender mit ihren schneebedeckten Gipfeln ragen in den Himmel. Wir queren ein langgezogenes Hochtal und steigen über Felsbänder und Geröllhänge in 3 Stunden auf zum zweiten Pass an diesem Tag, dem nördlichen Mesokantu La (5.400 m). Nachdem wir unsere Gebetsfahnen an den Steinmännchen aufgehängt haben, beginnt ein langer, Kräfte zehrender Abstieg. Über steile Geröllhänge und Almwiesen geht es auf einsamen Gebirgspfaden entlang dem Lungpughyum Khola bis zur Hochalm von Tachi Bug steil bergab. Dort werden wir - müde, aber erfüllt von unseren Eindrücken - diesen grandiosen Bergtag beenden (4.050 m).
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 1450m; Zelt [FA]

26. Tag Reservetag oder Kaisang - Thinigaon - Marpha

Dieser Tag ist ein Reservetag, den wir nutzen, falls wir durch das Wetter einen Tag verloren haben. Wenn alles nach Plan verlaufen ist, können wir folgende Route einlegen: Ein weiterer Tag steht uns für den Abstieg bis auf den Grund des Kali Gandaki-Tales zur Verfügung. Vorbei am ersten Weiler Kaisang wandern wir im Seitental hinab in bewirtschaftetes Land bis zum Dorf Thinigaon (ca. 2.900 m) und machen Mittag. Danach gehen wir, am Verwaltungszentrum Jomsom (2.750 m) vorbei, nach Marpha (2.650 m) und zelten dort im Garten einer Lodge.
Gehzeit: 6h; Abstieg: 1450m; Zelt [FMA]

27. Tag Marpha - Jomsom oder Tachi Phug - Tinigaon - Jomsom

Je nachdem, wie die Etappe am vorherigen Tag ausgefallen ist, wandern wir von Marpha oder von Tachi Phug nach Jomsom.
Gehzeit: 2h; Aufstieg: 140m; Zelt [FMA]

28. Tag Flug Jomsom - Pokhara - Kathmandu

Bereits frühmorgens sind wir an der asphaltierten Rollbahn von Jomsom, um per Propeller-Flugzeug durch das Tal des Kali Gandaki nach Pokhara zu fliegen und von dort weiter nach Kathmandu. Nach der Ankunft werden wir zu unserem Hotel gebracht und haben Zeit, um uns frisch zu machen.
[FA]

29. Tag Bhaktapur - Pashupatinath - Bodnath

Heute empfehlen wir Ihnen folgende fakultativen Besichtigungen:
Vom Hotel fahren wir in ca 1 Stunde zur fakultativen Besichtigung nach Bhaktapur. Als kultureller Höhepunkt erwartet uns diese Königsstadt, die schönste Stadt des Landes, deren Aufbau die Deutsche Regierung maßgeblich unterstützte. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal in den Königspalast. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. Vorbei am Töpferviertel gelangen wir in den Ostteil der Stadt zum Dattatreya-Platz. Hier bestaunen wir die Häuserzeilen mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen; in den restaurierten Priesterhäusern sind ein Bronze- und Holzschnitz-Museum sowie Werkstätten untergebracht. In einem netten Restaurant, auf den Dächern der Stadt, machen wir Mittagspause, bevor es weitergeht zur (fakultativen) Besichtigung von Pashupatinath und Bodhnath. Zunächst besuchen wir Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss.Für Hindus ist dies der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von der Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen. Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir "im Uhrzeigersinn" pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße Statue des Maitreya-Buddha thront.
Am Abend treffen wir uns zu unserem gemeinsamen Abschiedsessen.
[FA]

30. Tag Patan - Rückflug nach Deutschland

Heute können wir eine fakultative Besichtigung von Patan unternehmen.
Patan ist die Wiege der Kunst, des Handwerks und Zentrum der Newar-Architektur. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes sowie weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den Mahabaudha ("Tempel der 1000 Buddhas") und die 5-stöckige hinduistische Kumbeshvar-Pagode, an. Als Zentrum des Kunsthandwerkes bietet Patan natürlich auch gute Möglichkeiten, gute Souvenirs zu erstehen. Über den Bagmati - Fluss fahren wir danach zurück zum Hotel.
Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Gulf Air über Bahrain nach Deutschland.
[F]

31. Tag Ankunft

Morgens Ankunft in Deutschland.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Das 23-tägige Trekking ist eine sehr anspruchsvolle Tour, die nur für geübte Wanderer mit ausgezeichneter Kondition geeignet ist. Die Wege sind meist in gutem Zustand, doch gibt es auch einfachere, teilweise steile und ausgesetzte Bergpfade. Obwohl kein klettertechnisches Können erforderlich ist, sollten Sie unbedingt schwindelfrei und trittsicher sein. Die Tagesetappen schwanken zwischen 3 und 10 Stunden. Sie liegen oft bei 7 - 8 Stunden reiner Gehzeit bei mäßigem Tempo und werden von Ruhepausen unterbrochen. Die zu überwindenden Höhenunterschiede erreichen im Aufstieg bis zu 1.250 m, im Abstieg bis zu 1.450 m. Achten Sie bitte auf langsames und stetiges Gehen, besonders am Anfang des Trekkings, wenn der Organismus sich an die veränderten Verhältnisse noch nicht vollkommen angepasst hat, sowie bei den langen, steilen Aufstiegen auf den Sama Peak (1.250 m im Aufstieg) und zum Tilicho See (1.000 m im Aufstieg).
Auch für die Überschreitung des 5.105 m hohen Larkya La und des 5.400 m hohen Mesokantu La ist sehr gute Kondition erforderlich, zumal die ungewohnte Höhe große Anforderungen an den Organismus stellt. Im Extremfall sind bei ungünstigen Verhältnissen für die Passüberquerung bis zu 12 Stunden nötig. Besonders im Frühjahr ist mit erschwerten Bedingungen durch wechselnde Schneeverhältnisse zu rechnen. Durch den langen Anmarsch wird die Höhenanpassung zwar wesentlich erleichtert, doch sollten Sie bedenken, dass Sie von 490 m Höhe (Arughat) in Regionen bis 5.400 m vorstoßen. Ihr Herz und Kreislauf müssen deshalb in Ordnung sein; konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt.
Die Tagesleistung von oftmals 7-8 Stunden Gehzeit über 23 Tage hinweg erfordert hohe körperliche Ausdauer. Zusätzlich ist die ungewohnte Höhe nicht zu unterschätzen. Auch in psychischer Hinsicht wird einiges von Ihnen verlangt, da Sie größtenteils in einem noch relativ unberührten Gebiet unterwegs sind. Wir empfehlen, sich durch ausgedehnte Wanderungen und Waldläufe konditionell für diese Reise vorzubereiten.
Beim Trekking betreut Sie eine Begleitmannschaft, die sich um das Gepäck kümmert, die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Bei langen Etappen mit später Ankunft am Lager werden die Zelte von den Teilnehmern aufgebaut. Sie tragen nur das Notwendigste (Anorak/Regenschutz, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, usw.) in Ihrem Tagesrucksack; das restliche Gepäck wird von Trägern transportiert.
Bitte haben Sie Verständnis und stellen Sie keine allzu hohen Ansprüche, wenn die Mahlzeiten teilweise etwas einseitig sind. Da unterwegs nicht immer Frischwaren (Brot, Fleisch, Gemüse, etc.) einzukaufen sind, wird für das Trekking ein Großteil der Verpflegung mitgeführt.

Einreisebestimmungen:

Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Preise (Stand Juli 08): mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen USD 25,-; mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-; mehrfache Einreise für bis zu 90 Tagen: USD 100,-. Es werden auch Euro als Zahlungsmittel akzeptiert. Weitere Hinweise finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb 1.200 m sind malariafrei. Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht nur in den ländlichen Regionen des Terai-Distrikts, insbesondere im Grenzgebiet zu Indien (z. B. Royal Chitwan und Royal Bardia Park, Koshi Tappu Park).
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,86 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de

Wichtige Hinweise:

Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen bzw. die empfohlenen Kulturausflüge anzubieten, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Begegnen Sie den Einheimischen bitte mit Achtung, Feingefühl und Rücksicht und vermeiden Sie alles, was die Bevölkerung in ihrem natürlichen Lebensgefühl verletzen und negativ beeinflussen könnte - vor allem aufdringliches Fotografieren, Verteilen von Geschenken (Luftballons, Süßigkeiten, Schreibstifte, etc.). Hinterlassen Sie unterwegs und an den Zeltplätzen bitte keinen Abfall.
Beachten Sie bitte, dass wir vor allem bei kurzfristigen Buchungen von Anschlussflügen keinen Einfluss auf die Übergangszeiten hat und sich durchaus einige Stunden Aufenthalt ergeben können. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Umwelt- und Sozialprojekte:

Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser langjähriger, in Nepal lebender Reiseleiter ein wachsendes Team von einheimischen deutschsprachigen Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung auf. Seminare unterschiedlichster Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung dieses Teams. Diese örtlichen Reiseleiter führen orts- und sachkundig vorwiegend unsere mit I und II bewerteten Kultur- und Wanderreisen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lassen wir für die zu Trekkingtouren eingesetzten Nepali (Träger, Sherpas und bei Zelttouren Küchenpersonal) Trekkingausrüstung fertigen oder zukaufen. Auch bei uns gespendete neue Ausrüstung transportieren wir nach Nepal. Solche Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen, Fleecedecken, Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten in größere Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz und werden an das eingesetzte Personal ausgeliehen.
Unterstützung der Sir Edmund Hillary Stiftung
Seit 1990 unterstützen wir aktiv die Sir Edmund Hillary Stiftung Deutschland durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere für das Hillary Krankenhaus in Phaplu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchst gelegene Krankenhaus der Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Wir beteiligen uns auch an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee.

Klima

Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die beste Trekkingzeit ist von Oktober bis Ende April. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. März und April bringen warmes Wetter; es gibt vereinzelt Regenfälle, die zu schönen Lichtstimmungen führen können. Zudem beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Der Frühling geht Anfang Mai in eine Art Vormonsun über. Mitte Juni bis September fallen die Hauptniederschläge in der Monsunzeit. Das Klima im Kathmandu-Tal ist tagsüber - je nach Jahreszeit - angenehm bis sehr warm, abends kühlt es etwas ab, im Winter kann die Temperatur bis auf 0°C sinken.

Ausrüstung

In den Hochregionen des Gebirges sind nachts Minusgrade (bis minus 15°C) möglich. Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie neben leichten Sommersachen auch warme Kleidung mitnehmen. Außerdem benötigen Sie eine bequeme Wanderausrüstung, stabile und bedingt steigeisenfeste Trekkingschuhe mit guter Profilgummisohle sowie Gamaschen. Teleskop-Tourenstöcke können beim Gehen sehr hilfreich sein. Beim Trekking übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatten; sollte Ihnen die Isomatte zu hart sein, bringen Sie bitte eine leichte, selbstaufblasbare Thermomatte mit. Sie benötigen einen guten Schlafsack (Daune oder Kunststoff) mit einem Komfortbereich bis minus 15°C.

BUCHEN / VORMERKEN