Kirgisistan: Steppen und Nomaden

abgelaufen

INFORMATIONEN

Gruppenreise

19

Frankfurt

Bishkek

6

12

DETAILS

19-tägige Wander-, Natur- und Begegnungsreise mit qualifizierter, lokaler Reiseleitung

Die sieben Berge der sieben Zwerge? Nichts gegen das „Märchental“ von Skaska, mit seinen roten Sandsteinfelsen und königlichen Adlern – extrem verwunschen.

Kirgisische Lebensart mit Stutenmilch und Lagerfeuerromantik

Purer Naturgenuss: blumenübersäte Steppe, Märchentäler und Gletscher

Wohnen in Jurten – fernab der Zivilisation am Issyk Kul- und am Son Kul-See

Wanderungen und Ausritte zwischen roten Felsen und leuchtende Bergseen

ROUTE

Alle

1. + 2. Tag: Reise nach Kirgisien - Bishkek

Abflug nach Bishkek. Bei Ankunft meist früh am nächsten Morgen wird Ihre lokale, deutsch-sprachige Reisebegleitung Sie begrüßen und zum Hotel begleiten. Erholen Sie sich von der Anreise bis zur Mittagszeit.

Am Nachmittag beginnt das Reiseprogramm mit einer Besichtigung dieser charmanten Stadt. Wir sehen uns die interessantesten Gebäude an, wie z.B. die Oper und das Theater, sowie den Ala-Too-Platz, wo die größten Feste in Bishkek stattfinden und den Siegesplatz.

Nach den Erkundungen kosten wir beim Abendessen das erste Mal die heimische Küche. F/-/A

Fahrt Flughafen – Hotel: ca. 30 km, 40 min

1 Übernachtung im Umai Gästehaus in Bishkek.

3. Tag: Wanderung im Boom Canyon

Morgens starten wir von der Hauptstadt aus auf der Seidenstraße Richtung Südosten.

Im Boom Canyon unternehmen wir eine schöne Wanderung in das Seitental Konochork.

Im Anschluss machen wir uns auf zu unserem Tagesziel, dem Ferienzentrum Cholpon Ata am nördlichen Ufer des Issyk-Kul Sees. F/M/A

Wanderung: ca. 5 km retour, 2,5 Std;
Fahrt: gesamt ca. 280 km, ca. 4 Std., 45min:
Bishkek–Boom Canyon/ Konochork: ca. 150 km/2,5 Std.;
Boom Canyon–Cholpon Ata: 125 km/ 2,15 Std.

1 Übernachtung in einem Hotel in Cholpon Ata

4. Tag: Historische Steinritzungen und Glaube in Karakol

Morgens Besichtigung von Petroglyphen (Steinritzungen) aus der Bronzezeit (9.- 3. Jhdt. v.Ch.).

Anschließend fahren wir – immer zwischen den Bergen im Norden und dem Seeufer – weiter in die stark russisch geprägte Stadt Karakol im Osten des Sees. Hier besichtigen wir die Holy Trinity Cathedral, eine russisch-orthodoxe Kirche, die unter sowjetischem Regime als Tanzhalle fungierte und im 2. Weltkrieg als Schule. Die Dungan Moschee ähnelt einem buddhistischen Tempel, ist aber in Wirklichkeit eine Moschee, die 1910 für Karakols Gemeinschaft der Dungans errichtet wurde (chinesische Muslime, die vor der Verfolgung geflohen waren).

Abends Fahren wir weiter ins Tal von Kara Kyz.

F/M/A

Fahrt: Cholpon Ata – Karakol: 140 km / ca. 2,5 Std.; Karakol – Kara Kyz: 30 km, ca. 40-50 min.

2 Übernachtungen im Jurtencamp in Kara-Kyz (Gemeinschafts-Sanitäranlagen).

5. Tag: Wanderung im Tal von Kara Kyz

Heute unternehmen wir eine Wanderung in dem schönen kleinen Tal von Kara Kyz auf 2.000 m Höhe zu Füßen des Tien Shan Gebirges. F/M/A

Wanderung: ca. 4-5 Std.; moderat bergauf und bergab, keine extremen Steigungen; es ist auch eine einfachere Wanderung möglich.

6. Tag: Wandern bei den roten Felsen von Jeti Ögus und im Märchental

Heute fahren wir in das Tal von Jeti Ögus, das für seine roten Felsen und Formationen bekannt ist. Wanderung durch die Schlucht am Fluss entlang bis zu einer Stelle, wo das Tal sich öffnet und in weite Wiesen und Weiden übergeht, die meist mit bunten Blumen bedeckt sind.

Anschließend geht es weiter am südlichen Seeufer entlang bis zum verborgenen Tal Skaska (russisch für Märchen), wo wir eine weitere kleine Wanderung unternehmen. Die Felsen in diesem Mini-Canyon wurden von Wind und Wetter zu einer Ansammlung von Schlössern, Gesichtern, menschlichen Gestalten und Türmen geformt, die in Farben zwischen tiefrot und hellorange leuchten.

Nachmittags erreichen wir unser Jurtencamp Sonun in der Halbwüste nur ca. 150 m vom Ufer des Issyk Kul-Sees gelegen. F/L/A

Fahrt: gesamt: 220 km, ca. 4 Std.: Kara-Kyz – Jeti Ogus: 60 km/1,5 Std., Jeti Ögus – Skaska: 120km/1,45 Std., Skaska – Sonun: 40 km/45 min.
Wanderungen: ca. 2,5 Std., einfach.; weitere Wanderung möglich: 2,5 Std.;

2 Übernachtungen im Jurtencamp in Sonun (Gemeinschafts-Sanitäranlagen).

7. Tag: Halbwüste und Baden am Seeufer des Issyk Kul

Wir verbringen den heutigen Tag im Camp Sonun. Die Jurten liegen verborgen hinter Kalksteinfelsen, sogenannten “Badlands”. Es besteht die Möglichkeit am Südufer des Issyk-Kul-Sees schwimmen zu gehen.

Wandern Sie in den Badlands oder lassen Sie in aller Ruhe die Seele baumeln. Gerne können Sie auch gemeinsam mit den Nomaden kochen und so einige typisch kirgisische Rezepte kennenlernen.

Genießen Sie den Tag am See.

Zwischendurch lernen wir einen Kirgisen kennen, dessen Familie seit Generationen Adler hält und diese auf Jagd schickt. Er gewährt uns Einblick in Leben und Umgang mit den Tieren. In Kirgistan wurde früher zum Lebensunterhalt mit Steinadlern gejagt, jetzt ist aus dieser Jagd ein nationaler Sport geworden.  F/M/A

Wanderungen möglich.

8. - 10. Tag: 3-tägiges Trekking nach Temir Kanat

Mit dem Auto fahren wir ein Stück zum Ausgangspunkt unseres Trekkings in den Tosor Canyon. Hier wartet der Wanderguide und Pferdeführer mit den Pferden, die unser Gepäck und die Zelte tragen werden. Der Trek beginnt mit einer Wanderung leicht bergauf durch den Canyon und weiter zu den Jailoos, den Sommerweiden der Nomaden. Unterwegs bleibt immer wieder Zeit für Pausen und Fotos. Wir zelten unterwegs an schönen Plätzen am Fluss.

Tage 9+10: Bei unserer Wanderung durch die Tong-Berge überqueren wir zwei Pässe auf 3.000 und 3.500 m Höhe, bevor wir schließlich das Jurtencamp Temir Kanat auf 2.400 m Höhe erreichen. F/L/A

Wanderung: täglich ca. 4-6 Std., moderat bergauf/-ab.

2 Übernachtungen im Zelt 2 Übernachtungen im Jurtencamp Kenir-Tanat (Gemeinschafts-Sanitäranlagen)

11. Tag: Jurtencamp Temir-Kanat

Diesen Tag verbringen wir in und um Temir-Kanat, in 2.450 m etwa 40 km südlich des Issyk-Kul-Sees gelegen. Von hier haben wir einen atemberaubenden Blick auf die nahe scheinenden Gletscher, den Issyk-Kul-See sowie auf die mit Edelweiß und anderen Blumen übersäten Almen und Täler. Reizvoll sind die vielen Kaskaden, die rau anmutende Landschaft und die Begegnung mit einfachen Nomaden, die verstreut ihre Jurten in den Bergen aufgestellt haben.

Im Camp können wir das Nomadenleben aus der Nähe erfahren und bei der Herstellung von frischem Kymys zusehen (und natürlich auch probieren), dem aus Stutenmilch hergestellten Nationalgetränk.

Reiter jeglichen Könnens können auf ihre Kosten kommen: Reitanfänger können hier erste Erfahrungen sammeln und erfahrene Reiter können Ausritte in Höhen bis über 3.000 m genießen. Außerdem werden wir die herrliche Landschaft bei einer einfachen Wanderung erkunden. F/L/A

Verschiedene Wanderungen möglich, ca. 2-5 Std., moderat;
Reiten: für Anfänger oder Fortgeschrittene

12. Tag: Filzherstellung und Markt in Kochkor

Heute geht es in reizvoller Fahrt zuerst weiter am Seeufer entlang. Unterwegs halten wir in Kyzyl Tuu, wo wir erleben können wie Jurtenrahmen gebaut und Jurtendekoration hergestellt wird.

Nach dem Abschied vom Dorf begeben wir uns nach Kochkor, einem Zentrum der Filz-Herstellung. Die Filzherstellung ist eine der traditionellen Handwerkskünste Kirgistans; in den Werkstätten entstehen Kunstwerke in traditionellen Farben und Mustern. Wir besuchen die Frauen-Kooperative Altyn Kol, die sich ebenfalls der Kunst der Filzherstellung verschrieben hat, sowie den bunten Markt des Städtchens.

Fahrt: 120 km, ca. 2,5-3 Std.

1 Übernachtung im Gästehaus in Kochkor. F/M/A

13.+14. Tag: Natur pur am Son Kul-See

Heute fahren wir zum Son Kul-See, mit 29 km Länge und 18 km Breite nach dem Issyk Kul der zweitgrößte See des Landes. Auf der Fahrt geht es über den 3.450 m hohen Kalmak Ashu-Pass. Der 3.016 m über dem Meeresspiegel gelegene See und dessen Ufer sind Teil eines Naturschutz-gebietes und ein wahres Kleinod. Er ist umgeben von einer großen Sommerweide – vor allem für Schafherden – und dem eindrucksvollen Panorama der Berge. Zahlreiche gastfreundliche Hirten leben hier im Sommer mit ihren Familien in Jurten, umgeben von Vieh, Schafen und Yaks.

Auf dem Pferderücken oder zu Fuß können wir Ausflüge unternehmen. Wegen der Höhe ist es hier immer etwas kälter. Die klimatischen Bedingungen sind wechselhaft und nicht selten sinken auch im Juli und August die Temperaturen nachts unter die Nullgrad-Grenze; doch mit ein wenig warmer Kleidung sind Sie hierfür bestens gerüstet.

Fahrt: 120 km, ca. 3-3,5 Std. Wanderung: Gehzeit ca. 3 Std., moderat

2 Übernachtungen im Jurtencamp am Ufer des Sees Son Kul. F/M/A

15. Tag: Über Passstraßen nach Chon Kemin

Heute geht es über Passstraßen und durch Schluchten wieder in den Norden des Landes und hinein nach Chon Kemin, einem einsam gelegenen Tal mit ockerfarbenen Bergen und Pinienwäldern.

Fahrt: 230 km; ca. 3,5 Std.

2 Übernachtungen im Janybek Guesthouse in Chon Kemin (Gemeinschaftsbäder). F/M/A

16. Tag: Wanderung im Chon Kemin-Tal

Heute geht es über Passstraßen und durch Schluchten wieder in den Norden des Landes und hinein nach Chon Kemin, einem einsam gelegenen Tal mit ockerfarbenen Bergen und Pinienwäldern.

Fahrt: 230 km; ca. 3,5 Std. 2 Übernachtungen im Janybek Guesthouse in Chon Kemin (Gemeinschaftsbäder). F/M/A

17. Tag: Fahrt nach Bishkek und Burana-Turm

Heute fahren wir wieder nach Bishkek. Unterwegs besichtigen wir den Burana-Turm. Er ist eines der ältesten Bauwerke dieser Art in ganz Zentralasien. Erbaut wurde der Wehrturm im 10. und 11 Jh. Ein starkes Erdbeben hatte zur Folge, dass der obere Teil des Turms zerstört wurde und sich somit seine Höhe um die Hälfte verringerte. Es ist eine der wenigen architektonischen Sehenswürdigkeiten des Landes. Im Mittelalter lag hier die Stadt Balasagun, Hauptstadt des Karachanid Khanates – einer damaligen türkischen Dynastie. Das 21,5 m hohe Minarett und Mausoleum überstand die Angriffe Dschingis Khans und wurde rekonstruiert.

Fahrt: ca. 130 km / 2,25 Std.

2 Übernachtungen im Umai Gästehaus in Bishkek. F/-/-

18. Tag: Bishkek - Tag zur freien Verfügung

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung in Bishkek. Hier können Sie noch einmal einkaufen gehen, den Osh Bazar oder ein Museum besuchen oder einfach im Park sitzen und den Menschen zusehen. Auf dem Osh-Markt erleben wir das Flair eines orientalischen Basars. Bei dem Geruch der Gewürze regt sich der Appetit. Fakultativ: Ausflug in den Ala Archa-Nationalpark, in die Alamedin-Schlucht oder zum Tauben-Wasserfall, etwa 50 km entfernt.
Gemeinsames AbschiedsessenF/-/A

TERMINE

Abgelaufene Termine

15/06/2019 - 03/07/2019 im Doppelzimmer 2420,-€ p.P.
EZ-Zuschlag 120,-€ p.P.

13/07/2019 - 31/07/2019 im Doppelzimmer 2420,-€ p.P.
EZ-Zuschlag 120,-€ p.P.

03/08/2019 - 21/08/2019 im Doppelzimmer 2620,-€ p.P.
EZ-Zuschlag 120,-€ p.P.

17/08/2019 - 04/09/2019 im Doppelzimmer 2620,-€ p.P.
EZ-Zuschlag 120,-€ p.P.

HINWEISE

Änderungen, die den Charakter der Reise nicht beeinträchtigen, sind vorbehalten.

3-Tages Trek und 8 Wanderungen von ca. 2-6 Std., moderat bergauf-bergab. Reiten für Anfänger und Fortgeschrittene möglich.

ENTHALTEN

  • Flug Frankfurt–Bishkek–Frankfurt in Economy Class

  • Alle Transfers laut Programm im Privatfahrzeug

  • Insg. 17 Übernachtungen: 5x in Gästehäusern/Hotels, davon 4x DZ, Du/WC und 1x DZ, geteilte Du/WC, 10x 2-4-Bett-Jurte mit Gemeinschafts-Sanitäranlagen, 2x Zelt

  • Vollverpflegung mit Bioprodukten, außer beim Aufenthalt in Bishkek

  • Programm-Details: 3-Tages Trek, 8 weitere Wanderungen, Stadtführungen in Bishkek und Karakol, Pferderitte, Treffen mit einem „Adlermann“, Schülern und Nomaden, Filzkooperative, Besichtigunge

  • Eintritte laut Detailprogramm

  • Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung

  • Infomaterial

NICHT ENTHALTEN

  • An- und Abreise zum Flughafen Frankfurt

  • Getränke und Verpflegung, soweit nicht anders im Programm erwähnt

  • Trinkgelder und sonstige persönliche Ausgaben

AKTIVITÄTEN

VERANSTALTER

Partnerveranstalter

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