Auf den Spuren Alexander von Humboldts
Alle Regionen Ecuadors in einer Reise
Erleben Sie die ganze Vielfalt, die Ecuador zu bieten hat: Schneegekrönte Vulkane im rauen Andenhochland, den grünen Amazonas, die Tierwelt an der Küste, prächtige Städte mit Kolonialarchitektur und farbenfrohe, lebhafte Märkte. Auf dem Indianermarkt in Otavallo sind Sie mitten im bunten, pulsierenden Leben. Zu Fuß und mit dem Boot bewegen Sie sich im Amazonas durch die tropische Vegetation, in der Tier-Auffangstation AmazOOnico erleben Sie den Einsatz der Menschen für die bedrohte Tierwelt. Abenteuerlich wird die Fahrt mit der Andenbahn auf der steilsten Bahnstrecke der Welt! Entlang der "Straße der Vulkane" gelangen Sie in das einsame Abraspungo-Tal. Flankiert von den beiden Bergriesen Chimborazo und Carihuairazo führt Ihr Trekking bis zur Schneegrenze - und weiter, wenn Sie den Carihuairazo besteigen möchten. An der Pazifikküste wird offensichtlich: Ecuador ist ein multi-ethnisches Land; die in den Fischerdörfern lebende Bevölkerung hat überwiegend afrikanische Vorfahren. Von Juni bis Oktober können Sie Wale beobachten, ein Bootsausflug auf die Isla de la Plata gibt Ihnen einen kleinen Eindruck von der Tierwelt, die Sie bei einer Verlängerung auf den Galápagos-Inseln erwarten könnte.
Raues Hochland, grüner Amazonas und tierreiche Pazifikküste
3-tägiges Trekking mit Gipfelmöglichkeit Carihuairazo (5.020 m)
Galápagos als Verlängerung möglich
Reiseverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid nach Quito.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Quito
Ankunft am frühen Morgen in Ecuadors Hauptstadt Quito. Wir werden am Flughafen von unserem Deutsch sprechenden Reiseleiter abgeholt und in unser kleines Hostal gebracht. Da wir sehr früh in Quito ankommen kann es sein, dass unsere Zimmer noch nicht zur Verfügung stehen. Wir frühstücken im Hostal und haben ein erstes kurzes Briefing mit unserem Reiseleiter. Anschließend erkunden wir bei einer Rundfahrt im modernen Stadtteil von Quito die Parks La Alameda und El Ejido und die Avenida Rio Amazonas mit ihren vielen Geschäften, Restaurants und Cafes. In der Altstadt, die von der UNESCO 1979 zum Weltkulturerbe erklärt wurde, besuchen wir die Plazas de la Independencia, Santo Domingo und San Francisco. An diesen drei Plätzen liegen die bedeutendsten Baudenkmäler und Kirchen aus der Kolonialzeit. Vom Panecillo aus, einem Vulkankegel, auf dem das große Standbild der Virgen de Quito thront, können wir bei klarer Sicht den Panoramablick über die Stadt genießen.
Am Nachmittag kehren wir in unser Hotel zurück und haben den Abend zur freien Verfügung.
Übernachtung in einem Hostal [F]
3. Tag Otavalo
Wir fahren zum Indianermarkt nach Otavalo. Der zentrale Punkt des kunterbunten Marktgeschehens ist die Plaza de los Ponchos. Hier wird Kunsthandwerk aller Art angeboten. Die Otavalenos sind traditionsbewusst und angesehen, sie gelten als wohlhabend. Die Frauen von Otavalo tragen lange, schwarze Röcke und weiße, bunt bestickte Blusen. Viele schmücken sich mit schillernden Glasperlenketten und roten Korallenarmbändern. Fast alle haben lange, weite Schals über die Schultern geworfen. Die Männertracht besteht aus dunkelblauen Ponchos, weißen Hosen und einem schwarzen Hut. Unter dem Hut schaut ein schulterlanger Haarzopf hervor. Männer und Frauen haben Schnürsandalen an, die aus dem Cabuya-Kaktus gefertigt sind. Wir fahren weiter nach Südosten und erreichen gegen Abend unsere Hacienda.
Fahrzeit: 5-6h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Hacienda [FM]
4. Tag Fahrt in den Amazonas-Regenwald
Morgens besuchen wir die Thermalquellen von Papallacta; am Horizont zeigt sich der 5.704 m hohe Vulkan Antizana. Die unterschiedlich temperierten Badebecken in 3.700 m Höhe laden zum Verweilen ein. Dann fahren wir über die Orte Baeza, Archidona und Tena in Richtung Dschungel ins obere Amazonas-Becken. Auf dem Weg in den "Oriente" fällt die sich verändernde Vegetation auf. Unsere Regenwald-Lodge liegt am Ufer des Rio Arjuno und ist mit dem Kanu zu erreichen. Umgeben ist die Lodge von einem tropischen Garten, der von Papageien, Tukanen und Wasserschildkröten bevölkert wird. Die Bungalows für 2 Personen sind vorwiegend aus Naturmaterialien gebaut, haben private Badezimmer mit heißem Wasser und sind mit Moskitonetzen ausgestattet. Falls noch etwas Zeit bleibt, unternehmen wir eine kleine Wanderung in die Umgebung oder genießen am Abend einen Drink am offenen Feuer in der Bar. Je nach Lust und Laune können wir am Abend auch ein heißes Jacuzzi-Bad nehmen oder Billard spielen.
Fahrzeit: 4-5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Lodge [FMA]
5. Tag Ausflüge im Amazonas-Regenwald
Direkt von der Lodge aus unternehmen wir eine etwa 2- bis 3-stündige Regenwaldwanderung mit einem einheimischen Führer. Anschließend besuchen wir das AmaZOOnico, eine Auffangstation für Wildtiere. Der hiesige Tierpark ist ein Rehabilitationszentrum für Wildtiere aus illegalem Handel. Ziel des Zentrums ist es, die Tiere wieder auszuwildern. Mit dem Kanu kehren wir zur Lodge zurück. Wer Lust hat, kann sich auch mit einem Schwimmring zur Lodge zurücktreiben lassen. Nach dem Mittagessen besuchen wir eine Kichua-Familie auf der Insel Anaconda und lernen, wie verschiedene Regenwald-Produkte sowie Yuca und Kakao verarbeitet werden, wie das für Ecuador typtische "Chicha"-Getränk zubereitet wird. Am späten Nachmittag kehren wir zurück zu unserer Lodge.
Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Lodge [FMA]
6. Tag Fahrt nach Patate
Bei Sonnenaufgang lassen sich die Vögel des Regenwaldes sehr gut beobachten. Wer möchte, hat am Morgen Gelegenheit dazu. Nach dem Frühstück fahren wir bis Puyo und legen hier eine Pause ein, um zu Mittag zu essen. Vom immergrünen tropischen Tiefland-Dschungel nehmen wir Abschied und fahren durch abwechslungsreiche Landschaft nach Patate. In der Region hat sich die prähispanische Panzaleos-Kultur (1200-500 v.Chr.) entwickelt.
Die Hacienda, in der wir untergebracht sind, liegt eingebettet zwischen Mais- und Baumtomatenfeldern. In der Nähe erstreckt sich Nebelbergwald, der zum legendären Llanganates-Gebiet gehört. Nachdem die Konquistadoren den Inka-König Atahualpa getötet hatten, ließ ein Inka-General - der Legende nach - das Gold des Imperiums in dieser Region verstecken. Mehrere Expeditionen waren hier schon unterwegs, doch gefunden wurde das Gold bisher nicht. Wir können den Ausblick auf den rauchenden Vulkan Tungurahua genießen und die Vögel in den blumenreichen Gärten bewundern.
Fahrzeit: 4-5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Hacienda [FMA]
7. Tag Banos
Heute unternehmen wir einen Tagesausflug zum Thermalbadeort Banos. Es bleibt Zeit, um diesen Kurort zu erkunden; unter anderem besuchen wir die beliebte Wallfahrtsstätte am Fuße des aktiven Vulkans Tungurahua (5.016 m). Wer möchte, kann in den heißen Quellen baden und durch die schmucken Straßen schlendern. Wer den Tag lieber aktiv gestalten möchte, kann sich gegen eine Gebühr ein Fahrrad ausleihen und einen Ausflug zum Rio Verde-Wasserfall unternehmen. Banos gilt als das Tor zum Oriente und das milde subtropische Klima lockt sowohl einheimische als auch ausländische Besucher an. Am Nachmittag bringt uns unser Fahrer wieder zu unserer Hacienda zurück.
Fahrzeit: 1-1,5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Hacienda [FA]
8. Tag Riobamba
Nach einer Wanderung am Morgen fahren wir nach Riobamba. Die Stadt liegt in der geografischen Mitte von Ecuador, ist das bedeutendste Agrarzentrum des Landes und Hauptstadt der Provinz Chimborazo. Über der 2.750 m hoch gelegenen Stadt erheben sich gleich mehrere schneebedeckte Andengipfel: der allgegenwärtige Chimborazo, "el Techo de la Patria" (das Dach des Vaterlandes), mit seinen fünf Gipfeln, sein kleinerer Bruder Carihuairazo, der Tungurahua und der sagenumwobene El Altar. Unsere schön gelegene Hacienda befindet sich etwa drei Kilometer außerhalb von Riobamba.
Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Hacienda [FMA]
9. Tag Zugfahrt
Die spannende Zugfahrt beginnt am frühen Morgen am Bahnhof in Riobamba. Zeitig müssen wir dort sein, um uns gute Plätze zu sichern! Wir befahren die bereits 1902 fertig gestellte, bis heute steilste Bahnstrecke der Welt - eine wahre technische Meisterleistung. An der sog. Teufelsnase bewältigt der Zug die heikelste Passage: Im Schritt-Tempo meistert er in Zick-Zack-Kehren auf kurzer Distanz etwa 500 Höhenmeter. Kurz vor Sibamba fährt der Zug wieder zurück nach Alausi; hier wartet unser Bus auf uns. Über ein berühmtes Teilstück der Panamericana - die Avenida de los Volcanes - fahren wir nach Norden und erreichen über Ambato unsere Unterkunft "Estacion Urbina" (3.600 m), den Ausgangspunkt unseres 3-tägigen Trekkings im einsamen Abraspungo-Tal. Wir nächtigen in Doppel- oder Dreibettzimmern des zu einer Hütte umgebauten, einst höchstgelegenen Bahnhofs der Strecke Guayaquil - Quito. Sollte die Bahnfahrt wider Erwarten nicht möglich sein, führen wir ein Alternativprogramm durch.
Zugfahrt: 6 Stunden; Busfahrt: 2,5 Stunden
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Hütte Estacion Urbina [FMA]
10. Tag Trekking
Der ehemalige Wartesalon, umgebaut zu einem kleinen Speisesaal, dient uns als Frühstücksraum. Während wir die Rucksäcke schnüren, nehmen die Packtiere das Hauptgepäck auf. Zunächst folgen wir den Versorgungswegen der hier ansässigen Indianer und wandern in großem Bogen leicht ansteigend durch bewirtschaftetes Gebiet. Nach etwa 3 Stunden genießen wir von einer Passhöhe aus erstmals den Blick auf die schneebedeckten Vulkane Chimborazo (6.310 m) und Carihuairazo (5.020 m). Beide Gipfel sind unsere ständigen "Begleiter" auf dem Weiterweg, von dem sich uns zahlreiche Tiefblicke ins Riobamba-Tal bieten. Dieses lassen wir nun langsam hinter uns. Über einen kleinen Pass kommen wir auf eine Paramo-Hochebene und bald zum ersten Lagerplatz (ca. 4.150 m), der genau zwischen diesen beiden Eisriesen eingebettet ist. Wir haben auch schon einen Eindruck von der Flora und Fauna der Hochanden gewonnen. Nach rund 5 Stunden Gehzeit schlagen wir unsere Zelte auf. Bei günstigem Wetter erfreut uns die Sicht auf die schneebedeckten Vulkane Tungurahua (5.016 m) und El Altar (5.320 m). Letzterer trägt den Namen El Altar, da seine Silhouette an eine Gruppe von Mönchen erinnert, die einem Altar gegenübersteht.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]
11. Tag Trekking
Nach dem Frühstück - bei gutem Wetter im Freien mit Panorama-Blick - folgen wir unserer Route zu etwa 2/3 um den Chimborazo herum, so dass wir auch seine unbekanntere Rückseite kennen lernen. Gelegentlich treffen wir unterwegs auf Hirten mit ihren Lamas und Schafherden. Vorbei am Hans Meyer-Gletscher geht es durch eine sumpfige Ebene leicht bergauf zu einem 4.350 m hohen Pass.
Doch schon zuvor öffnet sich der Blick hinunter ins Abraspungo-Tal - ein tiefer Einschnitt in dieser grandiosen Landschaft. Neben Lamas erspähen wir wohl auch Vicunas, welche in diesem Bereich mit chilenischer Unterstützung wieder angesiedelt wurden. Unser Lager liegt etwas tiefer auf 4.100 m - wieder zu Füßen des allgegenwärtigen, atemberaubenden Chimborazo, des höchsten Berges des Landes.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 250m; Übernachtung im Zelt [FMA]
12. Tag Trekking oder Besteigung Carihuairazo
Hinweis: Heute können Sie wählen zwischen einer leichten Wander- und einer langen Gipfeltour: Das Wanderprogramm ist im Reisepreis eingeschlossen. Die Besteigung des Carihuairazo ist fakultativ (siehe "Charakter der Tour und Anforderungen").
Wir Bergsteiger starten bereits gegen 5:30 Uhr und erreichen nach rund 3 Stunden die Eisgrenze des Carihuairazo. Hier legen wir die Steigeisen an und gehen die letzten 200 Höhenmeter mit Pickel und Seil über einen etwa 35 Grad geneigten Gletscher bis kurz unter den Gipfel. Das letzte Stück beinhaltet leichte Kletterei. Wir verlassen den 5.020 m hohen Vulkan und treffen beim Rückweg auf die Wanderer. Gehzeit: 6-7 Stunden, 920 m im Auf- und Abstieg.
Bitte informieren Sie uns bereits bei Ihrer Anmeldung, ob Sie den Carihuairazo besteigen möchten.
Wir Wanderer folgen bei Helligkeit den Bergsteigern und erleben so auf gemütliche Weise diese hochandine Wanderung bis an den Gletscherfuß des Carihuairazo in rund 4.700 m Höhe. Unsere Route verläuft oberhalb der Laguna Colorada bis zum Abstiegspunkt, wo wir die hoffentlich erfolgreichen Bergsteiger erwarten, um gemeinsam in ca. 2 Stunden zum Lager abzusteigen. Gehzeit: 5-6 Stunden, 600 m im Auf- und Abstieg.
Vom Lager holt uns unser Fahrer mit dem Fahrzeug ab und am späten Abend erreichen wir Quito.
Fahrzeit: 4-5h; Übernachtung im Hostal [FM]
13. Tag Flug an die Pazifikküste
Wir verlassen das Hochland des kleinen Andenstaates und fliegen am Morgen ins tropische Manta (Flugzeit ca. 30 Minuten). Nach einer 2-stündigen Busfahrt erreichen wir Puerto Lopez an der Pazifikküste und quartieren uns in einem Hotel direkt am Meer ein.
Tipp: Im Zeitraum von Juni bis Oktober erreichen Buckelwale nach einer 5.000 km langen Reise von den südlichen Gewässern der Antarktis aus die Küstenregionen von Ecuador, um ihre Jungen zu gebären und sich auf ein neues Paarungsspiel einzulassen. Diese Meeresriesen werden oft 15 m lang, wiegen ungefähr 40 Tonnen und können bis zu 80 Jahre alt werden.
Fahrzeit: 3h; Übernachtung im Hotel [F]
14. Tag Pazifikküste
Der Tag steht uns zur freien Verfügung. Je nach Termin kann ein Ausflug zur Walbeobachtung (ca. 30 US$), aber auch ein Bootsausflug zur Isla de la Plata ("Silberinsel") organisiert werden. Die Insel ist etwa 40 km von der Küste entfernt und wird oft als "Klein-Galapagos" bezeichnet. Man sieht dort Blaufußtölpel, Fregattvögel, Seelöwen, Korallenriffe und viele verschiedene bunte Fische. Die Insel gehört zum 1979 gegründeten Nationalpark Machalilla, der sich von den Bergen über die Küste ins Meer erstreckt. Der Ausflug kostet inklusive der Nationalparkgebühr ca. 65 US$. Allen, die am Bootsausflug nicht teilnehmen möchten, empfehlen wir den Besuch des Strandes von Los Frailes - mit seinem weißen Sand, dem warmen Wasser und dem tropischen Trockenwald ein idealer Ort, um Energie zu tanken.
Übernachtung im Hotel [F]
15. Tag Guayaquil
Der Vormittag steht uns in Puerto Lopez zur freien Verfügung. Nach dem Mittagessen fahren wir nach Guayaquil am Rio Guayas und besichtigen diese pulsierende, größte Stadt Ecuadors. Wir besuchen das Künstlerviertel Las Penas und den modernen Malecon Boulevard mit seinen netten Cafes.
Fahrzeit: 4-5h; Übernachtung im Hotel [F]
16. Tag Abreise
Tag zur freien Verfügung in Guayaquil. Wir haben noch Zeit, um durch die Straßen zu bummeln, einzukaufen oder in einem der schönen Parks der Stadt spazieren zu gehen. Am späten Abend werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen von Guayaquil über Madrid nach Deutschland.
[F]
17. Tag Ankunft
Ankunft in Madrid und Weiterflug zu Ihrem Heimatflughafen.
Generelle Hinweise
Charakter der Tour und Anforderungen
Das dreitägige Trekking oberhalb des Abraspungo-Tales zählt zu den schönsten Wanderungen in Ecuador. Es bieten sich herrliche Ausblicke auf die schneebedeckten Vulkane und zerklüfteten Gletscher von Chimborazo und Carihuairazo. Die Wanderungen weisen keine technischen Schwierigkeiten auf, setzen aber gute Kondition und Ausdauer voraus. Sie wandern in Höhen zwischen 3.600 m und 4.800 m, die reinen Gehzeiten betragen täglich etwa 5 bis 6 Stunden. Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihre Ärztin/Ihren Arzt.
Die Besteigung des Carihuairazo ist fakultativ. Sie benötigen Erfahrung im Eis und Sie sollten leichte Kletterei beherrschen. Bis auf die 45 Grad steile, 30 m lange Gipfelrinne ist die Tour bei normalen Verhältnissen als leichte Hochtour einzuordnen. Ein Bergführer geht mit maximal 3 Teilnehmern in einer Seilschaft. Der Aufpreis für die Besteigung beträgt 75,- US$ pro Person ab einer Teilnehmerzahl von 3 Personen, 112,50 US$ bei 2 Personen und 225,- US$ bei einer Person. Der Betrag muss vor Ort in Bar bezahlt werden. Bitte informieren Sie uns bereits bei Ihrer Anmeldung, ob Sie den Berg besteigen möchten.
Einreisebestimmungen:
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Ecuador noch 6 Monate gültig sein. Für Ecuador/Galápagos ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie, Polio sowie Gelbfieber und Malariaprophylaxe. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,80 Euro pro Minute) oder unter: www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise:
Bei dieser Reise kann es zu Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen, bedingt durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter, organisatorische Schwierigkeiten, Streiks oder sonstige Faktoren. Sie sollten daher Abenteuergeist mitbringen, verbunden mit der Bereitschaft, auf Komfort manchmal zu verzichten und ggfs. Toleranz und Geduld zu üben. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Eine Garantie für die exakte Einhaltung dieser Ausschreibung können wir jedoch nicht geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
Ecuador liegt am Äquator im Bereich der inneren Tropen. Das heißt vor allem, dass geringe Temperaturschwankungen im Jahresverlauf und große Temperaturschwankungen (8-28 Grad) im Tagesverlauf auftreten. Man spricht daher von einem Tageszeitenklima. Es existieren keine Jahreszeiten wie in Mitteleuropa. Das Klima wird in den verschiedenen Regionen Ecuadors von unterschiedlichen Faktoren bestimmt. An der Küste ist entscheidend, welche Meeresströmungen (kalte oder warme) vorherrschen. In der Andenregion kann das Klima, abhängig von der Höhe, von feucht-gemäßigt bis feucht-kalt variieren. Im Amazonas sorgen die Südostpassate für ein feucht-warmes bis feucht-heißes Klima mit den höchsten Niederschlagswerten des Landes.
Bei Ihrem Trekking im können Sie bei schönen Wetter Tagestemperaturen von bis zu 25°C erwarten, es kann aber auch recht kühl, feucht und windig werden. Nachts fallen die Temperaturen bis auf 0°C. Das Wetter in den höheren Lagen der Andenkette ist generell sehr wechselhaft, in der Zeit von November bis März/April fällt etwas mehr Regen, meist am Nachmittag und in der Nacht.
Im Amazonas-Becken herrschen das ganze Jahr über Sonne und Regen in ständigem Wechsel vor. Die Temperaturen steigen im Laufe des Tages an, wassergesättigte Luftmassen steigen auf, verdichten sich und gehen am Nachmittag in heftigen Regenschauern nieder. Die mittlere Jahrestemperatur variiert zwischen 24°C und 38°C, in der Nacht ist es ebenfalls warm und schwül.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie leichte Baumwoll- oder Funktionskleidung für die heißen Tage und den Regenwald sowie warme Sachen für das Trekking und die kühlen Abende einpacken. Wichtig ist sowohl ein guter Regenschutz als auch Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor gegen die intensive Sonnenstrahlung am Äquator. Beim Trekking werden Zelte und einfache Schaumstoff-Isoliermatten gestellt. Sie benötigen gute Bergschuhe mit griffiger Profilsohle und einen Schlafsack mit einem Komfortbereich bis -5 °C. Unterwegs tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem Nötigsten (Regen- und Sonnenschutz, Trinkflasche, Wechselkleidung, Kamera etc.), während Tragtiere das Hauptgepäck befördern. Für die fakultative Besteigung des Carihuairazo benötigen Sie eine komplette Hochtourenausrüstung (steigeisenfeste Bergschuhe, Sitz- oder Kombigurt, Steigeisen, Pickel, Helm, Hochtouren-Rucksack). Es besteht die Möglichkeit, nach vorheriger Anmeldung, Ausrüstung bei unserer Agentur vor Ort zu leihen (ca. 3,- US$ pro Ausrüstungsgegenstand und Tag ab/bis Quito). In diesem Fall bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, die Bezahlung erfolgt direkt an die Agentur vor Ort. Da die Steigeisen optimal auf Ihre Schuhe passen müssen, empfehlen wir dringend, Ihre eigenen Steigeisen mitzunehmen.