Cuba auténtica
Kuba-Entdeckerreise mit 3-tägigem Trekking in der Sierra Maestra
Besteigung des Pico Real Turquino - mit 1.972 m der höchste Berg Kubas
Wanderungen im Valle de Vinales und in der Sierra del Escambray
Alt-Havanna, Santiago de Cuba, Trinidad, Camagüey und Vinales
Badeverlängerung in Varadero möglich
Kuba - das ist mehr als Mojito, Havanna-Zigarren oder weiße Strände. Die Zuckerrohr-Insel ist das landschaftlich abwechslungsreichste Eiland der Karibik. Hier sehen die Orte noch aus wie zu Kolonialzeiten, hier gibt es eine Fülle endemischer Pflanzen und seltener Tierarten. Und hier treffen Sie auf Fischer, Kaffeebauern und Plantagenarbeiter - oft pfeifend bei der Arbeit. Sie wandern im malerischen Tal von Vinales und lernen die pittoresken Felskegel, die Mogotes, kennen. Baracoa, die erste Hauptstadt Kubas, und Santiago de Cuba, die Wiege der kubanischen Revolution und des Nationalrhythmus Son, sind Städte-Highlights auf Ihrer Reise. Wanderungen führen Sie in üppig-grüne Naturparks, zum Gipfel der Gran Piedra (1.200 m) und zu geschichtsträchtigen Plätzen, wie zum ehemaligen Hauptquartier von Fidel Castro und Ernesto Ché Guevara während des Revolutionskrieges. Beim Trekking in der Sierra Maestra besteigen Sie auf einfachen Wegen den Pico Turquino, den höchsten Berg der Karibikinsel. Für den Gepäcktransport stehen Mulis zur Verfügung. Nach Besichtigungen von Camagüey, Trinidad und Sancti Spiritus klingt die Reise mit dem Highlight Havanna aus. Wer mag, verlängert noch am Traumstrand von Varadero.
Reiseverlauf
1. Tag Anreise
Morgens Linienflug mit Air France von Deutschland über Paris nach Havanna. Ankunft am Flughafen José Marti am Abend, Empfang durch unsere Reiseleitung und ca. 20 km Transfer zum Hotel im Stadtzentrum von La Habana. Um uns kennen zu lernen und auf die Tour einzustimmen, können wir gemeinsam zum Abendessen gehen (eigene Kosten).
2. Tag Pinar del Rio
Havanna, politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Cubas, wird oft als "Alte Dame der Karibik" bezeichnet. Wir besichtigen zu Fuß La Habana Vieja, die Altstadt von Havanna und UNESCO-Weltkulturerbe. Das barock-andalusische Stadtbild spiegelt die Vielfalt der über Jahrhunderte wechselnden Kulturen wider, die Cuba prägt. Am Nachmittag fahren wir in 2 Stunden zum besten Tabakanbaugebiet Cubas, nach Pinar del Rio. Auf dem Weg nach Viñales besuchen wir einen "casa de tabaco", einen Trockenschuppen für Tabak (nach der Regenzeit, Ende Oktober/Anfang November wird mit der Aussaat begonnen, geerntet wird der Tabak im Februar/Anfang März). Wir beziehen unser Quartier in einem landschaftlich schön gelegenen Hotel mit Restaurant und Schwimmbad. Dort essen wir auch zu Abend.
3. Tag Wanderung im Viñales-Tal
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine ausgiebige Wanderung im nahegelegenen Viñales-Tal. In dieser Gegend wächst der weltbeste Tabak zwischen malerischen "Mogotes", schroffen Kalk-Kegelfelsen aus der Jurazeit. Mittagessen in einem Restaurant bei Viñales im Tal der Zwei Schwestern (Valle de Las Dos Hermanas) mit Blick auf "El Mural de la Prehistoria", eine gigantische, 40 m hohe naive Wandmalerei, die in den 60-er Jahren von einem cubanischen Künstler auf einen Felsen gemalt wurde und die Evolutionsgeschichte darstellt. Die gesamte Region ist von einem gewaltigen Höhlensystem durchzogen, das sich vor 160 Mio. Jahren ausgeformt hatte. Am Nachmittag besichtigen wir, sofern möglich eine Tabakfabrik in Pinar del Río und anschließend fahren wir wieder in die Landeshauptstadt La Habana zurück und beziehen unser Hotel im Stadtzentrum von La Habana. Sollte der Besuch der Tabakfabrik and diesem Tag nicht möglich sein, werden wir das während der Reise an anderer Stelle nachholen.
4. Tag Flug nach Santiago de Cuba und weiter nach Baracoa
Sehr früh am Morgen fliegen wir nach Santiago de Cuba (eventuell kann das Hotelfrühstück ausfallen, wir bitten um Verständnis). Wir essen in einem Restaurant mit Blick auf die malerische Bucht von Santiago de Cuba. Danach fahren wir in unserem Guagua, einem landesüblichen Minibus, nach Baracoa. Baracoa - auch La Ciudad Primada genannt - wurde 1512 vom Spanier Diego Velázquez gegründet und ist die älteste Stadt Cubas. In der Kathedrale befindet sich das Holzkreuz (la Cruz de la Parra), das Kolumbus in der Hafeneinfahrt von Puerto Santo aufstellen ließ. Wir haben Zeit für ein erstes Bad unterwegs in den Wellen der Karibik und für einen kleinen Stadtbummel.
5. Tag Parque Nacional Cuchillas del Río Toa
Wir unternehmen eine Tageswanderung im Parque Nacional Cuchillas del Río Toa. Die abgeschiedene Region um Baracoa mit Regenwäldern, Flusstälern und Höhlen ist Teil des riesigen Humboldt-Nationalparks, der als einzigartiges ökologisches Reservat unter Naturschutz der UNESCO steht. Nach ca. 5 km Fahrt erreichen wir die Mündung des Río Toa. Hier beginnt die mittelschwere Tageswanderung durch eine Landschaft mit üppiger, tropischer Vegetation. Wir wandern durch Kakao-, Bananen- und Kokosnussplantagen. Nach einem Mittagspicknick holen uns Fischer aus der Gegend ab und bringen uns mit ihren Cayucos genannten Kanus auf dem Toa in ca. 1 Stunde (je nach Strömung) flussabwärts zur Mündung des Toa in den Atlantik. Nach einer kurzen Strandwanderung treffen wir die Fahrzeuge und fahren zurück zu unserem Hotel nach Baracoa. Nach dem Abendessen haben wir die Gelegenheit, das Nachtleben am Parque Central zu erleben.
6. Tag Baracoa und Nationalpark La Gran Piedra
Nach dem Frühstück besichtigen wir zu Fuß die Altstadt von Baracoa. Danach fahren wir nach Imías über Cajobabo unweit der Landungsstelle von José Marti, Cubas berühmtem Dichter, Nationalhelden und geistigen Führer des Befreiungskrieges gegen Spanien Ende des 19. Jahrhunderts. In einem schön am karibischen Strand gelegenen Campismo essen wir zu Mittag, danach haben wir Zeit, im Meer zu baden. Mit unserem Guagua fahren wir über Guantánamo zum Nationalpark La Gran Piedra in der östlichen Sierra Maestra. Zum Park gehört ein Kaffeeanbaugebiet, das von den Franzosen, die 1792 während der Sklavenrevolution aus Haiti hierher geflüchtet sind, angelegt wurde. Wir übernachten in einem kleinen Hotel auf ca. 1.200m Höhe unterhalb des Felsens "La Gran Piedra".
7. Tag Santiago de Cuba
In Begleitung eines Guajiros, eines örtlichen Bauern, brechen wir auf zu einer mittelschweren Wanderung durch dichte Vegetation auf den Spuren ehemaliger französischer Kaffeeplantagen-Haciendas. Ca. 5 Stunden wandern wir von La Gran Piedra hinunter zur Küste von Santiago, wo wir zu Mittag essen. Im Laufe des Nachmittags fahren wir über Daiquiri zum Strand von Siboney, an dem die Familien von Santiago de Cuba gerne das Wochenende verbringen. Wir können wieder in der Karibik baden, bevor wir in die Küstenstadt Santiago de Cuba (insgesamt 20 km) weiterfahren. Nach dem Abendessen können wir eventuell La Casa de la Trova besuchen und die traditionelle Son-Musik kennenlernen.
8. Tag Santiago de Cuba - La Majagua (Sierra Maestra)
Wir besichtigen die erste Hauptstadt Cubas unter spanischer Herrschaft, die 1514 gegründete Ciudad Héroe. Sie gilt als Stadt der Musik und Wiege des Nationalrhythmus Son, aber auch als Stadt der Rebellen und der cubanischen Revolution, denn hier kam es zu ersten Aufständen gegen das Batista-Regime. Einen Besuch lohnt der Parque de Cespedes samt umliegenden Gebäuden und Sehenswürdigkeiten: die Casa Diego Velázquez, die Kathedrale und das Rathaus, von dessen Balkon aus Fidel Castro am 1. Januar 1959 den Sieg der Revolution verkündet hat. Wir haben rund 2 Stunden Zeit, die Altstadt von Santiago de Cuba auf eigene Faust zu durchstreifen und das Bacardi-Museum (fakultativ) zu besuchen. Wer möchte, kann in einem "Paladar" (Privatrestaurant) zu Mittag essen (eigene Kosten). Diejenigen, die den Pico Turquino nicht besteigen möchten, verabschieden sich hier von der Gruppe.
Nach der Mittagspause fahren wir entlang der Südküste westwärts und kommen über Chirivico und Ocujal nach Las Cuevas, dem Ausgangspunkt für die dreitägige Durchquerung der waldreichen Sierra Maestra. Wir stellen unser Trekkinggepäck zusammen (die nicht benötigten Sachen bleiben im Guagua). Unsere Begleitmannschaft besteht aus einem ortskundigen Bergführer und Guajiros, einigen Bauern mit Mulis für den Transport der Küchenausrüstung sowie für die sperrigen Sachen wie Schlafsäcke und Isoliermatten. Wir selbst tragen Rucksäcke mit unseren persönlichen Sachen einschließlich der Wechselkleidung für 3 Tage, Trinkflasche, Regen- und Sonnenschutz, Kamera etc. Nun beginnt die Besteigung des Pico Turquino. Die erste, ca. 1,5-stündige leichte Etappe führt bis zu La Majagua (600 m). Unser Quartier schlagen wir in einer einfachen Schutzhütte auf.
9. Tag Pico Turquino - Aguada de Joaquim
Unsere heutige ca. 8-9-stündige anstrengende Etappe, die eher dem Schwierigkeitsgrad III entspricht, führt uns über den Pico Cuba (1.800 m) bergan zum Gipfel des Pico Turquino (1.974 m) und dann bergab bis Aguada de Joaquim (1.360 m). Das Mittagspicknick nehmen wir unterwegs ein. Am Pico Cuba trennen wir uns von den Mulis, der weitere Weg ist für sie nicht machbar. Während des letzten Kilometers bis zum Pico Turquino und während des Abstiegs bis Aguada de Joaquim trägt deshalb jeder seinen Schlafsack und seine Isoliermatte zusätzlich zum Tagesrucksack selbst. Abends kochen wir reichlich Tee, damit wir am nächsten Tag wieder genügend zum Trinken haben.
10. Tag La Platica
Heute steigen wir zum Bergdorf La Platica (900 m) ab. Hier essen wir zu Mittag und zu Abend. Die ca. 5-stündige und mittelschwere Wanderung entspricht wieder dem Schwierigkeitsgrad II. Jeder trägt erneut seinen Schlafsack und seine Isoliermatte zusätzlich zum Rucksack. Den Rest des Nachmittags haben wir zur freien Verfügung. Abends kochen wir wieder Tee vor für morgen. Wir übernachten in einem kleinen Bergdorf.
11. Tag Santo Domingo - Camagüey
Wir wandern bis La Plata (1.000 m), dem ehemaligen Hauptquartier von Fidel Castro und Ché Guevara während des Revolutionskrieges und zurück über den 950 m hohen Alto del Naranjo. Vom Alto del Naranjo nehmen wir einen Lkw nach Santo Domingo, wo der Guagua mit unserem Hauptgepäck wartet. Nach dem Mittagessen fahren wir mit dem Minibus nach Camagüey (ca. 250 km). Wir übernachten in einem Stadthotel und auch hier können wir der Casa de la Trova einen Besuch abstatten und den mittlerweile vertrauten Son-Klängen lauschen.
12. Tag Camagüey - Santi Spiritus - Trinidad
Wir besichtigen zu Fuß die Altstadt von Camagüey, Geburtsort des Nationaldichters Nicolas Guillén und Zentrum des Widerstandes gegen die Spanier im 19. Jh. Nach dem Mittagessen an der vom Kolonialstil geprägten Plaza San Juan de Dios fahren wir weiter Richtung Trinidad. Die Route verläuft über die Provinzstadt Ciego de Avila. Nachmittag erreichen wir das verschlafene aber sehenswerte Kolonialstädtchen Santi Spiritus, das zu den sieben ältesten spanischen Siedlungen Cubas gehört, die vom Konquistador Diego Velazquez 1514 gegründet wurden. Wir unternehmen eine kurze Stadtbesichtigung und sehen uns das idyllische Kolonialviertel Barrio San Juan an. Über eine kopfsteingepflasterte Strasse gehen wir zu der steinernen, fünf-bogigen Brücke Puente Yayabo, die um 1820 gebaut wurde. Die iglesia parroquial Mayor del Espíritu Santo gilt als die älteste Kirche Cubas (1680). Wir erreichen heute noch Trinidad, wo wir uns für zwei Nächte in einem Hotel einquartieren.
13. Tag Sierra del Escambray
Wir fahren, etwa 20 km westlich von Trinidad gelegen, in die Berge des Nationalparks Topes de Collantes. Diese Gebirgszüge der Sierra del Escambray sind die regenreichste Gegend Cubas und ein Paradies für Vogel- und Naturliebhaber. Diese Berge dienten Che Guevara als Zuflucht, bevor er mit seinen Truppen 1958 die Stadt Santa Clara einnahm. Hier unternehmen wir eine ca. 3-stündige Wanderung, mittags picknicken wir. Wir fahren anschließend wieder zurück nach Trinidad. Nach dem Abendessen im Hotel haben wir Gelegenheit das lebendige Nachtleben am Platz vor der "Casa de la Musica" zu erleben.
14. Tag Trinidad - Cienfuegos - Havanna
Trinidad gilt als Juwel der Insel, weil noch viele schöne Gebäude aus der Kolonialzeit erhalten sind. Mitte des 18. Jh. erlebte die Stadt ihre Blütezeit, als sie zum wichtigsten Kultur- und Handelszentrum Cubas aufstieg. Zusammen mit dem östlich gelegenen San Luis-Tal gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Stadtkern blieb seit der Gründung vor über 400 Jahren nahezu unverändert und gilt als klassisches Beispiel des spanischen Barocks in Amerika. Nach einer Stadtbesichtigung gönnen wir uns rund 3 Stunden Freizeit. Wir können um die in neuem Glanz erstrahlende Plaza Mayor bummeln und das Museo Romántico (fakultativ) besuchen. Anschließend fahren wir nach Cienfuegos an der Südküste, in die "Stadt der 100 Feuer". Hier essen wir in einem Restaurant in der Bucht von Cienfuegos zu Mittag. Bis zum Abend gelangen wir wieder in die Landeshauptstadt La Habana und zu unserem Hotel, mitten in der Altstadt am Parque Central gelegen.
15. Tag Heimreise
Am Vormittag haben wir noch Zeit auf eigene Faust durch die Altstadt zu bummeln, bevor wir am späten Nachmittag zum internationalen Flughafen José Marti bei Havanna gebracht werden. Abends Rückflug nach Deutschland.
16. Tag Ankunft in Deutschland
Vormittags Ankunft in Paris und Weiterflug nach Deutschland.
Generelle Hinweise
Charakter der Tour und Anforderungen
Trotz unvermeidlicher Fahrstrecken wird bei dieser Reise ausgiebig gewandert. Die Route ist so gewählt, dass möglichst viele halbe und ganze Wandertage möglich sind. Gute Kondition und Bereitschaft zu Komfortverzicht sowie Teamgeist sind wichtige Voraussetzungen für die gesamte Reise.
Die Überlandfahrten erfolgen meist in einem landestypischen Minibus (Guagua), in der Regel mit Klimaanlage. Mehrmals ist die Beförderung abseits der gängigen Touristen- und Verkehrsstraßen auch mit Lastwagen geplant. Fahrten auf Ladeflächen von Lkws (fast immer russische Modelle) sind in Cuba alltäglich und erschließen Ihnen Gegenden, die sonst nicht erreichbar wären.
Die reinen Gehzeiten der leichten bis mittelschweren Wanderetappen schwanken zwischen 3 und 9 Stunden. Am 9. Tag überwinden Sie 1.374 m bis zum Pico Turquino. Es geht streckenweise sehr steil hinauf, sie haben aber viel Zeit und daher ist die Steigung sehr gut zu bewältigen. Diese Etappe dauert 8-9 Stunden (1.500m im Aufstieg und 900 m im Abstieg). Der 9. Tag entspricht eher dem Schwierigkeitsgrad III. Die 3 Trekkingtage in der Sierra Maestra mit der Besteigung des Pico Turquino erfordern deshalb neben den bereits genannten Anforderungen hinsichtlich der gesamten Reise Durchhaltevermögen und Trittsicherheit. Die anstrengende Wanderung ist wegen der natürlichen Schönheit und Abgeschiedenheit der Bergwelt ohne Zweifel jede Mühe wert. Für die 3 Tage ist ein mittelgroßer Tagesrucksack nötig, der Platz für Wechselkleidung (Regen- und Sonnenschutz) und für Ihr Trinkwasser (3 Liter pro Person und Tag) bietet. Ihr Rucksack sollte mindestens 50 Liter fassen. Sperrige Sachen wie Schlafsack, Isoliermatte und das Wasser für den zweiten Tag können nur bis zum Pico Cuba auf Mulis verladen werden. Da die Mulis ab dort nicht weitergehen können, müssen die Teilnehmer/innen Schlafsack, Isoliermatte und Trinkwasser selbst über den Gipfel und wieder nach unten tragen.
Sie schlafen meist in Hotels, beim Trekking in ortsüblichen Schutzhütten.
Traditionell wird kreolisch gekocht und gegessen. Menüs bestehen oft aus Spanferkel, Kochbananen, Yucca, Zwiebeln und Reis mit schwarzen Bohnen sowie süßem Nachtisch und lokalen Früchten wie Mangos, Ananas, Orangen und Papayas. Hotels und Restaurants bieten auch vermehrt internationale Küche an. Meist wird während der Reise landestypisch gegessen.
Die Verpflegung während der Wanderungen und des 3-tägigen Trekkings besteht aus einem landestypischen Frühstück, einem leichten kalten Mittagsimbiss und einer warmen Abendmahlzeit. Wegen der unzureichenden lokalen Infrastruktur müssen die Mahlzeiten oft auf einfache Art zubereitet werden und meist ist das Angebot nicht reichhaltig. Es kann leider auch passieren, dass eine Mahlzeit durch die Rationierung der Lebensmittel auf Cuba, ausfällt. Es ist also unbedingt zu empfehlen als Ergänzung und für den kleinen Hunger zwischendurch Zusatzverpflegung mitzunehmen, z.B. Nüsse, Kekse, Müsliriegel, Trockenobst, etc. Wasser ist immer vorhanden, muss aber abgekocht werden. Das Nationalgetränk ist Rum, der pur oder als Mixgetränk (z.B. in Cocktails wie Mojito, Cuba Libre und Daiquiri) angeboten wird.
Für zusätzliche Verpflegung und Getränke rechnen Sie bitte mit etwa CUC 300,-; sollten Sie nicht an der Besteigung des Pico Turquino teilnehmen wollen, planen Sie bitte auch ca. CUC 120,- für die drei Hotelübernachtungen in Santiago de Cuba ein. (1 CUC = 1 USD)
CUC - die Währung in Cuba:
Seit dem 8. November 2004 wird der US-Dollar nicht mehr als Barzahlungsmittel auf Cuba akzeptiert. Die Währung, die alle Geschäfte annehmen, ist der konvertierbare Peso (PESO CONVERTIBLE oder CUC).
- Bei der Ankunft am Flughafen erfolgt der Bargeld-Umtausch von EURO oder Schweizer Franken gegen CUC.
- Bei der Ausreise können ausländische Besucher zusätzlich noch am Flughafen die CUC in EURO zurücktauschen.
- Traveller-Schecks oder Kreditkarten amerikanischer Banken werden nicht akzeptiert!