Namibia - Botswana - Victoria Falls - Caprivi
* Eine umfassende Tour durch die schönsten Wildschutzgebiete dieser Region
* Ausgiebiges Safari-Programm
* Ein absolutes Highlight die Victoria-Wasserfälle und die riesigen Elefanten- und Flusspferdherden im Chobe-Nationalpark
* Eine geruhsame Reise ein Muss für Naturliebhaber
Windhoek - Kalahari-Wüste - Makgadikgadi Salzpfannengebiete - Chobe NP - Victoria-Wasserfälle - Bwabwata NP - Mahango NP
Die Wild- und Naturschutzparks in Namibia, Botswana und im südwestlichen Zimbabwe gehören zu den schönsten und artenreichsten überhaupt. Nach jahrelanger Sperre ist die Region um den Caprivi erst seit wenigen Jahren wieder bereisbar. Für das Wüstenland Namibia ist diese Region eher untypisch. Touristisch gesehen ist dieser östliche Zipfel Namibias wegen seines Wasserreichtums, seiner Fruchtbarkeit, seines Natur-Habitats von besonderem Reiz.
Reiseverlauf
1. Tag: DO Hinflug
Innerdeutsche Bahnanreise zum Flughafen Frankfurt. Am späten Abend Linienflug mit AIR NAMIBIA nonstop nach Windhoek.
2. Tag: FR Windhoek
Morgens Ankunft. Transfer (ca. 50km) zu unserer Unterkunft. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Empfehlenswert ist die fakultative organisierte Stadtrundfahrt (ca. € 55,- p. P.), auf der wir die Landeshauptstadt Windhoek und ihre Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Christuskirche, das Reiterdenkmal und einige interessante architektonische Bauten - einige noch aus der Kolonialzeit - kennenlernen. Für den besonderen Einstieg in diese Afrika-Rundreise empfehlen wir das fakultative Abendessen im Joes Beerhouse (unbedingt vorab reservieren) eine landestypische Kneipe mit großartigen Wild- und anderen Gerichten vom Grill.
3. Tag: SA Gobabis FA
Fahrt ostwärts (ca. 300km) über Witvlei und Gobabis - Zentrum der Rinderviehzucht denn hier liegen einige der größten Rinderfarmen des Landes - bis kurz vor der botswanischen Grenze. Am Nachmittag eine Farmrundfahrt, eventuell sichten wir hier das kuriose Erdferkel und das Schuppentier.
4. Tag: SO Ghanzi FA
Nach kurzer Fahrt überqueren wir die Grenze bei Buitepos nach Botswana (ca. 220km). Am Nachmittag Erlebnis des "Bushmen Trail" in einem Buschmanndorf. Nur noch sehr wenige San - in vieler Hinsicht eine einzigartige afrikanische Ethnie - leben nach ursprünglichen Traditionen. Sie sind großartige Märchenerzähler und äußern sich prosaisch, durch Nachahmungen und Tanz. Am Abend erleben wir dann diese traditionellen Tänze und getanzte Märchen.
5. Tag: MO Ghanzi FA
Am Vormittag eine ausgedehnte Pirschfahrt. Am Nachmittag können wir herrlich in unserer Buschlodge entspannen.
6. Tag: DI Maun FA
Fahrt nach Maun (ca. 280 km), das Tor zum Okavango Delta. Ein fakultativer Rundflug über das Delta, (ca. USD 100,- p. P.) am Nachmittag ist sehr empfehlenswert. Der Draufblick auf diese geologisch faszinierende Region ist oft mit der Sichtung von umherziehenden Elefanten-, Büffel- und Nilpferdherden verbunden, die auf ausgetrampelten Pfaden und durch die Wasserkanäle von Insel zu Insel gelangen.
7. Tag: MI Nata FA
Fahrt (ca. 300km) am Nxai Pan- und Makgadikgadi-Nationalpark vorbei über Gweta nach Nata. Nachmittags eine Beobachtungsfahrt in Allradfahrzeugen durch die umliegenden Pfannengebiete, während der wasserreichen Zeit die Brut- und Aufzuchtgebiete von Tausenden von Pelikanen, rosaroten Flamingos und anderen Vogelarten.
8. Tag: DO Chobe Nationalpark FA
Fahrt (ca. 300km) Richtung Norden durch das Sibuya- und Kazuma Forest Reserve nach Kasane. Unsere Lodge ist herrlich direkt am Flussufer gelegen und wir können mit etwas Glück schon von der Terrasse aus Tiere beobachten. Am Nachmittag dann eine Bootsfahrt auf dem Chobe-Fluss, ganz dicht die Uferbänke entlang. Hier können wir fast garantiert mit der Sichtung von Krokodilen, Elefanten- und Nilpferdherden rechnen. Andere Wildarten wie Büffel, Zebras, Antilopen und Giraffen löschen öfters am späten Nachmittag an den Uferböschungen ihren Durst.
9. Tag: FR Chobe-Nationalpark FA
Am Vormittag Pirschfahrt in Allradfahrzeugen im Park. Nachmittags nochmal eine Bootsfahrt die Uferbänke des Flusses entlang.
10. Tag: SA Victoria Falls F
Heute überqueren wir bei der Kazangula-Grenzstation (ca. 80km) die Grenze nach Zimbabwe. Besichtigung der Victoria Wasserfälle, hier stürzen in der Regenzeit von März-Mai bis zu fünf Mio. Kubikmeter Wasser über 100 m tief in die Zambezi-Schlucht, ein wahrliches Naturspektakel.
11. Tag: SO Victoria Falls F
Der Tag steht zur freien Verfügung. Sehr empfehlenswert sind einige fakultative Ausflüge: der Helikopterrundflug über die Wasserfälle oder auch die Safari mit und auf Elefantenrücken. Erlebenswert ist auch das fakultative Abendessen (vorab reservieren) im "Jungle Junction" Restaurant des Victoria Falls Hotel wo Makishi Tänzer und ein lokaler Chor die Gäste unterhält.
12. Tag: MO am Kwando Fluss FA
Fahrt über Kasane und Ngoma nach Namibia in den Caprivi Zipfel (ca. 150 km). Am späten Nachmittag eine "Sundowner Cruise" auf dem Kwando Fluss.
13. Tag: DI am Kwandu-Fluss FA
Vormittags zur freien Verfügung. Nachmittags eine ausgedehnte Pirschfahrt in offenen Safarifahrzeugen im Bwabwata Nationalpark, der ungewöhnliche Name bezeichnet das Geräusch sprudelnden Wassers. Dieser Park ist Teil der gigantischen Kavango Zambezi Transfrontier Conservation Area - das größte Schutzgebiet auf Erden - welches sich von Namibia aus in die Nachbarländer Angola, Botswana, Zambia und Zimbabwe ausspreizt.
14. Tag: MI am Mahango NP FA
Fahrt (ca. 220km) über Kongola und Bagani in Richtung Mahango Nationalpark. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, fakultativ ist eine Bootsfahrt möglich. Die Terrasse der Lodge liegt direkt am Wasser und vielleicht können wir auch von hier Tiere beobachten.
15. Tag: DO am Mahango NP FA
Mehrstündige Pirschfahrt in offenen Safarifahrzeugen im Mahango Nationalpark. Der Park mit dem angrenzenden Okavango Fluss ist ein wahres Paradies mit 400 Vogelarten, den seltenen Rappen- und Pferdeantilopen, den Tsessebes und dem Großriedbock.
16. Tag: FR Rundu FA
Fahrt weiter durch den Caprivi-Streifen über Bagani nach Rundu (ca. 250 km), unterwegs kleiner Abstecher zu den landschaftlich schönen Popa Falls, Stromschnellen im Okavango Fluss. Am späten Nachmittag und zum Sonnenuntergang - und abhängig vom Wasserstand des Okavangos - eine Bootsfahrt.
17. Tag: SA Otavi FA
Fahrt nach Grootfontein. Besichtigung des Hoba-Meteoriten, ein 50-Tonnen Koloss aus Nickel und Eisen, zwischen 100-300 Mio. Jahren alt, vor ca. unglaublichen 80.000-30.000 Jahren hier eingeschlagen und der wohl gegenwärtig bekanntgrößte Meteorit auf unserer Erde. Weiterfahrt in die Otavi Bergregion. Am Nachmittag eine Farmrundfahrt mit Sundowner (ca. 300 km).
18. Tag: SO Windhoek - Rückflug F
Fahrt über Otjiwarongo nach Okahandja. Besichtigung des Holzschnitzermarktes, beste Gelegenheit für den Einkauf von holzgeschnitzten Souvenirs. Am Nachmittag Ankunft in Windhoek (ca. 410 km auf guter Teerstraße). Transfer zum Flughafen und Flug am frühen Abend mit AIR NAMIBIA nonstop nach Frankfurt.
19. Tag: MO Ankunft
Am frühen Morgen Ankunft in Frankfurt.
Generelle Hinweise
Impfungen:
Malaria-Prophylaxe empfohlen
Charakteristik / Komfort:
Unsere Tour reiht Höhepunkt an Höhepunkt. Die Fahrt Richtung Osten nach Botswana führt durch karges Farmland bis in die Ausläufe der Kalahari-Wüste. Die nicht alltägliche Leoparden- und Gepardenfütterung auf einer typischen namibischen Gästefarm. Von der tierreichen Welt in den immer wechselnden Landschaftsformen im Moremi-Nationalpark, dem wohl schönsten in Botswana, bis zu dem faszinierenden Habitat der Salzpfannen von Makgadikgadi und Nxai, die ausgetrocknet genauso erlebenswert sind wie in der Regenzeit, wenn die wunderbare Vogelwelt sich hier niederlässt. Die hautnahen Erlebnisse im Chobe-Nationalpark begeistern, wenn die großen Elefantenherden dicht gedrängt am späten Nachmittag ihren Durst an den Uferbänken des Flusses löschen. Die Victoria-Wasserfälle, der "Donnernde Rauch", ist eines der höchstgepriesenen Natur-Weltwunder. Die recht kleinen Nationalparks von Mudumu und Mahango haben eine unerwartet reichhaltige Tierwelt, in den angrenzenden Flüssen, wie dem Kwando und dem Okavango, eine große Anzahl an Krokodilen und Nilpferden. Sehr ungewöhnlich und einmalig der Hoba Meteorit bei Grootfontein.
Eine Komfort-Tour, obwohl sie sehr tief in die ursprünglichen Natur-Habitats einzudrängen versucht. Naturliebhaber, die vielleicht Zeltübernachtungen und allzu gravierende Komfort-Kompromisse nicht eingehen wollen, finden hier ihre ideale Tour. Die Übernachtungen in guten und sehr guten Lodges, überall mit eigenem Badezimmer. Mit ca. 300-Tageskilometern an den Fahrtagen eine Reise, bei der sich die Belastung in Grenzen hält. Gereist wird in einem bequemen Reisebus.
| Zusätzliche Leistungen | Preis in € |
|---|---|
| Visum: Zimbabwe bei Einreise | US$ 40,- |