Mexiko - Kupfer Canyon
Pyramiden, Indianer und Fünftausender
Mexiko - Land der Kontraste. Zahlreiche Pyramiden und Tempel zeugen noch heute von einer Jahrtausende alten Kultur. Pittoreske Dörfer und Städte mit bunten Märkten haben seit Jahrhunderten ihren kolonialen Charakter bewahrt. Ganz anders die moderne Architektur in der Millionenmetropole Mexiko City. Schneebedeckte Vulkane wie der Popocatepetl ragen unweit der Hauptstadt in den Himmel. Der berühmte Kupfer Canyon - Herzstück des größten Canyon-Systems der Welt - ist einer der Höhepunkte dieser Wanderreise durch Mexikos Norden: Wanderungen in -fantastischer Kulisse, immer wieder begegnen wir den Tarahumara, einem der letzten -ursprünglich lebenden Völker Mexikos. Traumstrände im Südenosten Mexikos laden ein zu einer Badeverlängerung.
Die Highlights
* Im Bann des Popocatepetl
* Spektakuläre Zugfahrt durch den Kupfer Canyon
* Komfortable, meist sehr stilvolle, kleine Hotels und Lodges
* Besuch des anthropologischen Museums in Mexico City
* Auf den Spuren der Tahahumara
* Kochen mit den Einheimischen
* Die Ruinen von Monte Alban und Teotihuacan
Reiseverlauf
1.Tag: Ihr Flug nach Mexiko
Flug von Frankfurt nach Mexiko City. Abends Ankunft in der Hauptstadt Mexikos (2.200 m).
2.Tag: Fahrt nach Oaxaca
Besuch des Anthropologischen Museums, das Weltruf genießt. Hier erhalten wir faszinierende Einblicke in die Besiedelung des amerikanischen Kontinents und die frühen Hochkulturen Mexikos (u.a. Olmeken, Maya, Tolteken und Azteken). Anschließend verlassen wir die Hauptstadt in Richtung Puebla, unsere Strecke führt uns durch eine wunderschöne Bergszenerie vorbei an Popcatepetl und Iztaccihuatl, durch die Sierra Madre und eine wildromantische Landschaft mit Wäldern von bizarren Kakteen in der Halbwüste, Täler, Schluchten und steile Bergwände, skurril erodiertes trockenes Land - der Weg ist heute wahrlich das Ziel. Je nach Verkehr in Mexico-City erreichen wir nach etwa sieben bis acht Stunden Oaxaca, die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, die sicher zu den schönsten Kolonialstädten des Landes zählt.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
3.Tag: In der Sierra Norte
In einer Stunde Fahrt erreichen wir die Sierra Norte von Oaxaca. Hier finden wir auf einer Höhe von 3000 bis 3300 m ideale Wanderbedingungen auf Wegen, die von der Dorfgemeinschaft gepflegt werden. Wir wandern von Llano Grande zum Fensterstein und weiter zum Mirador, von wo wir einen herrlichen Ausblick über das Zentrale Tal von Oaxaca genießen. Am späten Nachmittag Gelegenheit, das koloniale Oaxaca mit seinem riesigen ehemaligen Kloster, heute ein Museum, zu erkunden.
300 m 300 m ca. 12.0 km ca. 4.0 h
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
4.Tag: Kochen bei den Einheimischen
wir die Bandbreite der teils exotischen Waren bestaunen können. Wir kaufen hier frische Lebensmittel ein (u.a. Chilis und andere Gewürze, Gemüse und Hühnerfleisch), anschließend geht es in das etwa 20 Kilometer entfernte Dorf San Felipe Tejalapam. Am offenen Feuer bereiten wir gemeinsam mit der Familie eine lokale Köstlichkeit zu: Der mole amarillo ist eine regionale Variante des berühmten mole-Eintopfes. Anschließend Spaziergang durch den urigen Ort und kurze Wanderung durch die trockene ländliche Umgebung. Am Nachmittag Rückfahrt nach Oaxaca, nachdem wir Einblicke in das ländliche Leben fernab des Massentourismus gewinnen konnten.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
5.Tag: Die Ausgrabungen von Monte Alban
Etwa 30 Minuten vom Zentrum Oaxacas befindet sich auf einem Hügel gelegen Monte Alban, die wohl wichtigste Stätte der Zapotekenkultur, schon der Ausblick und die Atmosphäre - ins Besondere frühmorgens - machen Monte Alban zu einem lohnenden Ziel. Nach der Besichtigung Fahrt über die Schnellstraße vorbei am Pico de Orizaba, mit 5611 m höchter Berg des Landes, nach Puebla (ca. 4 Stunden). Puebla, die Stadt der Engel, besticht durch sein überaus schönes und sauberes Historisches Zentrum, eine weitere Stadt, bei der es sich lohnt: zu Fuß da gewesen zu sein!
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
6.Tag: Im Bann des Popocatepetl
Fahrt durch idyllische Landschaft mit Blumenfeldern, Mais und Obstanbaugebiete, urigen Orten mit leuchtend bemalten Kirchen, die letzten 20 km über eine unebene Sandpiste in den Popocatepetl Nationalpark auf fast 4.000 m Höhe. Fantastischer Blick auf den 5.452 m hohen, Schnee bedeckten Popocatepetl. Nachdem wir in den letzten Tagen Zeit hatten, uns an die Höhenluft zu gewöhnen, ist die dünne Luft hier heroben kein Problem für uns. Langsamer Aufstieg im Bann des schneebedeckten Iztaccihuatl (5.230 m). Unser Ziel, ein Sattel auf 4.600 m, wo wir die überwältigende Aussicht genießen. Abstieg und Fahrt auf einer komfortableren Straße in das malerische Bergdorf Tepoztlan.
600 m 600 m ca. 6.0 km ca. 4.0 h
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
7.Tag: Hoch über Tepoztlan
Morgens kurzer Aufstieg durch eine (noch) kühle Schlucht zu einer Pyramide, von dort schöner Ausblick auf das unter uns liegende Tepoztlan. Möglicherweise werden wir dort oben auch von gar nicht scheuen Nasenbären begrüßt, die es auf Essbares abgesehen haben. Nach dem Abstieg Gelegenheit, den womöglich besten pulque Mexikos zu probieren, der in einem kleinen Hausladen in Tepoztlan ausgeschenkt wird. Den restlichen Tag verbringen wir im malerischen Ort, für Kulturbegeisterte optionaler Ausflug zur archäologischen Stätte Xochicalco, die zum Weltkulturerbe zählt.
400 m 400 m ca. 4.0 km ca. 2.0 h
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
8.Tag: Hoch über Mexico City / Flug in den Nordwesten
Auf dem Weg zurück in die Hauptstadt Fahrt zum Hausberg von Mexiko City, dem 3.926 Meter hohen erloschenen Vulkan Ajusco. Auf einer Höhe von ca. 3.300 m beginnen wir mit dem Aufstieg. Der Weg führt uns erst durch schattige Pinienwälder steil bergauf. Bald ist die Waldgrenze erreicht, über einen Höhenrücken gelangen wir zum Gipfel, von dem wir an klaren Tagen einen herrlichen Blick auf die unter uns liegende Metropole genießen können. Abstieg über die Teufelskralle, einen Nebengipfel des Ajusco. Nach einem landestypischen Mittagessen am Fuß des Berges Rückfahrt nach Mexico City und Flug nach Los Mochis im Nordwesten des Landes. Wir verlassen die eher uninteressante staubige Agrarstadt Los Mochis gleich wieder, um in etwa eineinhalb Stunden landeinwärts nach El Fuerte zu fahren. Das reizende Kolonialstädtchen El Fuerte mit seinem gepflegten Hauptplatz, auf dem sich Kirche und Gemeindeamt befinden, ist ein idealer Ausgangspunkt für die Zugfahrt durch den Kupfercanyon.
700 m 700 m ca. 8.0 km ca. 5.0 h
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
9.Tag: Im Zug durch den Kupfer Canyon
Beginn der spektakulärsten Zugfahrt der Welt durch den Kupfer Canyon. Der Chepe überwindet dabei einen Höhenunterschied von über 2.400 m. Langsam schraubt er sich durch die wilde Bergwelt, passiert Tunnels und Brücken, immer wieder atemberaubende Ausblicke in tiefe Schluchten, auf bizarre Felsformationen. Nach ca. 6 h Fahrt (Verspätungen sind häufig) erreichen wir den Divisadero, die Wasserscheide zwischen Atlantik und Pazifik. 2 Nächte in einer Posada in spektakulärer Lage am Canyonrand.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
10.Tag: Bad in warmen Quellen
Fahrt nach Rikinapuchi (holprige Piste). Abstieg durch herrliche Landschaft mit schönen Ausblicken in ein malerisches Flusstal zu den warmen Quellen von Akalina. Wir nehmen ein Bad im warmen Wasser und genießen die Idylle. Aufstieg auf dem selben Weg. Fahrt nach Creel. 2 Übernachtungen.
550 m 550 m ca. 90.0 km ca. 4.0 h
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
11.Tag: Faszination Kupfer Canyon
Direkt vom Hotel weg wandern wir durch schattige Pinienwälder bis zum Canyon Rand. I, Angesicht des mächtigen Canyons wandern wir bis zum Divisadero, wo drei Schluchtensysteme aufeinander treffen. Am späten Nachmittag Rückkehr ins Hotel.
400 m 400 m ca. 6.0 km ca. 12.0 h
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
12.Tag: Im Tal der Mönche
Wanderung durch lieblichen Pinienwald ins Tal der Mönche (steil aufragende, eigentümliche Felsf-ormationen). Weiter zum malerische Lago Arareko. Über das Dörfchen San Ignacio (Missionskirche) zurück nach Creel.
150 m 150 m ca. 15.0 km ca. 5.0 h
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
13.Tag: Zurück nach Mexiko City
Fahrt im Kleinbus von Creel nach Chihuahua (ca. 4 h), In Cautemoc besuchen wir eine Menoniten Siedlung, ehe es nach Chihuahua weiter geht. Flug nach Mexiko City.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
14.Tag: Abschied nehmen von Mexiko
Besuch der ca. 2000 Jahre alten Pyramiden von Teotihuacan. Auf einem ca. 3-stündigen Rundgang erkunden wir die eindrucksvolle Anlage, die von der Sonnen- und von der Mondpyramide dominiert wird. In Ihrer Blütezeit zählte Teotihuacan ca. 200.000 Einwohner. Nachmittags Besichtigung des historischen Zentrums von Mexico City mit der Kathedrale und anderen kolonialen Prunkbauten. Abends Rückflug.
Verpflegung: Frühstück
15.Tag: Ankunft in Deutschland
Treffpunkt:
Flughafen Mexico City.
Generelle Hinweise
Grundausrüstung für Ihre Reise
* Reisetasche (Koffer sind nicht geeignet)
* Tagesrucksack mit ca. 30 Liter Volumen
* Knöchelhohe Bergschuhe mit Profilsohle
* Wasserflasche mit 1 Liter Fassungsvermögen
* Zweckmäßige Wanderbekleidung (T-Shirts, Trekkinghose, Wandersocken)
* Warme Zusatzbekleidung (Pullover, Mütze, Handschuhe)
* Regen- und Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme)
* Stirn- oder Taschenlampe
* Persönliche Medikamente und Mückenschutz
Zusätzliche empfohlene Ausrüstung
* Teleskopwanderstöcke als Gehhilfe
* Regenjacke mit Kapuze, wind-, wasserdicht und atmungsaktiv
* Überhose, wind-, wasserdicht und atmungsaktiv
* Funktionswäsche
* Regenschutzhülle für den Rucksack
* Badesachen
* Bequeme Schuhe oder Sandalen
* Fotoausrüstung, Filme, Fernglas
* Taschenmesser
* Süßigkeiten (z.B. Müsli Riegel), Getränkepulver etc.
Reisepapiere und Impfungen:
EU-Bürger und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch sechs Monate nach Reiseende gültig sein muss. Es sind keine Impfungen vorgeschrieben, doch bitte informieren Sie sich bei Ihrem Arzt.
Schwierigkeitsgrad:
Schwierigkeitsgrad 3 (Mittel)
* Auf- und abstiege maximal 700 Höhenmeter.
* Gehzeiten 2 bis 5 Stunden.
* Gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich.
* Meist gut verträgliches, gemäßigtes Klima.