Spanien - Andalusien zur Blütezeit
Der Süden von Spanien verzaubert zur Blütezeit mit einem Feuerwerk an Farben. Ein Schwerpunkt dieser WanderStudienreise liegt auf dem Besuch der wichtigsten Naturreservate in Andalusien, wo Sie im Frühling unter kundiger Führung Ihres Reiseleiters die Pflanzenpracht in ihrer ganzen Schönheit bewundern können. Natürlich kommt die Kultur in Andalusiens Städten auch nicht zu kurz, und wir fragen nach, ob die Bauern im Süden Spaniens die EHEC-Krise überwunden haben.
*Die schönsten Naturschutzgebiete Andalusiens
*Ideale Reisezeit für botanisch interessierte Gäste
*Wanderungen von bis zu vier Stunden Dauer mit mittleren Anforderungen
*Mit Besuch der bedeutendsten Zeugnisse islamisch-andalusischer Kunst
*Wichtigste Stationen dieser Studienreise durch Andalusien: Sevilla, Córdoba, Granada
Reiseverlauf
1. Tag: Flug nach Málaga
Im Laufe des Tages Flug nach Málaga. Hier erwartet Sie ein Beauftragter von zum Transfer in Ihr Hotel in Málaga.
2. Tag: Im Naturschutzgebiet El Torcal
Eine der ungewöhnlichsten Erosionslandschaften Andalusiens ist Ausgangspunkt unserer ersten Wanderung (1 Std., mittel, ↑ 50 m ↓ 50 m): das Naturschutzgebiet von El Torcal. Inmitten bizarr ausgewaschener Felsformationen gelangen wir zu schönen Aussichtspunkten; bei guter Sicht blicken wir bis nach Afrika. Im Frühjahr erwartet uns hier eine Fülle verschiedener Blüten: Schlehen und Weißdorn, Nieswurz und Wolfsmilchgewächse sowie die prächtige Mariendistel. Auf den Spuren Hemingways und Rilkes erkunden wir Ronda: Die Stierkampfarena, die Brücke Puente Nuevo, der Ausblick von der Terrasse des Don-Bosco-Hauses und die Kirche Santa Maria Mayor bilden die Höhepunkte unseres Rundgangs. Auf landschaftlich reizvoller Strecke erreichen wir das malerisch gelegene Dörfchen Grazalema. 180 km. Drei Übernachtungen in einem ruhig gelegenen Hotel in der Nähe von Grazalema.
3. Tag: Ins Tal des Guadiaros
Am Vormittag wandern wir (2,5 Std., mittel, ↑ 150 m ↓ 150 m) von Benaoján ins Tal des Guadiaros, wo Oleander, Mittagsschwertlilien und verschiedene Ragwurzarten den Weg säumen. Zwergpalmen und verschiedene Eichen bilden einen reizvollen Kontrast dazu. Unser Mittagessen nehmen wir in Benalauría in einer alten Mühle ein. Im Dorf werden Produkte der Region - vor allem Kastanien - verarbeitet. Antonio, Mitarbeiter der Kooperative, wird uns das Projekt erläutern und Ihre Fragen beantworten. Unser Tipp für den freien Abend: Probieren Sie die landestypische Küche in einem der netten Lokale auf der Plaza von Grazalema. 100 km.
4. Tag: Im Naturpark von Grazalema
Unsere Wanderung (3 bis 4 Std., mittel, ↑ 150 m ↓ 350 m) führt uns auf reizvollen Wegen durch die Sierra de Caillo, die bereits 1977 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde. Uralte Eichen stehen am Wegesrand, von der Natur zu Skulpturen geformt. Mit etwas Glück findet man hier auch seltene Orchideen und Pfingstrosen, Tazetten und den Perublaustern. Das zum Teil noch bewaldete Kalkgebiet bietet vielen Geiern und Greifvögeln gute Lebensbedingungen. Wieder zurück in Grazalema, können Sie den Nachmittag ganz nach Ihren eigenen Vorstellungen gestalten. Gönnen Sie sich nach der Wanderung in dem kleinen Spa des Dorfes die Anwendungen des Türkischen Bades oder eine Massage zur Entspannung. Vielleicht interessiert Sie auch die lokale Webereiproduktion: Schals, Plaids und Decken aus Schafwolle werden immer noch in Grazalema gefertigt und in schöner Farbauswahl angeboten. 50 km.
5. Tag: Im Igeltannenwald
Wir wandern (4 Std., mittel bis anspruchsvoll, ↑ 250 m ↓ 250 m) in schöner Gebirgslandschaft oberhalb von Grazalema durch den immergrünen Igeltannenwald El Pinsapar. Die Igeltanne, Abies pinsapo, ist ein Relikt aus dem Tertiär und eine streng geschützte botanische Kostbarkeit. Die Wanderung bietet fantastische Ausblicke auf die andalusische Bergwelt, beste Voraussetzungen für unser Picknick. (Falls bei Brandgefahr die Naturschutzbehörde keine Genehmigung zur Wanderung erteilt, kennt Ihr Reiseleiter eine lohnenswerte Alternative.) Gegen Abend erreichen wir den Wallfahrtsort El Rocío am Rande des Nationalparks Coto de Donana. 180 km. Zwei Übernachtungen in El Rocío.
6. Tag: Coto de Donana
Am Morgen brechen wir zu einer Landroverfahrt (ca. 4 Std.) in den Nationalpark Coto de Donana auf, dessen Kernbereich unter strengstem Naturschutz steht. Hier lernen wir die facettenreiche Flora und Fauna des Mündungsgebiets des Guadalquivirs kennen. Mittags haben wir am kilometerlangen Sandstrand von Matalascanas Gelegenheit zum Verschnaufen und Baden. Außerdem unternehmen wir eine kleinere • Rundwanderung mit schönen Aussichtspunkten (insgesamt 1,5 Std., leicht, ↑ 0 m ↓ 0 m) im Randgebiet des Parks. Fahrtstrecke 40 km.
7. Tag: Stadtbesichtigung in Sevilla
In der Hauptstadt Andalusiens bewundern wir die Kathedrale und den Alcázar mit der Giralda, dem ehemaligen Hauptminarett der Stadt. Von dort oben lassen wir den Blick über die Dächer dieser faszinierenden Stadt schweifen. Auch hier findet man allerorts eine große Blütenpracht. Besonders schön in Sevilla sind die blau blühenden Jacarandabäume und der allgegenwärtige Duft der Bitterorangen. Wir mischen uns unter die Sevillanos und spüren das Temperament der Stadt. Am späteren Nachmittag fahren wir nach Córdoba weiter. 260 km. Zwei Übernachtungen in Córdoba.
8. Tag: Sierra Morena und Córdoba
In der Sierra Morena wandern wir durch Korkeichenwälder oberhalb von Córdoba (2,5 Std., mittel, ↑ 100 m ↓ 100 m). Beim gemeinsamen Mittagessen lernen wir andalusische Spezialitäten kennen. Auf einem Rundgang durch die malerische Altstadt Córdobas bestaunen wir die blumengeschmückten Innenhöfe und natürlich die prächtige Mezquita, die einstige Hauptmoschee der Stadt und Zeugnis islamischer Vergangenheit. Dem jüdischen Erbe Córdobas spüren wir im ehemaligen Judenviertel nach, heute ist es von Studenten bevölkert. 150 km.
zum Seitenanfang
9. Tag: Perlen der Renaissance
Die Zwillingsstädte Ubeda und Baeza (UNESCO-Kulturerbe) am Rande der Sierra Morena waren wichtige christliche Vorposten bei der Rückeroberung Andalusiens. Kastilische Adelige errichteten hier prächtige Renaissancepaläste. Beim Spaziergang entdecken wir die herrlichen Kirchen und die stimmungsvollen Plätze der beiden Städte. Auf schöner Strecke erreichen wir den Naturpark Sierra de Cazorla. 250 km. Zwei Übernachtungen in der Sierra de Cazorla.
10. Tag: Im Naturpark von Cazorla
Auf einer Wanderung an den Ufern des Rio Borosa (3 bis 4 Std., mittel, ↑ 50 m ↓ 50 m) atmen wir frische Luft in herrlichen Wäldern und bewundern die reiche Tier- und Pflanzenwelt dieser ruhigen Oase Andalusiens. Hier entspringt der Guadalquivir, die Lebensader der Region. Das Informationszentrum des Parks bietet einen guten Überblick über die Geologie sowie die heimische Flora und Fauna. 50 km.
11. Tag: Granada
Durch die endlos scheinenden Olivenhaine der Provinz Jaén erreichen wir Granada. Wir schlendern durch das malerische Viertel Albaicín in die Altstadt und besichtigen die Capilla Real mit der Grablege der Katholischen Könige Ferdinand und Isabella. Auf der Plaza Bib-Rambla können Sie in einem der Cafés, die auch von den Einheimischen gerne besucht werden, den Tag stimmungsvoll ausklingen lassen. 170 km.
12. Tag: Märchenhafte Alhambra
Die Alhambra ist ohne Zweifel das prachtvollste Erbe, das die islamische Baukunst in Spanien hinterlassen hat. Ihre herrlichen Innenhöfe erinnern an ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht und verzaubern uns mit ihren Wasserspielen, den bunten Kacheln und den filigranen Arabesken. In den Gärten des Generalifes erleben wir eine wahre Blütenpracht. Auf reizvoller Strecke fahren wir in die Bergregion der Alpujarras, das letzte Rückzugsgebiet der Moslems. Das arabische Erbe ist allgegenwärtig in der Anlage der Dörfer, der Form der Häuser, den terrassierten Anbauflächen und dem ausgeklügelten Bewässerungssystem. 80 km. Zwei Übernachtungen in Mecina Fondales (1100 m).
13. Tag: In den Alpujarras
Die Bergwelt der Alpujarras am zerklüfteten Südrand der Sierra Nevada erschließt sich uns auf einer Wanderung von Bubión nach Pórtugos (3 Std., mittel, ↑ 300 m ↓ 300 m). Auf dem Weg passieren wir Wacholder, Kastanien, Schopflavendel und Obstbäume; immer wieder führen die alten Wege an Bewässerungskanälen entlang. Nach der Wanderung werden wir in einem Privathaus zum andalusischen Imbiss willkommen geheißen; die Hausherrin Ana bereitet Tortilla mit Salat aus dem eigenen Garten zu und zeigt Ihnen den Gebrauch des Weinschlauches. 30 km. Der Nachmittag steht für individuelle Spaziergänge oder Wanderungen zur Verfügung.
14. Tag: An die Costa del Sol
Bei unserer letzten Wanderung (1 Std., mittel, ↑ 0 m ↓ 250 m) erkunden wir die Umgebung von Pampaneira. Nachmittags geht es an der Costa del Sol entlang zu unserem Strandhotel in Torremolinos. Vor dem Abschiedsessen in einem Fischrestaurant noch einmal die Füße ins Meer! 160 km.
15. Tag: Rückflug von Málaga
Transfer zum Flughafen in Málaga und Rückflug.