Canyonvielfalt im Südwesten

Neue Route inklusive Arches- und Canyonlands-Nationalpark

Erleben Sie im Südwesten der USA eine Mischung aus weltbekannten Highlights und wenig besuchten Geheimtipps. Wer den Reiz des amerikanischen Westens erleben möchte, sollte sich Naturschätze des Südwestens nicht entgehen lassen: die riesigen Saguaro-Kakteen in der Sonora-Wüste, die schneeweißen Dünen von "White Sands" und die Höhlendörfer der Anasazi-Indianer im Mesa Verde-Nationalpark. Weiter geht zu den imposanten Felsbögen des Arches-Nationalparks, den bizarren Sandsteinformationen des Bryce-, den fast 1.000 m hohen Monolithen im Zion-Nationalpark, der gewaltigen Schlucht des Grand Canyon. Kurz: zu den bekanntesten und beliebtesten Reisezielen im Westen der USA. Ihnen eilt ein Ruf voraus, der es fast überflüssig macht, ihre Attraktivität hervorzuheben. Die Amerikaner haben den Wert Ihrer Naturwunder früh erkannt, begonnen diese zu schützen und gleichzeitig durch eine gute Infrastruktur einfach zugänglich gemacht. Wer aber zu Fuß unterwegs ist und weiter in die Parks eindringt, wird erleben, wie die Besucher weniger und weniger werden und feststellen, dass es auch in den populärsten Nationalparks der USA ein "abseits der üblichen Wege" gibt.

Wanderungen im Bryce-, Grand Canyon-, Zion- und Mesa Verde-Nationalpark
Farbenprächtiger Antelope Canyon
Rote Sandsteintürme und -spitzen des Monument Valley
Kultur der Pueblo-Indianer in Taos - fakultativ: Wheeler Peak (3.982 m)

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Linienflug mit Lufthansa und United Airlines von Frankfurt nach Phoenix. Abends Ankunft in Phoenix/Arizona. Empfangen werden wir von unserer Deutsch sprechenden Reiseleitung, die gleichzeitig den Kleinbus steuert. Nach Verstauen des Gepäcks im Anhänger des Vans (je nach Gruppengröße wird mit oder ohne Anhänger gefahren) steuern wir unser Quartier in Scottsdale an.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel

2. Tag Phoenix - Wilcox

Nach rund 160 km Fahrt bis zur fahrradfreundlichen Stadt Tucson führt unser erster Ausflug zum hervorragenden Arizona Sonora Desert Museum. Dieses Museum gilt als gelungene Kombination aus Botanischem Garten und Kleintierzoo, hier erfahren wir viel Wissenswertes über die endemische Flora und Fauna der Wüste. Unter den vier nordamerikanischen Wüsten weist die Sonora die größte Vielfalt an Pflanzen und Tieren auf, hier lebt u.a. die kleinste Eule der Welt. Gila-Krustenechsen, Koyoten und Gabelböcke fühlen sich in dieser Umgebung zu Hause. Im Westteil des Saguaro National Monuments bewundern wir die bis zu 15 m hohen, oft vielarmigen Saguaro-Kakteen; sie sind der Lebensraum zahlreicher Tiere und vielen als Western-Kulissen bekannt. Neben diesem nur in der Sonora-Wüste wachsenden Säulenkaktus gedeihen hier auch viele andere Kakteenarten sowie Büsche und Bäume.
Gegen Abend erreichen wir die Kleinstadt Wilcox.
Fahrstrecke: 360km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [FM]

3. Tag Wilcox - Heart of the Loop Trail

Frühmorgens Fahrt zum Chiricahua National Monument, einem wenig bekannten Park. (Wenn die Park Ranger ein Shuttle anbieten, sollten wir schon gegen 8 Uhr im Park sein). Die besondere Attraktion des Parks sind bizarr verwitterte, durch Wind, Wasser und Eis geformte Felsskulpturen, entstanden aus den Ablagerungen eines Vulkans, der vor ca. 25 Mio. Jahren ausgebrochen war. Die märchenhaft wirkenden Türme und Säulen erinnern an Lebewesen und Gegenstände. Die Apachen nannten die Gesteinsformationen "Land der stehenden Felsen".
Über den Heart of the Loop Trail erwandern wir den Inspiration Point.
Gehzeit: 5-6h; Fahrstrecke: 120km; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Übernachtung im Hotel in Wilcox [FM]

4. Tag Wilcox - Silver City

Durch die trockene Sonora-Wüste gelangen wir in die Chiricahua-Wüsten. Die Vegetation verändert sich schnell. In kurzer Zeit (250 km/3 Stunden) erreichen wir Silver City, auf einem bewaldeten Berg gelegen, und unternehmen am Nachmittag eine erholsame Wanderung beim kleinen Nationalpark Gila. Hier können wir u.a. die erste präkolumbianische Indianersiedlung bestaunen. Dann erkunden wir das nahe gelegene Pinos Altos, eine alte Goldgräberstadt aus dem 19. Jahrhundert. In dieser Geisterstadt besuchen wir das sehenswerte Opernhaus und eine der originellsten Kneipen des "Wilden Westens", Buckhorn Saloon.
Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 340km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel in Silver City [FM]

5. Tag Silver City - Alamagordo

Wir verlassen die Bergregion und begeben uns wieder in die Wüsten. Nach 3 Stunden erreichen wir einen der schönsten Nationalparks der USA: White Sands. Der Park - ein Kleinod, das besonders Fotografen entzückt, - liegt weit entfernt von den bekannten Touristenrouten. Es handelt sich hier um das weltweit größte "Gypsum"-Dünenfeld. Diese Landschaft - ein Meer aus strahlend weißen Dünen - bietet fantastische Fotomotive. Wir können das milde Abendlicht abwarten, denn unser Motel befindet sich in der Nähe des Parks in Alamagordo. Diese Region wurde auch durch die Raketentests des Wernher von Braun bekannt. Der deutsche Raketenkonstrukteur war 1945 in die USA übergesiedelt. Falls Interesse besteht, können wir das Museum mit Darstellungen der ersten Raketenflugversuche besichtigen (geringe Eintrittskosten).
Fahrstrecke: 400km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Motel in Alamagordo [FM]

6. Tag Alamagordo - Santa Fe

Ein langer Fahrtag liegt vor uns. Es geht weiter nach Norden entlang dem Rio Grande. Unser nächstes Ziel ist Santa Fe, die attraktive Hauptstadt des Bundesstaates New Mexico. Bei einem Bummel durch die Altstadt rund um die zentrale Plaza fallen die mehrstöckigen, von der Pueblo-Kultur inspirierten Häuser im Adobe-Baustil auf. Kennzeichnend ist diese Architektur auch für Familienvillen, öffentliche Gebäude und Hotels in der bereits 1610 als Verwaltungssitz der damals spanischen Kolonie New Mexico gegründeten Stadt. Santa Fe liegt auf einer Höhe von 2.000 m. Zahlreiche Künstler ließen sich aufgrund des sonnigen Höhenklimas hier nieder; ihre qualitativ hochwertigen Galerien, Kunst- und Designzentren verleihen der Stadt einen besonderen Charme.
Schließlich kommen wir abends in der Stadt Taos im Norden von Santa Fe an und quartieren uns für zwei Nächte in einem hübschen Hotel ein.
Fahrstrecke: 400-460km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel in Taos [FM]

7. Tag Taos

Von unserer Basis in Taos aus haben wir die Wahl, im Herbst auf den Wheeler Peak (4.011 m), den höchsten Berg New Mexicos, zu steigen oder im Frühjahr das sehr schöne Bandelier National Monument zu besuchen und dort die Canyons zu erwandern. Von Taos - einem netten Künstlerort mit Bauten im Pueblo Adobe-Stil, einer quirligen Plaza und lebhaft-bunten Straßen - erstreckt sich westlich die Wüstenebene mit der Rio Grande-Schlucht. Im Osten ragen im Hintergrund die Rocky Mountains über 4.000 m in den Himmel. Teilnehmer/-innen, die den Wheeler Peak nicht erwandern möchten, können einen Ausflug zu den in den Fels hineingebauten Indianersiedlungen von Bandelier machen.
Im fußgängerfreundlichen Zentrum von Taos mit seinen engen Gassen gibt es viel zu entdecken; kleine Restaurants und Pubs laden zum Verweilen ein.
Gehzeit Wheeler Peak: 6-7 Stunden, Aufstieg 1.250 m, Abstieg 1.250 m, Fahrstrecke hin und zurück: 26 km;
Gehzeit Bandelier Canyons: 5-6 Stunden, 17 km, Aufstieg 250 m, Abstieg 250 m;
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel in Taos [FM]

8. Tag Taos - Mesa Verde-Nationalpark

Wir besichtigen das über 1000 Jahre alte Taos Pueblo, dessen charakteristische Architektur eine Inspirationsquelle für ähnliche Bauten im Südwesten war. Dank der Aufwertung als Historical Cultural Landmark 1987 wurden die mehrstöckigen, festungsähnlichen Bauten mit übereinander liegenden Wohntrakten aufwändig restauriert. Vor dem bergigen Hintergrund bieten sie einen herrlichen Anblick. Heute zählt das Taos Pueblo zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Schließlich verlassen wir die Hochebene des Rio Grande und fahren durch die bewaldeten Berge der Rocky Mountains nach Colorado. Während der 4-stündigen Fahrt nach Durango durchqueren wir weite Landschaften mit vielen Farmen. In der alten Goldgräberstadt legen wir eine längere Pause ein. Der Urlaubsort wurde durch seine wunderschöne Lage, das angenehme Klima und seine außergewöhnliche historische Architektur bekannt. Nach einem Bummel durch die Gassen fahren wir zu unserem Hotel beim Mesa Verde-Nationalpark.
Fahrstrecke: 380km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Lodge in Cortez [FM]

9. Tag Mesa Verde-Nationalpark - Monticello

Den ganzen Tag haben wir Zeit, um uns die eindrucksvollen, berühmten Cliff Dwellings und die wunderbare Landschaft im Mesa Verde-Nationalpark anzusehen. Der Park - UNESCO-Weltkulturerbe - gilt als kulturhistorisch bedeutendster Nationalpark der USA. In den Canyons der Mesa Verde ("grüne Tafel"), eines waldreichen Plateaus, das 150 - 500 m aus der es umgebenden Ebene emporragt, befindet sich eine der größten archäologischen Stätten Nordamerikas. Erst Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte man die unter höhlenartigen Felsvorsprüngen und Überhängen von den Anasazi-Indianern vor gut 800 Jahren angelegten Steinbehausungen - darunter größere Dörfer mit bis zu 200 Räumen in 4 Stockwerke hohen Konstruktionen. Bei einer Rundfahrt und kleinen Wanderungen besuchen wir die attraktivsten unter ihnen: Spruce Tree House, Cliff Palace oder Balcony House. Die Parkleitung kann die Besucherzahl aufgrund zu starken Andrangs einschränken. Sollte dies der Fall sein, wandern wir alternativ zum Petroglyph Point und genießen die Weitsicht von den Klippen. Am späten Nachmittag fahren wir nach Cortez zurück.
Gehzeit: 2-4h; Fahrstrecke: 224km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Lodge in Cortez [FM]

10. Tag Cortez - Page - Monument Valley

Wir fahren von Cortez nach Page am Colorado River. Von dort ist es nicht weit bis zum weltberühmten Monument Valley, in der Grenzregion von Utah und Arizona gelegen (ca. 150 km). Dieses Schutzgebiet gehört nicht zum US-Nationalpark-System, sondern steht unter der Hoheit der Navajo. Von der Aussichtsterrasse des Visitor Center schweift der Blick über die Zeugenberge. Dann können wir mit Jeeps (fakultativ, gegen Aufpreis, ca. 35 USD) in den Park hineinfahren, um die Abendstimmung bei untergehender Sonne zu erleben. Mit Einbruch der Dunkelheit geht es zu unserer Unterkunft in Page.
Fahrstrecke: 200km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel in Page [FM]

11. Tag Page - Antelope Canyon - Bryce Canyon-Nationalpark

In der Nähe der Stadt mit dem gewaltigen Staudamm des Lake Powell besteht die Möglichkeit, eine Wanderung zu den Sandsteinformationen der Antelope Canyons zu machen, die durch ihr Farbenspiel bezaubern (optional, Eintritt 30 USD). Über Kanab fahren wir zum Bryce Canyon-Nationalpark und quartieren uns dort für zwei Nächte ein. Sofern die Zeit reicht, lassen wir uns für eine Kurzwanderung zum beliebten Sunset Viewpoint bringen und hoffen auf einen farbenprächtigen Sonnenuntergang.
Gehzeit: 1-2h; Fahrstrecke: 400km; Übernachtung in einer Lodge [FM]

12. Tag Bryce Canyon-Nationalpark

Wind und Wetter haben aus verschiedenfarbigem Kalk- und Sandstein eine Märchenwelt mit skurillen Nadeln, Türmen und Schlosszinnen geschaffen: die Schlucht- und Felslandschaft des Bryce Canyon! Der Park ist 143 qkm groß und liegt auf einer Höhe von 2.400 m bis 2.800 m. Neben 400 Pflanzen- und 170 Vogelarten leben u.a. Koyoten, Pumas, Präriehunde und die seltenen Wapitihirsche und Gabelböcke im Bryce Canyon-Nationalpark. Begegnungen mit Schwarzbären sind äußerst rar.
Morgens wandern wir auf dem Fairyland Trail in 3-4 Stunden vom Steilabbruch (Rim) hinab in die bizarre Erosionslandschaft, um Farben und Formen auf uns wirken zu lassen. Nachmittags unternehmen wir eine weitere Wanderung. 2-3 Stunden sind wir auf einem faszinierenden Trail (Navajo, Queens Garden oder Peekaboo Trail) unterwegs, um dieses Naturwunder zu bestaunen.
Gehzeit: 6-7h; Übernachtung in einer Lodge [FM]

13. Tag Bryce Canyon-Nationalpark - Zion-Nationalpark

Nach ca. 120 km Fahrt kommen wir zum Zion-Nationalpark. Bereits Anasazi- und später Paiute-Indianer lebten im Zion Canyon. In diesem Naturparadies - u.a. Heimat von Maultierhirschen, Pumas, Steinadlern und wilden Truthähnen - gedeihen Kakteen sowie subalpine Wälder. Der Virgin River hat hier in 13 Mio. Jahren eine fast 700 m tiefe Schlucht durch das Sandstein-Plateau gegraben und ein Meisterwerk geschaffen: die 500 m hohen, nur 7 m voneinander entfernten Narrows. Ein Shuttle-Bus bringt uns im Park durch die enge Schlucht des Virgin River bis zum Endpunkt mit den Narrows. Je nach Wasserstand wandern wir ein Stück in den engen Canyon hinein, mal hüfttief durch den Fluss, mal am schmalen Uferstreifen entlang. Wer nicht ins Wasser möchte, kann eine Kurzwanderung einlegen - zu den Emerald Pools, zum Weeping Rock oder in den Hidden Canyon. Im Frühjahr ist das Wasser oft zu kalt, um weit zu waten. Dann unternehmen wir eine andere Wanderung.
Fahrstrecke: 22km; Übernachtung im Hotel in Springdale [FM]

14. Tag Zion-Nationalpark

Wir lassen uns wieder ins Herz des Zion-Parks bringen und wählen zwischen zwei grandiosen Tagestouren:
Die kürzere, etwa 4-stündige Wanderung führt zum fantastischen Aussichtspunkt Angels Landing, dem "Landeplatz der Engel" (ca. 450 Höhenmeter); im letzten Teil verläuft sie allerdings über einen mit Ketten gesicherten Grat und erfordert Schwindelfreiheit.
Die längere Tour führt zum Observation Point und beginnt beim Weeping Rock. Von diesem tropfenden Felsen steigen wir durch den schmalen Echo Canyon auf das Sandstein-Plateau hinauf bis zum "Beobachtungspunkt" (ca. 650 m). Von hier bietet sich ein sagenhafter Blick ins Tal und über die Landschaft des Parks (ca. 6 Stunden für 12 km hin und zurück). Spätnachmittags fahren wir bis nach Kanab (60 km). Unterwegs, falls zeitlich möglich, wandern wir noch zum Canyon Overlook, um letzte schöne Ausblicke auf die Schlucht des Virgin River zu genießen. In Kanab übernachten wir in der historischen Parry Lodge, einem bei Hollywood-Filmstars zur Zeit der "Western-Filme" beliebten Hotel.
Aufstieg: 450/650 m, Abstieg: 450/650 m
Gehzeit: 4-6h; Übernachtung im Hotel in Kanab [FM]

15. Tag Zion-Nationalpark - Grand Canyon-Nationalpark

Weiter geht es in den Grand Canyon-Nationalpark. Wir passieren die historische Poststation Lees Ferry und machen eine erste Canyonwanderung.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 420km; Übernachtung in einer Lodge am Parkeingang [FM]

16. Tag Grand Canyon-Nationalpark

Der ganze Tag steht uns für diesen herrlichen Nationalpark zur Verfügung. Unser Reiseleiter führt eine Wanderung entlang der Westkante, die wenig Höhenmeter aufweist - ideal für Fotografen (15 km einfache Strecke). Wer möchte, kann früh am Morgen auf dem Bright Angel Trail nach Indian Gardens absteigen, über das Tonto-Plateau den Plateau Point erreichen und von hier einen atemberaubenden Blick auf den Colorado-Fluss genießen (Gehzeit 7 - 8 Stunden). Bei der Wanderung wird zuerst tief ab- und dann steil aufgestiegen (je 1.200 Hm). Der Abschnitt zwischen Rim und Indian Gardens dient auch als Mulipfad und kann recht staubig sein.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 1200m; Übernachtung im Hotel am Grand Canyon [FM]

17. Tag Grand Canyon-Nationalpark - Havasupai

Heute heißt es, früh aufzustehen, denn wir wollen vor 12 Uhr Mittag in Hilltop eintreffen. Von hier aus starten wir mit Mulis zu unserem 3-tägigen Ausflug. Es geht in einen Seitenarm des Grand Canyon, wo die rund 650 Havasupai-Indianer in einer Reservation leben. Ihr Name bedeutet "Die Menschen vom blau-grünen Wasser" - an dieser Stelle fließt das Wasser als Havasu Creek durch ein enges Wüstental. Die Havasupai werden auch die "Hüter des Grand Canyons" genannt. Wir erreichen die kleine Siedlung Supai auf einem einfachen Wanderweg (ca. 16 km). Bis heute ist der Ort nur zu Fuß oder zu Pferd erreichbar. Daher nehmen wir nur das für diese Tage benötigte Gepäck in den Canyon mit. Das übrige Gepäck kann im Bus deponiert werden. Wir zelten unter riesigen Bäumen zwischen den berühmten, türkis schimmernden Havasupai-Wasserfällen.
Gehzeit: 4-6h; Abstieg: 750m; Übernachtung im Zelt [FMA]

18. Tag Havasupai

Der Tag steht zur freien Verfügung. Sie können in den Gumpen baden, eine Wanderung zu den Wasserfällen unternehmen, fotografieren oder einfach nur faul sein. Übernachtung im Zelt [FMA]

19. Tag Havasupai - Las Vegas

Wir nehmen Abschied von den Havasupai und vom Grand Canyon und legen die rund 460 km lange Strecke über die Route 66 nach Las Vegas zurück. Unser Hotel liegt zentral, und wir können zum Ausklang der Rundreise ein gemeinsames Abschiedsessen arrangieren (nicht inkludiert) oder aber gemeinsam über den Strip, den berühmten Boulevard von Las Vegas mit seinen schillernden Casinos, wandern.
Gehzeit: 5-7h; Fahrstrecke: 460km; Aufstieg: 750m; Übernachtung im Hotel [FM]

20. Tag Rückflug

Transfer zum Flughafen und Rückflug von Las Vegas nach Frankfurt. [F]

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Die Wanderungen sind grundsätzlich technisch nicht schwierig und dauern zwischen 2 und 6 Stunden reiner Gehzeit. Die Auf- und Abstiege betragen maximal 700 Höhenmeter, mit Ausnahme der fakultativen Wanderungen auf den Wheeler Peak und zum Plateau Point im Grand Canyon. Die Wanderrouten führen meist über gut angelegte Wege und Pfade und sind von allen geübten Wanderfreunden, die über gute Kondition, Trittsicherheit und Ausdauer verfügen, zu bewältigen. Schwindelfreiheit ist nur für das letzte Stück auf Angels Landing im Zion National Park notwendig. Aufgrund der Bestimmungen des Nationalparks darf Ihr Reiseleiter Sie auf diesem Stück nicht als Reiseleiter führen. Da immer wieder zum Ausgangspunkt zurückgekehrt wird, besteht für Sie die Möglichkeit, einzelne Wanderungen abzukürzen oder ganz darauf zu verzichten und somit Zeit für individuelle Unternehmungen zu gewinnen.
Erhöhte Anforderungen stellen die teilweise hohen Temperaturen. Sie können die Wanderungen, bei denen teils erhebliche Distanzen zurückgelegt werden, erschweren. Nach Möglichkeit werden deshalb die kühleren Morgenstunden für die anstrengenden Touren genutzt. Ihr Herz und Kreislauf sollten in Ordnung sein; konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt/Ihre Ärztin. Als Vorbereitung für diese Tour empfehlen wir z. B. Wanderungen und / oder Waldläufe.
Für die Überlandfahrten steht Ihnen ein 15-sitziger Kleinbus zur Verfügung, der von Ihrer Reiseleitung gesteuert und mit maximal 11 Teilnehmern/-innen besetzt wird. Der Kleinbus ist mit Klimaanlage ausgestattet. Ein Mikrofon gibt es nicht, Ihr Reiseleiter (gleichzeitig Ihr Fahrer) konzentriert scihauf eine sichere Fahrweise und wird Ihnen Informationen zum Land während der Pausen, Wanderungen und Ausflüge geben. Im Fahrzeug wird eine Kühlbox zum Verstauen von Verpflegung und Getränken mitgeführt. Das gesamte persönliche Hauptgepäck der Gruppe (Seesäcke und Reisetaschen) wird in einem wasserdichten, abschließbaren Anhänger (Trailer) oder bei kleinen Gruppen im hinteren Teil des Fahrzeuges verstaut. Aufgrund der Weite des Landes sind einige lange Fahrstrecken zurückzulegen, die Ausdauer und Durchhaltevermögen verlangen.
Sie übernachten in Hotels und Motels, Lodges und Inns der Mittelklasse (2 - 3 Sterne), in Havasupai in 2-Personen-Zelten. Morgens können Sie in Ihrer Unterkunft oder in einem benachbarten Restaurant / Coffee Shop frühstücken, für die Mittagsrast ist ein Imbiss vorgesehen, der unterwegs von unserem Tourguide nach Absprache mit Ihnen besorgt wird (Sandwiches, Obst und Snacks etc). Abends ist der Besuch eines Restaurants vorgesehen oder Sie können sich Verpflegung und Getränke für den Verzehr auf Ihrem Zimmer besorgen. Das Abendessen ist, bis auf die Tage im Havasupai-Gebiet, im Preis nicht inkludiert. Die Kosten für ein Abendessen liegen bei ca. 20-25 US$.

Einreisebestimmungen:

Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist unter den folgenden Voraussetzungen kein Visum erforderlich:
Sie planen einen maximal 90-tägigen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten.
Sie haben einen regulären (bordeauxroten), maschinenlesbaren deutschen Reisepasses, der mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig ist.
Sie reisen mit einer regulären Fluglinie oder Schiffahrtsgesellschaft ein.
Sie haben ein Rück- oder Weiterflugticket. Dieses darf nicht Kanada, Mexiko oder der Karibik enden (außer Sie haben dort einen festen Wohnsitz), und zwischen der Einreise in die USA und der Ausreise dürfen maximal 90 Tage liegen.
Sie sind im Besitz einer elektronischen Einreiseerlaubnis ("Electronic System for Travel Authorization"-ESTA).
Mit Ihren Reiseunterlagen erhalten Sie eine detaillierte Anleitung, wie Sie Ihre elektronische Einreiseerlaubnis über das Internet beantragen können.
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, TEl. 0900/1234-999 (1,80 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de

Wichtige Hinweise:

Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Eine Garantie für die exakte Einhaltung dieser Ausschreibung können wir jedoch nicht übernehmen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Klima

Für Wanderungen im Südwesten der USA ist der Frühling und Herbst, vor und nach den heißen Sommermonaten, die beste Jahreszeit. Von April bis Juni können Sie die Wüstenblüte erleben und im Herbst die fantastische Laubfärbung. Rechnen Sie mit Tagestemperaturen m Durchschnitt zwischen 15 und 20°C, sehr trockener Luft und sehr geringem Niederschlag. Am Bryce und Grand Canyon ist es wegen der Höhe tagsüber eher etwas kühler, nachts kann es empfindlich kalt werden. Im südlicher und tiefer gelegenen Phoenix, im Saguaro-Nationalpark und im White Sands-Nationalpark hingegen liegen die Temperaturen mit 30-35°C eher höher. Da wir hier in Wüstenregionen unterwegs sind und die Temperaturen nach Sonnenuntergang schnell sinken, stellen Sie sich trotzdem bitte auf kühle Nächte ein.
Im Frühjahr führen die Wasserfälle wesentlich mehr Wasser als im Sommer und Herbst. Während der Reisezeiten ist mit Gewittern zwar nicht zu rechnen, diese sind jedoch keinesfalls auszuschließen.

Ausrüstung

Entsprechend den klimatischen Bedingungen benötigen Sie neben leichter Baumwoll- oder Funktionskleidung auch warme Sachen und leichte Regenbekleidung. Sie sollten sich nach dem Zwiebelschalenprinzip anziehen, da im späten Frühjahr sowie im Herbst Temperaturschwankungen von bis zu 35°C zwischen Tag und Nacht auftreten können.
Für die Halbtages- und Tageswanderungen brauchen Sie einen Tagesrucksack, in dem Sie das Notwendigste (Pullover, Trinkflasche, Fotoausrüstung, evtl. Lunchpaket und Regenschutz etc.) verstauen und selbst tragen.

Tourverlauf bitte anfragen. Vielen Dank.

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