Große Namibia-Rundreise
17-tägige Rundreise durch Namibia mit umfassendem Programm
mit dem Fischfluss-Canyon und dem Dünenwunder Sossusvlei
und dem wildreichen Etosha-Nationalpark
Übernachtungen in sehr guten Lodges und Hotels
ideal-kleine Gruppen mit max. 15 Teilnehmern
Kalahari-Ausläufe - Fischfluss-Canyon - Lüderitzbucht - Namib-Wüste - Sossusvlei - Swakopmund - Damaraland - Etosha NP - Windhoek
Namibia, einst vom Eisernen Kanzler Bismarck als deutsches Protektorat deklariert, ist heute - seit 1990 - ein unabhängiges Land. Das eigentlich dürre und trockene Savannen- und Wüstenland, nur ganz oben im Norden gibt es die wasserführenden Grenzflüsse Kunene und Okavango mit immergrünem fast tropischem Wuchs, besticht den Besucher mit großartigen Naturlandschaften, mit unendlicher Weite und Einsamkeit. Dazu kommt die Fülle an Vegetationsformen und unterschiedlichen Habitats für eine nahezu komplette afrikanische Fauna. In diesem schon immer dünn besiedelten Land konnten sich die verschiedenen Volksstämme bis heute ihre Eigenheiten bewahren, denkt man dabei an die nomadischen Himba, die im Nordwesten Namibias - im Kaokoveld - leben, und die San, die Buschmänner, mit ihrer althergebrachten Lebensform und erstaunlichen Überlebensstrategien. Ein herrliches Land, wo man den Kleinbus gerne ausrollen lässt, mit einer beeindruckenden Fülle von Bildern und Impressionen zu beiden Seiten der Wegstrecke.
Reiseverlauf
1. Tag: MO Hinflug
Gegebenenfalls Anreise mit der Bahn nach Frankfurt. Abends Linienflug mit AIR NAMIBIA nonstop nach Windhoek.
2. Tag: DI Kalahari Wüste A
Ankunft morgens. Es stehen Tageszimmer (je nach Gruppengröße 1-3 Zi.) zum Frischmachen zur Verfügung. Fahrt auf guter Teerstraße in südlicher Richtung nach Rehoboth. Kurz danach überqueren wir den Wendekreis - den Tropic of Capricorn - und verlassen offiziell die Tropen. Weiterfahrt bis in die Kalahari-Wüste. Am späten Nachmittag eine von Buschmännern geführte Wanderung in der Dünenlandschaft der Kalahari; wir erfahren Wissenswertes und Erstaunliches über ihre Sammler- und Jagdtechniken (ca. 280 km).
3. Tag: MI Keetmanshoop FA
Fahrt zum Fischfluss-Canyon, im tiefen Süden Namibias, fast schon an der Grenze zu Südafrika. Unterwegs besichtigen wir den Köcherbaumwald in dem ca. 300 verschiedene Arten dieser merkwürdigen prähistorischen Pflanzen - etwa 3-5 m hoch - wachsen und im Winter gelbe Blüten tragen. Danach ein Rundgang im "Giant´s Playground", eine beeindruckende Ansammlung - wie von Riesenhand hingewürfelt - von gigantischen Millionen Jahren alten Geröllbrocken (ca. 430 km). Fakultativ ist am späten Nachmittag, fast schon zum Sonnenuntergang, eine Wanderung in der faszinierenden Landschaft mit seinen Granitfelsen- und Hügeln möglich, besonders spektakulär während eines farbenprächtigen Sonnenunterganges.
4. Tag: DO Fischfluss-Canyon FA
Besichtigung des zweitgrößten Canyon dieser Erde. Die lange Aussichtsstraße am Ostrand des Canyons bietet einmalige Blicke in und über die beeindruckende Landschaft. (ca. 50 km).
5. Tag: FR In der Namib Wüste FA
Fahrt über Seeheim in die Ausläufer der Namib-Wüste in Richtung Aus (ca. 250 km). Am Nachmittag kann fakultativ in der spektakulären Landschaft unterhalb der Aus-Gebirgskette gewandert werden oder wir erkunden fakultativ in offenen Fahrzeugen die Landschaft, genießen einen Sundowner irgendwo im Nirgendwo.
6. Tag: SA Lüderitzbucht FA
Tagesausflug (250 km) zu dem kleinen, auf Felsen gebauten und von Fjorden umgebenen Hafenort, mit ausgeprägter deutscher Architektur, z.B. das Goerke Haus im alten Fachwerkstil und die kleine Felsenkirche. Wir besuchen die Geisterstadt Kolmannskuppe, einst Fundort der ersten Diamanten und damals die fortschrittlichste Diamantenschürfsiedlung im südlichen Afrika.
7. Tag: SO Namib-Wüste FA
Fahrt über Helmeringshausen in die älteste Wüste unserer Erde: die Namib. Die ständig wechselnden Landschaftspanoramen begeistern; weite Geröllebenen, ein wellenförmiges Dünenmeer, Schluchten mit aufgetürmten Vulkanfelswänden. Rundgang in dem kuriosen Schloss Duwisib, einst vom Baron von Wolf für seine amerikanische Frau erbaut. Im Schloss zu besichtigen sind die originalen Kunstwerke, die Waffen und Möbel, die einst mit Ochenswagen von Lüderitzbucht, durch die Wüste bis hierher gekarrt wurden. Am späten Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft nahe Sossusvlei (ca. 300 km).
8. Tag: MO Sossusvlei FA
Am frühen Morgen Fahrt mit allradgetriebenen Fahrzeugen zu den gigantischen Dünen von Sossusvlei, einige erreichen die Höhe von 325 m; es bleibt Zeit für einen - nicht so einfachen und schweiss-treibenden - Aufstieg auf die Dünenkämme. Sehr lohnenswert diese Strapaze auf sich zu nehmen, denn der dargebotene "Überblick" über das nicht endende sternenförmige Dünenmeer ist einfach überwältigend. Sehr empfehlenswert und wirklich einmalig- und bitte vorab buchen (ca. € 520,- p. P. ) - ist der fakultative Ballonausflug über die roten Dünen mit anschließendem Sektfrühstück einfach irgendwo inmitten der Namib-Wüste. Danach Besuch des Sesriem-Canyons (ca. 250 km), eine durch Erosion tief in die Erdkruste gefressene Schlucht.
9. Tag: DI Swakopmund F
Fahrt durch den Namib-Naukluft-Park, durch den Zusammenschluss von vier einzelnen Reservaten, ist dies heute ein gigantisches Schutzgebiet, was sich bis zum Atlantik hinzieht. Wir besichtigen die schaurig-schöne Mondlandschaft und die "Welwitschia Mirabilis", eine bizarre botanische Kuriosität, die nur in den lebensfeindlichen Flächen der namibischen Namib-Wüste vorkommt. Am späten Nachmittag Ankunft in Swakopmund (ca. 300 km).
10. Tag: MI Swakopmund F
Der Tag steht zur freien Verfügung. Sehr empfehlenswert, der fakultative ca. dreistündige Bootsausflug (ca. 65,- p.P.) ab Walfischbucht: durch das Hafenbecken, an der Guano-Insel vorbei zu den Robbenbänken, das Boot immer in Begleitung von verschiedenen Delphinarten. An Bord ein kulinarischer Genuss: frische namibische Austern, andere Snacks und Sekt. Mittags Transfer zurück nach Swakopmund. Erkundungen einfach zu Fuß, das Städtchen ist klein und beschaulich, wartet mit herrlichen Cafés und Restaurants auf und es empfiehlt sich, abends vor allem ein Meeresfrüchte-Spezialitäten-Restaurant aufzusuchen.
11. Tag: DO Damaraland FA
Fahrt die Küste entlang nach Hentiesbay, dann landeinwärts durch die rauhe aber durchaus attraktive Landschaft des Damaraland. Nachmittags Rundgang bei den Jahrtausende alten Felsmalereien der San (ca. 450 km) und der Orgelpfeifen.
12. Tag: FR Damaraland FA
Rundgang im "Versteinerten Wald", hier sehen wir lange, vor Millionen von Jahren angeschwemmte versteinerte Baumstämme. (ca. 320 km).
13. Tag SA Etosha Nationalpark FA
Am frühen Morgen brechen wir auf in den Etosha-Nationalpark, eines der größten Wildschutzgebiete in Afrika. Einfahrt am Okaukuejo-Tor. Unsere ganztägige ausgedehnte Pirschfahrt im Reisebus führt uns an vielen Wasserlöchern vorbei durch den Park, den wir zum Sonnenuntergang wieder verlassen (ca. 250 km).
14. Tag: SO Etosha Nationalpark FA
Eine ganztägige Pirschfahrt im Bus in diesem seit 1907 als Wildschutzgebiet deklarierten Wildpark, der einen unermesslichen Wildreichtum aufweist und in dem sich der Bestand vom Aussterben bedrohter Tiere wie Nashorn und Gepard gut erholen konnte. Im Reservat finden nur vier der "Big Five"; Büffel, die sich gerne in Nähe von sumpfigen Gebieten aufhalten, kommen hier aufgrund Wassermangels nicht vor.
15. Tag: MO Windhoek FA
Fahrt nach Tsumeb, unterwegs Besichtigung des mysteriösen Otjikoto-Sees, in dem einst die deutschen Schutztruppen ihre Waffen versenkten. Kurios, im See auf einer Fläche von ca. 125qm, ist ein nur für Taucher zugängliches Unterwasser-Museum vorhanden, in dem Artillerie aus dem Ersten Weltkrieg "ausgestellt" ist. In Tsumeb Rundgang im kleinen Museum, dann Weiterfahrt über Otjiwarongo nach Windhoek. Unterwegs, bei Okahandja, Halt am großen Kavango-Holzschnitzermarkt, auf dem wir ein schönes Holz-Souvenir erstehen können (ca. 450 km).
16. Tag: DI Rückflug F
Bis zum Transfer am späten Nachmittag steht der Tag zur freien Verfügung und die Hauptstadt Namibias kann in Eigenregie erkundet werden. Abends Flug mit AIR NAMIBIA nonstop nach Frankfurt.
17. Tag: MI Ankunft
Ankunft am frühen Morgen.
Generelle Hinweise
Visum: Für deutsche Staatsbürger nicht erforderlich
Impfungen: Malaria-Prophylaxe empf.
Charakteristik / Komfort:
Unsere zeitlich und räumlich ausgreifende Namibia-Rundreise. Von Windhoek die Ausläufer der Kalahari-Wüste entlang bis in den Süden zum Fischfluss-Canyon - zweifelsohne ein eindrucksvolles Naturdenkmal - hinunter, mit Besichtigung der merkwürdigen Köcherbäume. Weiterfahrt an den Atlantik nach Lüderitzbucht, reich an architektonischem Erbe aus der Kolonialzeit, und über das Diamatensperrgebiet in die Namib-Wüste, zum Sesriem-Canyon und nach Sossusvlei, eine abflusslose Pfanne inmitten der höchsten Namib-Dünen. Über das Seebad Swakopmund geht es bis in das Damaraland, mit der größten Ansammlung an Felsgravuren. Im Etosha-Nationalpark, wo ausreichend Zeit für Safaris zur Verfügung steht, können wir die Naturlandschaften der Savanne und die Tierwelt ungestört von touristischer Überfüllung erleben. Dann zurück nach Windhoek.
Diese Tour zeigt viel, weshalb wir viel fahren müssen, die zurückgelegten Distanzen sind gewaltig. Aber wir werden von ständig wechselnden und so unterschiedlichen Landschaftspanoramen begleitet. Die Teerstraßen sind sehr gut, aber fast alle Sehenswürdigkeiten liegen abseits der Straße, weshalb wir zum größten Teil auf ordentlichen "Pads" - so die einheimischen Bezeichung für eine Schotterstraße - unterwegs sind. Alles ist sehr solide bei dieser Tour: gute Hotels, exzellente Lodges, hervorrangende Hausmannskost und eine engagierte und wissensreiche Präsentation durch unseren Reiseleiter, einen "Südwester".