Eine ornithologisch-botanisch-naturkundliche Reise mit kleinen Wanderungen in den Zentralpyrenäen und im Ebrodelta

ab 1890 €

Eine ornithologisch-botanisch-naturkundliche Reise mit kleinen Wanderungen in den Zentralpyrenäen und im Ebrodelta

Gruppenreise

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DETAILS

In einer kleinen, flexiblen Gruppe zu einer optimalen Jahreszeit werden wir einige der schönsten Regionen der Vor- und Zentralpyrenäen kennenlernen – auf Spaziergängen und kleinen Wanderungen ohne besondere Anstrengungen.

Einige Wanderungen im Ordesa-Nationalpark und den Zentralpyrenäen können etwas anspruchsvoller ausfallen – aber individuell auch abgekürzt werden.

Beeindruckende Landschaften, eine sehr vielfältige Flora (mediterrane und alpine Elemente, zahlreiche Orchideenarten und Endemismen) und natürlich sehr schöne Vogelbeobachtungen dürfen erwartet werden.

Gerade Blumen- und Pflanzenliebhaber werden auf dieser Reise eine Fülle interessanter Pflanzen kennenlernen. Außerdem erfreuen uns auf diesen Reisen auch die vielen Schmetterlinge!

Den Abschluss der Reise erleben wir, als Kontrast zu den Tagen im Gebirge, im Ebrodelta mit Möwen- und Seeschwalbenkolonien zur Brutzeit, Brauner Sichler, Flamingos, Purpurhuhn und praktisch allen europäischen Reiherarten.

Ich bereise diese Gebiete seit Jahrzehnten und freue mich darauf, mit Ihnen den Naturreichtum und die Schönheit dieser Landschaften zu genießen.

Die bewährten Unterkünfte sind von Lage, Ambiente und einer guten Verpflegung her ausgewählt.

3 Geierarten

beeindruckende Blütenpflanzenvielfalt

Hochgebirgsvögel, Schmetterlinge, Flamingos, Seeschwalben und Wasservögel im Ebrodelta

ROUTE

Alle

1. Tag:

Individuelle Anreise nach Barcelona (zahlreiche Flugverbindungen ab D-CH-A). Treffen am Flughafen und gemeinsame Fahrt im Minibus in die Nähe von Huesca in den Vorpyrenäen. Wir verbringen hier 3 Nächte in einem kleinen familiären Hotel in sehr schöner Natur gelegen und mit gutem Essen.

2. und 3. Tag:

Beobachtungen in den landschaftlich sehr vielfältigen Vorpyrenäen (Sierra de Guara, Sandstein- und Konglomeratfelsen “Mallos de Riglos” sowie der spektakuläre „Salto de Roldán”) mit überwiegend mediterranem Landschaftscharakter und entsprechender Vogelwelt (Wiedehopf, Bienenfresser, Trauer- und Maurensteinschmätzer, Brachpieper, Steinsperling, Blaumerle, Steinrötel, Alpenkrähe) – aber es ist auch ein botanischer Hotspot!

Natürlich besuchen wir auch einige der besten Plätze der Pyrenäen um Bartgeier zu beobachten. Schmutz- und Gänsegeier kommen zahlreich vor, auch Schlangen- und Steinadler sind regelmäßig zu beobachten.

Bei allen bisherigen Reisen konnten wir an einem traditionellen Futterplatz für Geier aus wenigen Metern!! Entfernung frei sitzend diesen bei der Futteraufnahme und den damit verbundenen sozialen Interaktionen zusehen. Neben einigen hundert Gänsegeiern zeigten sichjeweils auch mehrere Schmutz- und Bartgeier und gelegentlich sogar ein Mönchsgeier .

Es ist vorgesehen, auch auf dieser Reise wieder eine Bestückung des Platzes mit Fleisch zu organisieren, garantiert werden kann es aber aufgrund der langen Vorlaufzeit nicht.

Die Kosten dafür (ca. 20 EUR p. P. als Spende an die Naturschutz­organisation die den Platz betreut) werden im Erfolgsfalle vor Ort erhoben.

4. Tag:

In einer ca. 2-stündigen Fahrt erreichen wir das Hechotal in dem wir eine Nacht in einem familiär geführten Hotel mit guter Küche verbringen .

Eine kleine Straße führt zunächst durch Felsschluchten und herrliche Waldgebiete bis in die Region der Hochalmen wo wir auf einem Spaziergang die reiche Blumenflora (mit mehreren Orchideenarten) sowie Smaragdeidechsen beobachten können.

5. Tag:

Am Vormittag führt uns eine  kleine Wanderung zu einer der wenigen gut zugänglichen Brutwände des Mauerläufers, inmitten eines herrlichen Gebirgspanorama mit reicher Flora. Auch Zitronenzeisige kommen hier vor.

Nach dem Mittagspicknick verlassen wir das Hechotal um über Jaca den Ordesa-Nationalpark zu erreichen. Die spektakulären Hochlagen und Täler der Zentralpyrenäen wurden bereits vor hundert Jahren (1918) als Nationalpark ausgewiesen. Vielfältige Waldbilder (Buchen-Tannenwälder, in den Hochlagen Hakenkiefer), mehrere hundert Meter steil abfallende Felswände, tosende Bäche und eine artenreiche Flora (u. a. auch die Pyrenäen-Endemiten Ramondia und Pyrenäen-Steinbrech) begeistern jeden Besucher. Zur Einstimmung unternehmen wir einen Spaziergang im Nationalpark entlang des Rio Araza.

6. + 7. Tag:

An einem Tag wollen wir die span.-franz. Grenzregion am Col de Portalet auf ca. 1.800 m Höhe erkunden. Neben einer Fülle an schönen Pflanzen kommen hier auch Steinrötel und Ortolan, Alpenkrähen- und Alpendohlen, Steinschmätzer, Bergpieper und Murmeltiere vor.

Am zweiten Tag wandern wir im Añisclo-Tal durch spektakuläre Schluchten aber auf nicht anstrengenden Wegen. Das Gebiet ist von außerordentlicher landschaftlicher Schönheit, reich an seltenen Pflanzen und auch Arten wie Gänse-, Schmutz- und Bartgeier, Stein- und Schlangenadler, Wasseramsel… lassen sich hier beobachten.

8. Tag:

Wir verlassen die Pyrenäen und erreichen am Nachmittag die Mittelmeerküste und das Ebrodelta.

Auf der Fahrt dorthin passieren wir das sehr aride Ebrobecken und beobachten in einem Steppengebiet in dem mehrere Lerchenarten, Brillengrasmücke, Flughühner, Triel, Blauracke, Häherkuckuck und Steinkauz vorkommen.

Nach dem Mittagessen geht es dann durch mediterrane Landschaften, am Ebro entlang, bis wir das Ebrodelta erreichen.

Am Gartenteich unseres schönen Hotels konnten bei den vergangenen Reisen Zwergdommeln und Beutelmeisen wie auch Mauergeckos sehr schön beobachtet werden.

9. Tag:

Das Ebrodelta ist ein Mosaik aus Reisfeldern mit Seen, Schilfflächen, langen Sandstränden, Dünen und Flachwassergebieten mit Salinen und einer entsprechend vielfältigen Vogelwelt. Zu beobachten sind Stelzenläufer, Rotschenkel, Brachschwalben und Seeregenpfeifer, Flamingos, bis zu 6 Seeschwalbenarten, Dünnschnabel- und Korallen-

möwen (die weltweit größte Kolonie der Korallenmöwe), alle europ. Reiherarten (auch Zwergdommel und Rallenreiher) und natürlich immer wieder Arten die übersommern oder durchziehen. Ein Strandspaziergang führt uns zu einem Beobachtungsturm mit Aussicht auf alte Salinenbecken und natürlich ist auch ein Bad im Mittelmeer zum Abschluss der Reise heute möglich!

10. Tag:

Fahrt nach Barcelona und individueller Rückflug am Nachmittag nach Deutschland.

TERMINE

  • 21/05/2019 - 30/05/2019 im Doppelzimmer 1890,-€ p.P.
    EZ-Zuschlag ab 210,-€ p.P.

HINWEISE

Natur-Fotografie ist selbstverständlich auch immer möglich (mit den Beschränkungen die eine Gruppenreise hier setzt). Ich plane immer ausreichend Zeit in den besuchten Gebieten ein um sie mit allen Sinnen erfassen und genießen zu können.

Mittags machen wir meist Picknick, für Einkaufsmöglichkeiten wird regelmäßig gesorgt.

Interesse an der Natur, Freude am beobachten und bestimmen von Tieren und Pflanzen und eine normale körperliche Kondition – mehr wird für eine Teilnahme nicht vorausgesetzt!

Sondertermine für geschlossene Gruppen gerne auf Anfrage – natürlich auch mit abgewandeltem Programmverlauf möglich

FAQs

Ornithologische Reisen – Was dürfen Sie erwarten?

Interesse an der Natur, Freude am beobachten und bestimmen von Tieren und Pflanzen und eine normale körperliche Kondition – mehr wird für eine Teilnahme nicht vorausgesetzt!

Langjährige und erfahrene Vogelbeobachter kommen bei der Beobachtung neuer oder seltener Arten genauso auf ihre Kosten wie interessierte Neuanfänger, die sich Anregungen und Hilfe bei der Bestimmung wünschen.

Auch wenn die Vogelwelt bei den meisten Reisen den Schwerpunkt bildet, so freut sich die Reiseleitung  immer sehr über interessierte Blumen- und Pflanzenliebhaber unter den Teilnehmern, da auch der botanische Aspekt bei diesen Reisen sehr wichtig ist.

Natur-Fotografie ist selbstverständlich auch immer möglich (mit den Beschränkungen, die eine Gruppenreise hier setzt). Es wird immer ausreichend Zeit in den besuchten Gebieten eingeplant, um sie mit allen Sinnen erfassen und genießen zu können.

Gerne informiere die Reiseleitung auch über Spaniens Geschichte, Kultur, Gesellschaft, Bräuche und Lebensart – so wie es sich gerade durch ein Erlebnis oder eine Frage zwanglos ergibt.

Wir sind meist den ganzen Tag in der Natur, mit unserem Fahrzeug (Bus oder Minivan) fahren wir in die Beobachtungsgebiete, die wir uns auf Spaziergängen und kleinen Wanderungen erschließen.

Extreme wie sehr frühes Aufstehen, sehr späte Rückkehr zum Hotel, ewige Busfahrten oder anstrengende Wanderungen gibt es i. d. R. nicht!

Manchmal lohnt es sich etwas früher aufzustehen (z. B. Trappenbalz, Wolfs- oder Bärenbeobachtung) aber dies betrifft wenige konkrete Tage und wer es vorzieht, bleibt diese frühen Stunden im Hotel bis zur Rückkehr der Gruppe.

Natürlich ist der Naturgenuss nicht alles – am Abend, bei einem guten Essen und einem Glas Wein in einer ansprechenden Unterkunft, kann der Tag gut ausklingen.

Die Auswahl schön gelegener, ansprechender, fast immer kleiner Hotels mit guter Küche sorgt neben dem Naturgenuss für unser Wohlbefinden.

Mittags machen wir meist Picknick, für Einkaufsmöglichkeiten wird regelmäßig gesorgt.

Durch die Auswahl und genaue Kenntnis der besuchten Gebiete und in der Gemeinschaft einer kleinen Gruppe lassen sich die unterschiedlichen Interessen in und an der Natur sehr gut vereinbaren!

Das Bestreben der Reiseleitung ist es, allen Teilnehmern gerecht zu werden, indem einerseits eine konzentrierte, anspruchsvolle Beobachtung gewährleistet wird, andererseits aber auch weniger erfahrenen Teilnehmern Kenntnisse quasi nebenbei und untereinander in der Gruppe vermittelt werden.

Wir führen immer ein Spektiv mit und nutzen jede Gelegenheit, den Mitreisenden so ein besseres Seherlebnis zu bieten. Wer ebenfalls ein Spektiv besitzt sollte es unbedingt mitbringen, ansonsten reicht ein gutes Fernglas.

Am Herzen liegt der Reiseleitung nicht nur die isolierte Betrachtung der Tier- und Pflanzenarten, sondern vielmehr ein Verständnis für das gesamte ökologische Gefüge einer Landschaft zu vermitteln, d. h. einzugehen auf Themen wie z. B.:

– wie ist diese Landschaft entstanden?

– Einflüsse des Menschen: von der Natur- zur Kulturlandschaft

– welche Lebensräume benötigen die beobachteten Tierarten?

– wie leben sie, welche ökologischen Ansprüche stellen sie?

– Fragen zum Naturschutz

Die Reiseleitung möchte alle Teilnehmer an jahrzehntelanger Erfahrung als naturkundlicher Reisebegleiter mit Schwerpunkt Spanien und am Naturgenuss an der noch immer reichen und sehr vielfältigen Natur Spaniens teilhaben lassen – bei jeder Reise immer wieder aufs Neue!

Zusatzleistungen

    Leider keine Zusatzleistungen

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Anmerkungen

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ENTHALTEN

  • Übernachtungen/Verpflegung: Vorpyrenäen: 3 x Übernachtung in einem familiären, kleinen Hotel + 1 Nacht in einem kleinen Hotel im Hechotal mit Frühstück und Abendmenu

  • Übernachtungen/Verpflegung: NP Ordesa: 3 x Übernachtung mit Frühstück und Abendmenu im guten Mittelklasse-Hotel

  • Übernachtungen/Verpflegung: Ebrodelta: 2 x Übernachtung mit Frühstück und Abendmenu im guten Mittelklasse-Hotel

  • Abendmenu meist individuell wählbar, incl. Wasser und Wein

  • Alle Fahrten ab/bis Flughafen Barcelona im Minivan (9-sitzer). Das Fahrzeug wird von Roberto Cabo gefahren.

  • Reiseleitung: Roberto Cabo

NICHT ENTHALTEN

  • Nicht im Preis eingeschlossen ist die individuelle An- und Abreise nach Barcelona

  • Mittagessen (meist als Picknick); für Einkaufsmöglichkeiten wird regelmäßig gesorgt

AKTIVITÄTEN

VERANSTALTER

Urlaub & Natur

ZAHLUNGSMODALITÄT

  • Höhe der Anzahlung in Prozent des Reisepreises: 20 %
  • Fälligkeit der Restzahlung: 28 Tage vor Reisebeginn
  • Sofern bei der Reise eine Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben ist, ist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn möglich.

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