Mt. Kenya - Kilimanjaro

Gipfeltour für Einsteiger zu den höchsten Bergen Ostafrikas
Erfahrene Reiseleitung
Mt. Kenya: Aufstieg über Timau-Route, Abstieg über Chogoria-Route (6 Tage)
Camping am Lake Michaelson, schönster Platz am Mt. Kenya
Kilimanjaro: Aufstieg Kikeleva-Route, Abstieg Marangu-Route (6 Tage)
Gute Gipfelchance dank ausgewogener Höhenanpassung
Safari im Amboseli-Nationalpark

Die Umrundung des Mt. Kenya-Gipfelmassivs ist ein echtes Bergerlebnis. Der Aufstieg führt über die kaum begangene Timau-Route. Auf dem Weg zum Point Lenana, dem Trekkinggipfel auf 4.985 m, durchqueren Sie Wald, Moorlandschaften und Hochtäler. Dann der Abstieg auf der Chogoria-Route, dem schönsten Weg am Mt. Kenya. Nun begeben Sie sich auf Pirsch in den Amboseli-Nationalpark. Via Loitokitok geht es gut akklimatisiert über die Kikelewa-Route zum Kilimanjaro hinauf. Ab der School Hut beginnt der "Gipfelsturm". Unvergesslich der Sonnenaufgang über dem Mawenzi! Auf der Marangu-Route steigen Sie durch afro-alpine Vegetation ab. Genießen Sie das Hotel! Verlängerungsmöglichkeiten finden Sie ab Seite 246.

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Linienflug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt via Addis Abeba nach Nairobi. Abflug am späten Abend.

2. Tag Nairobi - Nanyuki

Gegen Mittag kommen wir in Nairobi an. Herzlich willkommen in Kenia, im Land der farbigen Vielfalt. Nairobi liegt auf einer luftkurort-verdächtigen Höhe von 1.670 m. Die Metropole mit ihren knapp 3 Millionen Einwohnern und zahlreichen City-Hochhäusern ist aber alles andere als ein beschauliches Feriennest. Gerade mal 120 km südlich des Äquators und ca. 500 km vom Indischen Ozean entfernt, liegt Nairobi am Übergang des trockenen Savannengürtels zum fruchtbaren Hochland. Wir verlassen die Landeshauptstadt Nairobi in nördliche Richtung. Heutiges Ziel ist eine kleine Lodge in Nanyuki. Das Städtchen befindet sich an der Nordwestseite des Mt. Kenya und am Rande des staubigen, knapp 2.000 m hohen Laikipia-Plateaus.

3. Tag Timau - Marania Camp

Unser erstes Bergabenteuer rückt näher. Wir starten zu jenem Berg, nach dem Kenia benannt wurde. Für die Völker der Kikuyu, Embu und Meru, die in der Umgebung des Bergs leben, galt Kirinyaga, "der Berg der Helligkeit", von jeher als Thron des Gottes des Kirinyaga (Ngai). Nach dem Frühstück starten wir in nordwestliche Richtung, überqueren den Äquator und fahren durch Timau. Hier, auf einer Höhe von 2.900 m, treffen wir zum ersten Mal unseren Guide, den Koch mit seiner Crew und die Träger. Besonders wichtig ist langsames Gehen, denn wir sind noch nicht ausreichend akklimatisiert. Um die Mittagszeit brechen wir zu einem 4-stündigen Marsch auf, der uns durch faszinierende Vegetation bis zum Marania Camp auf 3.300 m bringt.

4. Tag Aufstieg zum Major's Camp

Heute heißt es, nur nicht übermütig werden. Ganz gezielt gehen wir in gemächlichem Tempo leicht steigend bergan. Wir haben keine Eile, denn auch der heutige Tag dient der Eingewöhnung und Akklimatisation und wer jetzt vernünftig geht, wird später froh darüber sein! Unser 6-stündiger Aufstieg zum Major's Camp auf 4.000 m Höhe führt uns durch Abschnitte mit bezaubernden Senecien und Lobelien. Diese skurrile Pflanzenwelt vermittelt das seltsame Gefühl, von einer Zeitmaschine in die Epoche der Dinosaurier katapultiert worden zu sein. Wir nehmen unser Mittagessen auf der Höhe von Allan's Point ein und erreichen in den Nachmittagsstunden das Zeltlager, in dem wir die heutige Nacht verbringen.

5. Tag Aufstieg zum Shipton's Camp

Nach dem Frühstück ziehen wir langsam bergwärts weiter und stellen fest, dass die Landschaft zusehends trockener und felsiger wird. Wir passieren den Terere und den Sendeo Peak (beide ca. 4.700 m), zwei Trabanten des Mt. Kenya. Mit 4.545 m erreichen wir die maximale Höhe des heutigen Tages und steigen anschließend zum 4.200 m hoch gelegenen Shipton's Camp ab. Wie selbstverständlich haben wir heute immer mehr Senecien und Riesenlobelien gesehen; das beeindruckende Hochplateau am Fuße der Mt. Kenya-Türme zieht uns ganz in seinen Bann. Zufrieden mit dem bisher Erreichten legen wir uns zum Schlafen im Shipton's Camp. Da die Hütte in keinem guten Zustand ist, kann es auch sein, dass wir im Zelt übernachten.

6. Tag Hausberg-Pass - Teleki-Hütte

Dieser Tag dürfte als landschaftlicher Höhepunkt gelten, denn wir bewältigen heute etwa die Hälfte der eigentlichen Gipfelrunde. Es ist ein anstrengender Tag. Ganz nahe an den mächtigen Gipfelaufbauten vorbei queren wir den Hausberg-Pass (4.591 m) und erreichen die Hausberg-Seen. Der nächste Pass führt zu den Two Tarn-Seen (4.490 m) - wieder ein Bilderbuchplatz für Bergfotografen. Ein lang gezogener, etwas mühsamer Abstieg führt uns schließlich zur Teleki-Hütte (früher MackinderŽs Camp) auf 4.200 m. Die gleiche Schlafhöhe wie gestern und vorgestern sowie die Passüberschreitungen sind gut für die Akklimatisation.

7. Tag Point Lenana - Lake Michaelson

Nun wird es ernst! Gegen 3.00 Uhr brechen wir zur Besteigung des Point Lenana (4.985 m) auf. Zunächst folgen wir dem Teleki Trail aufwärts bis zur Austrian Hut (4.790 m), wo wir uns vor der Gipfeltour noch einmal mit heißen Getränken aufwärmen. Von dort gehen wir, entlang einem felsigen Rücken (manchmal mit Schneeeinlagerungen), über leichte Blockkletterei bei der wir die Hände zu Hilfe nehmen, hinauf zum Gipfel, den wir bei Sonnenaufgang erreicht haben sollten. Die Sonne wärmt unsere steifen Glieder und der Sonnenaufgang unser Herz. Ein grandioses Naturschauspiel bietet sich uns, besonders wenn in der Früh die Wolkenfetzen noch umhergetrieben werden und den Blick in die Tiefe nur langsam frei geben. Nun steht uns ein langer Abstieg bevor. Über die Nordseite geht es hinunter, wir gehen am Simba Col vorbei und erreichen die Hall Tarns (4.200 m). Dann steigen wir ins steil abfallende Gorge Valley mit spektakulären Aussichten über den Lake Michaelson (3.960 m) ab. Am Ufer des Sees schlagen wir unsere Zelte auf und verbringen die Nacht an einem der schönsten Plätze am Mt. Kenya! (Zeit für den Aufstieg ca. 5-6 Stunden; für den Abstieg ca. 3-4 Stunden).

8. Tag Meru Mount Kenya Bandas

Nach dem Frühstück müssen wir erst etwas aufsteigen, bevor es hinuntergeht zu den Meru Mount Kenya Bandas, Mehrbett-Hütten mit Dusche und Toilette. Auf dem Weg treffen wir mit Glück auf ein paar Klippspringer, Zebras und öfter auch auf Büffel. Am Nachmittag erreichen wir die Hütten und können vielleicht nach einer einfachen Dusche oder zumindest einer ordentlichen Wäsche den restlichen Tag genießen. Die Mannschaft bereitet ein schmackhaftes Abendessen vor. Die Autos, die uns morgen nach Chogoria bringen, stehen auch schon bereit. Nach dem Abendessen verabschieden wir uns von unserer Mannschaft, da wir dafür am nächsten Morgen nicht mehr viel Zeit haben, und verbringen eine erholsame Nacht.

9. Tag Chogoria - Amboseli-Nationalpark

Szenenwechsel: Der erste Teil der Straße ist extrem schlecht, die Fahrt kann sehr lange dauern. Über Chogoria fahren wir nach Süden in den Amboseli-Nationalpark. Unterwegs nehmen wir unser Mittagessen ein und erreichen am späten Nachmittag das Tented Camp am Rande des Amboseli Nationalparks. Vielleicht reicht die Zeit noch zu einem Sprung in den Pool?

10. Tag Amboseli-Nationalpark - Loitokitok

Wir halten uns heute im Amboseli, einem der bekanntesten Nationalparks Kenias, auf. Das grandiose Panorama des schneebedeckten Kilimanjaro mit Elefanten im Vordergrund - dieses Bild kennt jedes Kind, mehr noch, es ist zum Inbegriff von Afrika geworden. Das 392 qkm große Schutzgebiet erstreckt sich am nördlichen Fuß des weißen Riesen (Kilimanjaro), ganz in der Nähe der tansanischen Grenze. Im Amboseli herrscht heißes, trockenes Klima mit durchschnittlich 350-400 mm Niederschlag pro Jahr. Dank ergiebiger Quellen, die vom Regen- und Schmelzwasser des 5.898 m hohen Berges gespeist werden, gibt es im Park ausgedehnte Sumpfgebiete und einen großen Sodasee, der ca. ein Drittel der Parkfläche bedeckt. Allerdings ist dieser See nur nach ergiebigen Regenzeiten gefüllt und wirkt sonst eher wie eine staubige, gleißende Ebene. Dies erklärt die Herkunft des Wortes Amboseli: Em Posel bedeutet in Maa, der Sprache der Maasai, soviel wie "salziger Staub". Die Exkursion macht uns mit der faszinierenden Fauna des Parks vertraut. Neben den Elefanten, für die der Park berühmt ist, leben hier zahlreiche grasfressende Tiere wie Wildbüffel, Weißbartgnus, Steppenzebras, Impalas, Giraffen, Gazellen sowie Gerenuks und Spießböcke. Selbst Raubtierfans kommen nicht zu kurz: Löwen, Geparde, Schakale und Tüpfelhyänen geben sich - wenn sie wollen - die Ehre. Wir essen in einer Lodge zu Mittag. Übernachtung in Loitokitok im Gästehaus. Pirschfahrten im Park: 4-5 Stunden.

11. Tag Kilimanjaro - Aufstieg Sekimba Camp

Nach dem Frühstück geht es los nach Tarakea zur Zollabfertigung. Nachdem wir die Einreiseformalitäten erledigt haben, fahren wir zu unserem Ausgangspunkt Nalemoru, wo die Bergführer und Träger bereits auf uns warten. Der erste Teil der Strecke führt an Feldern vorbei, an die sich der an dieser Bergseite sehr schmale Regenwaldgürtel anschließt. Vier Stunden gehen wir sanft bergauf. Ohne große Anstrengung erreichen wir die Baumgrenze und das Sekimba Camp (ca. 2.700 m). Meist stehen schon die Zelte und die Mannschaft erwartet uns mit einem heißen Tee. Wer möchte, kann nachmittags noch ein Stückchen weitergehen - bitte mit dem Guide besprechen.

12. Tag Kikeleva-Höhlen

Die erste Etappe führt durch Moorlandschaft hinauf zur zweiten Höhle (ca. 3.480 m), wo wir etwas Warmes zu Mittag essen. Der heutige Tag ist ein bisschen anstrengender als der gestrige, wir wandern länger und etwas steiler. Nach insgesamt ca. sechs Stunden erreichen wir am Nachmittag das Zeltlager bei den Kikeleva-Höhlen (3.630 m). In der Nähe ist ein kleiner Bach.

13. Tag Mawenzi Tarn Hut

Aufstieg zur Mawenzi Tarn Hut (4.307 m) am Fuß des bizarr geformten Gipfels des Mawenzi. Wir gehen heute zwar nicht lang, aber steil aufwärts. Am Fuß des Mawenzi erholen wir uns an einem kleinen See und essen zu Mittag. Wer möchte, kann mit dem Guide noch ein Stück zum Mawenzi hochgehen - wegen der Höhenanpassung sehr empfehlenswert. Da die Hütte nicht geräumig ist, schlafen wir in den Zelten.

14. Tag School Hut

Wir starten zeitig und wandern nach kurzer Steigung am Morgen über den Kibo-Sattel lange durch die karge Landschaft in Richtung Kibo Hut. Noch bevor wir diese sehen, zweigen wir ab und gelangen über einen steilen Hang zur School Hut (4.770 m), unserem Tagesziel. Nicht vergessen: Heute Abend die Thermoskanne unbedingt mit heißem Tee für den nächsten Tag füllen.

15. Tag Gilman's Point - Uhuru Peak - Horombo Hut

Nach einer kurzen Nacht und einem kleinen Frühstück mit Tee/Kaffee und ein paar Keksen brechen wir zwischen Mitternacht und ca. 01.00 Uhr zum Gipfelsturm auf. In den Rucksack packen wir auch unsere Thermoskanne und unser Gipfel-Pack mit Keksen, Nüssen und Schokolade. Zunächst queren wir diagonal von der Hütte zur Hauptroute, die wir unterhalb der Hans Meyer-Höhle erreichen. Ein immer steiler werdender Weg liegt vor uns, die wenigen Kilometer ziehen sich in Serpentinen stundenlang dahin. Immer steiler verläuft der insgesamt etwa sechsstündige Aufstieg über Asche und Geröll bis zum 5.685 m hohen Gilman's Point. Hier genießen wir bei gutem Wetter den Sonnenaufgang und den prachtvollen Anblick der Northern Ice Fields. Nach kurzer Pause folgt die nicht mehr so steile, ca. 2-stündige Endetappe, meist über Schnee und Geröll, zum 5.898 m hohen Uhuru Peak. Im Morgenlicht stehen wir auf dem Dach Afrikas und können die Bedeutung des Namens Uhuru (Freiheit) erahnen. Der Abstieg erfolgt über dieselbe Route bis zur Kibo Hut. Nach der Mittagsrast steigen wir in etwa drei Stunden weiter über den sich ewig hinziehenden Kibo-Sattel zur 3.720 m hoch gelegenen Horombo Hut ab.

16. Tag Horombo Hut - Marangu Gate

Die etwa sechsstündige Etappe führt über die Mandara-Hütte (2.700 m), wo wir zu Mittag essen, zum Marangu Gate (1.980 m). Wir genießen den Abstieg durch den breiten Regenwaldgürtel. Am Gate wird nach erfolgreicher Gipfelbesteigung die Urkunde ausgestellt. Wir verabschieden uns von der Begleitmannschaft und fahren zum schön gelegenen Aishi- Hotel.

17. Tag Heimreise - Ankunft in Frankfurt

Mitten in der Nacht verlassen wir das Hotel denn der Abflug ist zwischen 3 und 4 Uhr am Morgen angesetzt. Via Addis Abeba fliegen wir zurück nach Frankfurt und kommen hier am späten Nachmittag an.

Generelle Hinweise

 Nationalparkgebühren in Höhe von USD 1.065,- bis USD 1.080,-- vor Ort in bar zu bezahlen

Charakter der Tour und Anforderungen

Für die Umrundung des Mt. Kenya-Gipfelmassivs mit Besteigung seines dritthöchsten Gipfels, des Point Lenana (4.985 m), sowie für die Besteigung des Kilimanjaro (5.896 m) werden zwar keine klettertechnischen Kenntnisse vorausgesetzt, doch ist vor allem wegen der Höhe sehr gute Kondition notwendig. Sie überschreiten mehrere Bergkämme und folgen Bergpfaden. Bedenken Sie bitte, dass Ihr Körper sich erst allmählich an die Höhe gewöhnen muss, gehen Sie deshalb unbedingt während der beiden Bergtouren langsam und stetig. Gesundheit, eine gute körperliche Gesamtverfassung, Ausdauer, Trittsicherheit (sicheres Gehen in unterschiedlich beschaffenem Gelände) und Klimaverträglichkeit sind wichtige Voraussetzungen für diese Tour. Für Personen mit Rückenbeschwerden ist diese Reise nicht geeignet. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Die Gehzeit der einzelnen Tagesetappen liegt, je nach Kondition der Teilnehmer/-innen, in der Regel bei 5 bis 8 Stunden (maximal 10-12 Stunden an den Gipfeltagen: Point Lenana und Kibo). Bei der letzten Etappe am Mt. Kenya gehen Sie über großes Blockgestein, um dieses zu überwinden, müssen Sie manchmal auch die Hände zu Hilfe nehmen. Die letzte Etappe zum Kibo-Gipfel ist technisch nicht besonders schwierig, doch sehr anstrengend. Sie benötigen viel Ausdauer, da Sie steil über loses Geröll aufsteigen. Durch die optimale Akklimatisation bestehen aber bei gutem Wetter reelle Gipfelchancen.

Während der Bergbesteigungen übernachten Sie in Zelten oder Hütten, am Anfang und am Ende der Reise in den Städten in Hotels bzw. in Loitokitok im Gästehaus, nach der Mt. Kenya-Etappe eine Nacht in einer Lodge. Da die Hütten besonders im Mt. Kenya-Massiv sehr einfach und klein sind und über wenig Aufnahmekapazität verfügen, werden Sie auch in Zelten neben den Hütten übernachten. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Verpflegung während der Bergtouren relativ einfach und etwas einseitig ist. Da sämtliche Lebensmittel mitgetragen werden müssen, können keine abwechslungsreichen Menüs angeboten werden. Während der Wandertage bzw. des "Lagerlebens" bitten wir alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen aktiv und kameradschaftlich bei den täglich anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte etc.) mitzuhelfen. Die Bereitschaft, einfache Verhältnisse in Kauf zu nehmen, sowie Gemeinschaftsgeist, Verständnis und Toleranz tragen wesentlich zum Gelingen dieser Tour bei. Gute Wanderwege, lange Gipfeletappen, gute Kondition erforderlich. Betreuung durch Reiseleitung.

Klima

Das Klima im Ostafrikanischen Hochland ist für Europäer außerordentlich gut verträglich und gehört zu den besten Weltklimata. In Nairobi (ca. 1.600 m) herrschen folgende Tagestemperaturen (langjährige Anhaltswerte): Frühtemperaturen 9°C bis 12°C, Mittagstemperaturen 23°C bis 28°C, Nachttemperaturen 9°C bis 14°C. In den Gipfelbereichen des Mt. Kenya und Kilimanjaro treten Nachtfröste auf mit Temperaturen zwischen -10°C bis -20°C.

Ausrüstung

Entsprechend den klimatischen Bedingungen brauchen Sie sowohl atmungsaktive, leichte als auch warme Kleidung; gegen Wind und Wetter empfiehlt sich Kleidung aus Goretex. Für die Nächte benötigen Sie einen warmen Schlafsack, der im Komfortbereich bis -15°C tauglich sein sollte, sowie Ihre Liegematte (Therma Rest). Die Mitnahme von Touren-Stöcken ist sehr empfohlen, Sie sollten bereits zu Hause das Gehen damit testen. Bitte beachten Sie die detaillierte Ausrüstungsliste, die wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung zusenden.

Gepäck

Das Gepäck für die jeweiligen Bergbesteigungen wird umgepackt. Sie nehmen zu den Bergen nur das mit, was Sie dort auch benötigen (maximal 10 kg pro Person). Sie bekommen vor Ort Packsäcke für das Berggepäck, das restliche Gepäck bleibt in Ihrer Reisetasche und am Ende der Bergbesteigungen bekommen Sie es zurück. Bitte nehmen Sie unbedingt eine Reisetasche mit - keinen Koffer!

BUCHEN / VORMERKEN