Vietnam komplett von Nord nach Süd

Rundreise mit leichten Tageswanderungen
Reisterrassenlandschaft und bunte Märkte in Nordvietnam
Kreuzfahrt in der Halong Bay und im Mekong-Delta
Besuch des Wasserpuppen-Theaters in Hanoi
Ehemalige Kaiserstadt Hue - UNESCO-Weltkulturerbe
Über den Wolkenpass nach Danang
Bootsfahrt und Besuch schwimmender Märkte im Mekong-Delta

Bitte beachten Sie: dieses Programm gilt für alle Abreisen 2011!Erleben Sie die ganze Vielfalt Vietnams von Nord bis Süd! Im grünen Bergland wandern Sie in der Umgebung von Sapa am Fuß des Fan Si Pan (3.143 m). Schon von weitem leuchten die bunten Trachten der Frauen auf den Märkten. In der Halong Bay gleiten Sie per Boot über das smaragdgrüne Wasser vorbei an bizarren Felsen, Inseln und Grotten. Ganz anders die "trockenen Halong" von Tam Coc: Hier ragen mächtige Kalksteinfelsen aus dem Grün der Reisfelder empor. Über den "Wolkenpass" geht es in die Küstenstadt Hoi An, bekannt für ihre alten, reich verzierten Häuser. Im Mekong-Delta besuchen Sie farbenfrohe Märkte mit einem vielfältigen Angebot an Obst, Gemüse und frischem Fisch.

Reiseverlauf

1. Tag Abreise

Flug ab Deutschland nach Hanoi.

2. Tag Hanoi

Morgens Ankunft in Hanoi. Nach der Landung in der vietnamesischen Hauptstadt werden wir empfangen und zu unserem Hotel gebracht. Nachmittags erleben wir die lebhafte Altstadt bei einer Rikscha-Fahrt. Hanoi bedeutet sinngemäß: "Stadt zwischen den Flüssen". Viele mystische Erzählungen ranken sich um die Stadt. Abends besuchen wir eine Aufführung des Wasserpuppen-Theaters.

3. Tag Stadttour Hanoi

Schattige Boulevards und französische koloniale Architektur prägen weite Teile der Stadt an den Ufern des Roten Flusses. Im Zentrum von Hanoi, am "See des zurückgegebenen Schwertes", beginnt unsere Erkundung. Wir werden mit der Legende von der großen Schildkröte, an die der Name des Sees erinnert, vertraut gemacht. Dann sehen wir den Literatur-Tempel, der in traditioneller vietnamesischer Bauweise errichtet und Konfuzius und seinen Schülern geweiht ist. Hier wurde 1076 die erste Universität Vietnams eingerichtet. Ein Besuch führt uns zum Ho Chi Minh-Mausoleum, einem monumentalen Gebäude, und zum schlichten Pfahlbau, in dem Ho Chi Minh einige Jahre wohnte. Wir schauen uns auch die Tran Quoc-Pagode und den Quan Thanh-Tempel an.
Nach dem Abendessen nehmen wir den Nachtzug nach Lao Cai, dem Grenzort zur chinesischen Provinz Yunnan. Übernachtung im Zug im Mehrbett-Abteil (10 Stunden Fahrt im Liegewagen).
Bitte beachten Sie: das Ho Chi Minh-Mausoleum bleibt im September und Oktober wegen Renovierungsarbeiten geschlossen und kann beim Oktober Termin nicht besucht werden.

4. Tag Lao Cai - Sapa

Wir erreichen Lao Cai, ein wichtiger Markt für viele Bergvölker. Von dort fahren wir zum 1.600 m hohen Ort Sapa, das nur wenige Kilometer südlich der chinesischen Grenze inmitten einer traumhaften Berglandschaft im Tonkin liegt. Nach dem Mittagessen wandern wir durch einige traditionelle Dörfer der Schwarzen Hmong zum Dorf Ta Phin, das von den Roten Zao (=Yao) bewohnt ist. Später kehren wir nach Sapa zurück, wo wir im Hotel übernachten.

5. Tag Sapa - Ta Van - Sapa

Nach dem Frühstück machen wir uns auf zur Wanderung im Sapa Valley und besuchen Dörfer der Hmong und Dai (=Giay). Reisterrassen, Stelzenhäuser, Wasserbüffel bestimmen das Bild der Region.

6. Tag Sapa - Lai Chau

Über eine Berstraße gelangen wir nach Lai Chau (alter Name: Tam Duong), deren größte Bevölkerungsgruppe die ethnischen Vietnamesen stellen. Nachmittags wandern wir zu Dörfern der Roten H'Mong und der Blauen Zao.

7. Tag Lai Chau

Morgens fahren wir mit dem Bus nach Ban Giang und wandern zu einem Dorf der Lu, deren Frauen sich ab ihrem 10. Lebensjahr ihre Zähne schwarz färben. Auf unserer heutigen Wanderung kommen wir durch einige Dörfer der Roten Hmong, Dai und der Schwarzen Zao.

8. Tag Lai Chau - Sapa - Lao Cai

Wir besuchen den lokalen Sonntagsmarkt im alten Teil von Lai Chau. Die Angehörigen der Bergstämme kommen in ihren bunten Trachten aus den umliegenden Dörfern und auch von weit her um hier ihre Waren anzubieten und Handel zu treiben, mit Freunden zu reden und gemeinsam Reiswein zu trinken. Das Mittagessen nehmen wir in Sapa ein.
Am späten Nachmittag werden wir nach Lao Cai zum Bahnhof gebracht und nehmen den Nachtzug nach Hanoi. Falls noch genügend Zeit bleibt bis zur Abfahrt des Zuges, besichtigen wir die Grenzstation.

9. Tag Hanoi - Bootsausflug Halong

Frühmorgens erreichen wir Hanoi und fahren weiter zur Halong-Bucht. Die Region ist vor allem wegen der wunderschönen Küste berühmt. Wir gehen auf Entdeckungstour: Mit einem Boot durchstreifen wir die 1.500 qkm große Halong Bay im Südchinesischen Meer, die 1994 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. 2.000 bis 3.000 Kalksteinfelsen - niemand kennt die genaue Zahl - ragen aus dem Wasser des Golfs von Tonkin empor. Auf einigen Inseln gibt es Höhlen und Grotten. Bei Nebel erscheint die Landschaft wie eine chinesische Tuschezeichnung. Wir werden einige Grotten besuchen.
Übernachtung an Bord des Bootes. (Beachten Sie bitte: Das Boot verfügt nur über wenige Kabinen, deshalb ist Einzelbelegung leider nicht möglich).

10. Tag Halong - Ninh Binh - Tam Coc

Mit sampans, kleinen Booten, besuchen wir ein Fischerdorf oder alternativ eine Lagune. Mittags sind wir wieder in Halong. Wir bewundern die Dschunken mit ihren charakteristisch gerippten Segeln. Der Name Ha Long bedeutet: "der Ort, an dem der Drache in das Meer steigt". Wir treten von dort die Fahrt nach Ninh Binh an. Unsere Route führt über Hai Phong und Nam Dinh - im Delta des Roten Flusses - bis Ninh Binh und weiter nach Tam Coc.

11. Tag Ninh Binh - Tam Coc - Cuc Phuong Nationalpark

Wir schwingen uns auf die Fahrräder und "radeln" in der Gegend von Tam Coc (der Name bedeutet "drei Höhlen"). Ähnliche Kalksteinfelsen wie in der Halong Bay, die sich dort aus dem Meer erheben, sind hier von ausgedehnten Reisfeldern umgeben, weswegen dieses Gebiet auch "Trockene Halong" genannt wird. In Van Long essen wir in einem einfachen Restaurant zu Mittag. Danach sind wir im Boot unterwegs und lassen uns 2 Stunden Zeit für eine stimmungsvolle Fahrt. Hier spielt sich das Leben auf dem Wasser ab. Anschließend fahren wir zum Cuc Phuong Nationalpark, einem der bedeutendsten Naturschutzgebiete Vietnams. Im 222 qkm großen tropischen Urwaldpark existiert eine erstaunliche Artenvielfalt. In der Con Moong-Höhle, einer der vielen Grotten des Parks, wurden prähistorische Steinwerkzeuge gefunden. Die höchste Erhebung des Geländes ist 648 m hoch. Am Abend werden wir in einem Gästehaus im Nationalpark übernachten.
Fahrrad: ca. 3 Stunden; Bootsfahrt 2 Stunden

12. Tag Cuc Phuong National Park - Hanoi

Heute Morgen machen wir eine Wanderung durch den Regenwald. Hier gibt es Tierarten, die in der übrigen Welt bereits ausgestorben sind. Der 1962 eingerichtete Nationalpark gehört zu Vietnams bedeutendsten Naturschutzgebieten. In den tiefer liegenden Regionen herrscht subtropisches Klima. Zur außergewöhnlichen Vielseitigkeit von Flora und Fauna zählen über ca. 2000 Pflanzenarten, ca. 1.800 Insektenarten, ca. 320 Vogelarten, ca. 70 Säugetier und ca. 80 Reptilienarten. Anschließend fahren wir nach Hanoi.

13. Tag Hanoi - Flug nach Hue

In einer Stunde fliegen wir von Hanoi nach Hue und werden nach der Ankunft zu unserem Hotel gebracht. Die ehemalige Kaiserstadt war berühmt für ihre prunkvollen Paläste, Brunnen, Gräber, Pagoden und Tempel. Von der UNESCO wurde die Stadt in die Liste der besonders schützenswerten Kulturgüter der Menschheit aufgenommen. Folgende Besichtigungen sind in Hue vorgesehen, das Programm ist jedoch abhängig von der Ankunftszeit bzw. den Flugzeiten: Wir besuchen die Zitadelle am Nordufer des Huong Giang, des "Flusses der Wohlgerüche" bzw. des "Parfümflusses". Im Herzen dieser Königsstadt liegt die - während der Tet-Offensive leider fast vollständig zerstörte - Tu Cam Thanh, die Verbotene Stadt. Hier lebte die Familie des Kaisers. Falls die Zeit ausreicht, werden wir nach der Besichtigung die Markthallen Dong Ba besuchen. Sie befinden sich direkt am Flussufer und gleichen einem Irrgarten, in dem es alles gibt, was zum täglichen Leben nötig ist. Da viele Vietnamesen keinen Kühlschrank besitzen, muss täglich eingekauft werden.

14. Tag Hue

Am Morgen radeln wir zur Thien Mu-Pagode mit dem siebenstöckigen, 21 m hohen Stupa Phuc Duyen. Die der Himmelsgöttin Thien Mu geweihten Pagode liegt ca. 5 km von der Stadt entfernt. Das Bauwerk ist eines der berühmtesten Vietnams und gilt auch als Wahrzeichen von Hue. Anschließend fahren wir mit dem Boot (die Fahrräder nehmen wir mit) zum Tempel Hon Chen und wandern zu verschiedenen kleinen, in einem Wald gelegenen Gräbern. Wir erreichen das Grab von Tu Duc und besichtigen die Anlage. Tu Duc nutzte bereits zu Lebzeiten das Areal als Refugium in Perioden politischer oder persönlicher Not. Nun radeln wir zum protzigen Denkmal des Khai Dinh. Im Hauptgebäude sind die Decken mit buntem Porzellan und mit Glasmosaiken dekoriert. Unter dem schweren Baldachin über dem Grab steht eine vergoldete Statue des Erbauers. Wir kehren zu unserem Hotel zurück.
Fahrrad-Fahrt: 2 Stunden; Bootsfahrt: 1,5 Stunden

15. Tag Hue - Hoi An

Über den Hai Van-Pass, den "Wolkenpass", fahren wir nach Danang in Zentralvietnam. Der auf fast 500 m Höhe liegende Pass wird von bis zu 1.170 m hohen Bergen umgeben. Seinem Namen macht er alle Ehre, der Hai Van ist wirklich oft in Wolken gehüllt. Wir werden das Cham-Museum besuchen und - falls es die Zeit erlaubt - noch einen Abstecher zu den Marmorbergen machen. Diese bestehen aus 5 kleineren Hügeln; jeder symbolisiert eines der fünf Elemente des Universums und trägt den entsprechenden Namen: Thuy Son (Wasser), Moc Son (Holz), Hoa Son (Feuer), Kim Son (Metall oder Gold) und Tho Son (Erde). Die Marmorberge sind ein beliebtes Pilgerziel der Vietnamesen, es gibt hier zahlreiche Höhlen und Schreine.
Wir fahren weiter nach Hoi An, wo uns ein Hauch vergangener Jahrhunderte umfängt - das Bild einer wohlhabenden Stadt des 19. Jahrhunderts mit starkem chinesischem Einfluss.

16. Tag Hoi An - Ausflug My Son

Morgens machen wir einen Ausflug zur Tempelstadt My Son. Sie wurde 1999 zum Weltkulturerbe erklärt, da sie in besonderer Weise den Kulturaustausch und den Einfluss der hinduistischen Architektur auf Südostasien symbolisiert. Ab dem 2. oder 3. Jahrhundert entstand an der Küste Vietnams die Cham-Kultur, die stark von der indischen Kultur beeinflusst war. Nachmittags unternehmen wir eine Fahrradtour zum Strand. Auf dem Rückweg fahren wir auf kleinen Wegen durch Dörfer, u.a. durch das Kräuterdorf Tra Que. Es ist berühmt für die aromatischen Kräuter wie Minze und Basilikum, die dort kultiviert und verkauft werden.

17. Tag Hoi An - Danang - Saigon

Wir fahren nach Danang und fliegen in 1,5 Stunden nach Ho Chi Minh City oder Saigon, wie die Stadt wieder bevorzugt von den Vietnamesen genannt wird. Mehr als 100 Jahre haben nicht Vietnamesen sondern Ausländer die Geschicke Saigons bestimmt. Ihre Geschichte ist der Stadt nicht nur deutlich anzusehen, sie begründet ihre Sonder- und Vormachtsstellung in Vietnam bis auf den heutigen Tag. Nachmittags besichtigen wir das koloniale Saigon, besuchen den Ben Thay Markt und den Thien Hau Tempel.

18. Tag Saigon - My Tho - Cai Be

Wir fahren nach Cam Duoc im Mekong-Delta, wo wir an Bord unseres Bootes gehen - einem im traditionellen Stil erbauten Holzboot. Wir kommen zur Dracheninsel, wo wir uns Gärten mit tropischen Früchten ansehen wollen. In kleinen Booten rudern wir durch enge Kanäle. Anschließend kehren wir zu unserem Boot zurück und fahren nach Cai Be.
Wasserfahrt: 8 Stunden. An Bord des Bootes werden wir die Mahlzeiten zu uns nehmen und übernachten. Es sind an Bord keine Einzelzimmer verfügbar.

19. Tag Cai Be - Long Xuyen

Frühmorgens wecken uns die Geräusche der mit Waren beladenen Boote des "schwimmenden" Marktes von Cai Be. Erst werden wir eine Weile das Marktgeschehen beobachten, dann machen wir kleine Wanderungen zu verschiedenen Dörfern auf der Insel Dong Hoan Hiep. Danach geht es per Boot nach Sa Duc. Die belebte Stadt mit ihrem sehenswerten Markt ist über Flüsse und Kanäle mit den meisten größeren Ansiedlungen verbunden. Bereits am Abend fahren wir weiter bis Long Xuyen.

20. Tag Long Xuyen - Saigon

Heute Morgen fahren wir mit unserem Boot zum schwimmenden Markt von Long Xuyen, der als einer der ursprünglichsten Märkte im Mekong-Delta gilt. Long Xuyen, Hauptstadt der Provinz An Giang, bietet einige Sehenswürdigkeiten. Wir machen einen Spaziergang auf der Cuc Lao Ong Ho Insel, bevor wir zum Mittagessen auf das Hausboot zurückkehren. Am Nachmittag fahren wir mit dem Bus zurück nach Saigon.
Bootsfahrt: ca. 2 Stunden;

21. Tag Saigon

Bis zur Abreise steht uns der heutige Tag zur freien Verfügung. Dann werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.

22. Tag Ankunft

Ankunft in Frankfurt.

Generelle Hinweise

 Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze Euro 90,-

Charakter der Tour und Anforderungen

Obwohl sich Vietnam im Moment wirtschaftlich rasant entwickelt, sind die dortigen Verhältnisse nicht mit Europa zu vergleichen. Unterwegs werden Sie auch mit einfachen Verhältnissen konfrontiert. Auffassungen über Pünktlichkeit, Service und Hygiene weichen grundlegend vom europäischen Standard ab.

Für diese Reise sollten Sie Ausdauer, Anpassungsfähigkeit, Geduld und Durchhaltevermögen mitbringen. Ihr Organismus sollte gesund sein. Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit stellen zusätzliche Anforderungen. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Bereitschaft, sich fremden Gegebenheiten anzupassen, auf Komfort zu verzichten und gegebenenfalls Wille zur Improvisation werden von allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen erwartet.

Sie übernachten meist in guten bis sehr guten Hotels, aber auch im Guesthouse sowie im Zug (Liegewagen Tag 3 und 8) und 2 x an Bord eines Bootes.

Besucher werden in Vietnam herzlich empfangen, die Bevölkerung ist um intensiven Kontakt zur westlichen Welt bemüht. Während der gesamten Reise, besonders aber während der Wanderungen im Bergland, sind Verständnis für fremde Völker und ungewohnte Verhältnisse, Toleranz und Geduld notwendig. Respekt vor der Privatsphäre der Menschen, denen Sie begegnen, sollte selbstverständlich sein. Wenn Sie eine Personenaufnahme machen möchten, bitten Sie vorher um Erlaubnis und akzeptieren Sie gegebenenfalls auch ein "Nein". Altäre sind grundsätzlich nicht zu fotografieren. Die Angehörigen mancher Bergvölker sind sehr scheu. Bitte nehmen Sie Rücksicht darauf! Umfassende und abwechslungsreiche Rundreise mit guten Unterkünften; leichte Tageswanderungen im Bergland; Doppelkabinen auf den Bootsfahrten.

Klima

Aufgrund der großen Nord-Süd-Ausdehnung und der unterschiedlichen Landschaften und Höhen ist das Klima in Vietnam sehr abwechslungsreich. - Der nördliche Landesteil weist subtropisches Klima auf. Zwischen November und April ist Winter. In dieser Periode ist es kühl und feucht, in den Hochlagen kalt. In den Monaten Februar, März und April ist Sprühregen - die Vietnamesen nennen ihn crachin (Regenstaub) - schon fast an der Tagesordnung. Der Sommer reicht von Mai bis Oktober; in dieser Zeit ist es aufgrund des Sommermonsuns recht heiß. Die Durchschnittstemperatur in Hanoi liegt in den Wintermonaten bei 18°C, im Sommer bei 28,6°C (mit Spitzen von 33°C). Das Ende des Sommers ist oft von starken Taifunen und Regenfällen geprägt.

Im Süden des Landes herrscht tropisches Klima. Die Zeit von etwa November bis Januar gilt als trockene, kühle Jahreszeit. Danach steigen die Temperaturen bis April an und zwischen Mai und Oktober kommt es zu Niederschlägen. In Ho Chi Minh-Stadt können die Tagestemperaturen im Februar 33°C, im Oktober und November 31°C erreichen.

Ausrüstung

Den klimatischen Bedingungen entsprechend brauchen Sie für diese Reise sowohl guten Sonnen- als auch Regenschutz, leichte, atmungsaktive Sommerkleidung sowie auch etwas wärmere Sachen (leichten Pullover, Anorak etc.). Beachten Sie bitte unsere detaillierte Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise, die Ihnen nach Ihrer Anmeldung zugeht.

Gepäck

Wir empfehlen die Mitnahme einer Reisetasche mit Rollen oder eines Koffers als Hauptgepäckstück. Während der Rundreise wird das Gepäck im Bus befördert. Tagsüber tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit Trinkflasche, Fotoausrüstung, Getränk etc.

BUCHEN / VORMERKEN