Myanmar

An - und Einreise

Die Flugdauer von Deutschland nach Rangun beträgt ca. 12 Stunden. Einreise mit Visum (im Vorfeld bei der Botschaft erhältlich), Reisebestätigung des Veranstalters und Reisepass, der noch mind. 6 Monate gültig ist (für Deutsche).

Bevölkerung

In Myanmar gibt es viele, ca 153, verschiedene ethnische Gruppen. Die prozentuale Aufteilung beschreibt sich wie folgt:

Birmanen 70%, Shan 9%, Karen 7%, Rakhine 4%, Chin 3%, Mon 2%, Inder 2%, andere 5 % (Kachin, Kaya, Chinesen, Wa,

Naga, Lahu, Lisu, Akha). Diese Vielfalt ist auch Ursache für Spannungen und Auseinandersetzungen während der letzen

Jahrzehnte. Darunter hat vor allem die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gelitten. Die Minderheiten im Land haben eigene “Staaten” gebildet, während die Birmanen überwiegend das Ayeyarwady-Stromgebiet bewohnen. Auf dem Lande leben rund 74% der Bevölkerung. In den Ebenen von Mittel- und Niedermyanmar. Das Leben und die Arbeit ist, ein wechsel zwischen Zeiten mit schwerer körperlicher Arbeit und Perioden der Muße und Entspannung. Zwei Drittel der Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft, während weniger als 10% im industriellen Sektor beschäftigt sind. Den Alltag prägt überwiegend der Buddhismus. In Myanmar befinden sich einige der berühmtesten buddhistischen Kunstwerke (Statuen) Asiens. Zu den bedeutensten Heiligtümern Myanmars zählen vor allem die Shwedagon-Pagode in der Hauptstadt Yangon, der Mount Popa in der Nähe von Bagan und der Goldene Fels in der Nähe von Bago.

Flora & Fauna

Ausgedehnte Wälder bedecken über die Hälfte der Landesfläche Myanmars. Im Delta des Ayeyarwady findet man tropischen Regenwald. In Gebieten mit hohen jährlichen Niederschlägen gibt es große Bestände an Nutzhölzern, insbesondere die für die Wirtschaft wichtigen Teakbestände. Der rote Farbstoff, den die Blätter dieser Bäume hergeben, wird zum Einfärben von

Baumwolle und Seide benutzt. Des weiteren findet man Kautschukbäume, Chinarindenbäume, Akazien, Bambus, Eisenbäume, Kokospalmen, Betelnusspalmen, Eichen, Kiefern und viele Arten von Rhododendren. In den Küstengebieten wachsen folgende tropische Früchte: Zitrusfrüchte, Guaven, Bananen und Mangos. Im Dschungel Myanmars gibt es die besonders bemerkenswerten Tiger und Leoparden. Zu den größeren heimischen Säugetieren zählt man, insbesondere in den Hochländern, Elefanten, Büffel, Nashörner, Wildschweine und verschiedene Arten von Antilopen und Hirschen. Als Arbeitstiere werden hauptsächlich gezähmte Elefanten eingesetzt. Dies geschieht vor allem in der Holzindustrie als Arbeitstiere eingesetzt. Häufig zu sehen sind außerdem Wildkatzen, Gibbons und weitere Affenarten. Fliegende Hunde und Tapire. Daneben gibt es in Myanmar über 1.200 bekannte Vogelarten, darunter Papageien, Fasane, Pfauen, Reiher, Krähen und Reisfinken (Padda-Arten). Unter den Reptilien befinden sich Krokodile, Kobras, Geckos, Pythonschlangen und Schildkröten zu nennen. Auch essbare Süßwasserfische gibt es reichlich.

Geographie

Myanmar befindet sich auf dem asiatischen Kontinent. Genau liegt das Land am Golf von Bengalen und grenzt an Thailand, Laos, China, Indien und Bangladesch. Im Norden besitzt Myanmar Anteile am Himalaya. Nach Süden erstrecken sich die Gebirgsketten Pahkaing Bum und Arakan Yoma (ca. bis 3.800 m hoch). Nach Osten schließt sich das verkarstete Hochland Shan an. Im Westen bildet das Arakangebirge die Abgrenzung zum Meer. Der zentrale Landesteil ist von ausgedehnten Ebenen und relativ breiten Flüssen geprägt. Der größte Fluss, der Ayeyarwady, ist auf einer Länge von 1600 km mit dem Schiff befahrbar und die tiefländer und Becker bilden fruchtbares Land. Der höchste Gipfel und gleichzeitig höchster Berg Südostasiens ist der an der Grenze zwischen Myanmar und Tibet aufragende Hkakabo Razi, mit 5881 m. Nahezu die Hälfte der Bodenfläche Maynamars ist noch mit Wald bedeckt. Der Küste vorgelagert ist eine abgesunkene Gebirgslandschaft mit etwa 800 Inseln. Hauptanbauprodukt des Landes ist Reis. Wenn die gegenwärtige Anzahl der Konzessionen für Holzeinschlag und Export nach Thailand sowie in andere asiatische Länder nicht deutlich verringert wird ist die weitgehende Abholzung des Landes absehbar.

Geschichte

1044 gründet König Anawratha das erste birmanische Reich. Hauptstadt wird Pagan. 1824-1885 Jahrhundert fällt Birma nach drei Kriegen unter britische Herrschaft. Nach dem Tod des letzte Königs wird Birma Teil der britischen Kolonie Indien. Im 2. Weltkrieg wird es von den japanern besetzt. Aber schon nach Kriegsende wieder von den Briten zurückerobert. 1948 wird Birma unabhängig. Nach einer demokratischen Phase wird Birma von verschiedenen Militärregimen kontrolliert. im Januar 1974 wird die neue Staatsverfassung mit volksdemokratischen Strukturen in Kraft gesetzt. 1988 kommt es zu monatelangen Unruhen wegen der Wirtschaftspolitik des Militärs. Nach Protesten der Demokratiebewegung, mit Tausenden von Todesopfern, übernehmen Streitkräfte die Gewalt und bilden den SLORC (State Law and Order Restoration Council). Der Tag geht mit seinem symbolträchtigen Datum 8-8-88 in die Geschichte ein. 1989 wird das Land in Myanmar umbenannt. Das Regime bleibt weiter an der Macht. 1993 wird erstmals die Nationale Versammlung einberufen, die eine neue Verfassung erarbeiten soll. Die NLD, die oppositionelle, zieht sich nach Protesten gegen die vom Militär vorgegebenen Verfahrensweisen von der Nationalen Versammlung zurück. 1997 wird SLORC aufgelöst und durch den SPDC (State Peace and Development Council) ersetzt. Bis zur Jahrtausendwende vereinbart General Khin Nyunt mit einigen der Minderheitenvölker Myanmars Waffenstillstandsabkommen. Die Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi wird freigelassen und erneut unter Hausarrest gestellt. Zuletzt nach einem blutigen Überfall auf ihre Wagenkolonne in Zentralbirma. 2003 wird General Khin Nyunt zum Premierminister ernannt. Schließlich verkündet er die “Myanmar Roadmap to Democracy”. Im Mai 2004 wir die verfassunggebende Nationalversammlung wieder aufgenommen. Die NLD und andere Gruppen nehmen daran jedoch nicht teil. Grund ist u.a., dass Aung San Suu Kyi weiterhin unter Hausarrest steht und die Freiheit der Diskussion über die Verfassungsprinzipien nicht gewährleistet erscheint. Am 09.07. wird die Versammlung auf einen noch nicht feststehenden späteren Zeitpunkt vertagt.

Impfschutz

Das Auswärtige Amt empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis und Hepatitis A. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jogging u.a.) kann Impfschutz auch gegen Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis sehr sinnvoll sein.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ausreichend. Während der kühleren Jahreszeit empfiehlt es sich, für die Abende leichtere Pullover oder Jacken dabeizuhaben. Plant man Bergaufenthalte, sollte man auch leichte Wollsachen mitnehmen. In der Regenzeit ist ein Regenschutz unerlässlich. Außerdem braucht man immer eine gute Sonnenbrille. Schuhe und Socken müssen beim Betreten von Gebäuden oder Anlagen, die religiösen Zwecken dienen, ausgezogen werden. Eine Packliste und weitere Informationen erhalten Sie mit den Buchungsunterlagen.

Klima

In Myanmar herrscht typisches Monsunklima. Hierbei teilt sich das Klima in drei Jahreszeiten auf: Den kühlen, trockenen Winter von November bis Februar mit 16 – 25 Grad C., den drückend heißen Sommer von März bis Mai mit Temperaturen von 25 – 38 Grad C. und den feuchten Monsun von Mai bis Oktober mit Temperaturen von 22 – 30 Grad C. In den Bergregionen herrscht ein angenehmes Klima. Die Temperaturen sinken nachts teilweise bis auf 15 Grad. Dadurch ergibt sich eine ideale Reisezeit von Mitte Oktober bis Mitte Februar. In dieser Zeit herrschen tagsüber angenehme 30°. Allerdings kann es in einigen Gegenden schon kühl werden. Leichte Sommerkleidung ist also völlig ausreichend.

Klima / Beste Reisezeit

In Myanmar herrscht Monsunklima. Von Mai bis Mitte Oktober ist Regenzeit, somit bietet sich die Zeit von Mitte Oktober bis März als beste Reisezeit an. Ab Ende März sehr heiß und hohe Luftfeuchtigkeit. Die Temperaturen in der Reisezeit liegen zwischen 20°-34°C.

Sprache

In Myanmar wird Birmanisch gesprochen (von etwa 70 Prozent der Bevölkerung). Außerdem sind auch Thaisprachen und Mon-Khmer-Sprachen in Gebrauch. Als Geschäftssprache spricht man vielfach auch Englisch. Im Landesinnern wird jedoch kaum Englisch gesprochen oder verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +5,5 Stunden; Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied eine Stunde weniger.

Urlaub & Natur

Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise. Ob von einem Esel begleitet durch die Cevennen streifen, majestätische Festungen in Rajasthan bewundern oder mit dem Fahrrad "downunder" bereisen, bei uns finden Sie die passende Aktiv- und Erlebnisreise. Alle unsere Reisen entsprechen dabei den strengen Kriterien des "forum anders reisen". Seit 2009 CSR-zertifiziert!

Reisen suchen


Newsletter Anmeldung

Newsletter bestellen