Ethnische Vielfalt im unentdeckten Norden

5-tägiges Trekking im Bergland des Nordens
Zu Besuch bei 6 verschiedenen Ethnien
Wandern zwischen grünen Reisterrassen
Bunte Trachten und geschäftiges Treiben auf den Märkten
Besuch des Wasserpuppen-Theaters in Hanoi
Bootsfahrt in Halong Bay - UNESCO-Weltnaturerbe
Verlängerungsmöglichkeit Südvietnam oder Kambodscha

Bitte beachten Sie: dieses Programm gilt für alle Abreisen in 2011!Die Bewohner im Norden von Vietnam konnten ihren Lebensstil weitgehend beibehalten, pflegen ihre eigene Sprache und Tradition und tragen handgefertigte Trachten. Das Trekking führt Sie durch verschiedene Dörfer, in stetigem Auf und Ab wandern Sie durch sattgrüne Reisterrassenlandschaft und dichte Teeplantagen. Immer wieder eröffnen sich Ausblicke auf die bis zu 2.600 m hohen Berge an der Grenze zu China. Jedes Dorf hat seinen ganz eigenen Charme. Ein Rausch der Farben erwartet Sie auf dem Markt in Bac Ha! Nach dem Trekking genießen Sie die Bootsfahrt durch die Halong-Bucht - UNESCO-Weltnaturerbe und berühmt aufgrund der Kalksteininseln, die aus dem smaragdgrünen Wasser wachsen.

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Für den April Termin: Flug mit Vietnam Airlines ab Frankfurt nach Hanoi. Ab Oktober 2011: Flug mit Malaysia Airlines ab Frankfurt über Kuala Lumpur nach Hanoi.

2. Tag Hanoi

Nach unserer Ankunft in Hanoi werden wir erwartet und in die Stadt zu unserem Hotel gebracht. Nachdem wir uns etwas ausgeruht haben, gehen wir auf Erkundung. Schattige Boulevards und französische koloniale Architektur prägen weite Teile der Stadt an den Ufern des Roten Flusses. Abendessen in einem Restaurant.

3. Tag Hanoi - Tam Coc - Hanoi

Morgens fahren wir nach Tam Coc (ca. 2-stündige Busfahrt). Hier gibt es ähnliche Kalksteinfelsen wie in der Halong Bay. Dort erheben sie sich aus dem Meer, hier sind sie von ausgedehnten Reisfeldern umgeben, weswegen dies Gebiet auch "Trockene Halong" genannt wird. In Tam Coc (der Name bedeutet Drei Höhlen) essen wir in einem Restaurant zu Mittag. . Mit Ruderbooten gleiten wir durch diese bezaubernde, stille Landschaft. Unterwegs besuchen wir einige Pagoden und Tempel. Wir fahren zurück nach Hanoi.

4. Tag Hanoi - Viet Quang

Mit dem Bus fahren wir von Hanoi Richtung Nordwesten nach Viet Quang. Am Nachmittag erreichen wir den Ort und haben noch genügend Zeit, um unsere Sachen durchzusehen und uns für das Trekking der nächsten Tage vorzubereiten. Unterwegs essen wir zu Mittag, das Abendessen nehmen wir in Viet Quang in einem einfachen Restaurant zu uns.

5. Tag Viet Quang - Tan Nam

Heute fahren wir von Viet Quang nach Yen Binh (25 km), dem Startpunkt unseres Trekkings, und treffen unsere Mannschaft. Nachdem die Rucksäcke gepackt und auf die Träger verteilt sind, geht es los. Zu Beginn auf einem schmalen Dorfweg wandern wir stetig bergauf, von ca. 150 m (Yen Bin) auf 600 m Höhe (ca. 2 Stunden). Unterwegs besuchen wir ein Dorf der Pa Then. Nun geht es ein Stück abwärts zu einer schönen Rasenfläche, wo wir Mittagspause machen. Am Nachmittag wandern wir über Hügel mit Teeplantagen hinab nach Tan Nam, einem Dorf der Tay. Sie sind das größte an den Bergausläufern und in den Tälern der nördlichen Provinzen lebende Bergvolk. Man erkennt sie leicht an ihrer indigoblauen und schwarz gefärbten Kleidung. Mit großem Geschick betreiben sie den Anbau von Nassreis, Obst, Kräutern und Tabak. Über Nacht sind wir in ihren traditionellen Häusern - hölzernen Pfahlbauten - zu Gast.

6. Tag Tan Nam - Phieng Lan

Nach einem einfachen, von unserem Koch zubereiteten Frühstück machen wir uns auf den Weg. Unsere Wanderung beginnt an einer Brücke. Wir folgen einem einfachen Pfad mit leichten Auf- und Abstiegen, waten durch zahlreiche Wasserläufe und kommen vorbei an den Häusern der Dzao Ao Dai. Die Frauen dieser Ethnie färben ihre Zähne schwarz und tragen lange Gewänder, sogar bei der Feldarbeit. In einer der Pfahlbauten der Tay verbringen wir unsere Mittagspause. Am späten Nachmittag erreichen wir einen mit Palmen bewachsenen Hügel mit herrlichem Fernblick über eine romantische Tallandschaft mit verstreut liegenden, von Terrassenfeldern umgebenen Häusern.

7. Tag Phieng Lan - Quang Nguyen

Die Geräusche des Dorflebens wecken uns morgens wohl schon gegen 5.00 Uhr. Nach dem Frühstück, das unsere Begleitmannschaft für uns zubereitet, wandern wir auf einem Pfad in stetigem Auf- und Ab durch die Terrassenlandschaft und haben einen wunderschönen Blick auf weit entfernte Berge. Unterwegs treffen wir immer wieder auf Dzao Ao Dai und Dzao. Wir haben die Möglichkeit in heißen Quellen zu baden.
Gegen Mittag erreichen wir Quang Nguyen, einen kleinen, entlegenen Marktflecken an einem Fluss, wo wir über Nacht bei einer Gastfamilie bleiben werden. Am Nachmittag können wir uns ausruhen, denn der morgige Tag wird anstrengend. Abends richten wir uns in den Pfahlbauten der Dorfbewohner auf unseren einfachen Schlafstätten ein.

8. Tag Quang Uyen - Nam Li - Coc Dong

Heute müssen wir sehr früh aus den Federn - der längste und anspruchsvollste Wandertag der Reise steht uns bevor. Steil steigen wir 1 Stunde bergan, Quang Uyen entschwindet bald unseren Blicken. Dann folgen wir etwa 1,5 Stunden einem ebenen Weg nach Nam Li. Hier beginnt der anstregende Aufstieg. Der kleine Trampelpfad, bei Regen schwierig zu begehen, ist die einzige von den Einheimischen benutzte Verbindung nach Xin Man. Zuerst führt er noch durch kultiviertes Gebiet; riesige, bunt gefärbte Schmetterlinge tänzeln an uns vorbei. Nach ca. 1 Stunde wird der Wald dichter, der Weg sehr eng, felsig und bei Nässe rutschig. Nach insgesamt rund 3-stündigem Aufstieg ab Nam Li erreichen wir den höchsten Punkt in ca. 1.600 m Höhe. Von dort wandern wir heute nur noch abwärts, der Wald wird bald lichter und vor uns breitet sich eine ungeahnt schöne Terrassenlandschaft aus; die Reisfelder auf der Hochebene unter uns haben unterschiedlichste Formen. Am Fluss, wo wo wir uns auch waschen und abkühlen können, werden wir picknicken.
Dann geht es weiter ins Gebiet der Hmong. Zahlenmäßig gehören die aus China stammenden Hmong zu den größten Ethnien in Vietnam. In hoch gelegenen Gebieten beheimatet, führen sie ein nomadisierendes Leben. Der Anbau von Bergreis, Obst, Gemüse und Kräutern sowie die Viehzucht bilden ihre Lebensgrundlage.
Nach einem kurzen Abstieg treffen wir in Coc Dong, einem Dorf des Bergvolkes der Nung, ein und finden in einem ihrer Häuser freundliche Aufnahme. Die Nung leben in kleinen Dörfern und sind als geschickte Bergbauern bekannt. Angebaut werden Gemüse, Gewürze, Obst und Bambus, der zur Herstellung von Bambusmöbeln verwendet wird. Neben Webarbeiten stellen die Nung auch Korbwaren und Papier her. Eine schwarze und indigofarbene Tracht und Kopfbedeckung ist charakteristisch für die Angehörigen dieser Ethnie.

9. Tag Coc Dong - Ta Nhiu - Coc Pai

Anfangs in leichtem Auf- und Ab, später stetig bergauf folgen wir einem Pfad der Einheimischen durch die malerische Landschaft der Reisfelder. Unterwegs werden wir meist Angehörige der Blumen-H'Mong treffen. Sie sind eine von mehreren Hmong-Gruppen - den Weißen, Schwarzen, Roten und Grünen Hmong. Die Blumen-Hmong kleiden sich in Schwarz und Blau (die Männer). Die Frauen tragen schweren Silberschmuck - Halsketten, Ohrringe und Armbänder - und meist karierte Wolltücher auf dem Kopf.
Schließlich geht es durch lichten Wald nach Coc Re. In einem Restaurant in Coc Re essen wir zu Mittag und wandern die restliche Strecke bis nach Coc Pai (= Xin Man).

10. Tag Coc Pai - Bac Ha - Lao Cai - Hanoi

Heute ist Markttag! Wir besuchen 3 verschiedene lokale Märkte. Bereits in den frühen Morgenstunden kommen tausende von Menschen - alles Angehörige der in dieser Region lebenden Minoritäten - aus allen Himmelsrichtungen zusammen. Für sie ist der Markt das wichtigste Ereignis der Woche; hier trifft man sich, tauscht Neuigkeiten aus, trinkt gemeinsam Reisschnaps und tauscht die oft noch handgefertigten Produkte. In Coc Pai ist der erste Markt, den wir besuchen, dann geht es per Jeep weiter nach Bac Ha. Unterwegs stoppen wir noch beim Markt von Lung Phing. Nachmittags verlassen wir die Berge und fahren nach Lao Cai, dem Grenzort zu China. Von dort kehren wir mit dem Nachtzug nach Hanoi zurück.

11. Tag Hanoi

Morgens Ankunft in Hanoi und Transfer zu unserem Hotel. Nachdem wir uns etwas ausgeruht haben, brechen wir nachmittags zu einer Stadtbesichtigung auf. Wir sehen den Literatur-Tempel, der Konfuzius und seinen Schülern geweiht und in traditioneller vietnamesischer Bauweise errichtet ist. 1076 wurde die erste Universität Vietnams hier eingerichtet. Anschließend besichtigen wir die Tran Quoc-Pagode und den Quan Thanh-Tempel. Eine 1-stündige Rikscha-Fahrt durch die lebhafte Altstadt von Hanoi rundet unser Programm ab. In einem Restaurant essen wir zu Abend.

12. Tag Hanoi - Halong Bay

Nach dem Frühstück im Hotel brechen wir auf Richtung Halong Bay. Es geht durch das Delta des Roten Flusses - eine fruchtbare Landschaft mit riesigen, je nach Jahreszeit leuchtend-grünen, im Wasser glitzernden Reisfeldern. In der Stadt Halong gehen wir an Bord eines Bootes, mit dem wir den ganzen Nachmittag in der Halong-Bucht unterwegs sind. 1994 wurde diese von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. 3000 Kalksteininseln soll es hier geben, auf einigen befinden sich Höhlen. Zwei davon, Wooden Sticks und Heaven Palace, werden wir erkunden und auch den Ti Top Mount erklimmen. Von dort bietet sich ein herrlicher Blick über die Bucht im Golf von Tonkin.
Der Sage nach wurde die Bucht von einem geheimnisvollen Drachen geschaffen, der vorher in den Bergen wohnte. Der Name Ha Long bedeutet "der Ort, an dem der Drache in das Meer steigt". Als er zur Küste rannte, riss er mit seinem umherschlagenden Schwanz Täler und Klüfte ins Land. Beim Eintauchen ins Wasser füllten sich die Vertiefungen, so dass nur noch die hohen Teile herausragten.
In der Lan Ha Bay gehen wir vor Anker und lassen uns das leckere Abendessen schmecken, das aus Meeresfrüchten und Fisch für uns zubereitet wird.

13. Tag Halong Bay - Hanoi

Wir besuchen ein schwimmendes Fischerdorf in der Lan Ha-Bucht. Die Dorfbewohner leben vom Fischfang und verbringen das ganze Jahr am Wasser. Selbst eine kleine schwimmende Schule gibt es hier, die von Volksschulkindern besucht wird. Wir kehren zurück an Land und fahren mit dem Bus zurück nach Hanoi. Abends besuchen wir eine Aufführung des Wasser-Puppen-Theaters. Diese Form des Puppentheaters gibt es nur in Vietnam. Die Handlungen beziehen sich auf Legenden und historische Überlieferungen.

14. Tag Hanoi - Rückflug nach Frankfurt

Dieser Tag steht uns in Hanoi zur freien Verfügung.
In einem Restaurant essen wir gemeinsam zu Abend, bevor wir zum Flughafen gebracht werden und kurz vor Mitternacht den Rückflug nach Frankfurt antreten.

15. Tag Ankunft

Morgens Ankunft in Deutschland.

Generelle Hinweise

 Hauser-Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze gegen Aufpreis

Charakter der Tour und Anforderungen

Diese Tour hat Pioniercharakter. Die Route führt abseits der ausgetretenen Pfade in eine Bergregion, in der es wenig bis gar keinen Tourismus bzw. touristische Infrastruktur gibt. Das Trekking kann auf Grund von unvorhersehbaren Ereignissen wie Wetterbedingungen, Straßenbau, Staudammbau o.ä. auch auf anderer Route oder in anderer Reihenfolge durchgeführt werden.

Unterwegs werden Sie mit sehr einfachen Verhältnissen konfrontiert. Auffassungen über Pünktlichkeit, Service und Hygiene weichen grundlegend vom europäischen Standard ab. Bereitschaft, sich örtlichen Gegebenheiten/Bräuchen anzupassen, mögliche Unwägbarkeiten in Kauf zu nehmen, auf Komfort zu verzichten und gegebenenfalls Wille zur Improvisation werden von allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen erwartet. Hilfsbereitschaft, Kameradschaft und Gemeinschaftsgeist innerhalb der Gruppe sollten zur Grundeinstellung aller Mitreisenden gehören.

In den Städten speisen Sie in Restaurants und übernachten in einfachen bis guten Hotels. Für die Dauer der Wanderungen sind Sie bei Gastfamilien in traditionellen Häusern (meist Pfahlbauten) untergebracht und schlafen auf dem Fußboden auf einer Reisstrohmatte. Es ist ratsam, eine eigene Isoliermatte (Therma-Rest) und einen eigenen Schlafsack mitzubringen. Wasser gibt es oft nur außerhalb Ihrer Unterkünfte, es besteht aber immer die Möglichkeit, sich zu waschen.

Während des Trekkings werden Sie von einer Mannschaft begleitet, die den Transport des Hauptgepäcks und die Zubereitung der Mahlzeiten übernimmt. Die Träger sind zugleich Ihre Köche, die Sie mit Gerichten der vietnamesischen Küche vertraut machen werden.

Sie selbst tragen beim Wandern einen leichten Rucksack mit dem Notwendigsten für einen Tag (z.B. Picknick für mittags, Wasserflasche, Fotoapparat, Regenschutz). Dieser Rucksack sollte maximal 40 l fassen. Ferner benötigen Sie einen zweiten Rucksack mit einem Inhalt von ca. 50-60 Litern. Er sollte unbedingt mit zwei Trägern - verstellbar oder fix - versehen sein. Während der Wanderungen enthält dieser Rucksack die Dinge, die Sie tagsüber nicht brauchen. Er wird teilweise per Moped und teilweise auch noch von den Trägern befördert und erwartet Sie abends immer am Ankunftsort. Bitte berücksichtigen Sie, dass das Gewicht dieses Rucksacks auf keinen Fall 12 kg überschreiten darf.

Gewandert wird auf Wegen, die von den Dorfbewohnern benutzt werden. Die Gehzeiten betragen 3-7 Stunden; am 8.Tag wandern Sie 7 Stunden und bewältigen im Aufstieg ca. 1.200 Höhenmeter. Die einzelnen Etappen erfordern gute Kondition, Ausdauer und sehr gute Trittsicherheit. Die Wege sind oft sehr steil, schmal und bei Nässe sehr rutschig. Es müssen häufig Bäche durchquert werden, Sie müssen jedoch kein extra Paar Trekking-Schuhe mitnehmen. Normalerweise ist der Wasserstand niedrig und Sie können auf Steine und Felsen im Wasser treten. Trekkingsandalen sind als "Hausschuhe" angebracht und können am 7.Tag in Quang Ngyuen für die Durchquerung des einzigen größeren Flusses benützt werden. Teleskopstöcke sind sehr zu empfehlen. Denken Sie unbedingt auch an eine Kopfbedeckung und guten Sonnenschutz, da die Wege meist direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.

Besucher werden in Vietnam herzlich empfangen. Während der gesamten Reise, besonders aber während der Wanderungen sind Verständnis für ungewohnte Verhältnisse, Toleranz und Geduld unbedingt notwendig. Respekt vor der Privatsphäre der Einheimischen sollte selbstverständlich sein. Achten Sie bitte auf angemessene Kleidung, um das Anstandsgefühl der Dorfbewohner nicht zu verletzen. Gastgeschenke sind nicht üblich, verteilen Sie deshalb bitte keine Geschenke und auf keinen Fall Süßigkeiten oder Geld an Kinder, um sie nicht zum Betteln zu verleiten. Wenn Sie eine Personenaufnahme machen möchten, fragen Sie vorher unbedingt um Erlaubnis und akzeptieren Sie gegebenenfalls bitte auch ein "Nein". Altäre sind grundsätzlich nicht zu fotografieren. Die Angehörigen mancher Bergvölker sind sehr scheu, bitte nehmen Sie Rücksicht darauf. Abwechslungsreiches Trekking durch die Berge Nordvietnams; gute Grundkondition und Trittsicherheit erforderlich; einfache Unterbringung in den Dörfern in Gemeinschaftsräumen.

Klima

Aufgrund der großen Nord-Süd-Ausdehnung und der unterschiedlichen Landschaften und Höhen ist das Klima in Vietnam sehr abwechslungsreich. Der nördliche Landesteil weist subtropisches Klima auf. Man unterscheidet zwei Jahreszeiten. Zwischen November und April ist Winter - die beste Jahreszeit für unsere Rundreise. In dieser Periode ist es kühl, aber auch feucht und in den Hochlagen kann es vor allem in den Monaten von November bis Februar auch kalt werden. In dieser Zeit können die Temperaturen nachts auch schon mal bis auf +5°C sinken. Tagsüber ist es angenehm warm, bei 20-25°C. In den Monaten Februar und März, gelegentlich auch noch im April kann es Sprühregen - die Vietnamesen nennen ihn crachin (Regenstaub) - geben. Der Sommer reicht von Mai bis Oktober; in dieser Zeit ist es aufgrund des Sommermonsuns recht heiß. Die Durchschnittstemperatur in Hanoi liegt in den Wintermonaten bei 18°C, im Sommer bei 28,6°C (mit Spitzen von 33°C). Das Ende des Sommers ist oft von starken Taifunen und Regenfällen geprägt. Die Luftfeuchtigkeit ist im ganzen Land generell sehr hoch.

Ausrüstung

Den klimatischen Bedingungen entsprechend brauchen Sie für diese Reise leichte, atmungsaktive sowie warme Kleidung (Pullover, Anorak etc.) und guten Regen- und Sonnenschutz. Beachten Sie bitte unsere detaillierte Ausrüstungs-Checkliste zu dieser Reise, die Ihnen nach Ihrer Anmeldung zugeht.

Gepäck

Sie selbst tragen beim Wandern einen leichten Rucksack mit dem Notwendigsten für einen Tag (z.B. Picknick für mittags, Wasserflasche, Fotoapparat, Regenschutz). Dieser Rucksack sollte maximal 40 l fassen. Ferner benötigen Sie einen zweiten Rucksack mit einem Inhalt von ca. 50-60 Litern. Er sollte unbedingt mit zwei Trägern - verstellbar oder fix - versehen sein. Während der Wanderungen enthält dieser Rucksack die Dinge, die Sie tagsüber nicht brauchen. Er wird teilweise per Moped und teilweise auch noch von den Trägern befördert und erwartet Sie abends immer am Ankunftsort. Bitte berücksichtigen Sie, dass das Gewicht dieses Rucksacks auf keinen Fall 12 kg überschreiten darf.

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