Vietnam - Laos
6-tägiges Trekking zu Dörfern im Bergland von Nordvietnam
Besuch des bunten Sonntagsmarktes in Bac Ha
Kreuzfahrt in der Halong Bay - UNESCO-Weltnaturerbe
Direkter Übergang von Nordvietnam nach Nordlaos
Bootsfahrten auf dem Nam Ou-Fluss
2-tägiges Trekking in Laos' wildem Norden
Buddhistische Klöster in Luang Prabang - UNESCO-Weltkulturerbe
Leuchtend grüne Reisterrassen, tropische Landschaft, kleine Dörfer, bunte Märkte und im Hintergrund die Silhouette der Berge Chinas: Das erwartet Sie auf dem Trekking in Nordvietnam. Die farbenfrohen, handgefertigten Trachten der Frauen auf dem Sonntagsmarkt von Bac Ha sind ein Fest für die Sinne. In der Halong Bay gleiten Sie per Boot auf dem smaragdgrünen Wasser vorbei an bizarren Felsen, Inseln und Grotten. Zu Fuß und per Boot erkunden Sie den wilden Norden von Laos. Der Nam Ou-Fluss schlängelt sich durch üppigen Bergdschungel, vorbei an steilen Felswänden, Dörfern und Feldern. In Luang Prabang liegen die buddhistischen Klöster wie Perlen einer Kette am Ufer des Mekong.
Reiseverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Thai Airways von Frankfurt über Bangkok nach Hanoi.
2. Tag Hanoi
Wir landen in der vietnamesischen Hauptstadt, werden empfangen und zu unserem Hotel gebracht. Neugierig auf die Stadt an den Ufern des Roten Flusses starten wir zu einem Streifzug. Je nach Ankunftszeit (falls wir morgens landen) besuchen wir das Völkerkundemuseum, in dem Kultur und Lebensweise der 54, in Vietnam lebenden Ethnien veranschaulicht werden. Bei einer Rikscha-Fahrt erleben wir den Alltag in der lebhaften Altstadt von Hanoi.
3. Tag Hanoi - Halong-Bucht
Nach dem Frühstück im Hotel brechen wir zur Halong-Bucht auf. Unsere Route führt durch das Delta des Roten Flusses - eine fruchtbare Landschaft mit riesigen Reisfeldern, die, je nach Jahreszeit, leuchtend-grün im Wasser glitzern. In der Stadt Halong gehen wir an Bord eines Bootes, mit dem wir den ganzen Nachmittag durch die Wunderwelt der 1500 qkm großen Halong Bay gleiten. Diese zählt seit 1994 zum Welterbe der Menschheit. Bei Nebel erscheint die Küstenlandschaft wie eine chinesische Tuschezeichnung. 3000 Kalksteinfelsen soll es hier geben, auf einigen befinden sich Höhlen. Zwei davon, "Wooden Sticks" und "Heaven Palace", werden wir erkunden und auch zum Ti Top Mount aufsteigen. Von dort bietet sich ein prachtvoller Blick über die Bucht im Golf von Tonkin. Der Sage nach wurde die Bucht von einem geheimnisvollen Drachen geschaffen, der vorher in den Bergen wohnte. Der Name Ha Long bedeutet "der Ort, an dem der Drache in das Meer steigt". Als er zur Küste rannte, riss er mit seinem umherschlagenden Schweif Täler und Klüfte ins Land. Beim Eintauchen ins Wasser füllten sich die Vertiefungen, so dass nur noch die hohen Teile herausragten.
In der Bucht gehen wir vor Anker und lassen uns das leckere Abendessen schmecken, das aus Meeresfrüchten und Fisch für uns zubereitet wird.
4. Tag Halong - Hanoi
Mit einem kleinen Boot begeben wir uns zu einem schwimmenden Fischerdorf in der Lan Ha-Bucht. Die Dorfbewohner leben vom Fischfang und verbringen das ganze Jahr am Wasser. Selbst eine kleine schwimmende Schule gibt es hier, die von Volksschulkindern besucht wird. Wir kehren zurück an Land und fahren per Bus wieder nach Hanoi. Abends besuchen wir eine Aufführung des berühmten Wasserpuppen-Theaters.
5. Tag Hanoi - Lao Cai
Dieser Tag steht uns für die Besichtigung Hanois zur Verfügung. Schattige Boulevards und Architektur aus französischer Kolonialzeit prägen weite Teile der Stadt. Im Zentrum von Hanoi, am "See des zurückgegebenen Schwertes" beginnt unsere Erkundung. Wir werden mit der Legende von der großen Schildkröte, an die der Name des Sees erinnert, vertraut gemacht. Danach sehen wir den Literaturtempel, der in traditioneller vietnamesischer Bauweise errichtet und Konfuzius und seinen Schülern gewidmet ist. Hier wurde 1076 die erste Universität Vietnams eingerichtet. Ein Abstecher zur Tran Quoc-Pagode und zum Quan Thanh-Tempel rundet unser Programm ab.
Nach dem Abendessen steigen wir in den Nachtzug nach Lao Cai (10 Stunden Fahrt).
6. Tag Lao Cai - Bac Ha - Trekking
Frühmorgens Ankunft in Lao Cai und Busfahrt nach Bac Ha, wo unser 4-tägiges Trekking beginnt. Wir begegnen erstmals den Angehörigen einer in dieser Region beheimateten Minderheit. Die Phu La gehören zu den zahlenmäßig kleinsten ethnischen Gruppen in Vietnam. Sie leben hauptsächlich vom Brandrodungs-Feldbau auf kleinen Anbauflächen und terrassierten Feldern. Wir wandern weiter nach Nam Det, einem Dorf der H'mong, und hinab zum Fluss. Dann steigen wir auf zum Dorf Nam Khanh.
Bei den Dzao Ao Dzai werden wir zu Abend essen und nächtigen.
7. Tag Bac Ha - Trekking
Nach dem Frühstück folgen wir dem Pfad Richtung Ban Lien. Unterwegs sehen wir viele Dzao und Tay bei der Arbeit auf den Terrassenfeldern. Wir steigen ab in das von Palmen gesäumte Tal. Hier legen wir eine Pause ein - Gelegenheit, mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Gegen Mittag treffen wir in Ban Lien ein. Der Rest des Tages steht uns für einen Bummel im Dorf und für die Erkundung der Umgebung zur freien Verfügung.
8. Tag Bac Ha - Trekking
Am Morgen brechen wir zu einer leichten Wanderung auf. Entlang einem Pfad am Berghang kommen wir nach Nam Thang, einem Dorf der Nung. Bekannt ist dieses Volk für seine Handwerkskunst, Web-und Metallarbeiten, Papier und Ziegel werden gefertigt. Wir sehen uns die Volksschule im Ort an und kommen mit den Schulkindern ins Gespräch.
Auf ebener Straße geht es etwa 1 Stunde weiter, ehe wir nach San Sa Ho, einem Dorf der Blumen-H'mong, aufsteigen. Die H'mong, eine der größten Ethnien in der besuchten Region, leben nicht nur in Vietnam, sondern auch in den Bergregionen von Süd-China, Thailand und Laos. Der Name H'mong bedeutet "Mensch".
Weiter geht es hinab zum Dorf Na Lo, unserem Tagesziel. Heute sind wir bei den Tay untergebracht.
9. Tag Bac Ha - Trekking
Im Tay-Dorf beginnt heute unsere Wanderung. Dann geht es über die Hauptstraße zum Dorf Na Hoi. Obwohl dies Dorf nicht sehr weit von der Stadt Bac Ha entfernt ist, unterscheidet sich die Lebensweise seiner Bewohner doch erheblich von jener in Bac Ha. Unsere Route führt weiter zum Dorf Na Tha, das sich in der Nähe der Stadt Bac Ha befindet. Hier sind wir in einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht. Hier verbringen wir unseren letzten Abend im "Homestay" auf dem Land. Das geräumige Haus hat einen Gemeinschaftsraum, in dem wir - wie auch zuvor in den Dörfern - unsere Schlafplätze einrichten. Es gibt 2 Badezimmer mit heißem Wasser. Im Erdgeschoss befindet sich ein Aufenthaltsraum mit großem Esstisch und Stühlen. Es gibt elektrisches Licht, einen Kühlschrank und eine separate Küche. Unsere Begleiter kochen uns noch einmal ein leckeres Abendessen.
10. Tag Bac Ha - Lai Chau
Am Morgen besuchen wir den Sonntagsmarkt von Bac Ha. Auf diesem bunten, größten Markt der Region versammeln sich die Angehörigen verschiedener Ethnien - der Blumen H'mong, Phu La, Tay, Ha Nhi und Dzao. Hier trifft man Verwandte, Freunde, junge Männer und Frauen lernen einander kennen, man tauscht Neuigkeiten aus und deckt sich mit allem Nötigen ein, oft mit noch handgefertigten Produkten.
Mit dem Bus fahren wir weiter nach Lao Cai zurück und dann die Bergstraße hinauf nach Sapa, einem touristisch erschlossenen Bergort. Hier werden uns unter anderem Handarbeiten der Roten Dzao und Hmong angeboten. Wir übernachten in Lai Chau.
11. Tag Dien Bien Phu
Heute fahren wir nach Dien Bien Phu.
12. Tag Dien Bien Phu - Muong Khoa
Nach dem Frühstück im Hotel beginnt der kurze Transfer nach Tay Trang, der nun für Touristen geöffneten Grenze zwischen Vietnam und Laos. Wir werden von unserer laotischen Reiseleitung empfangen und fahren mit einem Bus in ca. 3 Stunden nach Muong Khoa.
Die kleine Stadt Muong Khoa, unser Etappenziel, zählt hauptsächlich Vietnamesen zu ihren Einwohnern.
13. Tag Muong Khoa - Bootsfahrt / Kayak - Hatsa
In einem lokalen Restaurant nehmen wir ein einfaches Frühstück zu uns und starten dann mit einem traditionellen Boot zu einer Fahrt auf dem Nam Ou Richtung Hatsa ("Nam" bedeutet "Fluss"). Früher diente das weit verzweigte Flusssystem des Landes als Handelsroute. Ein großer Teil des laotischen Verkehrs spielt sich heute noch auf dem Wasserweg ab, weil das Straßennetz im bergigen Laos noch wenig ausgebaut ist. Eine wichtige Verkehrsader ist der Nam Ou. Der ungezähmte Fluss wälzt sich durch den entlegenen Bergdschungel im Norden von Laos und mündet nach 420 km bei Luang Prabang in den Mekong. Wir werden auch mit Kayaks unterwegs sein und am Flussufer, an einem schönen, weißsandigen Küstenabschnitt unser Mittagessen verzehren.
Am Nachmittag erreichen wir Hatsa und treffen unsere Begleitmannschaft für das Trekking. In Flussnähe schlagen wir die Zelte auf und bald schon bereitet unser Koch das Abendessen für uns zu.
14. Tag Trekking Hatsa - Ban Huoi Lor
Auf einem anfangs (ca. 1,5 Stunden) ziemlich steilen Pfad steigen wir auf nach Ban Houi Lor. Bis zu diesem H'mong-Dorf sind wir insgesamt 4-5 Stunden unterwegs. Wie in Nordvietnam leben die H'mong auch in Laos in den bergigen Gebieten. Wir können viel Interessantes über das Leben der Menschen weitab von Fluss oder Straße erfahren.
15. Tag Trekking Ban Houi Lor - Muong Ngoi
Vormittags wandern wir durch mehrere Dörfer bis wir schließlich in Ban Phonsana eintreffen. Hier steigen wir in ein Boot und gleiten flussabwärts in rund 2 Stunden bis nach Muang Ngoi. In einem Gästehaus richten wir uns für die Nacht ein.
16. Tag Bootsfahrt Muong Ngoi - Luang Prabang
Wir setzen unsere Bootsfahrt auf dem Nam Ou-Fluss bis nach Luang Prabang, der ehemaligen laotischen Königsstadt, fort. Unterwegs stoppen wir bei Pak Ou, wo der Nam Ou in den Mekong fließt, um in den steil aufragenden Felsen eine Höhle zu besuchen. Sie ist ein Wallfahrtsort der Laoten und zugleich Magnet für Touristen, denn im Lauf der Jahrhunderte hat sich hier eine riesige Anzahl von Buddha-Figuren angesammelt, die seit 1560 von den laotischen Königen und deren Gefolge bei ihren Pilgerreisen mitgebracht wurden. Nachmittags erreichen wir Luang Prabang und werden zu unserem Hotel gebracht.
Die Bootsfahrt dauert ca. 6-7 Stunden.
17. Tag Luang Prabang
Dieser Tag steht uns zur freien Verfügung. Die Stadt liegt malerisch auf einer Halbinsel zwischen Mekong und seinem Nebenfluss Nam Khan, sie ist von bewaldeten Bergen umgeben und strahlt eine friedliche Atmosphäre aus. Zwischen 1353 und 1545 war Luang Prabang Hauptstadt des Königreiches Lan Xang (Land der eine Million Elefanten) und blieb selbst nach Verlegung der Hauptstadt nach Vientiane kulturelles Zentrum des Landes. Wie Perlen einer Kette reihen sich zahlreiche Klöster am Ufer des Mekong aneinander. Noch heute sind sie Stätten des Studiums und der Meditation für Mönche aus allen Teilen des Landes. Seit 1995 zählt Luang Prabang zum UNESCO Weltkulturerbe, 32 buddhistische Klöster und die französische Kolonialarchitektur stehen unter Denkmalschutz.
Bei einem Bummel können Sie die Sehenswürdigkeiten der Stadt auf eigene Faust für sich entdecken: Der Königspalast Ho Kham, heute Natiolnalmuseum, birgt südostasiatische Kunstsammlungen und Prunkstücke, wie z.B. den Thron der Herrscher der Lan Xang-Periode. Wat Xieng Thong, der einzige aus dem 16.Jh. erhaltene Wat, zählt zu den schönsten Klöstern Luang Prabangs. Er erhebt sich am Ende der Halbinsel, seine Form wird von den Laoten mit einer "Glucke, die schützend auf ihren Küken sitzt", verglichen. Mitten in der Stadt erhebt sich der heilige Berg Phousi, zu dem 328 Stufen emporführen. Von oben lässt sich die Stadt und ihre Umgebung sehr schön überblicken.
18. Tag Luang Prabang - Heimreise
Die Zeit bis zu unserem Heimflug steht uns zur freien Verfügung.
Frühaufstehern bietet sich ein ungewöhnlicher Anblick: In langen Reihen ziehen die safranfarben gekleideten Mönche der Stadt schweigend durch die Straßen, um ihre Morgenmahlzeit zu erhalten. Frauen und Männer warten bereits auf die Mönche und legen Reis (das Grundnahrungsmittel der Laoten) oder andere Gaben in die Bettelschalen - als Dank für das religiöse Wirken der Mönche. Auch glauben die Menschen, dass Almosen-Spenden das Karma verbessern kann. Kein Wort unterbricht die Stille dieser Zeremonie.
19. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland.
Generelle Hinweise
zus. Reiseschutz-Paket Euro 55,--: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Charakter der Tour und Anforderungen
Diese Tour hat Pioniercharakter. Die Route führt abseits der ausgetretenen Pfade in die Bergregionen von Vietnam und Laos. Hier gab es bisher wenig bis gar keinen Tourismus bzw. touristische Infrastruktur. Die Wanderungen sind technisch nicht anspruchsvoll, erfordern jedoch gute Kondition und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unbefestigten Wegen und im Gelände). Das Trekking in der Gegend von Bac Ha kann auf Grund von unvorhersehbaren Ereignissen wie Wetterbedingungen, Straßenbau, Staudammbau o.ä. auch auf anderer Route oder in anderer Reihenfolge durchgeführt werden. Die Gehzeiten liegen meist zwischen 6-7 Stunden und sind teilweise mit längeren Anstiegen und weiten Strecken (bis zu 25 km) verbunden.
Durch das für uns ungewohnte tropische feucht-warme Klima können die Wanderungen teilweise - besonders bei den steileren Etappen - anstrengend sein. Es sind eventuell einige Flüsse zu durchwaten beziehungsweise auf einfachen Brücken oder Holzstegen zu überqueren.
Unterwegs werden Sie mit sehr einfachen Verhältnissen konfrontiert. Auffassungen über Pünktlichkeit, Service und Hygiene weichen grundlegend vom europäischen Standard ab. Bereitschaft, sich örtlichen Gegebenheiten/Bräuchen anzupassen, mögliche Unwägbarkeiten in Kauf zu nehmen, auf Komfort zu verzichten und gegebenenfalls Wille zur Improvisation werden von allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen erwartet. Hilfsbereitschaft, Kameradschaft und Gemeinschaftsgeist innerhalb der Gruppe sollten zur Grundeinstellung aller Mitreisenden gehören.
In den Städten speisen Sie in Restaurants und übernachten in einfachen bis guten Hotels. Für die Dauer der Wanderungen in Vietnam sind Sie bei Gastfamilien in traditionellen Häusern (meist Pfahlbauten) untergebracht und schlafen in einem Gemeinschaftsraum auf dem Fußboden auf einer Reisstrohmatte. Sehr einfache Matratzen und Decken werden gestellt, dennoch empfiehlt es sich, eine eigene Isoliermatte (Therma-Rest) und einen eigenen Schlafsack - auch für die Zelt-Übernachtung in Laos - mitzubringen. Wasser gibt es nur außerhalb Ihrer Unterkünfte, es besteht aber immer die Möglichkeit, sich zu waschen. Einfaches Trekking auf Wegen und Pfaden; feucht-warmes Klima; Gemeinschaftsunterkünte in den Dörfern; Matrazen, Decken, Kissen, Moskitonetze werden gestellt auch fürs Zelt.
Klima
Vietnam: der Norden weist subtropisches Klima auf. Man unterscheidet zwei Jahreszeiten. Zwischen November und April ist Winter - die beste Jahreszeit für unsere Rundreise. In dieser Periode ist es kühl und feucht, in den Hochlagen vor allem morgens und abends auch kalt. Nachts kann es schon mal Temperaturen von +5°C geben. Tagsüber ist es angenehm warm, bei 20-25°C. In den Monaten Februar und März, gelegentlich auch noch im April kann es Sprühregen - die Vietnamesen nennen ihn crachin (Regenstaub) - geben. Der Sommer reicht von Mai bis Oktober; in dieser Zeit ist es aufgrund des Sommermonsuns recht heiß. Die Durchschnittstemperatur in Hanoi liegt in den Wintermonaten bei 18°C, im Sommer bei 28,6°C (mit Spitzen von 33°C). Das Ende des Sommers ist oft von starken Taifunen und Regenfällen geprägt. Die Luftfeuchtigkeit ist im ganzen Land generell sehr hoch.
Laos: In der Zeit von November - April, der günstigsten Reisezeit, liegen die Temperaturen in Laos meist zwischen 25°C und 30°C, im April auch drüber. Es gibt in der Regel kaum Niederschläge, doch kann die Luftfeuchtigkeit hoch sein. In den nördlichen Landesteilen, also auch in Luang Prabang, sind die Temperaturen niedriger; Niederschläge sind hier häufiger, vor allem nachts und morgens kann es besonders im Dezember/Januar empfindlich kühl sein (unter 10°C). Durch den Fahrtwind kann es auch während der Bootsfahrt - besonders morgens - recht kühl werden.
Ausrüstung
Den klimatischen Bedingungen entsprechend benötigen Sie für diese Reise gut waschbare Sommerkleidung. Bitte berücksichtigen Sie, dass in den Tempeln keine Shorts, kurzen Röcke und schulterfreien Oberteile getragen werden dürfen; diese sind auch sonst nicht angebracht. Im Zweifelsfall fragen Sie bitte Ihre örtliche Reiseleitung. Für die kühleren Abende empfehlen wir, eine Fleece-Jacke o.ä. mitzunehmen.
Gepäck
Wir empfehlen die Mitnahme einer Reisetasche als Hauptgepäckstück, sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings (teilweise) von Trägern in Körben getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 12 kg wiegen und aus flexiblem Material sein.