Dornbuschsavanne und Lemuren
Madagaskar ist zugleich eines der ärmsten aber auch eines der faszinierendsten Länder der Welt. Eine überaus vielfältige Fauna und Flora (zu großem Prozentsatz endemisch) sowie abwechslungsreiche Landschaften machen die Insel zu einem Naturparadies. Doch gerade die Armut der Menschen ist die größte Bedrohung für die Natur. Wälder werden gerodet, um Anbauflächen für Reis zu schaffen. Auch die Dornbuschsavannen sind bedroht. Wir werden wichtige Schutzgebiete im Süden Madagaskars besuchen. Doch auch andere Landschaften stehen auf unserem Programm, wie der Regenwald von Ranomafana oder das I'salo-Gebirge mit seinen Karstformationen.
Madagaskar ist zugleich eines der ärmsten aber auch eines der faszinierendsten Länder der Welt. Eine überaus vielfältige Fauna und Flora (zu großem Prozentsatz endemisch) sowie abwechslungsreiche Landschaften machen die Insel zu einem Naturparadies. Doch gerade die Armut der Menschen ist die größte Bedrohung für die Natur. Wälder werden gerodet, um Anbauflächen für Reis zu schaffen. Auch die Dornbuschsavannen sind bedroht. Wir werden wichtige Schutzgebiete im Süden Madagaskars besuchen. Doch auch andere Landschaften stehen auf unserem Programm, wie der Regenwald von Ranomafana oder das I'salo-Gebirge mit seinen Karstformationen.
Reiseverlauf
1. Tag: Flug nach Madagaskar
Flug über Paris nach Tana.
2. Tag: Ankunft in Madagaskar
Gegen Mittag Ankunft in Tana. Transfer zum Hotel. Erste Erkundungen in Tana.
3. Tag: Fahrt zum Nationalpark von Bemaraha
Morgens Flug von Tana nach Morondava. Nach der Ankunft Fahrt mit dem Auto über eine Piste nach Bekopaka in den Nationalpark von Bemaraha. Unterwegs überqueren wir zwei Flüsse mit Fähren. Übernachtung im Hotel.
4. Tag: Wanderung zu den Tsingys
Anfahrt zu den großen Tsingys - einer einzigartigen und beeindruckenden Naturlandschaft aus Kalkstein-Felsnadelspitzen, die kürzlich zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Wanderung zu den großen Tsingys. (F/M/A)
5. Tag: Wanderung zu den kleinen Tsingys
Am Vormittag machen wir noch eine einfache Wanderung im kleinen Tsingy. Anschließend fahren wir wieder Richtung Süden und übernachten in Belo sur Tsiribihina. (F/-/-)
6. Tag: Naturreservat Kirindy
Kurze Fahrt zum Reservat Kirindy.
Naturreservatsbesichtigung am Nachmittag. Abendpirsch und Übernachtung in Schutzhütte. Auf der Abendexkursion gute Möglichkeit einen Fossa zu sichten.(F/M/A)
7. Tag: Baobaballee
Vormittags erneute Besichtigung des Reservats mit seinen Lemuren und Vögeln. Auf der Fahrt nach Morondava wartet ein weiterer Höhepunkt dieser Region auf den Besucher - die weltweit einzigartige Baobaballee. (F/-/-)
8. Tag: Fahrt nach Miandrivazo
Morgens Abfahrt in Richtung Osten. Eine längere Fahrt steht uns bevor. Wir übernachten in Miandrivazo.
9. Tag: Fahrt ins Hochland
Wir fahren weiter nach Osten und kommen ins Hochland. Am Nachmittag erreichen wir Antsirabe. Kleinere Erkundung in der Stadt der Rikschas.
10. Tag: Antsirabe - Ambositra
Auf der so genannten “Route du Sud” geht es entlang der Reisterrassen und Eukalyptuswälder nach Süden. Je näher man Ambositra kommt, desto näher rücken der Regenwald und das Siedlungsgebiet der Zafimaniry. Deren Holzschnitzereien zählen zu den bekanntesten kunsthandwerklichen Leistungen Madagaskars und können in Ambositra erworben werden. Übernachtung in Ambositra. (F/-/-)
11. Tag: Ambositra - Ranomafana
Eine kurze Fahrt bringt uns heute zum primären Regenwald-Nationalpark von Ranomafana - tropische Flora und Fauna mit mehreren Lemurenarten sind hier zu entdecken. Auf der einen Seite ist Ranomafana einer der meist besuchten Nationalparks Madagaskars, auf der anderen Seite ist er auch einer der unerschlossensten. Besonderes Augenmerk gilt hier der Vegetation und den Bambuslemuren. (F/-/-)
12. Tag: Ranomafana Nationalpark
Es geht früh los, um den Nationalpark Ranomafana zu besichtigen. Wir lassen uns Zeit und gehen auch in etwas entlegenere Gebiete. Die Artenvielfalt ist beeindruckend, erst vor wenigen Jahren wurde der Goldene Bambuslemur hier entdeckt! Wir erkunden tagsüber den Regenwald und machen abends einen Ausflug, um nachtaktive Tiere, wie z.B. den kleinen Mausmaki, zu beobachten. (F/-/-)
13. Tag: Ranomafana – Sahambavy
Nach kurzer Fahrt erreichen wir die Stadt Fianarantsoa. Dann unternehmen wir eine dreistündige Flussfahrt auf dem Matsiatra durch das Land der Betsileo. In Sahambavy verlassen wir das Boot und besuchen die Teeplantage von Sahambavy. Die Übernachtung erfolgt in Sahambavy. (F/-/-)
14. Tag: Sahambavy - Ambalavao - Antanifotsy
Wir fahren nach Ambalavao, wo aus Pflanzenfasern und getrockneten Blumen das Papier der Antaimoro sowie die besten Seidentücher des Landes hergestellt werden. Beeindruckend ist auch das Anja Lemurenreservat, das wir am Nachmittag besuchen und wo wir einige Kattas treffen werden. Dann geht eine abenteuerliche Fahrt hinein ins Andringitra-Gebirge. Wir übernachten in Antanifotsy in einer einfacher Pension. (F/-/A)
15. Tag: Andringitra Massiv
Von Antanifotsy geht es heute auf eine Tageswanderung durch das Andringitra Massiv. Die Granitfelsen überragen die Landschaft und nicht umsonst gehört der Park zum UNESCO-Weltkulturerbe. Übernachtung wieder in einfacher Pension. (F/-/A)
16. Tag: Antanifotsy - Ranohira
Wir fahren nach Ranohira durch grandiose Landschaften wie das mächtige Andringitra-Massiv und die weiten Savannen des Horombe-Plateaus. Nach der Ankunft erfolgt eine kleine Wanderung im Isalo Nationalpark. Am Ende erwartet uns in üppig-grüner Umgebung das “Piscine naturelle”, das zu einem erfrischenden Bad einlädt. Übernachtung in Ranohira. (F/-/-)
17. Tag: Isalo Gebirge
Das Isalo Gebirge bietet mit seinen tiefen Schluchten und bizarren Felsformationen eine sehr abwechslungsreiche Landschaft. Sämtliche Vegetationsformen - in den Tälern tropische Vegetation, in den Höhen Trockenpflanzen - findet man hier. Das alles erleben wir auf einer Tageswanderung. Ein Schauspiel der Natur! Übernachtung in Ranohira. (F/-/-)
18. Tag: Ranohira - Tulear - Ifaty
Auf der Fahrt nach Tulear ändert sich die Landschaft zusehends. Typische Affenbrotbäume säumen den Weg, die Landschaft wird zunehmend trockener. Die Pflanzen dieser Region haben sich auf die lange Trockenperiode in den Wintermonaten optimal eingestellt.
Nach wenigen Stunden Fahrt kommen wir zum Zombitse-Vohibaisa Nationalpark. Wir besichtigen den Park auf einer kleineren Wanderung. Anschließend Weiterfahrt über Tulear nach Ifaty. Übernachtung in Ifaty. (F/-/-)
19. Tag: Fahrt Ambola
Morgens besteigen wir ein Boot und fahren nach Süden. Auf dem Weg legen wir mit dem Boot bei Mangroven an. Auf einer kleinen Tour erkunden wir diesen interessanten Lebensraum. (F/-/-)
20. Tag: Tsimanampetsotsa - Nationalpark
Besuch des Tsimanampetsotsa-Nationalparks mit Madagaskars größtem Salzsee südlich von Tulear. Durch das trockene Klima dominieren hier Pflanzen, die an die extreme Trockenheit angepasst sind. 90% der hier vorkommenden Pflanzen sind endemisch, vorwiegend Didieraceen, Aullaudia-Palmen und Euphorbien. Der See ist insbesondere durch die Kolonie der Rosa-Flamingos bekannt. (F/-/-)
21. Tag: Erkundungen bei Ambola.
Ein ruhiger Tag erwartet uns. Wer will, kann im Meer schwimmen gehen. Möglich ist aber auch die Erkundung der Umgebung von Ambola, mit seiner interessanten Vegetation. Die Dornbuschsavanne, mit Euphorbien, Pachypodien und Didieraceen, ist ein besonders interessanter Lebensraum.
22. Tag: Bootstour zurück nach Tulear
Wir besteigen wieder das Boot und fahren nordwärts. Unterwegs machen wir einen Stopp an der Insel Nosy Ve. Hier werden wir Rotschwanz-Tropikvögel sowie Fregattvögel beobachten können. Gegen Mittag erreichen wir wieder Tulear, wo wir am Nachmittag die Stadt erkunden. Übernachtung in Tulear. (F/-/-)
23. Tag: Flug nach Tana
Morgens geht der Flug von Tulear nach Tana. Am Nachmittag besuchen wir eine der Ziegeleien am Stadtrand und erfahren einiges Interessantes über diese Tätigkeit.
24. Tag: Rückflug
Gegen Mittag erfolgt der Rückflug über Reunion nach Europa.
25. Tag: Ankunft
Ankunft in Paris und Weiterflug nach Deutschland.
Generelle Hinweise
Charakteristik
Tour ohne große Schwierigkeiten machbar. Es muss mit Komfortverzicht gerechnet werden.