Südafrika - Unter dem Sternenhimmel Botswanas

Blau zieht sich der Himmel über das sich wie ein Spiegel unter ihm liegende Okavango-Delta. Runde Seerosenblätter mit Blüten besetzt, lange Schilfstiele und das Mokoro gleitet still durchs Wasser. Abends färben sich Himmel und Wasser rot, bevor oben wie unten die Sterne aufgehen. Ob man Gruppen von Lechwe-Antilopen durch geflutete Grasflächen spurten sieht oder in die Augen einer Giraffe schaut, freuen Sie sich auf unvergessliche Erlebnisse. Der Chobe-Nationalpark ist von Elefantenherden bewohnt, Nilpferde schwimmen und stampfen durch das Wasser, der Fischadler zieht seine Kreise bis auch er sich am Uferbett des Chobe niederlässt. Doch diese Ruhe kann trügerisch sein. Nicht weit entfernt reißen zwei Löwenmütter einen jungen Büffel, um ihre Jungen zu ernähren. Träumerisch wird die Szene dagegen, wenn hunderte Flamingos sich auf der Magkadigkadi nach dem Regen niedergelassen haben. Wasser und Wüste liegen hier so eng beieinander wie Abenteuer und Ruhe. So oft wie möglich sind Sie zu Fuß unterwegs. Abends, wenn die Zelte aufgestellt sind, haben Sie sich am Lagerfeuer viel zu erzählen.

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Linienflug mit South African Airways von Frankfurt nach Johannesburg.
Übernachtung im Flugzeug

2. Tag Marakele National Park

Frühmorgens Ankunft in Johannesburg. Wir verlassen die Stadt sofort und fahren Richtung Norden zum Marakele-Nationalpark, der ziemlich isoliert im Herzen der Waterberge liegt. Kennzeichnend für die Region sind ihre faszinierenden Höhenzüge, aber auch ihr Wildbestand, zu dem vor allem Elefanten und Nashörner zählen. Wir übernachten in permanenten Zelten mit sanitären Anlagen mitten im afrikanischen Busch. Am Abend werden wir zum ersten Mal die "Reiseleiterküche" genießen können.
Fahrstrecke: 280km; Tented Camp [A]

3. Tag Marakele National Park

Auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn hier gibt es z. B. eine der größten Kapgeierkolonien mit ca. 800 Brutpaaren. Der Tag ist mit Pirschfahrten und eventuell einer Wanderung ausgefüllt - ein schöner Einstieg in unsere zweiwöchige Zelt-Safari durch Botswana.
Gehzeit: 2h; Tented Camp [FMA]

4. Tag Camp Kwanokeng

Heute queren wir die Grenze nach Botswana und verbringen unsere erste "richtige" Campingnacht. Die Zelte werden aufgebaut, das Abenteuer beginnt. Unser Reiseleiter kocht uns etwas Leckeres und wir genießen es, nach dem Essen noch länger am Lagerfeuer zu sitzen.
Durch die Stille der Nacht dringt das Gebrüll der Löwen, dringen die Geräusche anderer Tiere. Hier regiert die Natur und wir lauschen ihren Stimmen!
Fahrstrecke: 220km; Übernachtung im Zelt [FMA]

5. Tag Nata - Makgadikgadi-Pfanne

Weiter geht es gen Norden. Durch Busch- und Baumsavanne fahren wir Richtung Nata; in der Nähe beginnt die Makgadikgadi-Salzpfanne - mit 6500 km hoch 2 gilt sie als größte Salzpfanne der Welt. Meist ist sie ausgetrocknet, weiß und völlig eben. Wenn die Pfanne in guten Regenzeiten durch Wasser aus dem Okavango-System geflutet wird, was durchaus nicht jedes Jahr geschieht, lockt sie große Schwärme von Wasservögeln an.
Nehmen Sie die Landschaft in sich auf, lassen Sie die Ruhe auf sich wirken, die Weite des Himmels, der hier größer erscheint als andernorts, spüren und riechen Sie die Erde, die Luft - ein Naturerlebnis, das wir uns nicht entgehen lassen wollen.
Fahrstrecke: 500km; Übernachtung in Hütten [FM]

6. Tag Magkadigkadi pur

Wir erkunden die Salzpfanne. Wer möchte, kann an einem Ausflug im Jeep oder auf dem Quadbike teilnehmen (beides ist optional).
Abends, wenn das Wetter es zulässt, nehmen wir unser Abendessen direkt draussen auf der Pfanne zu uns - eine Mahlzeit, die wir so schnell nicht vergessen werden.
Übernachtung in Hütten [FMA]

7. Tag Maun

Heute sind wir in Maun und bereiten uns auf Moremi vor. Die Vorräte müssen aufgestockt und das Gepäck muss umgepackt werden. Wir nehmen nur das Notwendigste für die Tage im Delta mit. Sie können einen Rundflug übers Delta unternehmen (fakultativ, ca. USD 120,-), in der Lodge entspannen oder einen kleinen Einkaufsbummel durch den Ort machen.
Fahrstrecke: 200km; Lodge in Maun [F]

8.-9. Tag Moremi-Nationalpark

Frühmorgens packen wir unser Gepäck für die nächsten 4 Tage in einen offenen Safariwagen um. Nun sind wir froh, warme Jacken dabei zu haben. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir den 1800 km hoch 2 großen, 1968 gegründeten Moremi-Nationalpark. Lilienbedeckte Lagunen, kleine Inseln mit Palmen und eine außerordentlich artenreiche Tierwelt wollen in dieser Wildnis entdeckt werden. Die Wege sind meist schmal und werden in der Regenzeit auch mal überschwemmt. Wir unternehmen mehrere Pirschfahrten und richten uns dabei nach dem Wetter und den Tiersichtungen. Ein Stückchen naturbelassenes Afrika!
Von hier aus starten wir per Boot ins Okavango-Delta. Viele kleine Inseln - mitten in einer Schilf- und Seerosenidylle. Nur das Rauschen von Schilf und Ried unterbricht die tiefe Stille. Die Tierwelt ist faszinierend. Am Ufer liegen Krokodile, grasen Impalas und und Kudus. Die Flusspferde muten zwar friedlich an, sollten aber genau beobachtet werden. Bunt und artenreich ist die Vogelwelt: Ibisse, Löffler, Reiher, Nimmersatte, Marabus und viele andere Vögel fühlen sich hier wohl.
Fahrstrecke: 60km; Übernachtung im Zelt [FMA]

10.-12. Tag Savuti - Chobe-Nationalpark

Nachdem wir uns in zwei Tagen schon an die Wildnis gewöhnt haben, zieht es uns weiter durch die Savuti-Steppe. Spannende Pirschaften entlang dem River Khwai erwarten uns. Unser hiesiges Camp befindet sich in natürlicher Umgebung und in unmittelbarer Nähe zu den Tieren, dadurch ist es eines der abenteuerlichsten Camps auf unserer Route. Das heißt aber auch: Hier ist Vorsicht geboten, denn man kann von Elefanten, Hyänen und Löwen im Camp Besuch bekommen, und zwar nicht nur nachts, sondern auch zum Frühstück. Aber keine Sorge, unser Reiseleiter gibt uns die nötigen Tipps, damit wir dieses Abenteuer mit einem Bauchkribbeln überstehen.
Der Chobe-Nationalpark ist besonders für seine Elefantenherden bekannt. So ist es nicht verwunderlich, dass man den grauen Dickhäutern hier Auge in Auge gegenübersteht. Wir haben die Möglichkeit, Tierbilder zu machen - z.B. die Mimik eines friedlich grasenden Elefanten am Chobe-Fluss einzufangen. Beliebt ist auch das Schauspiel ausgiebig badender Herden oder kleiner Elefanten, die sich zwischen den vielen grauen Beinen einer Elefantenherde verstecken. Es ist überhaupt erstaunlich, wie gut sich selbst ausgewachsene Elefanten verstecken können.
Fahrstrecke: 100km; Übernachtung im Zelt [FMA]

13. Tag Kasane

Wir fahren zum letzten Mal durch den Chobe-Nationalpark und entlang dem Chobe-Fluss. Unsere Augen haben sich bereits an die Vegetation gewöhnt und wir können die Tiere leichter entdecken. Drei Stunden lang gleiten wir auf dem Chobe-Fluss, das prachtvolle Farbspiel der untergehenden Sonne vor Augen. Krokodile und Nilpferde sonnen sich, viele Tiere gesellen sich dazu, kommen zur Tränke ans Flussufer. Nach der Ankunft in Kasane schlagen wir unser Lager auf und bereiten uns auf den nächsten Höhepunkt der Reise vor.
Übernachtung im Zelt [F]

14. Tag Victoria Falls

"Der Rauch, der donnert" - Mosi-oa-Tunya - nennen die Einheimischen die berühmten Victoria-Wasserfälle. Dieser bildhafte Name ist Ausdruck für die Wucht der Wassermassen und die weithin sichtbare Gischt. Der Zambezi-Fluss stürzt auf einer Breite von fast 2 km in eine 108 m tiefe Schlucht. Je nach Wasserstand zieht sich die Gischt über Kilometer hin. Als Besucher fragt man sich, ob es sich um hohe Luftfeuchtigkeit oder um Schauer handelt ... meist handelt es sich um die Gischt der Fälle.
Natürlich werden wir uns die Wasserfälle anschauen und durch den Ort bummeln. Nach den Tagen in der Wildnis reizen sicher die verschiedenen Aktivitäten, die sich uns in Victoria Falls bieten. Vielleicht gönnen wir uns noch das eine oder andere Abenteuer. Möglichkeiten gibt es viele: vom Helikopter-Flug über Bungee-jumping, Reiten und Kanufahren bis hin zum Elefanten-Ausflug - die Liste ist lang. Aber wir können auch einfach nur faul sein, die Fälle und den Ort besuchen und uns im Hotel ausruhen.
Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 30km; Lodge [F]

15. Tag Rückflug

Gegen Mittag treten wir unsere Heimreise an und fliegen über Johannesburg nach Frankfurt.
Übernachtung im Flugzeug [F]

16. Tag Ankunft

Ankunft am frühen Morgen in Frankfurt.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Für die Überlandfahrten benötigen Sie Ausdauer, Geduld und Durchhaltevermögen. Unwegsames Gelände, tiefer Sand, Geröllpisten, Wasser, mögliche Autopannen können die Fahrt erschweren. Staub- und Hitzeverträglichkeit sind unbedingte Voraussetzung für eine Teilnahme an dieser Reise. Ebenso wichtig sind ein gesundes Herz, ein gesunder Kreislauf und eine gute Konstitution. Während der Ausflüge tragen Sie nur das Notwendigste in Ihrem Tagesrucksack. Sie sollten Freude am Campen haben und Kameradschaftsgeist mitbringen.

Einreisebestimmungen:

Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss bei Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio sowie eine Malaria-Prohpylaxe. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,80 Euro pro Minute) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Klima

Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss bei Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio sowie eine Malaria-Prohpylaxe. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,80 Euro pro Minute) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Die Jahreszeiten der Südhalbkugel sind umgekehrt zu unseren. Der Winter gilt hier als Trockenzeit (Mai - August) mit strahlend blauem Himmel, Tagestemperaturen von 20-25°C, aber auch kühlen bis kalten Nächten und der Sommer als Regenzeit - vereinfacht gesagt. Im Sommer müssen Sie mit Hitze und von Dezember bis März mit heftigen Gewittern rechnen. So ist der April ein "grüner" Monat - ab dann trocknet das Land wieder aus, farbtechnisch gesprochen wird es bis Juni/Juli "gelb" und im September fallen auch die Blätter.Das subtropische Kontinentalklima Botswanas gilt als angenehm und die Luft ist meist trocken.

Ausrüstung

Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss bei Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio sowie eine Malaria-Prohpylaxe. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,80 Euro pro Minute) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Die Jahreszeiten der Südhalbkugel sind umgekehrt zu unseren. Der Winter gilt hier als Trockenzeit (Mai - August) mit strahlend blauem Himmel, Tagestemperaturen von 20-25°C, aber auch kühlen bis kalten Nächten und der Sommer als Regenzeit - vereinfacht gesagt. Im Sommer müssen Sie mit Hitze und von Dezember bis März mit heftigen Gewittern rechnen. So ist der April ein "grüner" Monat - ab dann trocknet das Land wieder aus, farbtechnisch gesprochen wird es bis Juni/Juli "gelb" und im September fallen auch die Blätter.Das subtropische Kontinentalklima Botswanas gilt als angenehm und die Luft ist meist trocken.
Für diese Reise ist leichte, atmungsaktive Kleidung geeignet, für morgens und abends sollten Sie jedoch immer warme Kleidung dabei haben. Regenbekleidung empfiehlt sich für die Periode ab Oktober bis April. Bitte beachten Sie unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Tour.

BUCHEN / VORMERKEN