Israel - Alte Kulturen, junges Land

Bibelhelden, Römer, Araber und Kreuzfahrer - im Heiligen Land dreier Religionen gruben sich die Spuren der Geschichte ein. Wir folgen auf dieser Reise den interessantesten und nehmen uns Zeit zum Erkunden. Doch die spannende und gewiss nicht konfliktfreie Gegenwart des kleinen Landes im Brennpunkt der Weltgeschichte kommt nicht zu kurz. Im Gespräch mit einem Kibbuznik und einem deutschen Pfarrer blicken wir hinter die Kulissen. Kurz und gut: eine Studienreise mit Tiefgang.

* Kleine Gruppe, intensivere und ausführlichere Führungen
* Sehr guter Hotelstandard
* Vier Übernachtungen in Jerusalem
* Treffen mit einem deutschen Pfarrer in Jerusalem und Besuch in einem Kibbuz

Reiseverlauf

1. Tag Schalom, Israel!

Flug mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Tel Aviv, wo Sie am Nachmittag einschweben. Ihr Reiseleiter erwartet Sie im Hotel. Noch nicht müde nach dem Abendessen Alpha Dann flanieren Sie doch mit den Einheimischen durchs alte Hafenviertel mit seinen schicken Bars und Lounge-Cafes. Hier feiern die Israelis das Leben! Setzen Sie sich auf eine Limonada Nana, Minzlimonade, dazu. Oder genießen Sie am Strand die Glitzerlichter der Skyline.

2. Tag Von Tel Aviv nach Haifa

Vor 100 Jahren noch Wüste, heute Weltstadt: Längst kratzen Glaspaläste an Tel Avivs blauem Himmel. Ein Kontrast in Weiß: das Bauhausviertel (UNESCO-Kulturerbe) - nach einem Facelift wieder bildschön. Nach einer Schnuppertour durch Jaffa, Tel Avivs arabische Altstadt, öffnet der Reiseleiter im Diaspora-Museum die Tore zur jüdischen Geschichte. Weiter nach Norden durch die fruchtbare Küstenebene. Unterwegs gehen wir zwischen den Ruinen des Herodespalastes in Caesarea gleich zweimal auf Zeitreise durch 2000 Jahre Stadtgeschichte: in Zeitlupe zu Fuß, im Zeitraffer in der Multimediashow. In Haifa lockt ein Cafe mit einem herrlichen Blick über Stadt und Bucht. Vergessen Sie nicht, Ihren Tischnachbarn "Schabbat Schalom", einen schönen Feiertag, zu wünschen. 100 km. Bei einem Vortrag bringt Ihr Reiseleiter Orientierung in die komplizierte Geschichte des Heiligen Landes.

3. Tag Haifa und Akko

Die goldene Kuppel des Bahai-Schreins prunkt hoch über Haifa inmitten traumhafter Paradiesgärten (UNESCO-Kulturerbe). Wir schnuppern uns durch die persische Pracht. Handelsstadt König Salomons oder endzeitliches Harmagedon Alpha In Megiddo (UNESCO-Kulturerbe) versuchen wir, einige Siedlungsschichten aus 3500 Jahren zumindest im Kopfe abzutragen. Szenenwechsel: Verführerisch duftet es nach Kreuzkümmel und Koriander, Honigkeksen und Fladenbrot - im Kreuzfahrerhafen Akko (UNESCO-Kulturerbe) pocht zwischen Basargassen, Moscheen und Karawansereien ein orientalisches Herz. Weiter geht es durch die grünen Hügel Galiläas. Nachmittags blicken wir vom Berg der Seligpreisungen, wo Jesus Liebe und Vergebung predigte, über den See Genezareth. 100 km. Drei Übernachtungen in Tiberias.
Möchten Sie eigene Wege gehen Alpha Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Wenn Sie heute in Akko Gewürze shoppen und Falafeln probieren möchten, statt die Architektur der Kreuzritterzeit zu studieren - fragen Sie den Reiseleiter nach seinen Tipps. Er kennt die besten Einkaufsquellen und weiß, wo es die leckersten Kichererbsenbällchen mit knackigen Salaten gibt.

4. Tag Jordanquelle und Besuch im Kibbuz

Im Bergstädtchen Safed leben jüdische Mystiker, Kabbalisten, Tür an Tür mit jungen Künstlern. Wir spazieren durch Synagogen und Galerien. Ein grünes Paradies entdecken wir im Dan-Nationalpark auf unserer Wanderung zur Jordanquelle (1,5 Std., leicht). Dann schrauben wir uns hinauf in die Golanhöhen - 1967 und 1973 heftig umkämpft zwischen Syrern und Israelis. Und wie lebt es sich heute hier Alpha In einem Kibbuz nahe der syrischen Grenze erfahren wir im Gespräch mit Yossi aus erster Hand Neuigkeiten zur Siedlungspolitik. Ist der Kibbuz auch für junge Leute noch eine Siedlungsform mit Zukunft Alpha

5. Tag Nazareth und See Genezareth

Nach Spuren Jesu suchen wir in Nazareth. Beeindruckend: die riesige Verkündigungsbasilika. In Zippori stoßen Archäologen immer wieder auf neue Schätze, wir flirten mit der "Mona Lisa von Galiläa", einem Meisterwerk römischer Mosaikkunst. Mittags sind wir zurück am See. Appetit auf einen Petersfisch, frisch aus der Pfanne Alpha Der Reiseleiter weiß, wo er besonders gut schmeckt. Nachmittags noch einmal Bibelspuren: In Tabgha speiste Jesus 5000 Menschen; in Kapernaum traf er seine ersten Jünger. Zurück nach Tiberias schaukeln wir mit dem Boot. Der Rest des Nachmittags gehört Ihnen. Zeit zum Schwimmen oder zum Schmökern. Wie wäre es mit einem Roman von Zeruya Shalev, die vom See Genezareth stammt Alpha

6. Tag Jordantal und Jerusalem

An der modernen Taufstelle Yardenit lassen sich viele Pilger im Jordan taufen. Ob die ersten am Morgen schon zur Stelle sind Alpha Die Römerstadt Bet Schean ist mit Badeanlagen, Tempeln und Theatern eine der wichtigsten archäologischen Stätten Israels. Nach der Besichtigung durchqueren wir die Westbank. Einer der Streitpunkte in dem von Israelis und Palästinensern beanspruchten Gebiet ist die Wasserverteilung. Endlich geht es bergauf, über den Hügeln der Judäischen Wüste grüßen schon die Türme von Jerusalem. Auf dem Ölberg empfängt uns der deutsche Pfarrer der Himmelfahrtskirche. Er weiß viel über die Konflikte seiner jüdischen und muslimischen Nachbarn zu erzählen - hier oben ist er gewissermaßen live dabei. Das Israel-Museum in Jerusalems Neustadt erstrahlt nach einer aufwendigen Renovierung im neuen Glanz. Wir lassen uns am Nachmittag viel Zeit und sehen nicht nur den größten archäologischen Schatz des Landes - die Schriftrollen von Qumran -, sondern auch andere Abteilungen. 170 km. Vier Übernachtungen in Jerusalem.
Wenn Sie von Museen nicht genug bekommen, dann bleiben Sie einfach länger im Israel-Museum und besuchen Sie individuell weitere Abteilungen! Die Abteilungen für Archäologie und moderne Kunst genießen Weltruf. Am Dienstag ist das Museum auch am Abend geöffnet.

7. Tag Biblisches Jerusalem und Bethlehem

Am Ölberg blicken wir beim besten Fotolicht zur goldenen Kuppel des Felsendoms. Dann lotst Sie Ihr Reiseleiter vorbei am jüdischen Friedhof, zum Garten Gethsemane und durchs Kidron-Tal in die Altstadt. Wir schließen uns den Pilgern an, die durch die Via Dolorosa zur Grabeskirche ziehen - Höhepunkt jeder Pilgerreise ins Heilige Land! Hungrig Alpha Der Reiseleiter verrät sicher, wo es das beste israelische Fast Food gibt - Falafel und Hummus. Nachmittags stehen wir in Bethlehem, auf palästinensischem Gebiet, fassungslos vor der 8 m hohen Mauer, die Israelis und Palästinenser trennt. In der Geburtskirche mischen wir uns noch einmal unter die Pilger, dann weiter zum Herodion, wo Archäologen erst vor wenigen Jahren das Grab des vermeintlichen Bösewichts Herodes aus der Bibel entdeckten. 40 km.

8. Tag Tempelberg, Klagemauer und Neustadt

Wie eng in Jerusalem die Religionen aufeinandersitzen! Auf dem Tempelberg mit der goldenen Kuppel des Felsendoms und der Al-Aksa-Moschee (beides nur Außenbesichtigung) beten die Muslime, wenige Schritte daneben an der Klagemauer die Juden. Möchten Sie, wie die Gläubigen, einen Zettel mit Ihren Wünschen in die Mauerritzen stecken Alpha Vielleicht erleben wir eine Bar-Mizwa-Feier, wenn Jungen zum ersten Mal aus der Thora lesen und Mütter Freudentränen vergießen. Dann ziehen wir weiter durchs jüdische Viertel zum Zionsberg. Ob hier tatsächlich König David begraben wurde Alpha Ein Nachmittag in der Neustadt: In der Hadassah-Klinik hat sich Marc Chagall in den Glasfenstern der Synagoge verewigt. Der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vaschem stimmt nachdenklich.

9. Tag Am Toten Meer

Von der Bergstadt Jerusalem geht es 1200 Höhenmeter stramm bergab zum tiefsten Punkt der Erde. Das Tote Meer liegt 420 m unter dem Meeresspiegel - Tendenz sinkend, der Salzsee trocknet aus. Ist Rettung in Sicht Alpha Ihr Reiseleiter weiß Bescheid. Mit der Seilbahn schweben wir hinauf nach Massada (UNESCO-Kulturerbe). Die Palastfestung von Herodes bot schon vor 2000 Jahren Fünfsternekomfort mit Traumblick. Mittagspause am Hotelstrand: Lassen Sie sich treiben im salzigen Wasser, mit oder ohne "Jerusalem Post". In Qumran lernen wir schließlich einen Platz kennen, der Archäologiegeschichte schrieb. 150 km.
Wenn Sie nach der Rückkehr nach Jerusalem noch Energie haben, dann schließen Sie sich doch den Gläubigen an und besuchen Sie das Schabbatgebet in der Hauptsynagoge - ein würdiger Abschluss einer Israelreise! Gäste sind willkommen.

10. Tag Rückflug

Vormittags können Sie noch ein paar Souvenirs erjagen und die Händler mit Ihrem Hebräisch blenden: Se jakar - Das ist zu teuer! Mittags Transfer zum Flughafen von Tel Aviv. 60 km. Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt oder München. Ankunft am Abend und Anschluss zu den anderen Städten.

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