Chile - Bolivien - Peru – Naturwunder der Anden
Lernen Sie die spektakulärsten Höhepunkte der Anden in Chile, Bolivien und Peru kennen und erfahren Sie bei unseren Begegnungen alles über den Alltag in Südamerika! Modern begrüßt uns Santiago de Chile. Bizarre Mondlandschaften, perfekt geformte Vulkankegel und bunte Lagunen erwarten uns in der Atacamawüste - das weiße Gold von Bolivien auf dem größten Salzsee der Erde. Kommen Sie zusammen mit Ihrem Reiseleiter ins Mekka der Silberbarone – nach Potosí, einst die reichste Stadt der Welt! Doch zu welchem Preis – die Arbeitsbedingungen in den Minen scheinen die Zeiten überdauert zu haben! Über den legendären Titicacasee erreichen wir schließlich Peru und tauchen ein in die Mythen der Inkas - in Machu Picchu, Cuzco und im Heiligen Tal.
Das erwartet Sie:
-Auf spektakulärer Route von Chile über die Anden nach Bolivien und Peru
-Unsere landschaftlich eindrucksvollste Südamerikareise
-Mit Jeeps über den größten Salzsee der Erde, Salar de Uyuni
-Acht Übernachtungen auf über 3000 m Höhe, z.B. in einem Hotel aus Salz am Salar de Uyuni
Reiseverlauf
1. Tag: Auf nach Südamerika!
Individuelle Anreise nach Frankfurt und abends Flug mit LAN Airlines nach Madrid oder Flug mit Iberia von München, Düsseldorf oder Berlin nach Madrid. Spätabends gemeinsamer Weiterflug mit LAN Airlines Richtung Südamerika (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 14 Std.).
2. Tag: Santiago de Chile
Gleich nach der Ankunft am Morgen geht es zum Hotel, die Zimmer sind für Sie vorbereitet! Ausgepackt? Dann geht es am Nachmittag mit Ihrem Reiseleiter los zur City-Tour durch Chiles Hauptstadt. Madrider Lebensart dringt aus den Glitzerbars, blitzende Hochhäuser stehen neben Kolonialem. Eisverkäufer klingeln mit ihren Karren, relaxt proben Chilenen den Flirtauftritt für den Abend. Auf dem Cerro San Cristóbal liegt uns die Stadt zu Füßen. Im Hintergrund schaut das Nationalstadion aus dem Häusermeer - hier hat Jack Lemmon im Kinofilm „Vermisst“ verzweifelt seinen Sohn gesucht. Wie die Chilenen sich aus dem eisernen Griff des Pinochet-Regimes gelöst haben, erzählt Ihr Reiseleiter.
3. Tag: Vom Weingut in die Wüste
Wir besuchen eines der berühmten chilenischen Weingüter: Perez Cruz. Das Geheimnis seines Erfolgs verrät uns der Winzer heute in seiner Bodega. Aromen von Pfeffer, Schokolade und Vanille steigen uns bei der Verkostung in die Nase - was nur zuerst probieren? Zurück Richtung Santiago, denn nach dem Mittagessen fliegen wir mit LAN Express nach Calama und fahren gleich weiter nach San Pedro de Atacama. Busstrecke 100 km. Kein Gras, kein Strauch schlägt neben der Straße Wurzeln - die Atacamawüste macht ihrem Ruf als trockenste Einöde der Welt alle Ehre. Drei Übernachtungen in San Pedro de Atacama auf 2440 m Höhe.
4. Tag: San Pedro de Atacama
Lässig schlendern Backpacker neben uns durch die Gassen von San Pedro, roten Staub an den Schuhen. Pfefferbäume recken sich in den Tag, die Einheimischen suchen den Schatten ihrer weißen Adobe-Häuser. Welche Kulturen früher im Andendorf lebten, entdecken wir im archäologischen Museum. Zahlreiche Exponate zeichnen die Geschichte der Atacamenos seit der Steinzeit nach. Dann auf nach Quitor zur alten Inkafestung: Unbewegt starrt uns neben dem Tor ein Gesicht aus Stein an. Was es wohl damit auf sich hat? Bizarr weist uns das Tal des Todes den Weg zum Valle de la Luna. Glutrot verwandelt der Sonnenuntergang das Mondtal in ein einziges Farbenmeer. Sagenhaft! 30 km.
5. Tag: Lagunen, Flamingos, Vulkane
Im Bus rollen wir zu den Lagunen von Miscanti und Miniques (4200 m über Meereshöhe). Wie eine Luftspiegelung taucht der Salar de Atacama vor uns auf. Hunderte Flamingos sorgen für Farbtupfer; Pfefferpflanzen und Kakteen suchen an den Berghängen Halt. Knallgrün und tiefblau leuchten die Seen vor den Vulkanen. Beim Picknick nehmen wir die Schönheit ganz in uns auf. Lust, nach unserer Rückkehr am freien Abend San Pedro allein zu erobern? Unser Tipp für Souvenirjäger: Bunte Tücher und Vulkanskulpturen gibt es auf dem Kunstmarkt im Zentrum. 200 km.
6. Tag: Auf nach Uyuni!
Rein in die Jeeps und am Fuße des Vulkans Lincancabur weiter nach Bolivien! Smaragdgrün öffnet sich die Laguna Verde (4350 m) inmitten der Wüste, fauchend begrüßt uns das Geysirfeld Sol de Manana (4850 m), höchster Punkt unserer Reise, und knallrot die Laguna Colorada (4560 m). Flamingos suchen am Ufer nach Nahrung. Perfekt, um das Picknick auszupacken. Lecker! Komplett aus Salz erbaut, erwartet uns unser Hotel direkt am Ufer des Salzsees. 475 km, ein langer, aber äußerst eindrucksvoller Tag! Zwei Übernachtungen in spektakulärer Lage.
7. Tag: Salz total - der Salar de Uyuni
Unglaublich, was sich vor uns auftut: Salz, so weit das Auge reicht! Per Jeep und zu Fuß entdecken wir die „weiße“ Welt des Hochlands - den Salar de Uyuni, die größte Salzwüste der Welt (3650 m). Nichts als Stille scheint uns zu umhüllen; spektakulär formen Salzkristalle vor uns die unglaublichsten Gebilde. Wie eine Halluzination tauchen schließlich die Kakteenwälder der Isla Pescado auf.
8. Tag: Von Uyuni nach Potosí
Silber statt Salz heißt es heute auf der Fahrt mit Jeeps nach Potosí, der auf 3990 m Meereshöhe gelegenen sagenumwobenen Silberstadt Boliviens (UNESCO-Kulturerbe). 240 km. Zahlreiche Schatzsucher und der spanische Adel waren hier im 18. Jahrhundert auf der Jagd nach Wohlstand und Ehre. Am Cerro Rico - dem Reichen Berg - blicken wir unter Tage, schauen uns an, was vom Eldorado der Silberbarone übrig blieb, und erfahren im Gespräch mit den Schürfern, wie ihr hartes Leben heute aussieht. Beim Dinner in der Altstadt weckt Potosí unsere Sinne. Lust auf Scharfes? Dann probieren Sie doch mal Satja: Das Hähnchen in Pfeffersoße schmeckt einfach fantastisch!
9. Tag: Potosí und Sucre
Ob als reichste Stadt der Welt oder höchstgelegene Großstadt der Erde - um Superlative war Potosí noch nie verlegen. Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen die schönsten Flecken der schillernden Schönheit. Zwischen zahllosen Kirchenbauten, der königlichen Münze und dem Museum des Klosters Santa Teresa reisen wir in der Zeit zurück. Weiter geht es am Nachmittag nach Sucre (2800 m) - die schönste Kolonialstadt Boliviens! 160 km. Gleich los in die Altstadt zur Plaza 25 de Mayo, denn hier erwartet uns in traumhafter Kulisse schon das Dinner. Zwei Übernachtungen in einem schönen Kolonialhotel.
10. Tag: Sucre - die Hauptstadt Boliviens
Sie dachten bisher, La Paz sei die Hauptstadt Boliviens? Leider falsch, denn tatsächlich liegt dort nur der Regierungssitz! Mit welcher Schönheit die „weiße Stadt“ Sucre (UNESCO-Kulturerbe) neben ihrem Titel als Hauptstadt noch besticht, entdecken wir beim Sonntagsspaziergang. Weiß getünchte Häuser, Patios, steinerne Wappen, Kirchen und die Kathedrale entführen uns in der Altstadt in die Kolonialzeit, gemütlich bummeln Großstädter durch die sauberen Straßen. Neugierig darauf, eine Sonntagsmesse mitzuerleben? Der Reiseleiter weiß, wo die Chancen dafür am besten stehen. Abends essen wir gemeinsam in einem Restaurant in der Altstadt.
11. Tag: Nach La Paz
Am späten Vormittag heben wir mit BOA ab nach La Paz (3640 m). Welche Konflikte zwischen dem wohlhabenden Tiefland und dem armen Hochland in den vergangenen Jahren entflammten und wie der erste indianische Präsident Evo Morales das Land wieder einigen will, erfahren Sie von Ihrem Reiseleiter auf der Fahrt vom Flughafen ins Zentrum. In El Alto treffen wir Jugendliche in einem Sozialprojekt und unterhalten uns bei Selbstgebackenem über Alltagssorgen, Hoffnungen und Chancen. Am Nachmittag ist Zeit für einen Streifzug rund um unser zentral gelegenes Hotel. Hungrig? Dann los zum Dinner! Im obersten Stock des Hotelrestaurants liegt uns La Paz glitzernd zu Füßen und zeigt uns sein schönstes Panorama. Zwei Übernachtungen.
12. Tag: La Paz - zwischen Tradition und Moderne
Stadtbesichtigung in La Paz. Die Metropole kocht: Tradition und Moderne, Kathedralenzauber und Indianermärkte ergeben einen einzigartigen Mix. Säcke mit Kokablättern stapeln sich am Straßenrand, bereit zum Verkauf an die Campesinos oder Cafébesitzer. Bunte Mauern, Kopfsteinpflaster, blaue Mosaiksteinchen - so zeigt sich die Calle Jaén und lädt uns auf der schönsten Straße von La Paz zum Bummel ein. Lust auf eine kleine Spritztour am freien Nachmittag? Schnappen Sie sich ein Taxi und fahren Sie zur bizarren Erosionslandschaft des Mondtals! Halt - haben Sie die Digicam dabei? Denn was Sie dort zu Gesicht bekommen, glaubt Ihnen sonst keiner!
13. Tag: Zur Sonneninsel im Titicacasee
Wir verlassen La Paz und kommen nach Tiahuanaco (UNESCO-Kulturerbe). Hier soll nach Meinung der Archäologen die Wiege der andinen Hochkulturen gestanden haben. Dann liegt er vor uns - der Titicacasee (3800 m). Stolze 15 Mal würde der Bodensee hier hineinpassen. Tiefblau erstreckt sich das Andenmeer vor den schneeweißen Bergen der Cordillera Real! 160 km. Titicaca kulinarisch: Der Star ist die Forelle - der Kellner tischt uns beim Mittagessen einige der schönsten Exemplare auf. Mit dem Tragflächenboot fahren wir dann auf die Sonneninsel. Lamas erwarten uns am Ufer und helfen mit beim Gepäcktransport auf der kurzen Wanderung in unsere rustikale Insel-Lodge (3940 m). Später am Abend wieder dieser unbeschreibliche Sternenhimmel!
14. Tag: Kurs auf Cuzco
Auf alten Inkastufen steigen wir hinunter zur Anlegestelle und schweben mit dem Tragflügelboot nach Juli. Willkommen in Peru! Welche Spuren die Jesuiten einst im Missionszentrum der Region hinterließen, schauen wir uns in einer der berühmten Kolonialkirchen an. Weiter geht es über Puno Richtung Cuzco - wenn uns die Bergarbeiter lassen, die gelegentlich mit Straßensperren ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Zwischen Bergriesen erhebt sich der La-Raya-Pass (4350 m) vor uns, Alpaka-Herden trotten neben den Straßen durch die Einöde. Sattgrün und bald wieder wärmer und feuchter umarmt uns Peru, glitzernd kündigt sich Cuzco am Horizont an. 460 km. Zwei Übernachtungen in der Altstadt von Cuzco auf 3400 m Höhe.
15. Tag: Cuzco, der Nabel der Welt
Der Glanz der Inkas erwartet uns im Sonnentempel und ein Mosaik der Gegensätze in der Altstadt (UNESCO-Kulturerbe): Kurzerhand haben die Spanier hier ihre Kultur auf die alten Inkafundamente aufgepfropft. Kurios lugt ein zwölfeckiger Inkastein unter einem Bau der Spanier hervor. Im kolonialen Gewand zeigen sich Jesuitenkirche und Kathedrale - fast, denn Meerschweinchen statt Manna, heißt es hier plötzlich für Jesus auf einem Gemälde des letzten Abendmahls. Wie das Projekt „Kleine Menschen“ Cuzcos Straßenkindern eine neue Heimat bietet, erfahren wir nachmittags vor Ort im Gespräch mit dem Projektleiter. Anschließend erobern wir uns das brodelnde Künstlerviertel San Blas beim Streifzug durch die engen Gassen.
16. Tag: Ins Heilige Tal der Inkas
Wir verlassen Cuzco und besuchen die Festungsanlage Sacsayhuamán, die mit ihren gewaltigen Mauern hoch über der Stadt thront. Dann gelangen wir ins fruchtbare Heilige Tal der Inkas (2860 m). Pisak ist ein berühmter Marktflecken. Ein Stopp auf der zentralen Plaza: Kaffeepause oder lila Maislimo? Am Rio Urubamba entlang geht es weiter. Was beeindruckt mehr: die Tempel, Terrassen und Lagerhäuser der inkaischen Anlage von Ollantaytambo oder die immer noch bewohnten Häuser aus der Inkazeit? 100 km. Zwei Übernachtungen im Heiligen Tal.
17. Tag: Weltwunder Machu Picchu
Auf abenteuerlicher Strecke ächzt die Schmalspurbahn durch das wilde Urubambatal (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Gewaltig öffnet Machu Picchu seine Tore! Riesige verwitterte Steinquader verdichten sich zu Sonnentempeln und Wohnvierteln. Was erzählen die Ruinen? War der Ort eine Zufluchtstätte vor den Spaniern, ein Opferplatz? Wie war der Alltag in der verloren gegangenen Hochkultur? Jede neue Erkenntnis scheint neue Rätsel aufzugeben. Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo.
18. Tag: Von Cuzco nach Lima
Noch einmal begegnen wir dem „weißen Gold“: Die Salzterrassen von Maras wirken wie von Künstlerhand arrangiert. Schon die Inkas wussten sie zu nutzen. 100 km. Am Nachmittag Flug mit LAN Peru nach Lima. Tosend begrüßt uns Perus Hauptstadt. Hupend ächzen Autokolonnen durch die Stadt; auf dem Meer sausen Surfer geschmeidig der nächsten Welle entgegen. Koloniale Villen neben quirligen Shoppingmalls, schicke Geschäftsviertel und klapprige Vorstädte liefern sich einen Wettbewerb der Kontraste. In einem landestypischen Restaurant überzeugen wir uns davon, dass die peruanische Hauptstadt zu Recht als Gourmethauptstadt Südamerikas gilt.
19. Tag: Lima, die Stadt der Vizekönige
Altes frisch! Unsere Stadtrundfahrt präsentiert Kolonialgebäude, glänzend restauriert, die gesamte Altstadt steht unter dem Schutz der UNESCO. Barock-ornamental, oft umgebaut, aber immer noch einzigartig: die Kathedrale. Man höre: Pizarro der Ältere war nicht eben zimperlich mit den Inkas. Seine Goldgier trieb sie in den Untergang. Sein heutiger Namensvetter ist Fußballer, freut sich über viele Fans und verdient wahrscheinlich auch nicht schlecht. Schick - der Stadtteil Miraflores: Geschäftstempel, Villen, Parks, Einkaufszentren. Kaffeepause mit Pazifikblick? Als Abschluss, schon auf dem Weg zum Flughafen, ein letztes Treffen mit den Hochkulturen Alt-Perus im Museo Larco. Gegen Abend Rückflug mit LAN Airlines nach Madrid (Flugdauer ca. 12 Std.).
20. Tag: Zurück in Europa
Ankunft am Nachmittag in Madrid. Weiter nach Frankfurt und Anschluss zu den anderen Flughäfen oder Flug von Madrid direkt nach Berlin, Düsseldorf oder München.
Generelle Hinweise
Ein offenes Wort:
Die Reise führt zwischen San Pedro de Atacama und Sucre teilweise in Höhen über 4500 m. Auch einige Übernachtungsorte wie Potosí oder die Sonneninsel liegen auf rund 4000 m Höhe, insgesamt acht Mal schlafen Sie in über 3000 m Höhe. Die Routenführung der Reise ermöglicht eine langsame Höhenanpassung; eine stabile Grundkonstitution ist jedoch unerlässlich. Ebenso muss im Bereich des Salar de Uyuni sowie bei einigen Überlandfahrten in Bolivien ein gewisser Komfortverzicht in Kauf genommen werden. Dafür werden Sie mit einmaligen Landschaftseindrücken belohnt.
Reisepapiere und Impfungen:
Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.