Trekking im Land des Kondors

Trekking durch die Cordillera Vilcabamba, Inka, Cuzco und Machu Picchu

Auf der berühmten Panamericana fahren Sie nach Süden zur Halbinsel Paracas und unternehmen einen Bootsausflug zu den Ballestas-Inseln. Vom Flugzeug aus können Sie die Nazca-Linien betrachten - riesige, in den Boden gescharrte, rätselhafte Bilder einer längst vergangenen Kultur. Über Land erreichen Sie Cachora in der Cordillera Vilcabamba. In einsamen, unberührten Landstrichen ragen die höchsten Eisgipfel Zentralperus empor. In Choquequirao verweilen Sie für einen Tag. Die von sechs Eisgipfeln und dem Amazonas-Zufluss Apurimac umgebene legendäre und lange Zeit vom Urwald überwuchterte Tempelanlage ist der Ruinenstadt Machu Picchu an Bedeutung ebenbürtig. Im Jahr 1909 fand der Forscher Hiram Bingham unter großen Strapazen diese Inka-Stätte, zwei Jahre vor seiner Entdeckung Machu Picchus. Viele Kondore gibt es hier zu sehen, Sie werden begeistert sein! Von Ihrem letzten Zeltlager aus können Sie bereits die Nordseite von Machu Picchu sehen, das Sie am folgenden Tag ausgiebig besichtigen. Als Abschluss erkunden Sie das heilige Tal der Inka und lernen bei einem Stadtrundgang Cuzco, die geschichtsträchtige, einstige Hauptstadt des Inka-Imperiums kennen.

Neu: mit Ballestas-Inseln und Nazca-Linien
9-tägiges Trekking durch die Cordillera Vilcabamba
Legendäre Inka-Stadt Choquequirao - der absolute Geheimtipp!
Cuzco und Machu Picchu

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Linienflug mit IBERIA / LAN Frankfurt - Madrid - Lima.

2. Tag Cuzco - Stadtbesichtigung und Ruinen

Frühmorgens landen wir in Lima. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten fliegen wir gleich weiter nach Cuzco. Wir werden abgeholt und haben nun ausgiebig Zeit, uns den interessanten Sehenswürdigkeiten der ehemaligen Inkahauptstadt zu widmen. Dabei sollten wir mit angemessener Gelassenheit vorgehen, denn die Stadt befindet sich auf durchschnittlich 3.400 m Höhe, und die dünne Luft lässt unmittelbar nach Ankunft noch keine großen Anstrengungen zu. Cuzco wurde 1983 von der UNESCO zum Weltkulturdenkmal bestimmt. Das Stadtzentrum mit der Plaza de Armas begeistert mit seiner kolonialen Architektur und der beschaulichen Atmosphäre seine Besucher. Zahlreiche Kathedralen, Kirchen, Klöster und Palazzi prägen das Stadtbild. Trotz der enormen Umgestaltung Cuzcos durch die spanischen Eroberer sind noch überall Spuren der Inka-Bauten sichtbar. Selbst die verbliebenen Grundmauern der Festungen und Tempel vermitteln noch einen deutlichen Eindruck der gigantischen Ausmaße. Eine Stadtführung macht uns mit Geschichte und Gegenwart Cuzcos vertraut.

Von Cuzco aus wurde einst ein riesiges Reich straff regiert, das von Ecuador im Norden bis weit hinein nach Argentinien und Chile im Süden reichte. Von der Stadt gingen die Inka-Straßen aus, entlang derer Staffelläufer postiert waren. So wurden die Befehle des Herrschers rasch in jeden Winkel des Reiches überbracht und er wurde umgekehrt über alles unterrichtet. Die Straßen dienten als Bindeglieder und waren somit Voraussetzung für den einmaligen organisatorischen Aufbau des Staates. Aus allen Himmelsrichtungen führten die Straßen des Inkareiches sternförmig in die Hauptstadt Cuzco. Unter Pachacutec wurde Cuzco geistiges und spirituelles Zentrum der Inka. Seit der Chavin-Kultur repräsentierte der Puma die göttliche und militärische Macht und so erhielt der Grundriss von Cuzco die Form eines Pumas.
Übernachtung im Hotel [F]

3. Tag Cuzco - Ollantaytambo

Um Sie besser an die noch ungewöhnte Höhe zu gewöhnen, machen wir heute einen kleinen Ausflug ins Örtchen Maras und zu den Inkaterrassen von Moray (3.038 m). Anschließend fahren wir weiter nach Ollantaytambo. Die Inkafestung thront wie ein Adlerhorst auf 2.915 m Höhe hoch über dem Heiligen Urubamba-Tal und e Herzen der Inka-Herrscher begraben
Übernachtung im Hotel [F]

4. Tag Tagesausflug nach Machu Picchu

Wir nehmen einen der ganz frühen Züge und unternehmen einen Tagesausflug zur weltbekannten Inkafestung Machu Picchu, Höhepunkt jeder Peru-Reise. Schon die Bahnfahrt dorthin ist ein Erlebnis für sich. Die Ruinenanlage hoch über den Schluchten des Urubamba-Flusses war Königspalast und Sommerresidenz, ein Ort mit streng religiösem Charakter für mächtige und bedeutende Inkafamilien. Trotz vieler Besucher zieht uns Machu Picchu, die Tempelstadt mit geradezu mythischer Ausstrahlung, in ihren Bann - für uns umso interessanter, da wir später Vergleiche mit der kleineren Anlage Choquequirao anstellen werden. Die UNESCO hat die Ruinenstadt Machu Picchu 1983 zum Weltkultur- und Weltnaturerbe der Menschheit ernannt. Ein überwältigender Anblick bietet sich uns auf die inmitten einer wilden Gebirgslandschaft liegenden Ruinen. Lange nach dem Einfall der Spanier, erst im Jahre 1911, wurde Machu Picchu von Hiram Bingham entdeckt und freigelegt.
Tief beeindruckt kehren wir abends zurück nach Ollantaytambo.
Aufstieg: 300m; Übernachtung im Hotel [F]

5. Tag Ollantaytambo - Heiliges Tal - Cuzco

Heute haben wir nochmals Gelegenheit, das Heilige Tal zu besuchen. Besonders interessant ist der Ort Pisaq. Pisaq besitzt eine große kulturelle Vergangenheit. Die Inka errichteten auf einem schmalen Bergvorsprung eine Stadt, die neben Cuzco eine der wichtigsten Inkastädte war. Die Anlage umfasste Häuser, Paläste, Tempel und Mausoleen und erstreckte sich über mehrere Quadratkilometer. Ihre Überreste gelten als anschauliche Beispiele für die architektonische Kunstfertigkeit der Inka. Pisaq erhebt sich in ca. 3.300 m Höhe und zeichnet sich durch eine Reihe von künstlich angelegten Terrassen aus. Wir besichtigen u.a. den sakralen Bezirk mit dem Sonnenheiligtum Intiwantane. Der Name bedeutet in etwa: "Platz, an dem die Sonne festgehalten wird". Am Nachmittag kehren wir nach Cuzco zurück.
Übernachtung im Hotel [F]

6. Tag Cuzco- Soraypampa - Trekkingbeginn - Salkantaypampa

Der Aufbruch zu unserem Trekking steht unmittelbar bevor. Wir fahren über den Tika-Tika-Pass, von wo wir einen ersten Ausblick auf die am Horizont aufragenden Nevados Salcantay und Humantay haben. Nun durchqueren wir die Hochebene Antapampa, die auch als "Brotkorb Cuzcos" bezeichnet wird. Hier wird sehr viel Getreide angebaut, auch die Weiden sind für die Tierhaltung von großer Bedeutung. Am nächsten Pass, Limatambo, genießen wir einen schönen Blick in das fruchtbare Tal. Ein Besuch der Inkaruine Tarawasi (2.650 m) mit ihrer asymmetrischen Inkamauer bietet eine willkommene Abwechslung zu der Fahrt. Wir rollen die Asphaltstraße bis auf 2.380 m Höhe hinunter, um dann erneut in Serpentinen bis auf 2.900 m hinauf zu den kleinen Dörfern Mollepata und Parobamba in 3.200 m Höhe zu fahren. Von hier ist es auf der neuen Straße nicht mehr weit bis zum Trekkingstart in Soraypampa, das auf 3.900 m Höhe liegt. Durch die Besichtigungen während der letzten Tage sind wir schon gut akklimatisiert und erreichen nach einer guten Stunde Marsch unseren ersten Zeltplatz bei Salkantaypampa.
Gehzeit: 1h; Aufstieg: 400m; [FMA]

7. Tag Salkantaypampa - Collcapampa

Überragt vom mächtigen Nevado Salkantay setzen wir unseren Weg zunächst durch die gleichnamige Ebene fort. Bald steigen wir zwischen Felsblöcken einen Hang hinauf und queren zum Apacheta-Pass (ca. 4.560 m). Von oben bieten sich Ausblicke auf die Eiswände des Salcantay und hinunter auf die immensen Moränen voll von Schutt und riesigen Gesteinsblöcken. In Serpentinen windet sich der Weg vom Pass zu einer Ebene, genannt Wayrahmachay, hinab. Wir kommen zu kleinen Gehöften und treffen auf Campesinos. Eine kleine "Unterhaltung" mit den freundlichen Bauern der Cordillera ist eine Bereicherung auf unserer Wanderung durch die Berge. Die Szenerie wandelt sich immer mehr. Die Vegetation wird üppiger, das subtropische Klima der tieferen Lagen lässt Buschwerk, Bäume, Moose, Flechten und exotische Blumen gedeihen. Bald ist das Dorf Collcapampa (2.800 m) erreicht.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 660m; Abstieg: 1760m; [FMA]

8. Tag Collcapampa - Totora - Puca Pucara

Wir überqueren den Rio Santa Teresa. Durch dichten Urwald ansteigend führt der Weg zum Dorf Totora (ca. 3.400 m). Wir erreichen die Hochebene Quiswarpampa in ca. 3.600 m Höhe. Hier verbringen wir die Nacht im Zeltlager Puca Pucara mit schönem Blick auf die umliegenden Berge.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 150m; [FMA]

9. Tag Puca Pucara - Quiswar Pass - Yanama

Wir steigen zum 4.570 m hohen Quiswar-Pass, dem höchsten Pass unserer Reise, auf. Oben angekommen können wir uns dem faszinierenden Rundblick auf zahlreiche Gipfel der Cordillera Vilcabamba hingeben: Im Süden sehen wir Nevado Salkantay und Nevado Humantay und im Norden den Nevado Pumasillo, Nevado Quiswar und den Nevado Panta. Dieser Aussichtspunkt vermittelt uns zumindest annähernd die enormen Ausmaße dieses Gebirgszuges. Der Panoramaweg zieht sich über Wiesenhänge hinab in ein fruchtbares Tal, das von den Bauern des Dorfes Yanama (3.450 m) bewirtschaftet wird. Wir begegnen Einheimischen, die ihre Kühe hüten und ihre Felder bestellen, auch Händlern mit vollbepackten Pferden, die vom nächstgrößeren Ort Huancacalle ihre Waren und Lebensmittel herantransportieren. Yanama ist nur zu Fuß erreichbar, die moderne Zivilisation hat hier noch keinen Einzug gehalten. Kern des Dorfes ist die Schule. Die Schüler kommen nicht nur von hier, sondern auch aus den verstreut liegenden Gehöften der Umgebung. Sicher freuen sie sich über mitgebrachte Stifte und Papier. Wer möchte, kann bei den Lehrern auch Medikamente hinterlassen. Bevor wir in ca. 3.650 m Höhe unsere Zelte aufschlagen, überqueren wir die Brücke über den Rio Yanama und suchen uns einen schönen Zeltplatz außerhalb des Dorfes.
Gehzeit: 8,5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 300m; [FMA]

10. Tag Yanama - Maizal

Über einen gepflasterten Inkaweg führt der Aufstieg in einen Pass mit ca. 4.000 m Höhe. Unterwegs bestaunen wir bis zu 3 m hohe, blau leuchtende Lupinen-Sträucher, deren eiweißhaltige Bohnen bereits zur Inkazeit als Nahrungsmittel dienten. Vom Pass aus blicken wir zurück auf das Indianerdorf Yanama. Die umliegenden Berge der Cordillera Vilcabamba bieten ein grandioses Panorama. Nach ca. 45 Minuten erreichen wir Mina Victoria (3.800 m), eine ehemalige Mine aus der Kolonialzeit. Für uns kaum vorstellbar, wie schwer die Bergarbeiter in diesen Minenstollen schuften mussten. Nachdem wir dort Mittagspause gemacht haben, wandern wir weiter bergab Richtung Maizal (3200m). Wir zelten auf einem wunderschönen Fleckchen Erde mit einem fantastischen Blick auf die Anden und das Apurimac Tal.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 750m; [FMA]

11. Tag Maizal - Choquequirao

Die Wegstrecke kann, je nach Wetterlage, morastig sein und setzt Trittsicherheit voraus. Von Maizal geht es ca. 1.300 Höhenmeter über Serpentinen stetig bergab, zum Teil durch dichtes Gebüsch, bis zum Fluss Yurahmayu (1.900 m), ein Zufluss des Rio Apurimac. Ein Bad im Fluss sorgt für angenehme Erfrischung. Mit neuen Kräften steigen wir auf der anderen Flussseite bis zu einer kleinen Wiese in ca. 2.500 m Höhe hinauf. Jetzt haben wir uns eine Mittagsrast verdient! Ehe wir in ca. 3 - 4 Stunden die mit Spannung erwartete Inkastadt Choquequirao erreichen, müssen wir durch dichte Vegetation steil bergauf gehen. So kommen wir zu einer Passhöhe (ca. 3.200 m) mit Blick auf den Rio Apurimac. Etwas unterhalb erhaschen wir dann einen ersten Blick auf die Anlage von Choquequirao. Nach einer halben Stunde durch herrlichen Regenwald ist der Höhepunkt des Trekkings - Choquequirao - erreicht. Wir zelten in der Nähe der Anlage. Der Sonnenuntergang ist spektakulär, und mit großer Wahrscheinlichkeit sehen wir Kondore, die sich vom Wind aus den Schluchten des Rio Apurimac tragen lassen.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1300m; Abstieg: 1500m; [FMA]

12. Tag Choquequirao

Wir besuchen die Ruinenstadt Choquequirao (3.000 m) - allein ihre außerordentliche Lage wird uns beeindrucken! Berühmte Forschungsreisende wie Hiram Bingham, der Entdecker Machu Picchus, und Max Uhle erreichten unter ungeheuren Strapazen diese Anlage und berichteten über die feinen Konstruktionsmerkmale, die darauf hinwiesen, dass es sich um eine besondere Tempelanlage handeln musste. Die Gründung der Stadt wird aufgrund bestimmter architektonischer Besonderheiten auf die Zeit des Inka Pachacutec (1460-1485) datiert. Sie war militärisch von größter Bedeutung, denn von hier konnte der Zugang in die Cordillera Vilcabamba kontrolliert werden. Dort gab es weitere Inka-Siedlungen und vor allem Minen, aus denen unter anderem ein Großteil des Inka-Goldes gefördert wurde. Neben militärischen Einrichtungen lassen sich aber auch Verwaltungsgebäude und religiöse Viertel nachweisen.

Bewundernswert sind zweigeschossige Gebäude, die vermutlich als Speicherhäuser und als Versammlungshallen dienten sowie ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem, das an ein Aquädukt angeschlossen war. Diese Anlage beweist einmal mehr, wie meisterhaft die Inka den Umgang mit dem Wasser der Cordillera beherrschten. Choquequirao wird von terrassierten Hängen umgeben, auf denen zum Teil Feldfrüchte angebaut wurden. Andere waren offensichtlich nur als Schutz vor gefährlicher Erosion während der Regenzeit errichtet worden. Natürlich ranken sich schon seit der Zeit der spanischen Conquista Legenden um Choquequirao. Der rebellische Manco Inka soll sich vor den Verfolgungen durch die Spanier dorthin zurückgezogen haben. Auch einen unvorstellbaren Goldschatz soll er hier versteckt haben. Der Mythos vom noch nicht entdeckten Gold der Inka hat hier seinen Ursprung. Heute bietet Choquequirao die Gelegenheit, eine äußerst gut erhaltene Inkastadt zu besichtigen. Wir können wie in keiner anderen Ruinenstadt einen Eindruck vom Leben während der großen Zeit der Inka bekommen.
Am Nachmittag haben wir noch Zeit, auf eigene Faust einen Rundgang zu machen und Choquequirao auf uns wirken zu lassen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 1900m; Übernachtung im Zelt [FMA]

13. Tag Choquequirao - Rio Apurimac - Chiquiska

Frühmorgens nehmen wir Abschied von Choquequirao. Nach ca. 1 Stunde leichtem Abstiegs auf teils breitem Wege haben wir von einer Wiese aus die letzte Möglichkeit, die Inkafestung aus der Entfernung zu bewundern und letzte Fotos zu machen. Steil bergab und über viele Serpentinenwege geht es zum Rio Apurimac, dem längsten Amazonas-Zufluss. Wir überqueren auf einer Hängebrücke den Fluss und kommen zu einer kleinen Hütte (1.550 m). Nach einer Rast (Erfrischung und Bademöglichkeit im Fluss) wandern wir weiter bergauf durch üppigen, mit Moos, Tilandsien und Bromelien überwachsenen Bergwald. Wir errichten in ca. 2.200 m Höhe unser Zeltlager "Chiquiska".
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 1450m; Übernachtung im Zelt [FMA]

14. Tag Chiquiska - Capuliyoc - Trekkingende - Cuzco

Am Morgen starten wir unsere letzte Trekking-Etappe. Beim Unterstellplatz Capuliyoc (2.800 m) werden unsere Sachen von den Tragtieren abgeschnallt und auf den bereitstehenden Bus umgeladen. Über das Indianerdorf Cachora (2.850 m) kehren wir nach Cuzco zurück. Sicherlich freuen wir uns schon auf eine warme Dusche und ein bequemes Bett in unserem Hotel.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 200m; [FMA]

15. Tag Cuzco

Heute besuchen wir als erstes die gewaltigen Ruinen der Inka-Festung Sacsayhuaman (3.450 m), das größte bekannte Bauwerk der Inka-Zeit. Einst waren drei Zyklopenmauern um den Hügel herum angelegt, von denen die äußere eine Länge von 3 km erreichte. Dabei wurden Felsblöcke bis 150 Tonnen Gewicht so genau aneinander gefügt, dass kaum eine Messerklinge dazwischen passte. Es ist bisher nicht eindeutig geklärt, wie die Inka diese Steine transportierten und aufeinander schichteten. Danach geht es weiter zur interessanten Kult- und Opferstätte Kenko, zu den Ruinen von Tambo Machay (3.660 m) mit ihrer kunstvoll gefassten Quelle, dem sog. "Bad der Inka", und schließlich zur kleinen Bergfestung von Puca Pucara mit ihrem halbkreisförmigen Tambo aus Türmen, Behausungen und Treppen.
Der Rest des Tages steht uns zur freien Verfügung. Wir können durch die Gassen schlendern und Souvenirs kaufen oder in einem der netten Cafés bei einem "cafecito" die Reise Revue passieren lassen.
Übernachtung im Hotel [F]

16. Tag Cuzco - Lima

Wir verlassen Cuzco und fliegen nach Lima zurück. Lima, 1535 gegründet, war fast drei Jahrhunderte lang das herausragende politische und religiöse Zentrum des spanischen Kolonialreiches. Von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, beherbergte Lima den Palast des Vizekönigs, den Palast des Erzbischofs sowie viele Kirchen und Konvente. In der historischen Innenstadt Plaza de Armas befinden sich die Kathedrale und die Verwaltungsgebäude. Kirchen in Barock und im Renaissancestil, Paläste mit reich verzierten Balkonen verleihen der Stadt ihre besondere Architektur.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel [F]

17. Tag Lima - Goldmuseum - Rückflug nach Europa

Zum Abschluß unserer Reise machen wir eine Stadtrundfahrt durch Lima und unternehmen im Goldmuseum noch einmal einen "Ausflug in die Vergangenheit" des Landes. Hier sind sehenswerte Exponate nicht nur aus der Inkazeit zu bewundern. Neben Goldobjekten gibt es noch zahlreiche andere religiöse, rituelle und alltägliche Gegenstände verschiedener peruanischer Kulturen zu sehen.
Am späten Nachmittag fahren wir zum Flughafen und treten unseren Rückflug via Madrid nach Deutschland an. [F]

18. Tag Ankunft

Ankunft in Madrid und Weiterflug zum Heimatflughafen.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Bei diesem 9-tägigen Trekking in der herrlichen Cordillera Vilcabamba lernen Sie verschiedenste Vegetations- und Klimazonen kennen. Die Route ist technisch einfach. Die täglichen Gehzeiten schwanken zwischen ca. 4 und 9 Stunden, die höchste Pass-Überschreitung liegt bei ca. 4.570 m. Wichtig sind sehr gute gesundheitliche Verfassung, sehr gute Kondition, Höhen- sowie Klimaverträglichkeit. Sie sollten den Wechsel von kühleren Temperaturen in der Andenregion und feuchtheißen Bedingungen im Bergurwald vertragen können. Bitte konsultieren Sie vor Abreise Ihre Ärztin /Ihren Arzt.
Teamgeist und kameradschaftliches Verhalten sind absolute Voraussetzungen für diese Tour. Die Gehzeiten und Tagesetappen können variieren, Belastbarkeit, Flexibilität und Pioniergeist sollten mitgebracht werden. Sie übernachten in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatte. Eine Begleitmannschaft baut die Zelte auf und ab (um Mithilfe wird gebeten) und sorgt für Ihr leibliches Wohl. Tragtiere transportieren das gesamte Gepäck und die Zeltausrüstung, so dass Sie nur das Notwendigste (Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in Ihrem Wanderrucksack tragen.

Einreisebestimmungen:

Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Peru noch 6 Monate gültig sein. Für Peru ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio.
Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,80 Euro pro Minute) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise:

Schlechtes Wetter, ungünstige Verhältnisse, organisatorische Schwierigkeiten oder sonstige Faktoren (wie Streiks) können bei dieser Reise zu Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen führen. Sie sollten daher etwas Abenteuergeist mitbringen, verbunden mit der Bereitschaft, auf Komfort manchmal zu verzichten und ggf. Toleranz und Geduld zu üben. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen. Wir danken für Ihr Verständnis.

Klima

Da Peru auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt, aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Die Monate Juli und August verzeichnen die tiefsten Temperaturen, vor allem im Gebirge, wobei die Sicht dann am klarsten ist und am wenigsten mit Niederschlag zu rechnen ist. Vor- und Nachsaison sind von den Temperaturen her gemäßigter, und es sind weniger Reisende unterwegs. Im April ist bereits Erntezeit, im Oktober beginnt schon der Frühling. Das Klima ist kühler als man in Äquatornähe erwartet (kalter Humboldtstrom und Höhenlage!). Während es tagsüber durch die starke Sonneneinstrahlung recht warm wird, kühlt es nachts im Hochland sehr stark ab (bis zu minus 10°C). Auf den Pässen kann es zu Schneefällen kommen.

Ausrüstung

Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie neben leichter auch warme Kleidung wie Anorak/Jacke, Pullover/Fleece, Regenschutz etc. mitnehmen. Für das Trekking benötigen Sie einen guten Schlafsack mit einem Komfortbereich bis minus 10°C und bequeme, knöchelhohe Bergwanderschuhe mit griffiger Profilgummisohle. Teleskop-Tourenstöcke als Gehhilfe sind sehr zu empfehlen.

BUCHEN / VORMERKEN