Kanada - Inside Passage Kanada & Alaska
Vancouver Island zur Glacier Bay
Entdecken Sie mit uns den äußersten Westen Kanadas und das südliche Alaska auf dieser erlebnisreichen Reise zu spektakulären und unbekannten Highlights durch die legendäre Inside Passage und durch das nördliche British Columbia bis hinauf zur "Panhandle" nach Alaska.
Ausgangspunkt ist Vancouver, einer der schönsten Städte Nordamerikas, von wo wir mit dem Fährschiff nach Vancouver Island übersetzen. Hier bleibt uns Zeit, um die in weiten Teilen noch wilde Insel zu Fuß und bei Walbeobachtungstouren zu erkunden. Weiter geht es mit dem Fährschiff von Port Hardy nach Prince Rupert. Wir überqueren die Grenze nach Alaska und haben bei Hyder die Möglichkeit die gewaltigen Grizzlies und auch Schwarzbären zu beobachten.
Auf dem Cassiar Highway fahren wir durch eine der entlegensten Landschaften in British Columbia und erreichen den malerischen Boya Lake, wo wir eine Kanutour unternehmen wollen.
In Skagway und Juneau erleben wir die lebendige Geschichte des legendären Goldrausches und haben bei einer Bootstour im Tracy Arm Fjord die Möglichkeit, nahe an kalbende Gletscher heranzufahren, und Buckelwale, Seeotter, Seelöwen und Meeresvögel zu beobachten (fakultativ).
Die beindruckenden Landschaften des Nordens und eine mannigfaltige Tierwelt machen diese Natur- und Erlebnisreise zu einem einzigartigen Abenteuer!
Reiseverlauf
1. Tag: Flug nach Vancouver
Flug von Frankfurt nach Vancouver, der größten Stadt British Columbias. Vancouver zählt zu einer der schönsten Weltmetropolen und das multikulturelle Flair und die herrliche Lage am Pazifischen Ozean mit den gigantischen Coast Mountains im Hintergrund verleihen dieser Stadt ihren unverkennbaren Charakter. Je nach Ankunftszeit bleibt am Nachmittag noch etwas Zeit für einen gemütlichen Stadtbummel und wir übernachten im Hotel - gerne buchen wir für Sie auch eine individuelle Verlängerung in Vancouver.
2. Tag: Fähre nach Vancouver Island - Victoria
Mit der Fähre überqueren wir die "Strait of Georgia" und erreichen Vancouver Island. Wir nehmen uns etwas Zeit für die malerische Hafenstadt Victoria, dem Regierungssitz British Columbias mit hübschen viktorianischen Gebäuden und genießen die eindrucksvolle Atmosphäre dieser bezaubernden Hafenstadt. Hier besteht auch die Möglichkeit, bei einem Museumsbesuch (fakultativ) in einer sehr eindrucksvollen Ausstellung das Leben der Ureinwohner und die Geschichte Westkanadas besser zu verstehen. Wir schlagen die Zelte unweit von Victoria auf.
3. Tag: Wanderung Juan de Fuca Trail
Heute unternehmen wir eine Wanderung auf dem eindrucksvollen Juan de Fuca Trail durch herrliche Regenwälder zu einsamen Stränden am Pazifik. Bei schönem Wetter erkennt man die Olympic Mountains in den USA , die selbst im Sommer noch schneebedeckt sind. Interessant sind die zahlreichen Gezeitenpools, in denen es bei Ebbe allerhand zu entdecken gibt (Seesterne, Anemonen, Krebse, Fischer etc.) und oft sieht man direkt an der Küste auch Flussotter, die hier in Familienverband leben. Campingübernachtung wie am Vortag.
4. Tag: Westküste - Pacific Rim Nationalpark
Wir verlassen den Süden Vancouver Islands und durchqueren diese riesige und in weiten Teilen noch wilde Insel bis zur Westküste. Am Pazifik schlagen wir in der Nähe von Tofino unser Lager auf und lassen uns Zeit für die einmaligen Naturschönheiten dieser Insel. Am Nachmittag wandern wir durch fast 1000 Jahre alte Regenwälder zu einsamen Stränden am Pazifik. Mit etwas Glück können wir Seelöwen oder Wale sehen. Wilde Sandstrände, zerklüftete Felsklippen und dichter Urwald bestimmen das Landschaftsbild. Campingübernachtung für 3 Nächte.
5./6. Tag: Westküste - Pacific Rim Nationalpark
An den folgenden Tagen haben wir die Möglichkeit an einer geführten Seakajak-Tour teilzunehmen (fakultativ / auch für Anfänger geeignet). Die zahlreichen Buchten in der Umgebung von Tofino eignen sich hervorragend für mehrstündige Ausflüge - ein einzigartiges Naturerlebnis! Alternativ kann auch eine Walbeobachtungstour unternommen werden (fakultativ) oder eine Wanderung an der berüchtigten West Coast. Campingübernachtungen wie am Vortag.
7./8. Tag: Telegraph Cove - Whalewatching
Wir erreichen die Ostküste von Vancouver Island und den malerischen Fischerort Telegraph Cove. Auf einer Bootstour bei Telegraph Cove mit Spezialbooten bei Telegraph Cove haben wir Gelegenheit bei Robson Bight, Killerwale, Grauwale oder Buckelwale zu beobachten. Robson Bight gilt als einer der besten Plätze weltweit, um Orcas sehen zu können. Wer möchte kann auf einer Tagestour im Knight Inlet, einem 160 km langen Fjord, Grizzlybären bei der Futtersuche beobachten (fakultativ). Die Bären wenden Steine, um an die darunter verborgenen Krabben zu gelangen oder schaben Muscheln und andere Krustentiere von den Felsen. Der Knight Inlet ist nur mit dem Boot oder mit dem Wasserflugzeug erreichbar. Camping für 2 Nächte bei Telegraph Cove.
9. Tag: Fähre Port Hardy - Prince Rupert
Früh am Morgen brechen wir heute auf und verlassen Vancouver Island mit dem Fährschiff der BC Ferries von Port Hardy aus. Bei Sonnenschein bietet die Fährfahrt auf der legendären Inside Passage sicherlich ein unvergessliches Naturerlebnis im Westen Kanadas. Mit ein wenig Glück können Wale, Delphine, Otter und Weisskopfadler beobachtet werden. Am späten Abend erreichen wir die Hafenstadt Prince Rupert und quartieren uns dort in einem Hotel ein.
10./11. Tag: Hyder Alaska - Bärenbeobachtung
Wir überqueren die Grenze nach Alaska. Auf der Fahrt nach Stewart entdecken wir blau schimmernde Gletscher und in Hyder erwartet uns schließlich ein weiterer Höhepunkt dieser Reise. Der Ort liegt, umringt von hohen Gipfeln, am Ende des 150km langen Portland Canal, der natürlichen Grenze zwischen dem Südzipfel Alaskas und Kanada. Ab Mitte Juli bis Mitte September kann man hier am Fish Creek Schwarzbären, Grizzlies und Weißkopfadler beim "Lachsfang" beobachten. Fast "hautnah" kann man unter der Aufsicht von Nationalpark-Rangern die Bären beim Festessen beobachten und wir lassen uns viel Zeit für dieses einzigartige Naturschauspiel! Der nahe gelegene Salmon Glacier ist der fünftgrößte Gletscher der Welt und auf einer Schotterpiste, der Salmon River Road, gelangen wir nahe an den gewaltigen Gletscher heran und haben herrliche Ausblicke auf die gewaltigen Eismassen. Auf einer Wanderung wollen wir die Umgebung auch zu Fuß erkunden. Wir übernachten für 2 Nächte auf einem Campground bei Hyder, der selbsternannten "freundlichsten Geisterstadt Alaska's".
12. Tag: Cassiar Highway - Boya Lake
Der mittlerweile vollständig asphaltierte Cassiar Highway durchquert eine der entlegensten und schönsten Landschaften Nordamerikas. In dieser gewaltigen, nur schwer zugänglichen Wildnis leben noch zahlreiche Wildtiere. Wir erreichen den malerischen Boya Lake mit türkisfarbenem Wasser und wollen am Nachmittag eine Kanutour unternehmen. Oft kann man hier die Eistaucher entdecken - Ihr markanter "Ruf der Wildnis" ist schon von weitem zu hören - Campingübernachtung.
13. Tag: Alaska Highway - Skagway
Für Frühaufsteher lohnt sich eine kurze Wanderung zu einer Biberburg und wer will kann in den frühen Morgenstunden erneut eine Kanutour auf dem Boya Lake unternehmen. Dann geht es weiter und wir erreichen den berühmt-berüchtigten Alaska-Highway, die einzige Landverbindung Alaskas mit Kanada und der übrigen USA. Über den legendären White Pass erreichen wir schließlich Skagway - dieser Ort verbindet auf einzigartige Weise die Geschichte mit landschaftlicher Schönheit. Hier hat sich das Flair und die Atmosphäre der Jahrhundertwende bewahrt. Wir bummeln auf hölzernen Fußwegen durch den Ort und bestaunen die Blockhütten, die Häuserfassaden und Kneipen, die uns an die Zeit des großen Klondike-Goldrausches vor über 100 Jahren erinnern - Zeltübernachtung.
14. Tag: Fähre Skaway - Juneau
Das Fährschiff fährt uns durch den längsten Fjord Amerikas, den Lynn Canal, durch die faszinierende Landschaft der Inside Passage, auch "panhandle" oder Pfannenstil genannt. Der 643 km lange Archipel umfasst ca. 1.000 größere und kleinere Inseln und ist ein Naturparadies für zahlreiche Tierarten. Wir halten Ausschau nach Delphinen, Buckelwalen, Orcas und Seelöwen. Die atemberaubende Landschaft mit schneebedeckten Bergen, Wasserfällen und gewaltigen Gletschern zieht uns in ihren Bann. Wir erreichen Juneau, die Hauptstadt Alaska's. Die Wildnis reicht hier mit dichten Wäldern, Gletschern und Fjorden bis unmittelbar an die Stadtgrenzen heran. Wir schlagen unsere Zelte für 3 Nächte auf einem Campground auf.
15. Tag: Mendenhall Glacier
Am eindrucksvollen Mendenhall Gletscher, der vom gewaltigen Juneau Ice Field entspringt und hier in den gleichnamigen See große und kleine Eisberge kalbt, unternehmen wir eine Wanderung und genießen spektakuläre Ausblicke auf die bizarren Eismassen. Es ist einer der wenigen Gletscher, an den man so nah herankommt. Zeltübernachtung wie am Vortag.
16. Tag: Juneau Ausflugsmöglichkeiten
Heute haben wir verschiedene Möglichkeiten, die Umgebung Juneaus per Boot zu erkunden! Ein besonderes Erlebnis erwartet uns bei einer Bootstour im Tracy Arm Fjord, wo gewaltige Gletscher unaufhaltsam von den schneebedeckten Bergen Südost-Alaskas direkt in das eisige Wasser des Pazifiks fließen (fakultativ / ca. 160 US $). Mit etwas Glück erleben wir das sogenannte "Kalben", ein wahres Naturspektakel, wenn diese riesigen Eisbrocken von den Gletscherzungen abbrechen.
Wer will, kann auch einen Ausflug in den berühmten Glacier Bay Nationalpark unternehmen, wo sich in den Sommermonaten zahlreiche Buckelwale einfinden, die hier vom reichhaltigen Nahrungsangebot profitieren (fakultativ/ca. US$ 430,-).
Ein besonderes Erlebnis ist sicherlich die Bärenbeobachtung auf Admirality Island. Schon der Flug mit dem Wasserflugzeug an den Pack Creek ist ein besonderes Erlebnis. In diesem einmaligen Schutzgebiet leben etwa 1.600 dieser stattlichen Tiere und im Stan Price State Wildlife Sanctuary kann man am Pack Creek die gewaltigen Braunbären beim Lachsfang beobachten. Auch die stattlichen Weißkopfadler sind hier in besonders hoher Zahl anzutreffen. Dieser Ausflug ist fakultativ und kostet je nach Teilnehmerzahl ab US$ 260,-. Aufgrund der begrenzt verfügbaren Permits ist eine frühzeitige Vormerkung erforderlich. Zeltübernachtung wie am Vortag.
17. Tag: Fähre Juneau - Haines
Wir verlassen Juneau und fahren mit dem Fährschiff nach Haines, malerisch gelegen in der Bucht von Portage Cove. Die Gegend von Haines beheimatet eine der größten Konzentrationen des amerikanischen Weißkopfadlers. Imposante Bergketten, Gletscher und ausgedehnte Flüsse und Seen bilden ein märchenhaftes Szenario. Jahrhundertelang lebten hier auch die Tlingit-Indianer - im Haus für Indianerkunst, Alaskan Indian Arts, kann man Totempfahlschnitzern bei der Arbeit zusehen. Wir campieren auf einem schön gelegenen Lagerplatz.
18.-19. Tag: Kluane Nationalpark
Heute überqueren wir die Grenze in das kanadische Yukon Territory und wir erreichen die wilde Landschaft des Kluane Nationalparks. Hier schlagen wir ein letztes Mal für 2 Nächte unsere Zelte auf einem schön gelegenen Lagerplatz auf. Der Kluane Nationalpark umfasst zusammen mit dem angrenzenden Wrangell St. Ellias Nationalpark in Alaska eine Fläche von der Größe der Schweiz und gehört somit zum größten Wildnisschutzgebiet der Erde. Dieses Gebiet umfasst die größte zusammenhängende Eisfläche außerhalb des Polargebietes und man gelangt nur per Flugzeug oder zu Fuß in das Innere des Parks. Bei einer herrlichen Tageswanderung erkunden wir die reiche Gebirgsflora. Liebliche Hochtäler, mit unzähligen Wildblumen bewachsen, stehen im Gegensatz zu den umliegenden Berggipfeln, die selbst im Hochsommer noch mit Schnee bedeckt sind. Wer möchte, kann diese beindruckende Gletscherlandschaft auf einem Rundflug aus der Vogelperspektive bewundern (fakultativ / ab CAD$ 120,-).
20. Tag: Whitehorse
Auf dem berühmt-berüchtigten Alaska-Highway erreichen wir heute Whitehorse, die Hauptstadt des kanadischen Yukon Territories. Hauptattraktion ist der Schauffelraddampfer S.S. Klondike, der während des Goldrausches auf dem Yukon River von Whitehorse nach Dawson City fuhr. Hotelübernachtung in Whitehorse. Am Abend bietet sich die Gelegenheit zu einem alaskanischen Abendessen mit frisch gegrilltem Lachs.
21. Tag: Programmende
Je nach gebuchtem Rückflug bleibt Zeit für einen individuellen Stadt- und Einkaufsbummel in Whitehorse.
Generelle Hinweise
Einreise
EU-Reisepass, Gültigkeit mindestens 6 Monate ab Reiseende
Hinweis
Je nach Termin kann diese Reise auch in umgekehrter Reihenfolge stattfinden. Aufgrund örtlicher Gegebenheiten kann eine Routenumstellung bzw. -änderung erforderlich werden (z.B. aufgrund von Änderungen im Fährfahrplan).