Unbekannte Tierparadiese in Tansanias Süden
Selous Game Reserve, Mikumi-Nationalpark, Ruaha-Nationalpark
Nashörner und Flusspferde beim Sonnenuntergang an einer Wasserstelle; der Gelbe Pavian, der sich wie ein Blitz von Baum zu Baum schwingt; das grollende Geräusch vorbeiziehender Elefanten … die südliche Route durch Tansania ist Afrika Pur und bietet Ihnen unvergessliche Erlebnisse!
Ganz bequem fliegen Sie mit Chartermaschinen von Park zu Park - das ist fast wie Bus fahren. Dadurch sparen Sie Zeit, die Sie für intensive Erlebnisse in den Parks besser nutzen können, außerdem ist ein kurzer Flug angenehmer und eindrucksvoller, als eine lange Fahrt in der Hitze auf schlechten Straßen.
In den Parks sind Sie in stilvollen Camps und Lodges untergebracht. Es werden unterschiedliche Aktivitäten angeboten: Pirschfahrten, Bootsfahrten, Spaziergänge mit Rangern. Alle Aktivitäten werden von sehr qualifizierten, Englisch sprechenden Führern geleitet und begleitet.
Zur Attraktion des Selous Game Reserve gehört der Rufiji-Fluss: Sandbänke mit großen Krokodilen, palmenbestandene Ufer mit trinkenden Elefanten und grunzenden Flusspferden; an Land können Löwen und Leoparden bestaunt werden. Wenn Sie Elefanten beobachten wollen, fahren Sie nach Ruaha - hier leben in der Steppe etwa 10.000 Tiere! Und in Mikumi, einem relativ kleinen Nationalpark, wimmelt es nur so von Wildtieren und verschiedenen Vogelarten. Die besondere "Zugabe" in Mikumi ist der Gelbe Pavian, eine hier lebende Primatenart.
Die südlichen Nationalpaks in Tansania als bequeme Fly-In-Safari
Selous Game Reserve: größtes Schutzgebiet in Tansania
Mikumi-Nationalpark: wildlebende Tiere so weit das Auge reicht
Ruaha-Nationalpark: Steppenlandschaft und Heimat vieler Elefanten
Tagesauflug in die Udzungwa Mountains
Reiseverlauf
1. Tag Anreise
Flug mit Swiss von Deutschland via Zürich nach Daressalaam. Wir kommen abends an, werden am Flughafen abgeholt und zu unserem Hotel gebracht.
Übernachtung im Hotel
2. Tag Flug Daressalaam - Mikumi-Nationalpark
Nach dem Frühstück fahren wir wieder zum Flughafen, besteigen die Chartermaschine (15 kg Gepäck pro Person!) und fliegen in den Mikumi-Nationalpark. Mikumi hat eine Fläche von 2.320 qkm und ist somit der drittgrößte Park im Süden Tansanias. Er grenzt direkt an das Selous Game Reserve und ist von einem "Bergbogen" umgeben: Im Osten erheben sich die Uluguru-Berge, im Norden und Westen die Rebeho-Berge sowie die Mbesera-Hügel. Vielleicht liegt es an diesen Bergen, dass behauptet wird, in Mikumi gäbe es die schönsten Farben und das beste Licht zum Fotografieren. Die Flora ist üppig und die Tierwelt artenreich. Zur Mittagszeit landen wir bereits, werden am Airstrip abgeholt und können das Mittagessen schon im Camp genießen. Wir beziehen unsere Zelte und am späten Nachmittag starten wir zur ersten Pirschfahrt. Ein typischer Safaritag endet im Camp: vor dem Abendessen ein kleiner Gin-Tonic am Lagerfeuer, ein leckeres Mahl im Schein von Kerzen und Petroleum-Lampen und anschließend sitzen wir am Lagerfeuer. Wir besprechen mit den Guides des Camps das Programm für den nächsten Tag, unterhalten uns mit den Mitreisenden oder lauschen einfach den Geräuschen der Nacht. Wir verbringen die erste Nacht im Busch.
Tented Camp [FMA]
3. Tag Mikumi-Nationalpark
Wie gestern Abend besprochen, machen wir entweder eine Ganztagspirschfahrt (mit Mittagspicknick) oder wir teilen uns den Tag folgendermaßen ein: Sehr früh am Morgen, in der Dämmerung, starten wir zur ersten Pirschfahrt, verbringen den heißen Teil des Tages im Camp am Pool und brechen am späten Nachmittag wieder zu einer Pirschfahrt auf.
Tented Camp [FMA]
4. Tag Udzungwa Mountains
Unser Tagesausflug führt uns in die Udzungwa Mountains. Der jüngste Nationalpark Tansanias ist nur 2.000 qkm groß, es gibt keine Straßen. Der Park ist ein Paradies für Wanderer. Die Fahrt von Mikumi dauert ca. 1,5 Stunden. In Udzungwa angekommen, wandern wir auf einem gut begehbaren Weg durch den Wald und können mit Glück Kolobus-Affen in den Baumwipfeln erspähen. Die Vogelwelt ist bunt und vielfältig. Während unserer gemütlichen Wanderung lassen wir uns immer wieder Zeit für Foto-Stopps.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 1,5h; Tented Camp [FMA]
5. Tag Flug Mikumi-Nationalpark - Ruaha-Nationalpark
Den Weg zum Airstrip dehnen wir heute etwas aus: Mit einem Mittagspicknick im Gepäck machen wir eine längere Pirschfahrt. Wenn wir wollen, können wir am Vormittag noch ein paar gemütliche Stunden im Camp verbringen, bevor wir zum Airstrip fahren. Schließlich besteigen wir wieder eine kleine Maschine und fliegen in den Ruaha-Nationalpark. Wir werden abgeholt, zum Camp gefahren und können uns mit der Nachmittagsplanung beschäftigen.
Lodge [FMA]
6. Tag Ruaha-Nationalpark
Uns erwartet wieder ein gemütlicher Safari-Tag. Wir können mit einem fakultativen Spaziergang beginnen, denn auch hier in Ruaha gibt es Spuren von Tieren zu entdecken und zu lesen und Pflanzen zu beobachten. Am Nachmittag begeben wir uns dann auf Pirschfahrt. Der Park ist recht groß, er gilt als zweitgrößter Park in Tansania. Seine Fläche beträgt 10.300 qkm; direkt an den Park schließen mehrere Reservate an. Die Landschaft ist steppenartig, hier leben viele Antilopen und Gazellen. Auch die bekannten "Jäger" wie Löwen, Geparde und Hyänen fühlen sich hier wohl. Außerdem ist Ruaha für seine großen Elefantenherden bekannt.
Lodge [FMA]
7. Tag Ruaha-Nationalpark
Der ganze Tag steht uns für verschiedene Safari-Aktivitäten im Ruaha-Nationalpark zur Verfügung. Pirschfahrten; wer möchte, kann erneut einen fakultativen Pirschgang unternehmen. Oder Sie verbringen auch mal einen Nachmittag in der Lodge auf der Terrasse, um die Tiere in der Umgebung mit dem Fernglas zu beobachten und die Ruhe zu genießen.
Lodge [FMA]
8. Tag Flug Ruaha-Nationalpark - Selous-Nationalpark
Der Flug nach Selous erfolgt am frühen Nachmittag. So haben wir am Vormittag Zeit, um unsere Sachen in Ruhe zusammenzupacken. Die kleine Maschine fliegt über den Rufiji River, so können wir unser nächstes Ziel schon mal von oben ins Auge fassen. Die Fahrt vom Airstrip zum Camp ist sehr kurz. Wir beziehen unsere Zelte und können von einer Aussichtsplattform den Fluss beobachten. Ein Tipp für den Nachmittag: eine Bootsafari auf dem Rufiji River. Nur im Selous ist so etwas möglich! Es geht gemütlich zu, die Perspektive und die Landschaft wechseln ständig. Wir beobachten Krokodile auf den Sandbänken, Elefanten, die zum Trinken an den Fluss kommen, und Hippos an Land oder im Wasser. Artenreich ist auch die Vogelwelt: Hier leben verschiedene Arten von Reihern, Störche, Eisvögel und farbenfrohe Bienenfresser, die ihre Nester in den Sandbänken bauen. Auf dem Rückweg zum Camp können wir das Farbenspiel bei Sonnenuntergang genießen.
Tented Camp [FMA]
9. Tag Selous-Nationalpark
Am Morgen machen wir einen Spaziergang. Wir werden von einem bewaffneten Ranger und einem Guide begleitet. Der Guide kennt die hier vorkommenden Pflanzen, er weiß, welche eher giftig sind und welche als Heilmittel benutzt werden; zudem kann er Spuren lesen und erzählt uns viel Wissenswertes über die Tierwelt. Sollten wir unterwegs Elefanten oder anderen Wildtieren begegnen, erklärt er uns, wie wir uns zu verhalten haben. Zurück im Camp erwartet uns ein reichhaltiges Frühstück. Wir können uns entspannen, mit dem Fernglas den Fluss beobachten, eine Runde im Pool schwimmen, lesen... Zur Safari gehören auch ein paar Stunden Muße am Tag - die Eindrücke und Erlebnisse wollen verarbeitet werden. Nachmittags eine Pirschfahrt - uns wird sicher nicht langweilig!
Tented Camp [FMA]
10. Tag Selous-Nationalpark
Ein weiterer typischer Safari-Tag liegt vor uns. Die Pirschfahrten im Selous können wir ausdehnen, das Gebiet ist riesig groß und manchmal dauert es etwas länger, bis unser Guide auf Tiere stößt. Eine Bootsfahrt am Vormittag ist auch reizvoll - eine ganz andere Stimmung kommt auf und wir sammeln andere Eindrücke als am Nachmittag. Vielleicht wollen wir auch mal einen halben Tag zur Verfügung haben, um z.B. etwas Zeit am Pool zu verbringen Alpha
Tented Camp [FMA]
11. Tag Selous-Nationalpark und Heimreise
Den Vormittag über haben wir noch Zeit für unsere persönliche "Abschieds-Tour", die wir wieder frei wählen können. Schließlich heißt es Abschied nehmen vom Paradies, wir fliegen zurück nach Daressalaam. Ein kurzer Transfer bringt uns vom nationalen zum internationalen Flughafen und am Abend fliegen wir mit Swiss via Nairobi und Zürich zurück nach Deutschland.
[FM]
Generelle Hinweise
Charakter der Tour und Anforderungen
Die kleineren "Gamewalks" setzen weder technische Kenntnisse noch besondere Kondition voraus. Die reinen Gehzeiten liegen bei 2 bis maximal 4 Stunden. Dies ist eine klassische Safari-Reise mit Pirschfahrten, die im Auto oder auch im Boot erfolgen. Von einem Camp zum nächsten fliegen Sie mit kleinen privaten Flugzeugen - diese verkehren in Südtansania regelmäßig und werden gerne benutzt. Dadurch sparen Sie viel Zeit: Sie müssen nicht stundenlang auf schlechten Pisten fahren und können den Tiefblick auf die Landschaft genießen.
Sie halten sich in tropischen Regionen auf und sollten daher das Klima (feuchte Hitze) vertragen. Halten Sie vor Abreise bitte unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Eine gute körperliche Gesamtverfassung und Klimaverträglichkeit sind wichtige Voraussetzungen für diese Reise. Während der Spaziergänge tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit Foto, Wasserflasche etc.
Die Pirschfahrten in den Nationalparks führen über Piste, die teilweise recht schlecht ist. Daher erfordern die Fahrten "Sitzfleisch" und Durchhaltevermögen. Je nach Witterungsverhältnissen können die Straßen-/Pistenverhältnisse sehr schlecht sein, z.B. Schlaglöcher, viel Staub oder nach Regenfällen aufgeweichte und schlammige Strecken.
In den Camps stehen meistens offene Toyota-Landcruiser für die Pirschfahrten zur Verfügung. Während der Pirschfahrten haben Sie einen guten Rundumblick. Die Bootsfahrt auf dem Rufiji-River findet in einem größeren Boot (für maximal 15-20 Personen) mit Außenbordmotor statt. Während der "Gamewalks" sind Sie zu Fuß unterwegs und werden von einem bewaffneten Ranger und einem Guide begleitet, der Ihnen Spuren zeigt und Wissenswertes zu Fauna und Flora mitteilt.
Als Unterkünfte dienen Hotels, feste Zeltcamps und Lodges. Die festen Zeltcamps sind rustikal, im Kolonialstil gehalten und bestens in die Landschaft integriert. Sie sind vollständig eingerichtet (eigenes Bad und eigene Terrasse), manche haben einen Swimmingpool. Die Verpflegung ist erstklassig.
Teamgeist und persönliches Engagement tragen wesentlich zum Gelingen der Reise bei.
Einreisebestimmungen
Für Tansania ist für deutsche, österreichiche und Schweizer Staatsbürger ein Visum erforderlich. Die Antragsdauer beträgt ca. 3 Wochen. Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Pflichtimpfung: Gelbfieber. Empfohlen wird Malaria-Prophylaxe sowie Impfschutz gegen Hepatitis A/B, Diphtherie und Polio sowie Tetanus.
Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des ReisemedizinischenZentrums, Tel. 0900 1234-999 (€ 1,98 pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Beachten Sie bitte: Sie können nicht mehr als 15 kg Gepäck pro Person mitnehmen. Die kleinen Chartermaschinen dürfen nicht mehr Gepäck laden. Eine weiche Reisetasche ist empfehlenswert.
Wir können diese Reise zu jedem Termin Ihrer Wahl individuell organisieren.
Klima
Tansania unterliegt äquatorialen Klimabedingungen, die jedoch wegen der topographisch stark variierenden Landschaftsformen gebietsweise sehr unterschiedliche Ausprägungen aufweisen. Im Landesinneren herrscht eine ausgeglichene Gesamttemperatur von 28°C bis 33°C mit einer etwas höheren Luftfeuchtigkeit. Manchmal überschreiten die Tages-Höchstwerte auch die 35°C-Marke. Günstige Reisezeiten sind die Perioden von Anfang Juli bis Mitte Oktober ("kühle" Trockenzeit) und von Mitte Dezember bis Mitte März. Während der übrigen Monate ist mit Niederschlag zu rechnen.
Ausrüstung
Den klimatischen Bedingungen entsprechend brauchen Sie atmungsaktive, leichte sowie etwas wärmere Kleidung und eine wetterfeste Jacke (bewährt hat sich Kleidung aus Goretex-Material) für die kühleren Abende. Feste Turnschuhe oder auch knöchelhohe Leichtbergschuhe sind empfehlenswert. Ihre Kleidung sollte vorwiegend in Grün- und Beigetönen gehalten sein, von grellen Farben raten wir ab. Bitte beachten Sie die detaillierte Ausrüstungs-Checkliste, die wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung zusenden.