Senegal - Gambia

Das "Tor zu Westafrika"

Kolonialgeschichte in St. Louis/Senegal und Georgetown/Gambia
Ahnenkult im animistischen Bassari-Land (Senegal)
Besuch mehrerer Vogel- und Tierparks
ideal für einen ersten Kontakt mit westafrikanischer Lebensart
mit einem für Westafrika ordentlichen Hotelstandard

SENEGAL: Dakar - St. Louis - Tambacounda - Bassari-Land - Niokolo Koba NP - Sine Saloum - GAMBIA: Georgetown - Banjul

Senegal und Gambia, zwei der westlichsten Länder Afrikas, begeistern durch ethnische Vielfalt sowie artenreiche Flora und Fauna - oftmals noch in naturbelassenen Original-Habitats. Von der Dornbuschsavanne im äußersten Norden des Senegal, über Trocken- und Feuchtsavanne, führt unsere Rundreise bis hin zu den ausgedehnten Bambus- und Mangrovenwäldern im Mündungsbereich des Gambia-Flusses. Im Senegal dominieren die Wolof, in Gambia die Mandingo, ebenfalls weit verbreitet die Fulbe-Kultur. Seit jeher spielen Musik und Tanz in diesen westafrikanischen Küstenländern eine große Rolle. Für die meisten EU-Bürger von Vorteil: Ein Visum ist zur Einreise nicht vorgeschrieben.

Reiseverlauf

1. Tag: SA Anreise - Dakar

Mittags Flug über Madrid nach Dakar, der Hauptstadt des Senegal, Ankunft abends.

2. Tag: SO Dakar - Insel Goree FMA

Besichtigungen: Museum, Kunsthandwerkermärkte, Präsidentenpalast. Bootsfahrt zur Insel Goree, einst zentraler Sammel- und Verschiffungshafen für Sklaven.

3. Tag: MO Lac Rose - St. Louis FMA

Fahrt zum pinkfarbenen "Lac Rose", Salzabbaugebiet der Peul. Weiter über Thies, wichtiges kulturelles Zentrum, Tivaoune und Louga zur Küstenstadt St. Louis, der einstigen "Perle Westafrikas", mit kolonialen Fassaden und schachbrettartig angelegter Altstadt. (ca. 265 km)

4. Tag: DI Vogelpark - Kaolack FMA

Erkundung der Vogelwelt des Nationalparks Djoudj vom Boot aus (alternativ Vogelpark Langue de Barbarie). Dann Touba, heilige Stadt der Mouriden mit Großer Moschee als eines der prächtigsten Zeugnisse islamischer Baukunst in Westafrika. Weiter nach Kaolack. (ca. 300 km)

5. Tag: MI Kaolack - Tambacounda FMA

Fahrt nach Tambacounda. (ca. 360 km)

6. Tag: DO Kedougou - Bassariland FMA

Heute geht es in den Südosten des Landes nach Kedougou, am Ufer des Gambia-Flusses. Abseits der Pisten liegen die Dörfer der animistischen Bassari auf hügeligen Anhöhen, erbaut im trad. Rundhüttenstil. Da geographisch recht isoliert, sind Ahnenkult und Geisterglauben noch weit verbreitet. (ca. 280 km)

7. Tag: FR Bassariland - Dindefelo FMA

Jeepfahrt auf teils schlechter Piste im tourist. kaum erschlossenen Bassariland. Ausflug zum ca. 80 m hohen Wasserfall nahe des Fulbe-Dorfes Dindefelo, wo der Gambiafluss seinen Ursprung hat. Dann zum Niokolo Koba Nationalpark. (235 km)

8. Tag: SA Niokolo Koba NP FMA

Der Niokolo Koba NP gehört zum größten Naturschutzreservat Westafrikas, mit einer kontrastreichen Vegetation an der Übergangszone zwischen Savanne und Feuchtwald. Frühmorgens Fahrt mit einer Pirogue, nachmittags Safari im Geländewagen. Mit etwas Glück sehen wir Vögel, Panther, Löwen, Hyänen, Gazellen, Affen und Antilopen.

9. Tag: SO Gambia - Georgetown FMA

Fahrt nach Gambia, Grenzübertritt zwischen Velingara in der oberen Casamance und Basse Santa Su. Vorbei an Bansang bis Georgetown (Janjang Bureh Town), dem zu Kolonialzeiten östlichsten Stützpunkt der Briten. Noch heute erinnert das spätkolonialist. Flair des Städtchens auf der Mac Carthy Flussinsel ein wenig an die Tage der Sklaverei. (ca. 180 km)

10. Tag: MO Georgetown - Kuntaur FMA

Fahrt nach Kuntaur und Pirogenfahrt auf dem Gambia-Fluss. Vom Boot aus können wir, mit etwas Glück, Schimpansen, Krokodile, Flusspferde und eine artenreiche Vogelwelt beobachten. Per Minibus nach Farafenni mit Halt in Wassu, Besichtigung des prähistorischen Steinkreises und Besuch von Fulani Dörfern. (ca. 220 km)

11. Tag: DI Makasutu - Banjul FA

Bootsfahrt nach Makasutu (Heiliger Wald), in unberührter Natur entlang eines Seitenarmes des Gambia-Flusses gelegen. Galeriewälder, Savanne, Palmenwälder, Mangroven - und Sumpflandschaft findet man hier. Zahlreiche Tierarten können während geführter Wanderungen und Pirogenfahrten beobachtet werden. Frauen kann beim Austernfischen zugesehen werden. Abends in Banjul.

12. Tag: MI Banjul FA

Banjul liegt auf einer flachen Halbinsel direkt an der Mündung des Gambia-Flusses, einst dicht mit Bambuswäldern und Affenbrotbäumen bewachsen. Halbtägige Stadtbesichtigung mit Albertmarkt, Nationalmuseum und einem, als heilig verehrten Krokodilbecken. Nachmittag frei.

13. Tag: DO Sine Saloum Delta FMA

Per Fähre nach Barra, von dort ins Fathala Reservat. Geländewagensafari, hier gibt es Antilopen, Rhinozerosse, Warzenschweine, Zebras, Affen, Vogel Strauss und Giraffen zu sehen. Weiter nach Toubacouta, wir sind wieder im Senegal.

14. Tag: FR Dakar - Rückflug F

Rückfahrt nach Dakar (269 km). Mittags Stopp in M'Bour. Abends Rückflug über Madrid nach Deutschland.

15. Tag: SA Rückankunft

Vormittags Ankunft.

Generelle Hinweise

Visum, Impfungen

Visum: derzeit nicht vorgeschrieben
Impfungen: Gelbfieberimpfung und Malaria-Prophylaxe empfohlen

Charakteristik / Komfort:

Von der Hauptstadt Senegals aus zunächst in den sahelgeprägten Landesnorden nach St. Louis. Besuch der heiligen Mouriden-Stadt Touba, an anderer Stelle treffen wir auf Megalithen, dann durch die Trockensavanne bis Tambacounda im Ostsenegal. Animistische Kultur im Bassariland nahe der Grenze zu Guinea, anschließend der Niokolo Koba Nationalpark - eine der letzten Nischen für westafrikanisches Großwild. Im subtropischen Gambia, ehemals britische Kronkolonie, prägt der ost-west fließende Gambia-Fluss das Landschaftsbild; außerdem ein wahres Eldorado für Ornithologen. Relikte der Sklavenzeit in Georgetown, abschließend nach Westen bis zur Küstenhauptstadt Banjul am Atlantik. Ein Tagesausflug in das tropische Schutzgebiet Makasutu.

Im westafrikanischen Vergleich ist der Unterkunftsstandard in Senegal und Gambia - als etablierte Badeziele - bereits recht gut. Unterbringung in Hotels, landestypischen Lodges und Camps, keine Zeltunterbringung sondern stets Doppel- bzw. Einzelzimmer, im Inland mit deutlich weniger Komfort. Überwiegend Vollpension. Unterwegs im klimatisierten Bus, manche Ausflüge mit Geländewagen. Kurze leichte Wanderungen, Bootsausflüge.

Zu den afrikanischen Besonderheiten zählt es, dass wir stets mit "Unvorhergesehenem", mit Komfortabstrichen und Qualitätsmängeln rechnen müssen, ggf. kann es zu Verlaufsänderungen kommen. Grundsätzlich sind die Länder ganzjährig bereisbar. Niederschläge fallen ca. Juli-September, oft als nächtliche Starkregen, die Landschaft dadurch grüner, die Luftfeuchtigkeit dann höher als in anderen Monaten. Durchschnittliche Tagestemperaturen ca. 26°C, klimatisch angenehm die Küstenregionen.

BUCHEN / VORMERKEN