Ruf der Wildnis

Alaskas spektakuläre Natur - mit Hütte und Hotel

Alaska ist überwältigend! Bei den Wanderungen durch die weite Wildnis verändert sich langsam Ihre Wahrnehmung, Ihr Naturgefühl. Nach und nach fällt das Tempo des Alltags von Ihnen ab und Ihre Sinne lernen die Geräusche und Eindrücke der Natur neu aufzunehmen. Die Größe Alaskas ist eine Herausforderung bei der Reiseplanung. Mit einer ausgeklügelten Route vermitteln wir Ihnen ein umfassendes Bild des Landes - aber im Stil. Ohne tagelange Fahrten, stattdessen mit genügend Zeit, die Höhepunkte und Kontraste aktiv zu erleben. Das maritime Alaska mit kalbenden Gletschern und Walbeobachtungen; den Denali-Nationalpark, in dem mit hoher Wahrscheinlichkeit Grizzly, Karibu oder Dallschaf Ihren Weg kreuzen - vor der beeindruckenden Kulisse des Mt. McKinley, des höchsten Berges Nordamerikas; den Wrangell-St. Elias-Nationalpark, der sich nur in Superlativen beschreiben lässt: größtes zusammenhängendes Wildnisgebiet und größte Gletscherkonzentration auf dem amerikanischen Kontinent. Exklusiv für unsere Gruppen ist eine private Hütte auf der Südseite des Denali reserviert. Vor den Fenstern der Hütte reihen sich Mt. Foraker, Mt. Hunter und Mt. McKinley auf, eine Sauna lädt zum Entspannen, der kleine See zum Paddeln und Schwimmen ein - auch das ist Urlaub in Alaska! Übrigens: Alaska feierte in 2009 die 50-jährige Zugehörigkeit zur USA als 49. Staat.

Mit erfahrenen Wildnis-Guides auf ausgesuchten Tageswanderungen
Gigantische Gletscherlandschaften in den Wrangell Mountains
Auf dem Denali und Richardson Highway entlang der Alaska Range
Urige Berghütte mit Sauna und Blick auf den Mt. McKinley

Reiseverlauf

1. Tag Anreise nach Anchorage

Mittags Flug mit Condor von Deutschland nach Anchorage, der größten Stadt Alaskas. Trotz der großen Entfernung beträgt die Flugzeit nur knapp 10 Stunden, da uns die Flugroute nahe am Nordpol vorbeiführt. Dank der Zeitverschiebung kommen wir gegen Mittag an und werden zum Hotel gebracht. Um die Zeitumstellung von 10 Stunden gut zu bewältigen, sollten wir bis zum Abend wach bleiben. Wir können in Anchorage einen Bummel durch Downtown unternehmen und zum Einstimmen auf die vielen Erlebnisse das neue sehenswerte Museum of History and Arts besuchen (fakultativ, ca. 8,- US$), das von der Frühzeit der ersten Besiedler über die Pionierzeit bis in unsere Zeit hinein die Geschichte Alaskas sehr anschaulich mit vielen Exponaten präsentiert. Anschließend können wir in Downtown in einem Restaurant zu Abend essen und per Taxi zum Quartier zurück kehren.
Hotel

2. Tag Flattop Mountain - Matanuska-Tal

Anchorage, die größte Stadt Alaskas, liegt in einer weiten Ebene zwischen den Chugach Mountains und dem Pazifik, direkt am Cook Inlet, einer tief ins Land reichenden Bucht. Die Einheimischen behaupten, dass sie hier das Beste zweier Welten vorfinden: alle Annehmlichkeiten einer modernen Stadt mit einer bunten Blumenpracht in 100.000 Hängekörben und einer Wildnis nur ca. 20 Autominuten vom Stadtzentrum entfernt. Bereits 1778 erforschte James Cook dieses Gebiet, 16 Jahre später traf George Vancouver auf russische Pelztierjäger, die die Küsten Alaskas schon seit 1741 erkundeten und für den Zaren in Besitz nahmen. Pate für die Gründung von Anchorage im Jahre 1915 stand die Alaska Railroad.

Wir fahren am Morgen ein Stück hinauf in den Osten von Anchorage und wandern auf einen Aussichtsberg, um das weite Panorama über Anchorage und den Cook Inlet genießen zu können. Der beliebte Ausflugspunkt "Flattop Mountain" (ca. 1080 m) eröffnet bei sehr guter Sicht sogar den Blick auf den 120 km entfernten Mt. McKinley, in der Sprache der Einheimischen als Denali (der "Hohe") bezeichnet. Nach unserem Picknick geht es zurück und fahren wir auf dem Glenn Highway ins Matanuska-Tal. Unterwegs halten wir in Eklutna, um die dortige kleine russisch-orthodoxe Kirche St. Nicholas (das älteste erhaltene Gebäude im Großraum Anchorage, erbaut um 1840) und den Friedhof mit den "Geisterhäuschen" genannten Gräbern zu besichtigen (fakultativ, 5,- US$) und haben wir die Möglichkeit, bei Palmer die Rentier- (Karibu-) oder die Moschusochsenfarm zu besuchen, um diese Tiere in Gehegen aus der Nähe bestaunen zu können (fakultativ, 5,- bis 8,- US$). Hoch oberhalb des ausgedehnten Matanuska-Gletschers sind wir für zwei Nächte in einer rustikalen Lodge untergebracht.
Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 130km; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Lodge [F]

3. Tag Matanuska-Gletscher und Pionierwanderung

Am Morgen bringt uns der Bus an die von Wäldern umgebene Endmoräne des Matanuska-Gletschers. Von hier wandern wir zunächst auf markiertem Pfad auf das hier spaltenlose Gletschereis und können, je nach Eisverhältnissen, zwischen den Eisformationen und Eisseen durchgehen und uns viel Zeit zu diesem Gletscherausflug lassen. Der Matanuska Glacier ist der größte, mit dem Auto erreichbare Gletscher Alaskas. Er ist fast 40 km lang, an seinem Ende 6 km breit und fließt durch ein Tal in den Chugach Mountains, gespeist von vielen, bis 3.000 m hohen Eisriesen. Am Nachmittag unternehmen wir eine mehrstündige Pionierwanderung in der Nähe des Gunsight Mountain, an einem aussichtsreichen Bergpass zwischen der Talkeetna-Kette im Norden und der Chugach-Kette im Süden gelegen. Wir erkunden den Übergang von der Taiga, dem borealen Nadelmischwald, zur durch Permafrost gekennzeichneten Tundra.
Gehzeit: 4-6h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Lodge

4. Tag Thompson Pass - Valdez

Unsere Fahrt über den Glenn Highway nach Glennallen und weiter auf dem Richardson Highway nach Valdez unterbrechen wir zu mehreren Aktivitäten in den Chugach-Bergen: Zuerst besuchen wir die fast bis zur Straße herabreichende Zunge des gewaltigen Worthington-Gletschers und spazieren bis ans Gletschertor. Danach bietet sich bei gutem Wetter eine Wanderung rechterhand vom Thompson Pass (ca. 850 m) über den Kammweg an, wobei wir atemberaubende Ausblicke in die Chugach Range genießen können, aber auch Einblicke in die artenreiche Tundravegetation. Im Frühsommer erfreut die Vielfalt der hier gedeihenden Wildblumen, im Spätsommer die aufkommende Herbstfärbung der Blätter. Nach der Abfahrt in den Keystone Canyon schauen wir uns die beiden Wasserfälle Bridalveil und Horsetail (Brautschleier und Pferdeschwanz) an. Dann beziehen wir im Ortskern von Valdez für zwei Nächte unsere Hotelzimmer und können vor dem Abendessen (fakultativ) noch einen Bummel entlang des Fischerei- und Yachthafens machen.
Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 260km; Hotel

5. Tag Kreuzfahrt oder Kayaking im Prince William Sound

Der Ort Valdez entstand im Zuge des Gold Rush 1897/98 und liegt im Nordosten des Prince William Sound. Aufgrund seines tiefen und eisfreien Hafens wurde er als Endstation der Trans Alaska Pipeline berühmt, die ihren Ausgangspunkt 1.280 km weiter nördlich an der Prudhoe Bay am Arktischen Ozean nimmt. Je nach Vorlieben bieten sich zwei fakultative Möglichkeiten, den großartigen Sound vom Meer aus zu erkunden:
- die klassische Kreuzfahrt in den Prince William Sound zum Columbia-Gletscher (ca. 6-7 Std.; ca. 100,- US$ pro Person inkl. warmem Mittags-Snack; von Juni bis August werden auch Cruises angeboten weiter bis zum Meares-Gletscher, ca. 9 Std., ca. 130,- US$). Sie fahren entlang der Küsten zu dem ins Meer kalbenden Gletscher und seinen vorgelagerten Eisbergen.
- ein Sea Kayaking z.B. entlang der Küste oder zum Shoup-Gletscher (ca. 60,- für ca. 3 Std. bis 100,- US$ für 6 Std. pro Person, teils mit Bootstransfer zum Gletscher; Wärmeausrüstung wird gestellt).
Beide Touren bieten gute Möglichkeiten, die heimische Tierwelt aus der Nähe zu beobachten: wie Robben, Seelöwen, Fischotter, Papageientaucher und Weißkopfseeadler. Da sich die Abfahrten auch nach den Gezeiten richten, bleibt morgens oder spät nachmittags noch Zeit, die beiden sehenswerten Museen der Stadt zu besuchen: das städtische Valdez Museum und das private Whitney Museum (fakultativ, je 6,- US$) - beide ganz unterschiedlich aufgebaut und mit einer Vielzahl von Exponaten der Einheimischen und ausgestopften Wildtieren Alaskas bestückt. In Valdez können wir bei Bedarf Snacks und Getränke für die nächsten Tage einkaufen.
Hotel [F]

6. Tag Fahrt zum Wrangell St. Elias-Nationalpark

Wir fahren zum Naturwunder Wrangell St. Elias-Nationalpark mit seinen fast 5.000 m hohen Vulkanen und mehr als 70 Gletschern. Zu diesem überwältigenden Park, größer als die Schweiz, führt nur eine Straße bzw. Piste, die McCarthy Road. Die eisbedeckten Gipfel der Wrangell, St. Elias und Chugach Mountains (9 der 16 höchsten Berge der USA befinden sich hier), die beeindruckenden Gletscher, die breiten Ströme wie der Copper River und die Tierwelt mit Dallschafen, Schneeziegen und Schwarzbären bleiben unvergesslich. Im Wrangell Visitor Center vor Chitina, das auch einen Aussichtspunkt auf die Flusslandschaft des Copper River bietet, erhalten wir ausführliche Informationen über den Park. Hinter dem kleinen Ort Chitina und der langen Brücke über den Copper River schauen wir uns die außergewöhnlichen Chitina Fisch-Räder an, eine geniale Erfindung der ursprünglichen Bevölkerung zur Erleichterung des Fischfangs; nur die Nachkommen der Ureinwohner dürfen die Lachse auf diese Art aus dem Fluss holen. Am Ende der 108 km langen McCarthy Road, die zu mehreren Stopps an Brücken einlädt, parken wir unseren Bus am Flussufer nahe der Fußgängerbrücke (Privatfahrzeuge sind im Bereich McCarthy - Kennicott nicht zugelassen). Wir spazieren oder nehmen einen Shuttle zum knapp 1 km entfernten McCarthy, ein malerischer kleiner Ort am Ende des Kennicott-Gletschers. Für drei Nächte quartieren wir uns im bisher einzigen Hotel ein, dessen Räume wie ein Museum wirken, und verpflegen uns im gegenüber liegenden originellen Saloon und Restaurant. Hier fühlen wir uns zurück versetzt in die Zeit der Pioniere und die Ära des Kupferabbaus.
Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 280km; Hotel [F]

7. Tag Root-Gletscher und Gletscherrundflug

Morgens nehmen wir für die 8 km Schotterstraße nach Kennicott einen Shuttle Bus. Bis 1930 herrschte hier reger Minenbetrieb - heute ist es die am besten erhaltene Kupfermine der Welt und das Musterbeispiel einer Geisterstadt, in der langsam Restaurierungsarbeiten beginnen. Zuerst unternehmen wir eine Halbtagswanderung zum beeindruckenden Root Glacier. Von Kennicott läuft ein 6,5 km langer Pfad am Hang und über die östliche Moräne entlang bis zu einem Aussichtspunkt unter der hoch am Berg klebenden Erie Mine. Hier an unsrem Picknickplatz lassen sich im Abraum noch Kupfermineralien wie Azurit und Malachit finden. Der Trail führt durch Silberwurzteppiche, Erlen- und Weidendickicht und bietet bei klarer Sicht eindrucksvolle Panoramablicke über die Gletscherwelt auf den fast 5.000 m hohen Mt. Blackburn.
Zurück in Kennicott, besuchen wir die zugänglichen Gebäude des Minenortes und das kleine Visitor Center, bevor wir einen Shuttle Bus zurück nach McCarthy nutzen. Wer möchte, kann in Kennicott auch eine Begehung des Root Glacier mit einem örtlichen Guide und Eisausrüstung buchen. Sehr beliebt sind von McCarthy aus bei gutem Wetter sog. Flightseeings in mehrsitzigen Propellermaschinen über die fantastische Gletscherwelt. Dabei gleiten Sie "hautnah" über Kennicott-, Gates- und Root-Gletscher und zum gewaltigen Eisbruch des Stairway Icefall (Flüge buchbar ab 35 Min. für 100,- US$ bis zu 90 Min. für 200,- US$).
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Hotel

8. Tag Tageswanderung zur Bonanza Mine

Unsere bis zu 8-stündige Tagestour hinauf zur Bonanza-Mine (ca. 1.900 m, etwa 7,5 km lang und 3-4 Std. Gehzeit) ist ein lohnender Ausflug in die Geschichte des Kupferbergbaus. Morgens nehmen wir wieder den Shuttle Bus nach Kennicott und wandern von dort über einen Waldweg hinauf auf einen Kamm, der uns über der Baumgrenze zu einer alten Förderstation geleitet. Dann streben wir durch ein karges Hochtal steiler aufwärts der Ruine dieser Mine zu. Etwas oberhalb der Gebäude bietet der Grat nicht nur Fundstellen für Kupfermineralien, sondern auch ein spektakuläres Panorama über die Landschaften im Wrangell St. Elias-Nationalpark. Nach dem Abstieg bleibt erneut am späten Nachmittag Zeit für einen Rundflug über die Gletscherwelt oder eine geführte Gletscherbegehung.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1250m; Abstieg: 1250m; Hotel

9. Tag Fahrt zu den Tangle Lakes

Am Vormittag fahren wir über die McCarthy Road zurück nach Chitina am Copper River und folgen dem Richardson Highway nordwärts. Unterwegs bietet sich ein Stopp in Copper Center mit seinen historischen Holzhäusern aus der Pionier- und Minenzeit an, bevor wir den Weiler Paxson erreichen (ca. 350 km). Hier biegen wir auf den Denali oder Tundra Highway ab, der zwischen der Talkeetna Range im Süden und der Alaska Range im Norden in Richtung Denali Park führt. Bis zu unserem Ziel an den Tangle Lakes (ca. 40 km) ist er noch geteert, danach eine teils recht holprige Schotterpiste. Tundra und Taiga prägen die Landschaft rund um die ausgedehnte Seenlandschaft, an die sich als nördliche Vorberge die Amphitheater Mountains anschließen. Für zwei Nächte beziehen wir einfache Zimmer (separates Bad und WC) in einer typisch alaskanischen Lodge mit originellem Restaurant und Grizzly Bar, direkt oberhalb eines Sees gelegen. Abends lockt noch eine Wanderung vom nahe gelegenen Campground aus über den Kamm an die aussichtsreiche Nordseite des Sees - oder eine kleine Kanutour (Ausleihe in der Lodge).
Gehzeit: 1-2h; Fahrzeit: 7h; Fahrstrecke: 390km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Lodge

10. Tag MacLaren Summit Trail

Das Gebiet um die Tangle Lakes zählt zu den am frühesten besiedelten Gebieten Nordamerikas. Es gibt über 400 archäologische Fundstellen (nicht zu besichtigen); teils gehen die Spuren der ersten Siedler auf 10.000 Jahre zurück. Am Morgen fahren wir ca. 20 km westwärts über die Schotterpiste des Denali Highway zum Ausgangspunkt des MacLaren Summit Trail. Dieser Aussichtspunkt (ca. 1.245 m) bietet bereits ein ausgedehntes Panorama über die Tundraflächen und hinab ins weitläufige Tal des MacLaren River und auf die Alaska Range. Wir wandern zuerst auf Fahrspuren, dann weglos entlang der Kammes oberhalb vom MacLaren-Tal genau nordwärts auf den MacLaren- und Eureka-Gletscher zu und können mit etwas Glück Karibus erspähen. Den Horizont bildet die um 4.000 m hohe, vergletscherte Gipfelkette mit dem Mt. Hayes (4.188 m) und Mt. Deborah (3.822 m). Je nach Wetter sind wir (ausgestattet mit einem Picknick) auf dem recht ebenen Gelände 2-3 Std. oder länger unterwegs, bevor wir am Nachmittag in Richtung Lodge zurück kehren. Unterwegs bietet sich eine weitere, 2-3-stündige Wanderung auf einem ausgewiesenen Trail an, z.B. zum Landmark Gap Lake, - oder wir wandern an unserem Tangle Lake oder paddeln mit den Kanus über den See.
Gehzeit: 3-6h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Lodge

11. Tag Richardson Highway - Fairbanks

Auf dem Denali Highway fahren wir zurück nach Paxson und weiter auf dem von Valdez kommenden Richardson Highway nach Fairbanks in den Norden bis nahe an den Polarkreis. Bitte entschuldigen Sie den Fehler in der Katalogkarte zur Tour, auf der für diese Strecke nicht die richtige Route eingezeichnet ist, in diesem Detailprogramm ist die Karte korrekt. Unsere landschaftlich reizvolle Route führt zunächst entlang des Summit Lake und dann durch das Tal des Delta River, welcher die Alaska Range durchbricht. Nördlich der Kette erkennen wir den einzeln stehenden Donnelly Dome (ca. 1.210 m), unser heutiges Wanderziel. Dieser "Dom" dominiert die umliegende Landschaft um Delta Junction und ragt gut 700 m über die Ebene. Wir folgen dem Pfad durch die Nordflanke und kommen zuerst durch Erlen- und Weidengehölz und steigen dann durch Buschlandschaft mit diversen Wildblumen bis zum Gipfel, der bei gutem Wetter herrliche Blicke auf das Tanana- und Delta-Tal sowie auf die Alaska-Kette erlaubt.
Auf der Weiterfahrt besuchen wir das historische Rika's Roadhouse zwischen Delta Junction und Big Delta. In der Goldgräberzeit war hier schon eine Waren- und Telegrafenstation; inzwischen ist es ein liebevoll eingerichtetes Museum mit Restaurant-Trakt. In Fairbanks angekommen, checken wir im Hotel ein. Die gut 30.000 Einwohner zählende Stadt liegt auf dem gleichen Breitengrad wie Reykjavik und dem gleichen Längengrad wie Honolulu und empfängt uns in den Sommermonaten mit langen Tagen und vielen Sonnenstunden. Die Wintermonate sind dafür bitterkalt und dunkel; Fairbanks hat weltweit eine der größten Schwankungen an Temperaturen und Tageslicht; kein Wunder, dass es hier sogar ein Eismuseum gibt!
An diesem oder morgigem Abend können wir zum nahe gelegenen Pioneer Park bummeln, ein im Stil der Goldrauschzeit aufgebauter Themenpark. Hier locken auch die "Nenana", ein 1933 erbauter 70 m langer Schaufelraddampfer, und das Palace Theater & Saloon (Abendshow mit Musikkomödie, ca. 18,- US$) zu einem Besuch.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 290km; Aufstieg: 700m; Abstieg: 700m; Hotel

12. Tag Angels Rocks Trail - Chena Hot Springs

Morgens fahren wir ca. 90 km zum Ausgangspunkt unserer Wanderung nahe den Chena Hot Springs. Über den Angel Rocks Trail, der uns zu Granitfelsen und auf ein kleines Plateau führt, gelangen wir aus der Taiga- in die Tundrazone hinauf und wandern, mit einer Picknickpause, über den aussichtsreichen Kamm insgesamt 14 km bis hinab zu den heißen Quellen. Im Frühsommer erfreut die Blumenpracht und im Frühherbst die Buntfärbung der Blätter. Im sog. Rock Pool im Freien können wir ein Bad im rund 40 Grad heißen Thermalwasser (fakultativ, Eintritt ca. 10,- US$) nehmen und im Saloon / Restaurant ein kühles Getränk, bevor wir abends nach Fairbanks zurück kehren.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 180km; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Hotel [F]

13. Tag Denali National Park - Mt. Healy Trail

Um 9 Uhr erwartet uns das sehr sehenswerte, modern gestaltete University Museum Of The North (fakultativ, ca. 8,- US$) mit reichhaltigen Sammlungen, welche uns die Natur mit ihren Wildtieren sowie die kulturelle Entwicklung und das Kunstschaffen der einheimischen Bevölkerung nahe bringt. Nun fahren wir auf dem George Parks Highway nach Süden zum Denali National Park und legen nach 90 km im historischen Ort Nenana einen Stopp ein. Der Name bedeutet in der Sprache der Athabascan-Indianer "Lagerplatz an zwei Flüssen" ; hier am Zufluss des Nenana in den Tanana River findet jedes Jahr eine große landesweit beliebte Geldwette statt ("Nenana Ice Classic"), an welchem Tag in welcher Minute im Frühjahr das Flusseis bricht.
Der riesige Denali-Park, größer als die Schweiz, liegt am Fuß des höchsten Berges der USA, des 6.194 m hohen Mt. McKinley. Die Athabascan gaben dem Berg den klangvollen Namen "Denali" (der "Hohe"). Der Park zählt zu den schönsten und weitgehend naturbelassenen Wildnisgebieten der Erde. Zwei Vegetationszonen prägen ihn inmitten der Alaska-Kette: borealer Wald und Tundra. Die Gesteine entstanden vor einer Milliarde bis 60 Millionen Jahren, umfassen Sediment-, metamorphe und magmatische Gesteine und begeistern Geologen durch ihre vielen Erosionsformen und bunten Farben. Biologen haben über 430 höhere Pflanzenarten, 37 Säugetierarten und 160 Vogelarten festgestellt.
Nach der Mittagspause steht bei gutem Wetter die Wanderung auf dem Mt. Healy Overlook Trail hinauf zum 4 km entfernten Viewpoint auf den Denali auf dem Programm. Wir starten am Visitor Center und erreichen nach einer Stunde aus der Waldzone kommend den Kamm und folgen ihm eine weitere Stunde durch farbenfrohe Tundra bis zum Vorgipfel (ca. 1.050 m). Wer möchte, kann auch auf dem Rock Creek Trail im Tal (ca. 100 Höhenmeter, ca. 1,5 Std.) durch schönen Mischwald zur Schlittenhundestation (Dog Mushing) wandern und um 16 Uhr die 20-minütige Einführung über Training und Einsatz der Hunde besuchen und per Shuttle Bus zurück zum Visitor Center fahren. Da im Denali Park nur "unguided hikes" erlaubt sind, dürfen laut den Bestimmungen heute und morgen weder unser lizenzierter Driverguide noch unsere Reiseleitung "führen", aber wir erhalten eine gründliche Einweisung für die Touren. Im McKinley Village werden auch spektakuläre Rundflüge zum Denali angeboten; diese Flightseeings kosten je nach Dauer und Route ab 295,- US$.
Am späten Nachmittag treffen wir uns wieder am Bus beim Visitor Center und fahren ca. 15 Min. bis Carlo Creek zu unserem Quartier. Wir logieren in sog. Cabins mit 2 Betten (einzeln stehende Holzhütten im Wald) und haben ein zentrales Gebäude mit sanitären Anlagen sowie ein gutes Restaurant und eine Pizzeria in unserer Nähe.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 200km; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Cabins [F]

14. Tag Unterwegs im Denali National Park

Ein Park Shuttle Bus bringt uns morgens gegen 8 Uhr vom Visitor Access Center mit mehreren Stopps zum Mt. Eielson Visitor Center (ca. 80 km, knapp 4 Std. Fahrt). Die Busfahrer teilen unterwegs viel Wissenswertes über den Park und seine Tiere mit und halten an, wenn Wildtiere zu erspähen sind. Von Eielson aus eröffnen sich mit die besten Blicke auf den Mt. McKinley. Das Besondere an der Aussicht auf die Nordseite des Denali ist nicht seine absolute Höhe von 6.194 Metern, sondern dass wir auf nur 610 m Meereshöhe stehen und daher idealerweise fast 5.500 m Höhendifferenz bestaunen können. Das gibt es im gesamten Himalaya nicht; so sieht man z.B. den Mt. Everest vom Tibetplateau aus mit einer Höhendifferenz von nur 3.300 m.
Von Eielson steigen wir über den Alpine Tundra Trail zu einem Aussichtspunkt, der uns bei gutem Wetter mit weiteren fantastischen Blicken auf den Denali und den 50 km lang sich hinziehenden Muldrow-Gletscher belohnt. Je nach Reisedatum können wir die üppige Wildblumenblüte oder den Indian Summer erleben. Im Park halten wir Ausschau nach Elchen, Karibus, Dallschafen, Schneeschuhhasen, Rotfüchsen und natürlich Braunbären (Grizzlys). Auf der Rückfahrt bietet es sich an, an einem interessanten Punkt auszusteigen und mit dem nächsten Bus weiter zu fahren. Abends treffen wir uns wieder am Visitor Center, machen im McKinley Village noch einen Einkaufstopp (Souvenirs, Getränke für die Zeit auf der Wildnishütte) und fahren zurück zu unseren Cabins.
Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 200km; Aufstieg: 330m; Abstieg: 330m; Cabins

15. Tag Fahrt zum Mt. McKinley Wilderness Retreat

Morgens wählen wir bereits die wenigen für den zweitägigen Aufenthalt auf der Wildnishütte benötigten Sachen aus unserem Hauptgepäck aus. Dann folgen wir dem George Parks Highway nach Süden und planen südlich von Hurricane eine mehrstündige Wanderung mit Picknick ein: Wir wählen den Little Coal Creek Trail hinauf auf die Kesugi Ridge (ca. 8 km, 3,5 Std., 600 Höhenmeter im Auf- und Abstieg) und genießen die weiten Ausblicke in die Bergwelt. Je nach Wetter schlagen wir auch den Trail um den Byron Lake ein (8 km, ca. 2,5 Std., ohne größere Steigung). Nachmittags fahren wir weiter bis Trapper Creek und biegen auf die Petersville Road ab, die schon bald nicht mehr geteert ist.
Kurz vor dem Ende der Straße kehren wir im originellen Old Fork Roadhouse ein, wo wir ein frühes Abendessen zu uns nehmen (fakultativ). Das älteste noch betriebene Roadhouse Alaskas diente während der Pionierzeit als Versorgungs- und Unterkunftsstation für Trapper und Minenarbeiter auf dem Weg zur Petersville Mine, von der noch einige Häuser erhalten sind. Nach einigen weiteren Meilen wird unser Bus geparkt und wandern wir - nur mit unserem Tagesrucksack (mit Wechselkleidung für 2 Tage / Nächte und persönlichen Getränken) - über Fahrspuren und teils weglos durch Wäldchen, Tundra- und Sumpfgelände (evtl. Gummistiefel !) in Richtung unserer privaten Hütte. Schlafsackdecken sind vorhanden, Bettlaken werden gestellt und sind ggf. von uns mitzutragen. Plötzlich öffnet sich der Wald vor uns, ein kleiner See wird sichtbar mit gegenüberliegendem Steg und Saunahaus. Etwas oberhalb entdecken wir auf dem Hügel unser Quartier, im Stil einer österreichischen Berghütte, zu dem wir per Boot übersetzen. Von der gemütlichen Ofenecke schauen wir direkt auf den Denali, der uns die nächsten Tage aus verschiedenen Perspektiven begleitet. Die Hütte steht uns exklusiv zur Verfügung. Sie besteht aus 4 Schlafräumen mit je 4 Betten, einem großen Essraum mit gemütlicher Sitzecke (von der aus wir den Mt. McKinley, Mt. Hunter und Mt. Foraker sehen) und einer gut eingerichteten Küche. Wir verstauen die mitgebrachten frischen Lebensmittel und können vor dem Schlafengehen noch einen Saunagang einlegen und anschließend in den See springen.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 200km; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Wildnishütte

16. Tag Mt. McKinley Wilderness Retreat

Dieser Tag steht ganz im Zeichen des Kroto Lake und seiner Umgebung. Bei unserer vom Wildnis-Guide geführten Vormittags-Wanderung erkunden wir die überwiegend weg- und pfadlose Umgebung, wobei sich Passagen durch Taiga, Tundra und Sumpfgelände (ggf. Gummistiefel !) abwechseln und wir von einem See aus auch einen schönen Ausblick auf den Denali haben. Nach der Mittagsrast auf der Hütte bleibt Zeit zum Kanufahren und Paddeln auf dem Kroto Lake (es stehen mehrere Boote zur Verfügung), zum Saunieren und Entspannen. Wir genießen die Ruhe und Abgeschiedenheit dieses herrlichen Fleckchens Erde!
Gehzeit: 3-4h; Wildnishütte [FMA]

17. Tag Talkeetna - Anchorage

Nach dem Frühstück achten wir darauf, die Hütte gesäubert und in ordentlichem Zustand zu verlassen und nehmen auch evtl. mitgebrachte Getränkedosen und -flaschen wieder mit, um sie an einem Rastplatz zu entsorgen. Wir wandern zurück zum Bus und fahren über Trapper Creek nach Talkeetna (ca. 50 km). In der Sprache der Indianer bedeutet Talkeetna "Zusammentreffen von drei Flüssen" : Talkeetna, Susitna und Chulitna fließen hier ineinander. Im Ort, einstiges Zentrum während der Goldgräberzeit, erinnern Gebäude und die Atmosphäre an die Vergangenheit. Für Bergsteiger ist Talkeetna der Ausgangspunkt für die Besteigung des Mt. McKinley und des Mt. Foraker. Wir haben Zeit für einen Spaziergang im Ort oder am Fluss, zur Mittagsrast und, wenn das Wetter mitspielt, zu einem Mountain Flightseeing zum Mt. McKinley (fakultativ, Rundflüge je nach Dauer und Route ab ca. 160,- US$ ; bis zu 390,- US$ mit Umrundung des Denali oder Gletscher-Landung). Am Nachmittag fahren wir zurück nach Anchorage und statten unterwegs bei Wasilla noch dem Iditarod Headquarter einen Besuch ab. Abends in Anchorage können wir uns ein leckeres Abendessen in Downtown gönnen und langsam von Alaska Abschied zu nehmen.
Gehzeit: 1,5h; Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 210km; Hotel [F]

18. Tag Rückflug nach Deutschland

Morgens bleibt noch Zeit zu einem letzten Bummel durch Downtown und zum Besorgen von Souvenirs. Je nach Flugzeit werden wir vor Mittag zum nahen Flughafen gebracht und starten am Nachmittag zum Heimflug.
[F]

19. Tag Ankunft in Deutschland

Vormittags Ankunft in Frankfurt.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Diese Tour ist für Naturliebhaber konzipiert und es geht dabei nicht um sportliche Höchstleistungen. Wenn Sie bei den angebotenen Wanderungen mit dabei sein möchten, sollten Sie in guter körperlicher Verfassung sein und einige Stunden in unwegsamem oder steilem Berggelände gehen können. Die Tages- und Halbtageswanderungen verlaufen teils über angelegte Trails und teils durch wegloses Gelände (Tundra, Sumpf) und erfordern gute Kondition und Trittsicherheit. Unterwegs bieten sich immer wieder Gelegenheiten, Tiere und Pflanzen zu beobachten. Sie sind bei dieser Reise in einem Kleinbus auf den Wildnisstraßen von Alaska unterwegs. Einige Highways und Nebenstrecken bestehen teils aus schlechten und ungeteerten Pisten. Zur Vorbereitung auf diese Reise empfehlen wir Ausdauersport wie z.B. Waldläufe und Wanderungen.

Sie übernachten durchgehend in festen Unterkünften unterschiedlicher Art - von einer einfachen Wildnishütte mit Mehrbettzimmern über Holzhütten beim Denali-Nationalpark mit Gemeinschafts-WC/Badezimmern bis zu Mittelklassehotels in den Städten. Bei dieser Reise sind nur einzelne Mahlzeiten eingeschlossen. In den Restaurants zahlen Sie ca. 8,- bis 12,- US$ für ein Frühstück, 10,- bis 15,- US$ für ein Mittagessen und 16,- bis 30,- US$ für ein Abendessen. Öfters bietet es sich für mittags bei Rasten oder Wanderungen an, ein Picknick einzulegen. Mehrmals haben Sie in Orten die Möglichkeit, in einem Supermarkt persönliche Snacks und Getränke für die folgenden Tage einzukaufen (alkoholische Getränke gibt es nur in sog. Liquor Stores).

Einreisebestimmungen:

Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist unter den folgenden Voraussetzungen kein Visum erforderlich:
Sie planen einen maximal 90-tägigen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten.
Sie haben einen regulären (bordeauxroten), maschinenlesbaren Reisepass, der mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig ist.
Sie reisen mit einer regulären Fluglinie oder Schifffahrtsgesellschaft ein.
Sie haben ein Rück- oder Weiterflugticket. Dieses darf nicht in Kanada, Mexiko oder der Karibik enden (außer Sie haben dort einen festen Wohnsitz), und zwischen der Einreise in die USA und der Ausreise dürfen maximal 90 Tage liegen.
Sie sind im Besitz einer elektronischen Einreiseerlaubnis ("Electronic System for Travel Authorization" = ESTA).
Mit Ihrer Buchungsmappe erhalten Sie eine detaillierte Anleitung, wie Sie Ihre elektronische Einreiseerlaubnis über das Internet beantragen und erhalten können.

Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise:

Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen.
Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Bitte beachten Sie, dass evtl. vor Ort sog. Waiver of Liability oder Medical Forms auszufüllen und von Ihnen zu unterschreiben sind. Diese Haftungsverzichtungserklärungen werden vom Staat USA von unseren Leistungsträgern zwingend gefordert. Sie gelten jedoch allein im Verhältnis zu unserer Agentur in Alaska, berühren also nicht Ihre reisevertraglichen Ansprüche nach deutschem Recht gegenüber uns als Ihrem Reiseveranstalter.

Klima

Im Inneren von Alaska herrscht Kontinentalklima. Dort sind Tagestemperaturen bis 25 Grad Celsius in den Monaten Juli/August keine Seltenheit. Bei den Aufenthalten im Gebirge kann es kühl (bis 0 Grad Celsius) und regnerisch sein. Von Juni bis August genießen Sie das für uns ungewöhnlich lange Tageslicht des Nordens. Ab Mitte August ist Nachtfrost möglich. Es wird nachts wieder dunkel und das Nordlicht erscheint. An den Küsten kann es jederzeit feucht und windig, regnerisch und stürmisch werden.

Ausrüstung

Entsprechend den klimatischen Bedingungen benötigen Sie neben Baumwollsachen unbedingt warme Kleidung (Jacke/Anorak, Wollpullover/Fleece, Regenschutz, warme Unterwäsche, Mütze, Handschuhe etc.). Alle Kleidungsstücke sollten leicht sein, wenig Feuchtigkeit aufnehmen und schnell trocknen. Besondere Beachtung sollten Sie Ihrem Regenschutz schenken: eine wasserdichte Hose und eine Jacke mit Kapuze sind unbedingt notwendig, ein breiter Regenhut sehr nützlich. Für die Wanderungen empfehlen wir strapazierfähige und möglichst wasserdichte Trekkingschuhe mit guter Profilgummisohle; ein 25-Liter-Tagesrucksack ist groß genug; Teleskop-Tourenstöcke haben sich bei den Wanderungen vielfach bewährt. Wer möchte, kann auch Trekkingsandalen mitnehmen und - für die Wanderungen in den Sumpfgebieten um die Wildnishütte - auch Gamaschen mit Gore-tex oder Gummistiefel (vor Ort für ca. 20,- US$ erhältlich).

BUCHEN / VORMERKEN