Costa Rica – Expedition

San Jose – Manuel Antonio Nationalpark – Halbinsel Osa – Corcovado Nationalpark – Espino Blanco Reservat – Rio San Carlos Vulkan Arenal – Playa Samara

Costa Rica – „der Garten Amerikas“ und das „Land der Freundschaft“. Es grenzt an den Atlantik (die Karibik) und an den Pazifik und ist von einer respektablen Kleinheit. Nur dünn besiedelt, dafür aber von einer landschaftlichen Vielfältigkeit – oft verglichen mit der Schweiz, auch schon wegen seiner für lateinamerikanische Verhältnisse besonders auffallend langen, demokratischen Tradition. Und wegen seiner topographischen Exzesse nach oben hin, seiner Ursprünglichkeit, seinem Ideal-Ambiente für ökologisch bewußte Besucher. Das Land liegt mitten im Tropengürtel. Im Gebiet der Karibik-Küste herrscht immerfeuchte, tropische Urwaldvegetation und ursprünglicher Sumpf. Die Pazifik-Seite dagegen ist eher trocken – unberührte Sandstrände, umrahmt von einer wunderbaren Landschaft.

Reiseverlauf

1. Tag: MI San Jose

Flug nach San Jose. Ein Tagesflug mit Ankunft am Abend.

2. Tag: DO Manuel Antonio NP F

Morgens Fahrt zur Pazifikküste. Bei Quepos Besuch des Manuel Antonio NP. Eine kurze Wanderung durch den Regenwald des Parks zu den Traumstränden mit Blick auf die vorgelagerten kleinen Inseln. Wahrscheinlich sehen wir Kapuzineraffen, Faultiere, Landkrabben und zahlreiche Vogelarten, vielleicht sogar einen Ameisenbär oder eine Boa. Anschl. die feinsandigen, hellen und palmenbewachsenen Strände des Parks.

3. Tag: FR Halbinsel Osa – Drake Bay FA

Morgens Fahrt zum Städtchen Sierpe und Bootsfahrt nach Drake Bay zum am Meer gelegenen Zeltcamp. Nachtwanderung um das Camp zur Beobachtung nachtaktiver Tiere.

4. Tag: SA Corcovado FA

Vom Camp aus eine Bootsfahrt zur Cano Insel mit Schnorchelmöglichkeit. Frühe Rückkehr nachm. und Zeit zur Erkundung der Bucht.

5. Tag: SO Sirena – Carate FMA

Morgens per Boot an der Küstenlinie der Halbinsel Osa nach Süden bis zur am Pazifik gelegenen Rangerstation Sirena, dem „Herz“ des Corcovado Nationalparks. Nachm. Wanderung ca. 16 km durch dichten Regenwald entlang der Küstenlinie bis nach Carate. Wir beobachten Vögel, Affen und Wildschweine im dichten Laub der Bäume, Leguane und Einsiedlerkrebse am Strand. Scharen von Affen, roten Aras, Tukanen und vielen anderen Vögeln bevölkern die Bäume.

6. Tag: MO Cerro de la Muerte F

Von Carate aus geht es per Allradtaxi zum kleinen Dorf Puerto Jimenez. Dort wartet unser Tourbus mit dem zurückgelassenen Hauptgepäck. Fahrt über die Halbinsel Osa und durch die Cordillera de Talamanca nach San Gerardo de Dota, einem abgelegenen Hochtal.

7. Tag: DI Irazu – Espino Blanco F

Morgens eine Wanderung durch den Bergwald auf der Suche nach dem Göttervogel Quetzal. Anschl. fahren wir, vorbei an der ehemaligen Hauptstadt Cartago durch das fruchtbare Orosi-Tal, in die Nähe der Kleinstadt Turrialba. Unterwegs Besuch des mit 3.432 m höchsten Vulkans Costa Ricas, der Irazu. Unsere Lodge liegt am Rande eines privaten, ca. 300 Hektar großen Reservates.

8. Tag: MI La Marta Reservat F

Morgens Aufbruch zum La Marta Reservat. Einst eine Kaffee-Farm, hat die Natur die Plantage heute zurückerobert und die umgebenden Tropenwälder dominieren wieder das Landschaftsbild. Spätnachmittags Rückfahrt zum Hotel.

9. Tag: DO Chilamate & Sarapiqui F

Morgens Fahrt nach Puerto Viejo de Sarapiqui. Mittags unsere „Schokoladentour“ über den Rio Sarapiqui und zu einer ehemaligen Kakaobaum-Plantage. Anschl. beobachten wir den Verarbeitungsprozess und die Entstehung von Schokolade aus nächster Nähe.

10. Tag: FR Rio San Carlos FMA

Über San Miguel und Aguas Zarcas weiter in das Tiefland von San Carlos nach Castelmar, am Ufer des Rio Tres Amigos gelegen. Dort steigen wir in Kanus um und befahren den ruhigen Regenwaldfluss bis zur Mündung in den Rio San Carlos nach Boca Tapada. Im äußersten Norden finden sich hier noch einige Enklaven mit unberührtem Tieflandregenwald. In einer dieser ökologisch reizvollen Nischen ist die Lodge verborgen, von der aus wir den Regenwald erkunden werden.

11. Tag: SA Rio San Carlos FA

Wir streifen mit unserem naturkundigen Führer durch den tropischen Primärwald: Mehr als 10 km Pfade ermöglichen einmalige Entdeckungstouren in diesem Naturparadies, das eine unvorstellbare Vielfalt an Tieren und Pflanzen bietet: rote und grüne Pfeilgiftfrösche, Affen, über 350 Vogelarten, darunter Papageien, Tukane und Kolibris. Die Gegend ist auch Hauptnistplatz des Grünen Ara, von dem in Costa Rica nur noch ca. 200 Exemplare leben. Am Rande des Regenwaldes laden mehrere Lagunen zur " Wasserpirsch " in bereit stehenden Kanus ein (optional). Hier lassen sich eine Vielzahl von Bromelien, Fledermäuse, die über das Wasser laufenden " Jesus-Christus "- Eidechsen und am Abend auch Kaimane hautnah beobachten. Abends auf der Terrasse das Konzert der Dschungelbewohner.

12. Tag: SO Vulkan Arenal F

Vorm. Fahrt nach La Fortuna. Nachm. eine Wanderung auf dem „Silencio Trail“ zu einem Aussichtspunkt auf den aktiven Vulkan Arenal und Besuch der heißen Quellen mit Blick auf den Lavafluß.

13. Tag: MO Playa Samara – Carillo F

Vorm. Fahrt über die Halbinsel Nicoya zu einem der schönsten Badestrände Costa Ricas, den geschützten Buchten von Samara und Carillo. Der Küstenort Samara bietet noch ursprüngliches Flair und eine Anzahl von Restaurants und Ladengeschäften. Wer möchte, kann Fahrräder mieten und den einsamen Strand Barrigona erkunden. Vor Ort werden auch zahlreiche andere Exkursionen von lokalen Touranbietern gegen Gebühr angeboten.

14. Tag: DI Playa Samara F

Badetag oder individuelle Erkundungen

15. Tag: MI San Jose F

Morgens Transfer zurück nach San Jose. Dort verabschiedet sich unsere Reiseleitung und es bleibt noch ein wenig Zeit die Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden.

16. Tag: DO Rückflug F

Transfer zum Flughafen und Heimflug.

17. Tag: FR Rückkunft

Rückkunft in Deutschland

Bemerkungen

Einzelzimmer im Dschungel nicht verfügbar

Visum, Impfungen

Visum: nicht erforderlich
Impfungen: Malaria-Prophylaxe empfohlen

Zur Expedition:

Wir erwandern im ersten Tourteil die Wunderwelt der Baumriesen, leuchtendrote Heliconia, schwirrende Kolibris und lärmende Affen. Dampfende Wärme, die für zügelloses Wachstum sorgt und Heimat ist für eine fast unvorstellbare Artenvielfalt. Unberührte Wildnis und aufregende Natur im Nationalpark Manuel Antonio.
Im Nationalpark Rincon de la Vieja erhalten wir bei einer Wanderung an den unteren Hängen einen faszinierenden Einblick in Fauna und Flora, die mit zunehmender Höhe von Trocken- in Nebelwald übergeht: eine Zauberwelt aus Geysiren, brodelnden Schlammlöchern und heißen Schwefelquellen. Am Ende noch zwei Strandtage in Playa Samara.

Anforderungen an die Teilnehmer (Grad 1):

Die Tagesetappen der Wanderungen sind für jeden gesunden Menschen zu bewältigen. Die Eingewöhnung an das feucht-warme Klima des Regenwalds geht relativ schnell. Die Teilnehmer müssen im Corcovado Nationalpark einen Tag ihren Rucksack (ca. 6-8 kg) selbst tragen. Mitgenommen wird lediglich das, was für die jeweiligen Touren wirklich notwendig ist; nicht benötigtes Reisegepäck wird während dieser Zeit sicher in San José aufbewahrt. Für die restlichen Wandertouren ist lediglich ein kleinerer Tagesrucksack erforderlich.
Ausrüstung: Eigener Schlafsack (dünn), Rucksack oder Seesack für das Hauptgepäck, u.U. 2 Gepäckstücke zum Aufteilen der Ausrüstung, Tagesrucksack.

Zusätzliche Leistungen Preis in €
Flughafensteuer: für den Rückflug ca. 25