Neuseeland - Schätze des Südens - 50Plus Aktiv
50Plus Neuseeland Reise, lassen Sie sich entführen in eine unendliche landschaftliche Schatzkammer. Erleben Sie auf der Südinsel zu Land und zu Wasser die grandiose Bergwelt der Alpen, die rauhe einsame Westküste, Fjorde und Seen und die herbe Schönheit Central Otagos. Reisen Sie mit uns auf der Nordinsel Neuseelands zu dampfenden Vulkanen und funkelnden Sternen.
Unsere Neuseeland Reisen führen zu den schönsten Landesteilen. Zwei Drittel der Reise verbringen wir auf der Südinsel, ein Drittel erleben wir die Naturschönheiten der Nordinsel.
Reiseverlauf
1.-2. Tag: Flug nach Neuseeland
Individueller Flug Deutschland - Christchurch (Flugangebote unterbreiten wir Ihnen gerne auf Anfrage).
3. Tag: Ankunft Christchurch
Nach unserer Ankunft in der "Gartenstadt" Christchurch quartieren wir uns im Hotel ein. Anschließend haben Sie Zeit für eine kleine Stadtbesichtigung. Bummeln Sie durch die Straßen mit den neogotischen Gebäuden, das bekannteste davon ist die Kathedrale, oder unternehmen Sie einen Spaziergang durch den Botanischen Garten. Am Abend wollen wir uns beim gemeinsamen Restaurantbesuch ein wenig kennen lernen.
4. Tag: Banks Peninsula
Als Halbinsel von fast runder Gestalt, in deren Küste zahllose Buchten wie Speichen eines Rades einschneiden, ist die schwach besiedelte Banks Peninsula der Stadt Christchurch vorgelagert. Wir unternehmen einen Ausflug auf die landschaftlich äußerst reizvolle, französisch geprägte Halbinsel und genießen die herrlichen Ausblicke von der Summit-Road auf lange Strände und vulkanisches Felsgestein mit steilen Abhängen.
5. Tag: Arthurs Pass - Westküste
Die heutige Reise führt uns vom Pazifik an der Ostseite der Südinsel über die weite Canterbury Ebene, hoch in die zerklüftete, wilde Bergwelt des Arthurs Pass Nationalparks. In der alpinen Umgebung des Arthurs Pass unternehmen wir eine kurze Wanderung, bei der wir vielleicht auch Keas, neuseeländische Bergpapageien, zu Gesicht bekommen. Wir steigen um in den Bus, um dichte Bergwälder zu durchqueren und an der Westküste der Südinsel an der Tasmanischen See zu übernachten.
6. Tag: Hokitika - Westküste
Die Westküste ist eine der isoliertesten und menschenärmsten Gegenden Neuseelands. Die dort lebenden Menschen sind geprägt von einem starken Individualismus und auch heute noch liegt hier stets ein bisschen Wildwest Romantik in der Luft. Bevor wir der Küste entlang gen Süden aufbrechen, ist Gelegenheit einzukaufen: Hokitika, eine der Fundstätten des kostbaren Grünsteins, lädt zum Bummeln ein. Auf einer dreistündigen Wanderung wollen wir uns in den Bann dieses Küstenstreifens ziehen lassen und zum ersten Mal die wilde Romantik spüren, die diese schroffe und rauhe Gegend ausstrahlt.
7. Tag: Kajaktour Okarito Lagune
Inmitten aller Dramatik der Landschaft - und manchmal des Wetters - bietet die Westküste auch Oasen der Ruhe und Abgeschiedenheit. Eine davon wollen wir heute erkunden: wir unternehmen eine halbtägige Kajaktour auf der einsamen, unter strengem Naturschutz stehenden, Okarito-Lagune. Vor dem Hintergrund schneebedeckter Berge und wuchernder Regenwälder versuchen wir, lautlos über das Wasser gleitend, seltene Vögel wie beispielsweise den Silberreiher und den Löffelreiher zu beobachten.
8. Tag: Haast-Pass - Wanaka
Wir wagen uns auf eine abenteuerliche Jet-Boot-Safari, die uns vom Meer bis in die unberührte Bergwelt der Westküste bringt. Dabei wird Roger sein reichhaltiges Insiderwissen über die eigenwillige Landschaft und die Geschichte dieser Gegend mit uns teilen. Erst seit 1965 ist die abgelegene Westküste durch den Haast Highway mit Otago verbunden. Am Nachmittag folgen wir dieser Straße, die zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt wurde, über den Haast-Pass, mit seinen vielen Wasserfällen und einer atemberaubenden Natur. Vorbei an den beeindruckenden Gletscherseen erreichen wir Wanaka.
9. Tag: Crown Range - Queenstown
Wir genießen die schönen Blicke auf den Lake Wanaka und die dahinter hoch aufragenden Berge des Mount Aspiring Nationalparks, die in eine reizvolle alpine Szenerie eingebettet sind. Über die aussichtsreiche Crown Range, vorbei an dem quirligen Queenstown und entlang am wunderschönen Lake Wakatipu. Wir erfreuen uns an phantastischen Ausblicken auf türkisblaues Wasser und schneebedeckte Bergspitzen, bevor wir nach Manapouri an den Rand des Fjordland- Nationalparks weiter reisen.
10. Tag: Fjordland Nationalpark
Mit einer Fläche von über einer Million Hektar ist das Fjordland der größte Nationalpark Neuseelands und bietet ein nahezu unerschöpfliches Angebot, diese faszinierende Landschaft zu erkunden. Deshalb ist der heutige Tag wie ein Wunschkonzert gestaltet: Wer will, kann einen Bus-/Bootsausflug in den weltberühmten Milford Sound unternehmen oder sich für einen Bootsausflug zum Doubtful Sound, dem "Fjord der Stille" entscheiden, der sich über 20 km in sanften Kurven bis zum offenen Meer hin windet (fakultativ). Oder Sie entscheiden sich, die wilde Märchenlandschaft des beeindruckenden Fjordland auf einer Tageswanderung zu erkunden.
11. Tag: Catlins
Auf der "Southern Scenic Route" fahren wir in den wilden, einsamen Süden Neuseelands bis zu den Catlins. Die attraktivste Naturschönheit der Catlins ist ihre rauhe, von zahllosen Riffen gegliederte Küste mit ihren windschiefen Bäumen. Die See hat hier bizarre Felsgebilde in Form von Bögen und Höhlen aus den hohen Klippen herausgespült. Zudem bestaunen wir die alten versteinerten Bäume, die noch aus der Zeit von Gondwanaland stammen. Außerdem bevölkern viele Delfine, Pinguine und Seehunde diese unberührten Küstenlinien.
12. Tag: Otago Peninsula
Von der Einsamkeit der Catlins geht es auf die landschaftlich wunderschöne Otago Peninsula. Die Halbinsel ist das Zuhause für Seelöwen, Albatrosse und Pinguine. Auf einer geführten Wildlife-Tour erfahren wir viel Wissenswertes über diese Tiere und beobachten sie ganz aus der Nähe.
13. Tag: Dunedin
Die von Leben erfüllte Stadt Dunedin, die schottischste aller neuseeländischen Städte. Viele der Gebäude wie z.B. die Universität oder der Bahnhof erinnern an den europäischen Ursprung der Stadt. Am Vormittag können wir einige Sehenswürdigkeiten der Stadt Dunedin besichtigen.
Nachmittags verlassen wir die Küste in Richtung Central Otago im Landesinneren. Als Einstimmung auf den Morgen bietet sich die Möglichkeit einen Teil unserer heutigen Fahrtstrecke noch mal auf Schienen zurückzulegen: auf einer der wenigen noch existierenden Teilstrecken des alten Eisenbahnnetzes, der Taieri Gorge Rail (fakultativ).
14. Tag: Railtrail Zentral-Otago
Die Eisenbahn war früher eine sehr wichtiges Transport- und Reisemittel in Neuseeland. Als jedoch immer mehr Straßen gebaut wurden verlor sie an Bedeutung. Viele Streckennetze wurden stillgelegt. Der Railtrail in Zentral-Otago wurde zu Erholungszwecken umgewandelt. Entlang alter Eisenbahnschienen und über alte Eisenbahnbrücken radeln wir einen Tag lang durch die westernähnliche Landschaft dieses Region des "hohen Himmels". Übernachtet wird wie am Vortag in dem kleinen Örtchen Clyde, in dem der Charme der alten Eisenbahnzeit erhalten geblieben ist.
15. Tag: Lindis- Pass - Mt. Cook
Über den Lindis- Pass, wo dicke Büschel von Tussock-Gras golden im Sonnenschein leuchten, und an Neuseelands höchstem Berg, dem Mt. Cook, vorbei gelangen wir zum herrlich gelegenen Mt. Somers. Zwar lassen kurze Wanderungen und zahlreiche Fotostopps diesen Tag viel zu schnell vergehen, aber wir freuen uns darauf, ein weiteres Mal die Gastfreundschaft der Einheimischen zu genießen.
16. Tag: Tageswanderung Mt. Somers
Vor uns liegt eine abwechslungsreiche Tageswanderung. Dabei führt uns Warren, unserer Gastgeber und einheimischer Wanderführer, heute zu einigen der landschaftlichen Höhepunkte am Mt. Somers und erzählt uns die Geschichten der Gegend. Eine gute Gelegenheit, auch heute mehr zu sehen und zu hören, als man im Reiseführer nachlesen kann. Wir wandern entlang vulkanischer Formationen, tiefer Flusstäler und durch eine artenreiche Pflanzenwelt. Am Abend führen uns unsere Gasteltern vielleicht auf einen Abstecher in den örtlichen "Pub".
17. Tag: Alpacafarm - Hanmer Springs
Auf unserer heutigen Reisestrecke besuchen wir eine Alpacafarm, auf der wir einiges über diese freundlich dreinschauenden, ewig grinsenden Tiere erfahren. Anschließend geht es weiter in das von majestätischen Bergen flankierte Küstenstädtchen Kaikoura. Dieser kleine Ort, welcher für seine Wale und Delphine bekannt ist, die dort das ganze Jahr über zu beobachten sind, ist das Ziel unseres heutigen Tages.
18. Tag: Kaikoura - Marlborough Sounds
Wir haben Zeit für eine Wanderung, auf der wir Robben aus nächster Nähe bestaunen können. Hungrig Alpha Kaikoura ist die "Crayfish (neuseeländischer Hummer)-Hauptstadt" schlechthin und der beste Ort um Crayfish zu probieren. Wir haben hier auch die einmalige Chance auf einer Bootstour die Giganten des Meeres aus direkter Nähe zu beobachten (fakultativ).Am Nachmittag fahren wir weiter zu den traumhaften, hügeligen, sonnenverwöhnten Marlborough Sounds.
19. Tag: Bootsfahrt Marlborough Sounds
Ein weiterer großer Höhepunkt dieser Reise liegt vor uns, der gleichzeitig viel Entspannung verspricht. Während wir auf einem charaktervollen kleinen Boot (einem ehemaligen Segelboot) durch die buchtenreiche Inselwelt der Marlborough Sounds gleiten, lassen wir uns die Natur und Geschichte der Gegend erklären und lauschen seltenen Maori-Mythen und Legenden. Am Abend gehen wir gehen vor Anker und, übernachten auf dem Boot oder je nach Reisetermin in einem Homestay.
20.Tag: Fährfahrt zur Nordinsel
Mit großem Bedauern und viel zu schnell verlassen wir unsere freundlichen Gastgeber, und freuen uns auf einen weiteren halben Tag auf unserem Schiff. In dem malerisch gelegenen Örtchen Picton besteigen wir am Nachmittag die Fähre um die Südinsel in "nördliche" Richtung zu verlassen. In der neuseeländischen Hauptstadt Wellington angekommen, beschließen wir einen erlebnisreichen Tag mit einem Stadtbummel oder einem Kneipenbesuch.
21. Tag: Wellington - Wanganui
Wir verbringen unseren Vormittag in Wellington, beispielsweise mit einem Besuch des einzigartigen Te Papa, dem größten Museum Neuseelands oder mit der Cable Car Fahrt zum Botanischen Garten, und genießen von "oben" den Rundblick auf die Stadt. Weiter geht die Fahrt nach Wanganui, dort besuchen wir eine der besten Maori-Ausstellungen des Landes und/ oder wandern entlang des längsten navigierbaren Flusses in Neuseeland.
22. Tag: Taranaki (Mt. Egmont)
Nur eine kurze Fahrtstrecke trennt uns von dem Ziel des heutigen Tages, dem Mount Taranaki. (James Cook hat den Berg umbenannt in Mount Egmont, um den Earl of Egmont zu schmeicheln.) Der wunderschöne und ebenmässige Vulkankegel ist oft in Wolken versteckt, aber wenn er zu sehen ist, zieht er jeden unweigerlich in seinen Bann.
23. Tag: Am Fuße des Vulkans
Der von dichtem Bergnebelwald - oft auch als "Goblinforest oder Elfenwald" bezeichnet - umgebene Mount Egmont (Mount Taranaki 2518m) bietet herrliche Wandermöglichkeiten. Mehr als 320 km markierte Wanderwege durchziehen den Nationalpark. Die Vegetationszonen reichen von Regenwald mit gemässigtem Klima bis zu Permafrost in den Hochlagen des Berges. Wir nehmen uns Zeit und wandern gemütlich entlang einer dieser vielen Wege und lassen uns bezaubern von der besonderen Schönheit dieses Waldes und den immer wieder neuen Ausblicken auf den wohlgeformten Vulkanriesen. Übernachtung wie am Vortag.
24. Tag: Waitomo
Über den Surf Highway führt unsere Fahrt einmal um den schönen Berg herum weiter Richtung Norden, entlang der Küste nach New Plymouth und von dort nach Waitomo. Waitomo ist eine Welt faszinierender Kalksandsteinformationen, mit unzähligen Höhlen, unterirdischen Gängen und Flüssen - und natürlich der Welt der 'Glühwürmchen'. Auf einer kleinen Nachtwanderung, die einige von uns vielleicht an Erlebnisse aus der Kindheit erinnert, lassen wir uns von 'Millionen funkelnder' kleiner Sterne' bezaubern.
25.-26. Tag: Waitomo - 2tägige Wanderung
Waitomo bedeutet aber auch grüne Landschaft aus sanften Hügeln mit grasenden Schafen und Kühen. In der lieblichen, hügeligen Gegend um Waitomo begeben wir uns auf eine 2-tägige Wanderung und fühlen uns dabei fast wie ein 'Hobbit im Auenland'. Unser Abenteuer beginnt mit einer geführten Tour in den Untergrund. Ausgerüstet mit Helm und Stirnlampe überqueren wir auf einem Steg einen kleinen Bach und dann geht's hinein in die Dunkelheit. Während wir in der ersten Höhle noch viel mehr über die Glühwürmchen erfahren, können wir in der zweiten Stalaktiten und Stalagmiten bewundern. Gegen Mittag heißt es dann: Wanderschuhe schnüren und Rucksack auf. Wir erforschen die nicht weniger faszinierende Welt oberhalb der Höhlen. Nach einer etwa 4-stündigen Wanderung erreichen wir unser Nachtquartier, eine Hütte mit einem traumhaften Blick über die ganze Umgebung. Unser zweiter Wandertag führt uns zunächst steil, dann aber über sanfte Hügel, über Weideland, durch wunderschönen Wald, entlang und über Bäche zurück zum Ausgangspunkt (Laufzeit Tag 1 etwa vier Stunden/ Tag 2 etwa sechs Stunden).
27. Tag: Auckland
Heute geht es Richtung Auckland, aber vorher wollen wir wenigstens einmal das Wappentier Neuseelands gesehen haben. In einem Vogelpark mit Nachthaus haben wir Gelegenheit, den Kiwi und andere teilweise sehr seltene Vogelarten Neuseelands zu sehen. Wir begegnen den eigentlichen Ureinwohner des Landes, der Tuatara Brückenechse. Am Abend lassen wir unsere Reise in einem gemütlichen Restaurant noch einmal Revue passieren.
Generelle Hinweise
Hinweise
* Wir bitten um Verständnis dafür, dass dieser Programmablauf zwar der geplante Verlauf ist, aber nicht garantiert werden kann. Schwierige Witterungsbedingungen, organisatorische Probleme oder andere unvorhersehbare Ereignisse können eine Programmänderung erforderlich oder wünschenswert machen. Selbstverständlich bemühen wir uns, sämtliche Programmpunkte anzubieten.
* Konflikt: Erlebnis - Wunsch nach etwas mehr Zeit
* Was wir nicht können und wollen, ist Ihnen ganz Neuseeland in vier Wochen zu zeigen. Egal für welche Tour oder Reiseroute durch dieses fantastische Land Sie sich entscheiden, enthält dennoch jede Reise eine Vielfalt an Erlebnissen und Höhepunkten, Kostproben der bekannten und der vielen unbekannten Schätze Neuseelands. Alle Reisen sind so geplant, dass Sie viel erleben, aber auch Zeit haben für die vielen Schönheiten am Wege.
* Wir möchten darauf hinweisen, dass Sie während der Reise die Freiheit haben, individuell zu entscheiden, ob Sie gelegentlich einen Programmpunkt ausfallen lassen, um dadurch Extra-Zeit zur freien Verfügung und zum Nachgenießen zu haben.