Afrika - Namib, Kalahari & Etoscha

Wüsten- und Wildlife-Exkursion durch Namibia

Unterschiedlichste Wüsten- und Canyonlandschaften von faszinierender Schönheit kombiniert mit atemberaubenden Tierbegegnungen garantieren dem Naturfreund eines der eindrucksvollsten Reiseerlebnisse. Den Reisenden erwartet in diesem sympathischen Land eine unglaubliche Vielfalt von Landschaftsformen – vor allem in der Wüste Namib und am zweitgrößten Canyon unserer Erde, dem Fish River Canyon.

Auf verschiedenen Wanderungen erkunden wir die einmaligen Landschaften der Namib Wüste und am Fish River genießen wir unvergessliche Ausblicke in den Canyon. An der Spitzkoppe (1728 m) und am Brandbergmassiv mit seiner höchsten Erhebung, dem Königstein mit 2574 m, entdecken wir auf unseren Exkursionen einmalige Felsmalereien und Naturlandschaften.

Die Vielzahl der Wildtiere (Elefanten, Giraffen, Löwen, Zebras, Antilopen…) an den Wasserlöchern der Etoscha-Pfanne während der Trockenzeit machen den Etoscha-Nationalpark zum wohl beeindruckendsten Naturschutzgebiet Afrikas. Im Damaraland bei der Oase Palmwag und im Grenzgebiet des Kgalagadi Transfrontier Nationalpark, dem ehemaligen Kalahari Gemsbok Nationalpark, kommt jeder Tier- und Fotofreund voll auf seine Kosten. Grandiose Landschaften und märchenhafte Sonnenauf- und untergänge werden jeden Reisefreund begeistern!

Reiseverlauf

1. Tag:Ankunft Windheok

Je nach gebuchtem Flug ist die Ankunft in Windhoek am Morgen. Wir verlassen Windhoek und fahren Richtung Süden durch die Ausläufer der Kalahari-Dünen, die mit ihrer roten Färbung beeindrucken. Die Kalahari ist eines der größten Trockengebiete unserer Erde. Die Tiere in diesem Gebiet haben sich dem Leben in dieser extremen Wildnis mit oft ungewöhnlichen Methoden angepasst. Wir erreichen die Auob Lodge, eine grüne Oase in der Kalahari. Die roten Dünen der Kalahari stehen in starkem Kontrast zu den weißen Kalkfelsen im trockenen Flussbett des Auob Flusses. In dem etwa 8000 ha großen Gebiet können verschiedene Antilopenarten, Giraffen, kleinere Säugetiere und Vogelarten beobachtet werden. Die verschiedenen Pflanzen haben sich in diesem Gebiet den harten Bedingungen der Kalahari gut angepasst. Am Nachmittag unternehmen wir eine Pirschfahrt im offenen Geländefahrzeug und bei einem Drink zum Sonnenuntergang können wir sicherlich schon unsere ersten Tierbeobachtungen machen. Wir genießen die friedliche Atmosphäre am Swimming Pool oder entdecken die Umgebung auch noch zu Fuß – Lodgeübernachtung.
Fahrstrecke: ca. 380 km


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2. Tag:Quivertree Camp

Wir fahren über Stampriet, Gochas und Koes in Richtung Keetmanshoop. Rund 13 Kilometer nordöstllich von Keetmanshoop liegt der spektakuläre und mittlerweile zum National Monument deklarierte Köcherbaum Wald. Der Köcherbaum – oder "Kokerboom" in Afrikaans – ist besonders im heißen und trockenen Süden Namibias heimisch. Die bis zu neun Meter hohen Gewächse sind Sukkulenten. Sie passen sich an die extremen Umweltbedingungen an, indem sie in ihrem Stamm Wasser speichern. Köcherbäume blühen erstmals nach 20 bis 30 Jahren und können bis zu 300 Jahre alt werden. Das Holz ist sehr leicht und innen schwammig. Da sich Stamm und Äste leicht aushöhlen lassen wurden sie von den einst hier lebenden San (Buschmännern) als Köcher für ihre Pfeile benutzt - Campingübernachtung
Fahrstrecke: ca. 350 km


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3. Tag:Fish River Canyon

Unsere Reise führt uns zunächst nach Keetmannshoop. Die Stadt wurde 1866 als Missionsstation gegründet und nach dem deutschen Kaufmann Johann Keetman benannt, der die Mission finanziell unterstützte. Die alte Kirche in Keetmanshoop beherbergt heute ein Museum in dem die Geschichte der Stadt illustriert ist. Sehenswert ist auch das alte "Kaiserliche Postamt" aus dem Jahre 1910, das heute die Touristeninformation beherbergt. Wir fahren weiter bis zum Fish River Canyon. Der Fish River ist mit 650 Kilometern der längste Fluss in Namibia. Er entspringt im östlichen Naukluft Gebirge und mündet südwestlich von Ai-Ais in den Oranje. Der Canyon am Unterlauf gehört zu den eindrucksvollsten Naturschönheiten im südlichen Teil Namibias. Mit seiner Tiefe von bis zu 550 Metern gilt der Fish River Canyon - nach dem Grand Canyon in Amerika - als zweitgrößter Canyon der Welt. Die Schlucht windet sich über eine Distanz von rund 160 Kilometern durch das zerklüftete Koubis-Bergmassiv bis hinunter nach Ai-Ais – Campingübernachtung
Gehzeit: ca. 1 Std.
Fahrstrecke: ca. 200 km


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4. Tag:Klein Aus Vista

Heute gelangen wir an den Rand der Wüste Namib und schlagen unser Nachtlager in der Gegend von Klein Aus Vista für 2 Nächte auf. Von unserem Campingplatz aus haben wir einen phantastischen Blick auf die Namibwüste und das Diamantensperrgebiet. Inmitten dieser kargen Vulkanlandschaft und der von Kameldornbäumen durchzogenen Wüstenlandschaft leben die sagenumwobenen Wildpferde der Namib. Bis heute ist ihre genaue Herkunft nicht ganz geklärt.
Gehzeit: 2 – 4 Std.
Fahrstrecke: ca. 275 km


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5. Tag:Wüste Namib – Lüderitz - Kolmanskop

Die Wüste Namib mit ihren unendlichen Sanddünen durchqueren wir heute auf unserer Fahrt zur Atlantikküste. Die Wüste zeigt sich von einer ihrer schönsten Seiten. Die Sanddünen leuchten in den unterschiedlichsten Farben und bieten grandiose Landschaftsbilder. In Lüderitz angekommen, fahren wir hinaus zum Diaz Punt, wo wir Flamingos, Pinguine und Robben auf den vorgelagerten Inseln beobachten können. Nach Besichtigung der Geisterstadt Kolmanskop, gelegen inmitten der ergiebigsten Diamantenfelder der Erde, übernachten wir nochmals auf dem Hochplateau von Klein Aus Vista.
Gehzeit: ca. 1-2 Std.
Fahrstrecke: ca. 125 km


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6. Tag:Wüste Namib/Sesriem

Wir verlassen den Süden Namibias und wenden uns nach Norden, um durch die schönsten und unberührtesten Teile der Wüste Namib einen der absoluten Höhepunkte unserer Reise, die Sanddünen im Sossusvlei, zu erreichen. Wir schlagen unser Camp direkt am Parkeingang bei Sesriem auf.
Fahrstrecke: ca. 350 km


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7. Tag:Namibdünen Sossusvlei – Namib Naukluft

Am frühen Morgen fahren wir zu den höchsten Sanddünen ins Sossusvlei. Etwa 3 km vor dem Sossusvlei müssen wir unser Fahrzeug stehen lassen und erreichen die Senke nach einer kurzen Wanderung (fakultativ stehen auch örtliche Allradfahrzeuge zur Verfügung, ca. € 15,- p.P.). Bei einer Wanderung auf eine dieser imposanten Dünen genießen wir einen unvergesslichen Ausblick über dieses gigantische Dünenmeer. Im Anschluss daran machen wir uns auf den Weg in den Naukluft Park. Dort schlagen wir unser Camp auf.
Gehzeit: ca. 3- 4 Std.
Fahrstrecke: ca. 90 km


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8. Tag:Namib-Naukluft-Nationalpark – Blutkoppe

Am frühen Morgen werden wir diese Bergwildnis auf einer Wanderung erforschen. Je nach Jahreszeit treffen wir hier auf sprudelnde Gebirgsbäche, die sich in glasklaren Pools sammeln und zum erfrischenden Bad einladen. Selbst in der Trockenzeit gibt es hier reichliche Wasservorkommen, sodass auch zu dieser Zeit eine erstaunliche Vegetation gedeiht. Anschließend brechen wir unser Lager ab und fahren weiter zur Blutkoppe. An der Blutkuppe, einem Bergmassiv, das wegen seiner je nach Lichtverhältnissen blutroten Verfärbung diesen Namen trägt, schlagen wir unser Wüstencamp auf.
Gehzeit: ca. 2-3 Std.
Fahrstrecke: ca. 165 km


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9. Tag:Blutkuppe – Swakopmund

Die Frühaufsteher besteigen auf einer kurzen Wanderung das Massiv der Blutkuppe und erleben einen traumhaften Sonnenaufgang. Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir uns auf den Weg an die Küste, aber vorher machen wir noch einen Abstecher zu den Welwitschias. Diese Pflanzen gedeihen nur hier in Südwestafrika und zählen zu den ältesten Lebewesen unserer Erde. Bis zu 2.000 Jahre alt werden diese eigentümlichen Lebewesen.
Anschließend Fahrt durch die so genannte „Mondlandschaft“, einer unwirklichen, fast beängstigenden, jedoch faszinierenden Berg- und Canyonlandschaft inmitten der Namib. Wir erreichen den Atlantischen Ozean und das Küstenstädtchen Swakopmund. Ein Stadtbummel durch das historische Swakopmund mit vielen Gebäuden aus der deutschen Kolonialzeit beschließt den heutigen Tag. Wir quartieren uns für 2 Nächte im Gästehaus ein.
Gehzeit: 2 Std.
Fahrstrecke: ca. 115 km


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10. Tag:Swakopmund

Am Vormittag unternehmen wir von Walvis Bay aus einen Bootsausflug zu einer Robbenkolonie. Unzählige Pelzrobben leben hier in einem heillosen Durcheinander und können aus allernächster Nähe beobachtet werden. Der Nachmittag bleibt für eigene Exkursionen. Es besteht die Möglichkeit für einen Rundflug über die Wüste Namib mit phantastischen Ausblicken auf die Wüstenlandschaften aus der Vogelperspektive – ein unvergessliches Erlebnis (fakultativ, ca. € 120,- p.P.). Sehr interessant ist auch ein Stadtbummel durch das historische Swakopmund mit vielen Gebäuden aus der Kolonialzeit. Gästehausübernachtung wie am Vortag.


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11. Tag:Spitzkoppe - Brandberg

Das Namib-Naukluft-Naturschutzgebiet ist das Größte in Namibia. An der Blutkuppe, einem Bergmassiv, das wegen seiner je nach Lichtverhältnissen blutroten Verfärbung diesen Namen trägt, schlagen wir unser Wüstencamp auf. Wir besteigen auf einer kurzen Wanderung das Massiv der Blutkuppe und erleben einen traumhaften Sonnenuntergang. (Gehzeit: 2 Std.)


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12. Tag:Palmwag

Nach einer kurzen Wanderung am frühen Morgen sind wir bei einer der geheimnisvollsten Felszeichnungen aus prähistorischer Zeit. Die „White Lady of the Brandberg“ soll etwa 15.000–16.000 Jahre alt sein und gibt der Wissenschaft bis heute große Rätsel auf. Das Damaraland erstreckt sich im Nordwesten Namibias südlich des Kaokovelds zwischen Erongo und der Etosha Pfanne. Dem Besucher eröffnen sich auf der Fahrt durch das Gebiet immer wieder grandiose Landschaften mit bizarren Bergen und weiten steinigen Ebenen. Nur selten trifft man auf Menschen und Siedlungen. Dafür gibt es noch wild lebende Nashörner und Wüstenelefanten, hauptsächlich im westlichen Teil. Dieses Paradies am Uniabrivier im nordwestlichen Namibia hat eine wildreiche und atemraubende Umgebung. Unser Ziel ist die Oase der Palmwag Lodge wo wir unser Camp für 2 Nächte aufschlagen. Wir können die Natur genießen und auf eigene Faust erkunden.
Fahrstrecke: ca. 280 km


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13. Tag:Palmwag

Während einer morgendlichen geführten 3 – 5-stündigen Safari zu Fuß entlang des Uniabriviers im Konzessionsgelände der Palmwag Lodge können wir die Faszination von Fauna und Flora dieser herrlichen Region Namibias erleben. Mit etwas Glück werden wir die seltenen Wüstenelefanten beobachten können. Am Nachmittag können wir uns am Pool entspannen oder nochmals auf Erkundungstour gehen und die einmalige Landschaft und Tierwelt genießen.
Gehzeit: ca. 3-5 Std.


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14. Tag:Etoscha Nationalpark

Wir fahren weiter in Richtung Norden zur Etoscha-Pfanne, einem weiteren Höhepunkt unserer Reise. Unser Camp schlagen wir im Etoscha Nationalpark auf. Das Camp Okaukuejo liegt direkt an einer beleuchteten Wasserstelle und bietet gute Möglichkeiten für Tierbeobachtungen. An dem Wasserloch finden sich am späten Nachmittag und am Abend oft Antilopen, Giraffen, Elefanten und vielleicht sogar Nashörner ein.
Fahrstrecke: 320 km


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15.-16. Tag:Etoscha Nationalpark

Die Etoscha-Pfanne verspricht einzigartige Tierbegegnungen. Das Wildschutzgebiet gehört zweifellos zu den wichtigsten Tierreservaten der Erde. Auf über 22.270 Quadratkilometern können sich die großen Tierherden noch uneingeschränkt bewegen und man findet noch fast alle Wildtiere Südwestafrikas im Busch oder auf den großen offenen Ebenen. An den Wasserlöchern in der Senke versammeln sich unzählige Wasservögel und Wildherden. Antilopen, Zebras, Giraffen kommen in großen Herden vor, Löwen und Elefanten sind häufig zu beobachten, während man für Leoparden und Geparden schon etwas Glück und vor allem Ausdauer braucht. Auf verschiedenen Pirschfahrten, den sogenannten „Gamedrives“, werden wir uns viel Zeit für eines der letzten Tierparadiese unserer Erde nehmen. Ein Höhepunkt wird sicherlich auch die Übernachtung in einem der Camps (Okaukuejo/Halali/Namutoni) sein, die direkt an einer Wasserstelle liegen, nachts beleuchtet sind und gute Möglichkeiten zur Tierbeobachtung bieten. Am Wasserloch direkt neben dem umzäunten Rastlager können wir wahrscheinlich auch wieder Antilopen, Giraffen, Elefanten und vielleicht sogar Nashörner sehen. Zusätzlich zu den Exkursionen mit unserem Fahrzeug unternehmen wir eine ganztägige Pirschfahrt im offenen Safarifahrzeug.


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17. Tag:Windhoek

Durch Hereroland fahren wir zurück nach Windhoek und quartieren uns im Hotel ein. Unterwegs machen wir einen Stop in Okahandja bei den Holzschnitzern mit der Möglichkeit für den Einkauf von Souvenirs. Je nach Zeitverfügbarkeit unternehmen wir heute bzw. morgen noch eine Stadtrundfahrt in Windhoek.
Fahrstrecke: 280 km


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18. Tag:Programmende

Je nach gebuchtem Flug bleibt noch Zeit für letzte Einkäufe und Stadtbesichtigungen.

Generelle Hinweise

Hinweis

Aufgrund örtlicher Gegebenheiten kann eine Umstellung des Programms erforderlich werden.

Einreise

Reisepass (mindestens noch 6 Monate nach Ausreise gültig).

Impfungen

Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Informationen erhalten Sie beim Tropeninstitut oder bei Ihrem Hausarzt.

Zusätzliche Leistungen Preis in €
Einzelzelt 120,-

BUCHEN / VORMERKEN