Italien - Lieblich und wild: Der Lago Maggiore
Bergwelt zwischen See und Nationalpark
Eingekeilt zwischen den Bergen der Südalpen liegt der wohl lieblichste oberitalienische See, der Lago Maggiore. Seine Ufer teilt er sich mit der Schweiz im Norden und Italien im Süden. Als das "Eden Italiens" werden der See und seine Umgebung bezeichnet und unsere Wanderreise wird Sie hiervon überzeugen. Das milde Klima im Schutz der Berge lässt Olivenbäume, Orangen und Zitronen gedeihen und die Blumenpracht mit Kamelien und Oleander ist ein Genuss für das Auge.
Steile Hänge mit gemischtem Laubwald und dahinter die kahlen, gezackten Gipfel des Nationalpark Valle Grande bilden die imposante Kulisse des Westufers. Kleine Ortschaften mit verwinkelten Gassen und mediterranem Flair besetzen die schmale Uferzone. Kleine Sträßchen führen hoch in die Berge und enden in entlegenen idyllischen Bergdörfern. Dazwischen zerfurchen wilde Schluchten und Täler die Bergwelt und komplettieren das Bild einer an Kontrasten reichen Region.
Ebenso reich sind die Berge um den See an Wanderwegen. Von Ihrem Standort Cannero Riviera am italienischen Westufer haben Sie die besten Möglichkeiten, mehrere Wandergebiete direkt vom Hotel aus per Bus oder Fähre zu erreichen. Dabei gilt Cannero Riviera als die "Perle des Lago Maggiore". Es ist ein ruhiger Ort mit entspannter Atmosphäre und mittelalterlichem Charme sowie einer neu angelegten Seepromenade.
Reiseverlauf
1.Tag: 2,5 Std.
Anreise nach Cannero Riviera. Evtl. erste Wanderung auf dem Uferweg oberhalb des Sees nach Cannobio. Rückfahrt per Bus oder Fähre.
2.Tag: 5 Std.
Transfer nach Oggiogno oberhalb von Cannero. Von dem schönen Bergdorf geht es hinauf durch lichten Laubwald zum Hochplateau von Il Colle. Vorbei an alten Schützengräben wandern Sie auf den Gipfel des Cima di Morissolo (1.311 m), dem einzigen Gipfel mit Blick auf den gesamten Lago Maggiore. Der Abstieg nach Cannero führt Sie über die Südhänge des Berges.
3.Tag: 3-4 Std.
Mit dem Bus oder Auto fahren Sie nach Ghiffa und wandern zum heiligen Berg Sacro Monte und der bekannten Wallfahrtskirche SS. Trinita. Im Naturreservat des Sacro Monte finden Sie alte Felsgravuren aus der Steinzeit. Von den Lichtungen im Wald sehen Sie den See unten im Tal glitzern und kommen über alte Maultierpfade und das Dorf Pollino zurück nach Ghiffa.
4.Tag: 5 oder 6 Std.
Nach einem Transfer ins Valle Cannobina steigen Sie über das Flusstal des Rio di Cavaglio hinauf zur bewaldeten Westflanke des Monte Giove. Der freie Gipfel des "Hausbergs" von Cannobio erwartet Sie später mit guter Sicht auf den See und die hohen Grate der Tessiner Alpen. Wer noch höher hinaus möchte, kann eine Stichwanderung auf den 1.706 m hohen Monte Faierone anfügen. Vom Monte Giove geht es dann bergab in den Wallfahrtsort S. Agata und nach Cannobio.
5.Tag: 5 oder 6 Std.
Zwei Optionen stehen Ihnen zur Auswahl. Gäste mit eigenem Auto können ins abgelegene Bergdorf Gurro fahren und eine aussichtsreiche Rundwanderung entlang des Nordhangs des La Piota (1.925 m) unternehmen. Eine Besteigung des markanten Gipfels im Nationalpark Valle Grande ist die Krönung dieser Etappe. Gäste ohne eigenes Auto nehmen die Fähre nach Maccagno. Sie wandern zum Stausee Lago D'Elio und können dann den Monte Borgna besteigen: Ein fantastischer Aussichtsplatz!
6.Tag: 2 oder 6 Std.
Von Laveno am Ostufer kommen Sie per Seilbahn oder zu Fuß auf den weithin sichtbaren Sasso del Ferro. Die Perspektive ändert sich, das grandiose Panorama bleibt. Wer will, schließt eine Schleife über das Bergdorf Vararo und den freien Bergrücken des Costone an, bevor es wieder nach Laveno hinunter geht.
7.Tag: 4,5 Std.
Ein Transfer bringt Sie ins Dorf Trarego, hoch über Cannero. Über einen alten Maultierweg wandern Sie allmählich auf den langgezogenen, lichten Bergrücken des Monte Pian Bello. Ein sanfter Abstieg mit gutem Blick auf den Lago Maggiore schließt die Schleife nach Trarego. Cannero und der See unten im Tal erwarten Sie nach einem letzten steileren Stück bergab.
8.Tag:
Rückreise oder Verlängerung.
Generelle Hinweise
Aufpreis falls nur 1 Person reist: € 40
Schwierigkeitsgrad:
Meist markierte Wanderwege in bergigem Gelände. 400-900 m Höhenunterschied pro Tag, bei der sportlichen Variante bis 1.200 m.
Reisetermine:
Anreise vorzugsweise samstags.
Im Frühjahr je nach Schneelage Besteigung der hohen Gipfel evtl. nicht möglich.
Anreise:
1. Per Pkw. Parken auf öffentl. Parkplätzen im Ort oder Privatparkplatz (ca. € 5 pro Tag).
2. Per Bahn nach Mailand oder Locarno. Ab Locarno mit Bus weiter; ab Mailand mit Zug nach Verbania und Bus nach Cannero.
3. Per Flug nach Mailand Malpensa. Direktbus nach Intra, weiter nach Cannero m. Bus o.Taxi.
Hotel:
Das "Il Cortile" ist ein liebevoll restauriertes Gebäude aus dem 13. Jh. mit dem Charme einer mittelalterlichen Villa, 30 m von der Seepromenade entfernt. Jedes der 9 Zimmer ist individuell, mit viel Stil eingerichtet. DU/WC, Klimaanlage, Telefon und TV sind in jedem Zimmer vorhanden. Zum Haus gehört auch ein vorzügliches Restaurant für Feinschmecker, morgens wird ein reichhaltiges Frühstücksbüfett mit frischen Zutaten serviert. Kleine Bar und sympathischer Innenhof. Zimmer in der romantisch restaurierten Dependanz auf Anfrage ebenfalls buchbar.
Schwierigkeitsgrad der Wanderungen:
Meist markierte Wanderwegen in bergigem Gelände. 400-900 m Höhenunterschied, bei der sportlichen Variante bis 1.200 m.
| Zusätzliche Leistungen | Preis in € |
|---|---|
| Aufpreis Mini-Suiten in Dependanz pro Person pro Woche. | 35 |