Indios und Dschungel
Naturerlebnisse im Lande der Tepuys
Venezuela ist ein Traumziel in Südamerika. Vielfältige, unberührte Landschaften lassen das Herz höher schlagen. Vier dieser Landschaften besuchen wir auf der Reise. Dabei ist uns der Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sehr wichtig. Unsere Transportmittel sind in der Regel landestypisch: ein Fischerboot, Maultiere oder Einbaumboote.
Die Anden bilden als Land des bäuerlichen Brauchtums und als Wiege des venezolanischen Kaffees einen unverzichtbaren Anziehungspunkt für jeden Reisenden. Wir entdecken die natürliche Schönheit der venezolanischen Anden: saftige Wiesen und Felder, dicht bewachsene Wälder und die Paramos: unermeßliche Höhensavannen.
Im Süden erstreckt sich die Gran Sabana mit ihren ausgedehnten Prärien, Wäldern und kristallklaren Bächen. Als Teil des guyanischen Massivs erreicht sie Höhen zwischen 500 und 3.000 m. Am Horizont zeichnen sich die Silhouetten der legendären „Tepuys“ ab.
Mit 90.000 km2 Sumpfgebiet ist das Orinoco-Delta das größte seiner Art weltweit. Wir übernachten im Urwald-Camp Ubanoco und entdecken das Delta sowohl zu Fuß als auch im Kanu – von einheimischen Führern begleitet. Das Delta ist das Revier der Warao-Indianer, deren Leben sich auf dem Wasser inmitten ihrer Kanus und Pfahlbauten abspielt.
Den Abschluss der Tour bildet die Halbinsel Paria an der Karibik. Ausgangspunkt aller Tagesaktivitäten ist das Camp von Querepare, eine typische Unterkunft aus Holz und Palmen, die direkt an einem einsamen Strand liegt.
Reiseverlauf
1. Tag:
Flug nach Caracas. Abends Ankunft in Caracas, Hotelunterkunft.
2. Tag:
Flug zur Universitätsstadt Merida. Anschließend erkunden wir zu Fuß die Altstadt. Nachmittag zur freien Verfügung. (F/M/A)
3. Tag:
Fahrt durch den Nationalpark „Sierra Nevada“ zum Bergdorf Los Nevados, wo wir bei Dorfbewohnern als deren Gäste untergebracht sind. Wir erkunden den Nationalpark und besuchen Bauernhöfe mit jahrhunderte alten Traditionen. (F/M/A)
4. Tag:
Morgens fahren wir in das Páramo Hochland (3.000m bis 4.000m Höhe) mit seiner interessanten Vegetation. Fünfstündiger Ausritt auf Maultieren zum Bergpass „La Cruz“ (4.200m), wo wir mit der Seilbahn nach Merida zurückfahren. Am Nachmittag Flug nach Caracas und weiter nach Ciudad Bolivar. (F/M/-)
5. Tag:
Flug zum Nationalpark Canaima. Wir überfliegen im Tiefflug die imposanten Tafelberge „Tepuys“ und sehen den Wasserfall Salto Angel aus nächster Nähe. In einem indianischen Einbaum fahren wir zur Canaima Lagune. Anschließend zweistündige Wanderung zum Wasserfall Sapo. Übernachtung in Hängematten in einem typischen indianischen Camp mit toller Aussicht auf die Wasserfälle der Canaima Lagune. (F/M/A)
6. Tag:
Frühflug nach Santa Elena und weiter mit einem Geländefahrzeug zum Bach von Jaspe mit wunderschönen optischen Effekten auf dem feuchten Jaspis-Gestein. Weiter nach Paraitepuy auf einem 20 km langen Schotterweg. Auf einem Hügel in Dorfnähe schlagen wir unsere Zelte für unsere erste Nacht im Freien auf. (F/M/A)
7. Tag:
Fahrt nach Kavanayen mit Blick auf zahlreiche Tepuis. Aus der Zeit der frühen Christianisierung stehen in diesem Dorf noch viele Gebäude. Heute leben hier vorwiegend Pemon-Indianer, bei denen wir in einem Gästehaus übernachten. (F/M/A)
8. Tag:
Weiterfahrt zum Fluss Apongwao. Vom Flussufer Beginn der 2-stündigen Wanderung zum Wasserfall Chinak, mit 90 m Höhe der mächtigste Wasserfall der Gran Sabana. Wir verlassen die Gran Sabana und fahren nach Las Claritas. Üb. in einer Pension. (F/M/A)
9. Tag:
Kurze Fahrt zum indianischen Dorf Araimatepuy. Fußmarsch mit einheimischen Führern tief in den tropischen Urwald, dabei erfahren wir wie die Pemonen die jahrtausend alte Waldbrandwirtschaft betreiben. In der Goldrauschgegend von El Callao besuchen wir eine traditionelle Goldmine. Unterkunft im Hotel in Puerto Ordaz. (F/M/A)
10. Tag:
Fahrt zum Hafen von Boca De Uracoa im Orinoco-Delta. Erste Eindrücke auf einer eineinhalbstündigen Motorboot-Fahrt auf dem Flussarm Manamo: Warao-Einbäume, Wasserhyazinthen, Brüllaffen. Im direkt am Flussufer gelegenen Camp Ubanoco genießen wir in aller Ruhe die bezaubernde Abenddämmerung des Deltas. (F/M/A)
11. Tag:
Zweistündige Bootsfahrt zum Dschungelpfad von Guacajara. In Indianerkanus und weitab von jeglichem Motorenlärm fahren wir ein enges Flussbett entlang. Von einem Eingeborenen erfahren wir interessante Dinge über die verschiedenen Pflanzen und deren traditionelle Nutzung als medizinische Heilmittel. In den Pfahlhütten von Guacajara erhalten wir einen Einblick in die Kultur der Warao. Weiter geht es auf dem Nebenarm von Morichal Largo sowie dessen Moriche-Palmenhain zurück zu unserem Camp. (F/M/A)
12. Tag:
Wir verlassen das Delta und fahren zum Kaffeepflanzerdorf von Caripe (3 Std.). Abends Besuch der Guacharo-Höhle. Tausende der nachtaktiven Guacharo-Vögel verlassen bei Dämmerung die Höhle. Ein phantastisches Schauspiel! Übernachtung im Herrenhaus einer Kaffee-Hacienda in typischen Doppelzimmern. (F/M/A)
13. Tag:
Besichtigung der Kaffee-Hacienda mit informativem Einblick in die Ernte und Verarbeitung von Kaffee. Anschließend Fahrt zum karibischen Meer (5 Std.) nach Querepare. Von der Straße aus ist es noch eine halbe Stunde Fußmarsch zum Camp von Querepare. Die Nacht verbringen wir im Camp unter einem Palmendach in Doppelzimmern. (F/M/A)
14. Tag:
Fischerbootfahrt zum Küstendorf Santa Isabel, wo wir Gäste einer Fischerfamilie sind. Bergwanderung durch dichten Urwald zum Wasserfall vom Rio Grande. (F/M/A)
15. Tag:
Zweistündige Bootsfahrt zum Traumstrand von Medina, wo wir nochmals Sonne und Meer genießen können. Von Río Caribe geht es weiter entlang der Küste zum Strand von Cochaima im Nationalpark von Mochima. Üb. in einer Pension am Strand. (F/M/-)
16. Tag:
Ganztägiger Ausflug zu den Traumstränden und Korallenriffs des Parks. (F/M/A)
17. Tag:
Transfer zum Flughafen und Rückflug. (F/M/-)
18. Tag:
Ankunft in Europa.
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