Ethnische Kultur im Altaigebirge

Im Westen der Mongolei leben verschiedene Minderheiten und Ethnien, wie Zakhtschin, Torguud, Bayad, Durvud, Uuld, Uriankhai, die sich voneinander unterscheiden in Traditionen, Religionen, Dialekten oder Sprachen. Die Mongolei hat etwa 2,7 Mio Einwohner (im Vergleich Deutschland ca. 81,3 Millionen). 85% der Bevölkerung sind Khalkha-Mongolen. Burjaten, kalmücken und Tuwiner gehören zu den mongolischen Minderheiten. Die wichtigste nicht-mongolische Gruppe sind mit 7% die Kasachen, die ebenso wie die Urainkhaj (1,3%) zu den Turkvölkern zählen.

Die Urainkhaj sind vorwiegend Buddhisten. Der berühmte Schriftsteller der Mongolei Galsan Chinag, kommt aus dem Stamm der Urainkhaj und ist bekannt durch seine in deutscher Sprache geschriebenen Bücher, die mehrere Auszeichnungen bekommen haben.
Die Kasachen besitzen eine sehr alte und stark ausgeprägte muslimische Kultur und bilden im Westen die Mehrheit. Berühmt ist unter den Kasachen die traditionelle Jagd mit dem Adler. Die verbreitetste Religion ist der tibetische Buddhismus. In den letzten Jahren gewannen besonders in den großen Städten auch christliche Kirchen und verschiedene Sekten an Einfluss.

Das Altaigebirge reicht mit seinen Bergspitzen bis 4.506 m und erstreckt sich sowohl in Kasachstan, Russland, die Mongolei und China. Der Mongolische Altai geht im Südosten in den Gobi-Altai und im Süden in die Wüste Gobi über. Der höchste Berg des Mongolischen Altai ist der Khuiten Uul (kalter Berg) mit 4.374 m. Zusammen mit vier anderen Gipfeln bildet er die Tavan-Bogd-Gruppe, die seit 1996 unter Naturschutz steht. Er befindet sich im westlichsten Teil der Mongolei und grenzt im Norden an Russland und im Süden an China.

Reiseverlauf

3. Tag:

Flug nach Khowd, Provinzstadt des Khowd Aimaks. Die Wüstenlandschaft ist hier durchsetzt von zahlreichen Seen und Wasserläufen. Transfer zum Jurtencamp. Nachmittags Besichtigung des Naturkundemuseums.

4. Tag:

Morgens Fahrt nach Tschandmani Sum. Unterwegs Picknick bei den Dünen. Übernachtung im Zelt unter dem Sternenhimmel.

5. Tag:

Fahrt zum See Durgun. Nachmittags können wir am Strand des Sees verweilen.

6.-7. Tag:

Fahrt nach Mankhan Sum. Hoch über dem Fluss befindet sich der Eingang zu einer Höhle, in deren Innerem sich steinzeitliche Zeichnungen von Straußen, Vögeln und Steinböcken befinden. Übernachtungen in der wilden Landschaft im Zelt.

8. Tag:

Fahrt zurück nach Khowd. Hier checken wir nochmals im Jurtencamp ein. Abends Spaziergang.

9.-10. Tag:

Fahrt via Erdereburen Sum zum viertgrößten Berg der Mongolei, dem Gletscher Zambagarav uul (4.195m). Dieser Berg liegt an der Grenze zwischen dem Khowd Aimak und dem Bajan-Ulgij Aimak. Im Jahre 1991 sollen hier laut mongolischen Zeitungen Yetis gesichtet worden sein!

11. Tag:

Fahrt nach Ölgii und Besuch der Basare, Übernachtung im Camp.

12. Tag:

Fahrt zum Salzwassersee Uureg. Unterwegs Picknick und Besuch einer kasachischen Familie.

13. Tag:

Fahrt ins Gebirge Kharkhiraa. Unterwegs Einkaufen in der Provinzstadt Ulaangom. Übernachtung im Erholungsheim. Der Besuch einer Familie ist möglich.

14.-15. Tag:

Fahrt zum See Khyargas. Den zweiten Tag genießen wir am Strand des Sees.

16.-17. Tag:

Morgens Fahrt nach Khowd. Check-in im Jurtencamp. Am zweiten Tag Flug nach Ulaanbaatar. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung, abends genießen wir ein traditionelles Abschiedsessen mit Folklore.

18. Tag:

Transfer zum Flughafen und Flug nach Europa.

Generelle Hinweise

Charakteristik

Tour ohne große Anstrengung machbar.

BUCHEN / VORMERKEN