Cordillera Huayhuash-Umrundung

Trekking inmitten einzigartiger Bergszenerien

Sie lernen eines der eindrucksvollsten, aber auch anspruchsvollsten Hochgebirge Perus kennen. Mit 30 km Ausdehnung bildet die Cordillera Huayhuash nur ein kleines Glied in der langen Andenkette. Hier finden Sie jedoch neun Gipfel über 6.000 m Höhe, darunter ist der zweithöchste Berg Perus, der 6.634 m hohe Yerupaja Grande. Nach guter Akklimatisation und einem kleinen Kulturprogramm kann es losgehen! Sie wandern auf "Tuchfühlung" mit den Gletscherwänden der steil aufragenden, bizarren Gipfel dieser Andenwelt, ständig mit Blick auf die Kulisse der benachbarten Cordillera Blanca. Insgesamt überschreiten Sie acht Pässe zwischen 4.300 m und 5.000 m Höhe und legen bei dieser Umrundung eine Distanz von 170 km zurück. Die Begegnung mit dem freundlichen Hirtenvolk bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Eine gut geschulte Begleitmannschaft erleichtert Ihnen den Trekkingalltag, denn Ihr Gepäck wird auf Mulis transportiert und für Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt. Was schmeckt besser als ein Fisch aus einer der kristallklaren, smaragdgrünen Lagunen? Gipfelliebhabern bietet sich am Ende des Trekkings die Möglichkeit, den Diablo Mudo (5.350 m), den "Stummen Teufel", zu besteigen.

10 Tage Trekking inmitten einzigartiger Bergszenerien
Gipfelmöglichkeit: Diablo Mudo (5.350 m)
Unterirdische Gänge im Ruinenkomplex Chavín de Huántar
Verlängerung: Cuzco, Machu Picchu, Titicaca-See

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Linienflug mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid nach Lima.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Lima

Ankunft in Lima am frühen Morgen. Wir werden zu unserem Hotel gebracht. Am Nachmittag lernen wir bei einer Stadtrundfahrt die Stadt kennen. Von Pizarro im Jahr 1535 gegründet, war Lima fast drei Jahrhunderte lang das herausragende politische und religiöse Zentrum des spanischen Kolonialreiches. Von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, beherbergte Lima den Palast des Vizekönigs, den Palast des Erzbischofs sowie viele Kirchen und Konvente. In der historischen Innenstadt Plaza de Armas befinden sich die Kathedrale und die Verwaltungsgebäude. Kirchen in Barock im Renaissancestil, Paläste mit reich verzierten Balkonen verleihen der Stadt ihre besondere Architektur.
Übernachtung im Hotel

3. Tag Huaraz

Mit unserem Bus brechen wir auf nach Huaraz. Auf der Panamericana fahren wir Richtung Norden. Zunächst geht es durch die eindrucksvolle "Küstenwüste", die sich über Hunderte von Kilometern an der Pazifikküste entlangzieht. Dann tauchen wir aus dem Dunst an der Küste auf und schnuppern die klare Luft im Hochland. Nach ca. 8 Stunden Fahrt erreichen wir Huaraz (3.030 m) und beziehen unsere Hotelzimmer. Damit wir uns gut an die Höhe gewöhnen können, übernachten wir hier dreimal im Hotel.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM]

4. Tag Yungay - Llanganuco

Sehr früh starten wir zu einem Tagesausflug in die Cordillera Blanca. Wir durchqueren einige Dörfer, bis Yungay in Sicht ist. Sobald wir im Ort eintreffen, sehen wir den höchsten Berg Perus, den Nevado Huascaran (6.768 m) vor uns. Nun windet sich die Straße langsam durch ein Kar zwischen Huascaran und Huandoy. Wir kommen in einen Wald von Quenuas (ein typischer Baum in den Anden) und befinden uns an der Grenze zum Nationalpark Huascaran, dem größten Gebirgspark Perus. Im schmalen Tal liegen zwei türkis leuchtende Lagunen, bekannt als Llanganuco, zugleich der Name dieser Gegend. Dahinter beginnen wir im kleinen Tal der Quebrada Demanda unsere Wanderung, bei der wir wohl Vicunas, die zartgliedrigen Verwandten der Lamas, sehen werden. Am frühen Abend fahren wir zum Pass Portachuelo de Llanganuco (4.750 m). Vom Aussichtspunkt bietet sich ein spektakulärer Panoramablick auf die Berge Huascaran, Huandoy und Pisco. Auch dem Gipfel Chacraraju stehen wir gegenüber, dem Bergsteiger viel Respekt entgegenbringen. Alle Berge sind 5.000 bis 6.000 m hoch und wild vergletschert. An einem klaren Abend erleben wir eine unvergessliche Dämmerung mit einem Farbenspiel, wie man es nur im Hochgebirge kennt.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM]

5. Tag Laguna Churup

Eine Halbtageswanderung zur Laguna Churup kommt ebenfalls unserer Höhenanpassung zugute. Die Lagune liegt 4.485 m hoch unterhalb des Berges Churup (5.495 m). Für eventuell notwendige Sicherungen im Abstieg hat der Führer ein Seil dabei.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Auf den ersten Blick wirkt Huaraz eher wie ein kleines Nest, doch der Ort ist immerhin das wichtigste Handelszentrum des Santa-Tals und der Ausgangspunkt für Ausflüge in die Cordillera Blanca und Huayhuash. Wer möchte, kann den lebhaften Markt durchstreifen, auf dem sich Trekker und Bergsteiger ihre Verpflegung besorgen oder die Plaza de Armas besuchen.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Hotel [FM]

6. Tag Huaraz - Chavin

Heute verlassen wir Huaraz und fahren nach Chavin de Huantar, einem der ältesten präkolumbianischen Fundorte und UNESCO Weltkulturerbe seit 1985. Eine 3.000 Jahren alte Kultstätte mit Tempeln, Terrassen und Zeremonialplätzen erwartet uns. Fast gruselig wirkt das Labyrinth der finsteren unterirdischen Gänge mit seinen Raubtierfratzen und aus den Wänden hervorglotzenden Steinköpfen. Viele Fragen zu Herkunft und Geschichte dieser Kultur sind immer noch ungeklärt.
Anschließend machen wir noch eine kleine Akklimatisationstour in der Umgebung von Chavin.
Am späten Nachmittag beziehen wir unsere Zimmer in einer nach ökologischen Gesichtspunkten erbauten Lodge. Im zur Lodge gehörenden Restaurant können wir gemütlich zu Abend essen.
Gehzeit: 20-2h; Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 110km; Lodge [FM]

7. Tag Chavin - Huanucopampa - Queropalca

Vorbei an der größten, 4.600 m hoch gelegenen Kupfermine von Peru geht es zur bedeutenden Inkastätte Huanucopampa (3.700 m). Die Zitadelle von Huanucompampa lag früher auf der Hauptachse von Cuzco nach Tomebamba (heute Ecuador) und ist alljährlich Schauplatz eines großen Sonnwendfestes. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis nach Queropalca (3.831 m). In der Nähe heißer Quellen stellen wir heute zum ersten Mal unsere Zelte auf.
Fahrzeit: 8h; Zelt [FMA]

8. Tag Queropalca - Laguna Mitucocha

Unser erster Trekkingtag beginnt gemächlich - wir wandern auf gutem Weg das Flusstal von Rio Machaycancha und Rio Janca hinauf. Vor unseren Augen liegt "unsere" Cordillera Huayhuash, welche in diesem Teil der Anden die Wasserscheide zwischen Pazifik und Atlantik bildet. Unser Lagerplatz befindet sich in der Nähe der Laguna Mitucocha (4.300 m) mit berauschender Aussicht auf die Gipfel Rondoy, Jirishanca Grande und Chico.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]

9. Tag Laguna Mitucocha - Huayhuash

Zunächst überqueren wir einen 4.650 m hohen Pass bei Punta Carhuac, um dann langsam über sanft geschwungene Bergwiesen zur Laguna Carhuacocha (4.200 m) abzusteigen. Dort errichten wir nach 6 - 7 Std. Gehzeit unser Camp. Wieder bietet sich uns eine herrliche Aussicht auf Jirishanca, Yerupaja Grande und Chico. Auch die höheren Gipfel der Cordillera Huayhuash, Siula und Sarapo können wir sehen. Gegen Abend, wenn es windstill wird und langsam die Sonne untergeht, spiegeln sich die Eisriesen im ruhigen Wasser der Lagune - die Stimmung ist zauberhaft. Sollte Zeit bleiben, können wir die Umgebung des Sees erkunden und vielleicht ein paar Forellen fischen.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 450m; Zelt [FMA]

10. Tag Laguna Carhuacocha - Huayhuash

Zu Füßen des Nevado Siula Grande führt unser Weg zuerst an kleinen Lagunen vorbei und dann in den 4.800 m hohen Siula Pass. Unser erster steilerer Aufstieg wird "belohnt": die Gletscher der gegenüberliegenden Gipfel "winken" herüber und tief unter uns glitzern die türkisfarbenen Lagunen. Mit etwas Glück sehen wir unterwegs Enten, Gänse und Vizcachas (Andenmurmeltiere). Südostwärts steigen wir auf einem Pfad ab und erreichen am Abend unseren Zeltplatz bei Huayhuash (4.350 m)
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 450m; Zelt [FMA]

11. Tag Huayhuash - Cuyoc

Wir wandern durch das Dorf Huayhuash, das ganzjährig von Hirten bewohnt ist. Da es hier kaum Bau- und Brennmaterial gibt, verwenden die Hirten hier das sog. Loreto für den Bau und die Wärme in ihren Hütten. Dies sind steinharte, grüne Polster - Pflanzen, die nur 1 mm pro Jahr wachsen. Auf einem schmalen Pfad und teils weglos geht es dann hinauf in den Trapecio-Pass (5.000 m). Direkt über uns erhebt sich der gleichnamige Gipfel - ein wahrhaft formschönes Dreieck! Der Abstieg nach Cuyoc (4.600 m) erfolgt ebenfalls teils weglos, vorbei an glasklaren Lagunen und mit immer neuen Ausblicken auf die uns umgebenden Bergriesen.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA]

12. Tag Cuyoc - Kalinka

Heute steht der höchste Pass auf unserer Route, der Cutatambo Pass (5.020 m) auf dem Programm. In der Sand- und Steinzone wachsen eigenartige Pflanzen, die wie Biedermeiersträuße aussehen, dicht am Boden: Sie heißen Tongue und gehören zu den Baldriangewächsen. Vom Pass aus sehen wir auf folgende Gipfel der Cordillera Huayhuash: Siula, Yerupaja Grande, Rasac, Sacra, Huacrish, Auxilio und Sarapo: Weiter im Osten erblicken wir die bisher kaum erschlossene Cordillera Raura. Ein teils steiler Pfad führt uns auf der Westseite hinab nach Cutatambo und dann bequemer talauswärts bis nach Kalinka (3.600 m). Hier stellen wir die Zelte auf.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 420m; Abstieg: 1380m; Zelt [FMA]

13. Tag Kalinca - Huatiac

Auch im Kalinca-Tal gibt es eine interessante Flora: gelbe Büsche mit offener Blüte (Huishllac) und am Boden kriechende Kakteen (Iganton). Kurz vor dem Dorf Huayllapa, einer größeren Ansiedlung, führt uns ein etwa 3-stündiger, steiler Anstieg in Richtung Tapush-Pass. Wir lagern an einem Platz namens Huatiac (4.290 m) mit Blick auf den Diablo Mudo ("stummer Teufel").
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 690m; Abstieg: 725m; Zelt [FMA]

14. Tag Huatiac - Cashpapampa

Bergauf führt der Pfad zum 4.800 m hohen Pass Tapush. Der Weg ist zwar mühsam, doch macht die prächtige Aussicht jede Mühe wett. Nach der Rast steigen wir zu unserem Lagerplatz Cashpapampa (4.500 m) an der Laguna Susucocha ab.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 510m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

15. Tag Cashpapampa - Laguna Jahuacocha - Diablo Mudo

Ein langer Tag steht bevor, wenn wir den Diablo Mudo (5.350 m) besteigen wollen. Der sehr früh am Morgen beginnende Aufstieg beschert uns (außer der Anstrengung!) ein herrliches Panorama auf die gesamte Cordillera Huayhuash. An klaren Tagen erscheint auch die Cordillera Blanca am nördlichen Horizont und die Cordillera Raura im Süden. Für die Wanderer gilt es, den 4.870 m hohen Yaucha-Pass mit Blick auf den Ninashanca, Rondoy, Jirishanca Grande und Chico sowie Yerupaja zu überschreiten. Darunter erstrecken sich grüne Wiesen. Von Yaucha steigen wir nordöstlich ins Tal des Rio Achin ab. Bei der Laguna Jahuacocha (4.066 m, rund 5 Std. Gehzeit) bauen wir für zwei Nächte die Zelte auf und erwarten abends die Besteiger des Diablo Mudo, die nach einem langen Abstieg (nach bis zu 12 Std. Gesamtgehzeit) zu uns stoßen.

Gehzeit für die Bergsteiger: 12 Std., Aufstieg: 850 m, Abstieg: 1284 m
Gehzeit für die Trekker ca. 5 Std.; Aufstieg 370m; Abstieg 804m;
Zelt [FMA]

16. Tag freier Tag mit verschiedenen Wanderoptionen

Heute ist ein Ruhetag an einem der schönsten Zeltplätze vorgesehen. Mehrere Touren sind von hier aus möglich: Von der Laguna Solterococha aus können wir die hervorragende Aussicht auf die Westseite der Huayhuash mit Yerupaja, Jirishanca, Ninashanca, Sinla, Rondoy und Rasac zu genießen (4 Std. Wanderung). Wer es lieber noch einmal sportlich möchte, steigt auf gutem Pfad in den Sambuya oder Rondoy Pass (beide ca. 4.750 m) auf, wer eine kurze Tour bevorzugt, nimmt den Weg Richtung Punta Pass (4.780 m), der gleich vom Nordufer der Laguna Jahuacocha abzweigt.
Zelt [FMA]

17. Tag Laguna Jahuacocha - Pocpa

Der Weg zum Dorf Pocpa führt uns zunächst auf einem schönen Panoramaweg entlang dem Nordufer des Flusses Jahua. Nicht weit hinter den wenigen Häusern von Incahuaiu biegen wir in einen Quenuales-Wald ein. Der Weg schlängelt sich bis zur Passhöhe Mancan Punta (4.575 m). Nach einem langen Abstieg ist das Dorf Pocpa und damit der Endpunkt unseres Trekkings erreicht. In der Nähe des Dorfes bauen wir in ca. 3.600 m Höhe unser Lager auf.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 509m; Abstieg: 975m; Zelt [FMA]

18. Tag Pocpa - Lima

Unser Fahrer wartet schon auf uns. Bei der Fahrt über einen 4.200 m hohen Pass bietet sich ein letzter Blick auf die gesamte Cordillera Huayhuash. Aus der herrlichen Abgeschiedenheit geht es nach Lima (ca. 400 km) zurück, wo wir für die letzte Nacht ein Hotel beziehen.
Fahrstrecke: 400km; Hotel [FM]

19. Tag Lima - Abreise

Wir haben den Tag zur freien Verfügung. Am späten Nachmittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. Wir treten unseren Rückflug an.
[F]

20. Tag Ankunft

Ankunft in Madrid und individuelle Weiterreise.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Die Umrundung der Cordillera Huayhuash ist eine anspruchsvolle Trekkingtour. Es werden 8 Pässe überschritten, die beiden höchsten messen gut 5.000 m. Die Distanz der Umrundung beträgt ca. 170 km, obwohl die Cordillera Huayhuash selbst nur 30 km lang ist. Mit den Bergbesteigungen sind ca. 10.000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg zu bewältigen. Höhenverträglichkeit und sehr gute Kondition sind unbedingte Voraussetzung dafür. Die Tour ist zwar so konzipiert, dass Sie sich gut akklimatisieren können, die Gefahr einer Höhenkrankheit darf dennoch nicht unterschätzt werden. Die Gehzeiten liegen bei 5 - 7 Stunden pro Tag, wobei Höhendifferenzen im Auf- bzw. Abstieg von bis zu ca. 1.200 m zu bewältigen sind. Wegen der teils steilen Wege ist es wichtig, dass Sie ein geübter Wanderer sind. Sie sollten ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf haben; bitte konsultieren Sie vor Beginn der Reise Ihren Arzt/Ihre Ärztin!
Für die fakultative Besteigung des Diablo Mudo (5.350 m) ist eine komplette Eisausrüstung und Erfahrung im Eisgehen sowie in der Seil- und Sicherungstechnik erforderlich.
Während des Trekkings übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten. Die Auswahl der Zeltplätze hängt von den erreichbaren Wasserstellen ab und berücksichtigt - soweit möglich - landschaftlich schöne Stellen. Eine Begleitmannschaft betreut Sie, baut die Zelte auf und ab, kocht etc. Mulis transportieren das gesamte Gepäck und die Zeltausrüstung, so dass Sie unterwegs nur das Notwendigste (Fleece/Jacke, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in einem Tagesrucksack mitführen.

Einreisebestimmungen:

Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Peru noch 6 Monate gültig sein. Für Peru ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute) oder unter: www.gesundes-reisen.de

Wichtige Hinweise:

Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder Routenänderungen kommen - bedingt durch schlechtes Wetter, Flugverzögerungen, ungünstige Verhältnisse, organisatorische oder sonstige Gründe. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Eine Garantie für die exakte Einhaltung dieser Ausschreibung können wir jedoch nicht übernehmen. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Klima

Da Peru auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt, aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Bedingt durch die Höhenlage und den kalten Humboldt-Strom ist das Klima im Allgemeinen kühler als man in Äquatornähe erwartet. Die Monate Juli und August verzeichnen die niedrigsten Temperaturen, vor allem im Gebirge. Die Sicht ist in diesen Monaten am klarsten und es ist am wenigsten mit Niederschlag zu rechnen. In Huaraz ist es noch sommerlich warm und sogar am Abend noch lau. Anders in den Bergen: Durch die starke Sonneneinstrahlung kann es zwar tagsüber bis zu 20° oder wärmer werden, doch nachts kühlt es im Hochland stark ab - bis auf Minus 15°. Auf den Pässen kann es zu Schneefällen kommen.

Ausrüstung

Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie vor allem warme Kleidung wie Pullover/Fleece, Wind- und Regenschutz mitnehmen. Wichtig sind stabile, knöchelhohe Bergschuhe mit griffiger Profilgummisohle und ein sehr guter Schlafsack mit einem Komfortbereich bis minus 15°. Teleskop-Tourenstöcke sind empfehlenswert. Aufblasbare Isoliermatten werden gestellt. Wer an der fakultativen Besteigung des Diablo Mudo teilnehmen möchte, benötigt eine komplette Eisausrüstung.

Verlängerungen

Verlängerung / Vorprogramm Cuzco- Machu Picchu

Tag 1: Lima - Cuzco
Nach Ihrem morgendlichen Flug von Lima nach Cuzco (3.300 m) werden Sie zum Hotel gebracht. Bei klarem Wetter bietet sich während des Fluges ein herrlicher Ausblick auf die Anden. Nachmittags besuchen Sie die bedeutendsten Inkastätten in der Nähe von Cuzco und sehen sich in der reizvollen Altstadt um. In den teilweise steilen Gassen und auf den quirligen Plätzen gibt es viel zu entdecken.
Hotelübernachtung; (F)

Tag 2: Machu Picchu - Aguas Calientes
Frühmorgens besteigen Sie die Andenbahn nach Machu Picchu. Die über Jahrhunderte versunkene und dann wieder entdeckte "Stadt in den Wolken" auf einem dicht bewaldeten Hügel ist Höhepunkt des Kulturprogramms. Ein Führer begleitet Sie durch die mysteriöse Ruinenstätte. Übernachtung in Aguas Calientes.
Hotelübernachtung; (FM)

Tag 3: Machu Picchu - Cuzco
Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Wir schlagen vor, am frühen Morgen noch einmal in aller Ruhe Machu Picchu zu besichtigen. Am Nachmittag fahren Sie mit der Andenbahn zurück nach Cuzco.
Hotelübernachtung; (F)

Tag 4: Lima
Endet heute Ihre Reise durch Peru steht Ihnen der Vormittag in Cuzco zur freien Verfügung, Nachmittags fliegen Sie zurück nach Lima. Eine Flughafenassistenz ist Ihnen beim Einchecken für Ihren Langstreckenflug behilflich. Am darauf folgenden Tag werden Sie zuhause ankommen.
Liegt die Gruppenreise noch vor Ihnen, fliegen Sie bereits Morgens nach Lima, werden zu Ihrem Hotel gebracht, treffen Ihre Gruppe und besichtigen gemeinsam Lima.
(F)

Preise gültig für 2010:
bei 2 Personen im Doppelzimmer: 810,- €
Einzelzimmerzuschlag: 70,- €
bei 1 Person im Einzelzimmer: 990,- €

Leistungen: Hotelübernachtungen; Teilverpflegung siehe Tagesbeschreibung; Inlandflüge Lima - Cuzco - Lima, alle Transfers, Überlandfahrten und Besichtigungen teils mit einer internationalen Gruppe; Eintrittsgebühren; Englisch sprechender Führer;

Im Reisepreis nicht enthaltene Leistungen
Fehlende Mahlzeiten, Trinkgelder, nationale Flughafengebühren (z.Zt. 6,- US$ pro Flug);


Verlängerung / Vorprogramm Titicaca-See

Tag 1: Lima - Juliaca - Llachon
Von Lima fliegen Sie morgens nach Juliaca. Ihr Fahrer holt Sie ab und fährt Sie zur Indianersiedlung Llachon (3.810 m) auf der schmalen Halbinsel Capachica. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde wurde ein Kajak- und Wanderprogramm entwickelt, um die ca. 200 dort lebenden Familien zu unterstützen. Dabei haben Sie die Möglichkeit, das Alltagsleben der Bewohner kennen zu lernen. Sie übernachten in einer einfachen, von einer Familie geführten Unterkunft. Die Zimmer haben ein eigenes Bad, jedoch keine Heizung. Warmes Wasser gibt es nur tagsüber, da dieses durch Solarenergie erwärmt wird.
Familienunterkunft; (FMA)

Tag 2: Kajaktour
Heute Vormittag unternehmen Sie Ihre erste geführte Kajaktour auf dem Titicaca-See. Für das Seakayaking benötigen Sie keinerlei Vorkenntnisse, denn Sie erhalten vor Ort eine Einweisung in die Kunst des Paddelns (Jacken, Schwimmwesten und Neoprenstiefel werden gestellt). Der Ausflug führt Sie am herrlichen Ufer entlang bis zur Spitze der Halbinsel Capachica. Sie paddeln vorbei an Indianer-Gehöften und deren Boots-Anlegestellen und Sie können die Tier- und Pflanzenwelt entlang des tiefblauen Titicaca-Sees bewundern. Wer an der Kajaktour nicht teilnehmen möchte, unternimmt mit einem Führer eine Wanderung. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Familienunterkunft; (FMA)

Tag 3: Insel Taquile - Puno
Nun starten Sie von Llachon aus zu einem 3-stündigen Seakayaking durch das Titicaca National Reservat zur Insel Taquile. Ein Motorboot begleitet Sie, somit besteht die Möglichkeit, nur im Motorboot mitzufahren oder auch nur eine kleine Etappe im Kajak zu paddeln. Die etwa 5 km lange und 1 km breite Insel Taquile ist bekannt für ihre Terrassenanlagen aus der Inkazeit, auf denen heute noch Landwirtschaft betrieben wird. Die Männer sind für ihre kunstvoll gefertigten Web- und Strickarbeiten berühmt. Mit dem Boot setzten Sie über nach Puno.
Hotel; (FM)

Tag 4: Abreise
Abhängig von den Flugzeiten bleibt auf dem Weg zum Flughafen in Juliaca noch Zeit für einen Abstecher zu den mystischen Grabtürmen von Sillustani.
Endet heute Ihre Reise durch Peru steht Ihnen der Vormittag in Cuzco zur freien Verfügung, Nachmittags fliegen Sie zurück nach Lima. Eine Flughafenassistenz ist Ihnen beim Einchecken für Ihren Langstreckenflug behilflich. Am darauf folgenden Tag werden Sie zuhause ankommen.
Liegt die Gruppenreise noch vor Ihnen, fliegen Sie bereits Morgens nach Lima, werden zu Ihrem Hotel gebracht, treffen Ihre Gruppe und besichtigen gemeinsam Lima.
(F)

Preise gültig für 2010:
bei 2 Personen im Doppelzimmer: 700,- €
Einzelzimmerzuschlag: 40,- €
bei 1 Person im Einzelzimmer: 970,- €

Leistungen: Einfache Familien-Unterkünfte, Teilverpflegung siehe Tagesbeschreibung:; Inlandsflüge Lima-Juliaca-Lima, alle Transfers, Ausflüge und Bootsexkursionen; Eintrittsgebühren; Englisch sprechender Führer;

Im Reisepreis nicht enthaltene Leistungen: Fehlende Mahlzeiten, Trinkgelder, nationale Flughafengebühren (ca. 6,- US$ pro Abflug);

BUCHEN / VORMERKEN