Expedition Muztagh Ata Ski&Schneeschuh-Islamabad
«Vater der Eisberge» wird der Muztagh Ata von den hier lebenden Völkern genannt.
Er liegt auf chinesischem Boden im Grenzgebiet zu Pakistan, Afghanistan und
Russland an der ehemaligen Seidenstrasse. In dieser einmaligen Landschaft übt der
Muztagh Ata eine starke Anziehungskraft auf (Ski)-Bergsteiger aus: Wie ein Riese
überragt er eine karge, fast wüstenähnliche Landschaft mit riesigen Sanddünen. Die
hier lebenden Hirten sind oft Nomaden, die in typisch mongolischen Jurten (Zelten)
leben. In Orten wie Kashgar drängt sich das Volk mit tausenden von Eselskarren
zum bunten Sonntagsmarkt.
Der Berg ist mit seinen 7546 m ein nicht zu unterschätzendes Ziel. Die Besteigung
ist dank der kurzen Anreise trotzdem in ca. vier Wochen möglich. Nebst dem Basislager
errichten wir drei Höhenlager, um den Gipfel mit Skis oder zu Fuss zu erreichen.
Der Aufstieg ist technisch leicht, aber wegen der unübersichtlichen Dimensionen
muss das Augenmerk auf die Orientierung gelegt werden. Deshalb werden wir
die Route mit Fähnchen markieren.
«Vater der Eisberge» wird der Muztagh Ata von den hier lebenden Völkern genannt.
Er liegt auf chinesischem Boden im Grenzgebiet zu Pakistan, Afghanistan und
Russland an der ehemaligen Seidenstrasse. In dieser einmaligen Landschaft übt der
Muztagh Ata eine starke Anziehungskraft auf (Ski)-Bergsteiger aus: Wie ein Riese
überragt er eine karge, fast wüstenähnliche Landschaft mit riesigen Sanddünen. Die
hier lebenden Hirten sind oft Nomaden, die in typisch mongolischen Jurten (Zelten)
leben. In Orten wie Kashgar drängt sich das Volk mit tausenden von Eselskarren
zum bunten Sonntagsmarkt.
Der Berg ist mit seinen 7546 m ein nicht zu unterschätzendes Ziel. Die Besteigung
ist dank der kurzen Anreise trotzdem in ca. vier Wochen möglich. Nebst dem Basislager
errichten wir drei Höhenlager, um den Gipfel mit Skis oder zu Fuss zu erreichen.
Der Aufstieg ist technisch leicht, aber wegen der unübersichtlichen Dimensionen
muss das Augenmerk auf die Orientierung gelegt werden. Deshalb werden wir
die Route mit Fähnchen markieren.
Reiseverlauf
1. Tag: Zürich–Islamabad
Flug von Zürich nach Islamabad.
2. Tag: Islamabad–Green Hill Hotel
Morgens Ankunft in Islamabad, anschliessend vierstündige Fahrt von Islamabad zum Green Hill Hotel. Die Strasse führt an Getreidefeldern vorbei durch eine Terrassenlandschaft mit Reisfeldern. Unser Hotel liegt auf 2000 m.
3. Tag: Green Hill Hotel–Gilgit
Nach einer Stunde Fahrt erreichen wir Thakot. Dies ist der Eingang zum Indus-Tal, dem Tor zur einmaligen Bergwelt Nordpakistans. Dem Karakorum Highway folgen wir bis nach Chilas, und 50 km weiter überrascht uns der Blick auf den Nanga Parbat (8125 m). Nach weiteren 3 Stunden Fahrt gelangen wir nach Gilgit ins wunderschön gelegene Serena Hotel.
4. Tag: Gilgit–Karimabad
Im Hunza-Tal wird die Landschaft lieblicher, wir passieren grüne, saftige Wiesen, Aprikosenhaine und Terrassenfelder. Über das hellhäutige Volk der Hunza gibt es wenig Belegtes, aber viele sagenhafte Erzählungen; weder seine Herkunft noch der Ursprung seiner Sprache sind bekannt. Den Nachmittag verbringen wir mit der Besichtigung von Karimabad. Am Abend geniessen wir im Balti Fort, auf Karimabad hinunterblickend, ein Abendessen mit einheimischer Musik. Einfach umwerfend!
5. Tag: Karimabad–Khunjerab-Pass–Tashkorgan
Bereits früh am Morgen erfolgt die Abfahrt nach Sost, der pakistanischen Grenzstation. Nach den üblichen Formalitäten geht es weiter durch eine wilde Felsenlandschaft bis zum Khunjerab-Pass (4700 m), der die Grenze zu China bildet. Ringsum erheben sich die Gletscherberge des Pamir und das Karakorum. Die alte chinesische Grenzstation Pirali erreichen wir nach ca. zwei Stunden Fahrt vom Pass aus. In Tashkorgan findet dann nochmals eine gründliche Grenzkontrolle statt. Hier treffen wir auf unsere chinesischen Begleiter und verladen das Gepäck auf die chinesischen Fahrzeuge. Übernachtung im Hotel.
6. Tag: Ruhetag in Tashkorgan
Erledigung wichtiger Formalitäten für das Reisepermit durch den Reiseleiter und die Agentur vor Ort. Ausserdem nutzen wir diesen Tag, um uns etwas von der Reise auszuruhen, bevor es am nächsten Tag Richtung Basecamp geht.
7. Tag: Tashkorgan–Subash–Basislager
Früh am Morgen fahren wir zuerst weiter nach Subash. Wir laden das Gepäck ab und steigen hoch zum Basislager am Muztagh Ata auf ca. 4600 m. Der Weg führt durch das karge, wunderschöne Steppenhochland am Fusse des Muztagh Ata. Unser Gepäck wird von Kamelen getragen, welche uns bald eingeholt und überholt haben. Meditativ, der Schritt dieser Wüstenschiffe, wenn sie an uns vorbei und Richtung Basecam verschwinden..
8.–23. Tag:
Besteigung des Muztagh Ata (7546 m) Drei Hochlager stehen uns zur Verfügung und müssen mit Hilfe von Hochträgern aufgebaut werden: Lager I wird auf ca. 5500 m errichtet, Lager II auf ca. 6200 m und Lager III auf ca. 6900 m. Die Aufstiegsroute: Basislager (4500 m)–Lager I (5500 m) Der Aufstieg wird, je nach Schneeverhältnissen, bis in eine Höhe von ca. 4900 m mehrheitlich zu Fuss bewältigt. Der grosse Rest der Route bietet ideales Ski- oder Schneeschuh-Gelände. Vom Basislager auf 4500 m aus folgt man einem wenig ausgeprägten Grat, der in einer Höhe von ca. 5200 m in der riesigen Flanke des Muztagh Ata endet. Die restlichen Höhenmeter bis zum Lager I führen über diese ca. 20 Grad steile Flanke. Lager I (5500 m)–Lager II (6200 m) Zwischen Lager I und II liegt das anspruchsvollste Gelände der gesamten Route. Anfänglich geht es über den nun 25 Grad steilen Hang, anschliessend durch eine je nach Verhältnissen mehr oder weniger harmlose Spaltenzone unter einen grossen Sérac, der die einzige lawinengefährdete Zone des Aufstiegs bildet. An diesem vorbei gelangen wir durch eine weite Mulde zum Lager II. Richtung Basecamp verschwinden...
24. Tag: Basislager–Subash–Kashgar-Markt
Morgens wird das Gepäck wieder auf die Kamele verladen und wir steigen ab nach Subash. Von dort fahren wir mit dem Bus zur ca. 200 km entfernten Oasenstadt Kashgar am Rand der Taklamakan-Wüste. Übernachtung im Hotel.
25. Tag: Markt in Kashgar
Schon früh am Morgen kommen die Leute von auswärts um ihre Waren zu verkaufen. Wir haben Zeit die bunten Märkte und Bazare zu besuchen, Zeit auch, das bunte Völkergemisch, bestehend aus Uiguren, Kirgisen, Kasachen, Usbeken und Chinesen, zu bewundern. Der nächste Tag steht uns zum Flanieren in der Altstadt von Kashgar zur Verfügung – spätestens hier fühlt man sich in ein früheres Zeitalter zurückversetzt.
26. Tag: Bahnfahrt Kashgar–Urumqui
Während der 24 Stunden dauernden Zugfahrt geniessen wir einen Komfort, der unsere Erwartungen voll erfüllt: 4-Bett-Abteil, Speisewagen mit chinesischen Menüs und vieles mehr. Zuerst geht es vorbei an der grössten Sandwüste der Welt, der Taklamakan, weiter durch das Tien Shan-Gebirge und entlang der zweitgrössten Senkung der Erde. Dies ist einfach eine wunderschöne und entspannende Art nach Hause zu gelangen.
27. Tag: Bahnfahrt Kashgar–Urumqui–Flug nach Beijing
Urumqui, unser heutiges Ziel, ist die Metropole Nordwest-Chinas. Wir erreichen sie gegen Mittag. Am späten Nachmittag Flug von Urumqui nach Beijing in die Hauptstadt Chinas.
28. Tag: Besichtigung von Beijing
Beijing: Zentrum der chinesischen Geschichte und Symbol für Chinas kulturellen und finanziellen Reichtum. Drei seiner wichtigsten Sehenswürdigkeiten möchten wir heute besuchen. Unsere Tour startet mit dem Tian’anmen Platz oder auch «Platz (vor dem Tor) des Himmlischen Friedens». Er wird mit seinen 39,6 ha Fläche oft als grösster befestigter Platz der Welt bezeichnet. Bis 1911 war der Platz nicht öffentlich zugänglich. Traurige Berühmtheit erlangte der Platz durch die gewaltsame Auflösung einer friedliche Demonstration im Jahre 1979. Von hier gehen wir zu Fuss zur «Verbotenen Stadt», welche sich im Zentrum befindet. Dort lebten und regierten bis zur Revolution 1911 die chinesischen Kaiser der Dynastien Ming und Qing. Der einfachen Bevölkerung war der Zutritt verwehrt, was den Namen «Verbotene Stadt» erklärt. Nach einem Stopp zum Mittagessen besuchen wir den Badaling-Abschnitt der Grossen Mauer, einem der am besten erhaltenen Abschnitte dieses 2000-jährigen Architektur-Wunders. Mit einer Länge von 6300 km ist sie das grösste Bauwerk der Welt. Dabei besteht die Mauer aus einem System mehrerer teilweise auch nicht miteinander verbundener Abschnitte unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Bauweise. Nach so vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen, geniessen wir am Abend nochmals gemütlich zusammen die chinesische Küche.
29. Tag: Flug Beijing–Zürich
Mit Emirates Airways, einer der z.Z. sicherlich renommiertesten Fluggesellschaften, geht es zurück nach Zürich.
Generelle Hinweise
Anforderungen
Der Expeditionsfinder ist ein fester Bestandteil des Detailprogramms. Bitte lesen Sie
ihn sorgfältig durch und bewerten Sie sich selbst. Aufgrund der für eine Expedition
erforderlichen Punktezahlen können
Sie aus Ihrer eigenen Bewertung unmissverständlich ablesen, ob Ihr technisches
Rüstzeug, Ihre Kondition und Ihre Bergerfahrung den gestellten Anforderungen
genügen. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie uns Ihre spezifische Expeditionstauglichkeit.
Zum Expeditionsablauf nehmen Sie bitte folgende Punkte zur Kenntnis:
- Die Expedition ist anspruchsvoll und anstrengend. Schon der Höhe wegen ist sie
mit gewissen Risiken verbunden.
- Die TeilnehmerInnen müssen keine «Superalpinisten» sein, sollten aber über eine
solide Hochgebirgserfahrung verfügen. Sie müssen sich selbständig und sicher in
kombiniertem Gelände (Schnee, Eis, Fels) bewegen können. Die TeilnehmerInnen
werden unter sich selbständige Seilschaften bilden. Wir legen sehr grossen Wert
auf eine tatkräftige Mithilfe am Berg, Kameradschaft und Toleranz.
- Jede/r muss die persönlichen Grenzen am Berg selbst erkennen und bereit sein allenfalls
den Rückzug anzutreten. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung.
- Der Leiter steht während der Expedition für die Gesamtleitung der Gruppe, nicht
aber für die persönliche Betreuung des Einzelnen zur Verfügung. Dennoch muss
jede/r bereit sein, die Weisungen und Entscheidungen des/der Expeditionsleiters
zu befolgen. Diese werden im Interesse der Gruppe getroffen.
- Je nach den vorliegenden Verhältnissen können Improvisationen und Programmänderungen
notwendig sein.
- Jegliche Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird abgelehnt.
Klima
Die besten Wetterverhältnisse am Muztagh Ata herrschen von Anfang Juni bis Ende
August. Völlig freistehend, bietet der Muztagh Ata eine uneingeschränkte Aussicht
nach allen Seiten, allerdings hat auch der Wind freien Zugang zum Gipfelplateau.
Die ariden Gegenden des nördlichen Karakorum sind starken täglichen Temperaturschwankungen
unterworfen. Bei starker Einstrahlung erwärmt sich die Luft und
nimmt Feuchtigkeit auf. Nun steigt die warme Luft auf und kühlt sich dabei wieder
ab, bis die Feuchtigkeit kondensiert. Recht oft bildet sich deshalb ab Lager II ein Bewölkungskragen,
den es besonders zu beachten gilt, da der Nebel die Orientierung
sehr schwierig macht. Ferner ist der Monsun im Karakorum starken Schwankungen
unterworfen. Bisweilen gelangen abgeschwächte Schlechtwetter-Fronten vom Thien
Shan-Gebirge bis zum Muztagh Ata. Im Gegensatz dazu bringt der trockene Nordwind
aus der Taklamakan-Wüste stabiles und schönes Wetter. Es herrschen somit
ähnliche Wetterschwankungen wie bei uns in der Schweiz, was den Wetterfröschen
einen gewissen Vorteil bei der Einschätzung des Wetters verschafft.
Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung wissen wir genau, wann die beste
Zeit für eine Besteigung bei Top-Schneeverhältnissen ist. Vor Ort werden wir von
Meteotest Bern über die aktuellen Wetterverhältnisse auf dem Laufenden gehalten.